Loutraki-Reiseführer

Die griechische Stadt Loutraki liegt weniger als 8 km nordöstlich von Korinth. Der Ort ist vor allem bei Touristen äußerst beliebt. Innerhalb von Griechenland ist Loutraki für sein reines Quellwasser berühmt. Klares Wasser, grüne Berge und sowohl historische als auch moderne Kulturhighlights machen Loutraki zu einem hervorragenden Urlaubsziel. Außerdem hat man auch Athen in etwas über einer Stunde mit dem Auto erreicht. Wir stellen Ihnen einige der schönsten Attraktionen der Küstenstadt vor.

Die Strände

Die meisten Besucher kommen wegen der wunderschönen Sandstrände der Region nach Loutraki. Entspannen Sie in einem der vielen Strandcafés, genießen Sie ein warmes Sonnenbad, gehen Sie schwimmen oder schnorcheln, oder lernen Sie eine neue Wassersportart wie zum Beispiel Windsurfing, Jetskifahren oder Segeln.

Die Wasserqualität am Strand von Loutraki wird regelmäßig mit dem Gütesiegel “Blaue Flagge” ausgezeichnet. Mit etwas Glück können Sie vielleicht sogar den einen oder anderen Delfin im Wasser beobachten. Auch der schöne Sonnenuntergang, der den Strand abends in den schönsten Rot- und Orangetönen färbt, ist nicht zu verachten.

Der Water-Fun-Park

Unterhaltung für die ganze Familie bietet der Park Water Fun in Loutraki. Pools und Wasserrutschen sorgen für Spaß, Unterhaltung und eine willkommene Abkühlung von den heißen Sommertemperaturen. Der Park öffnete im Jahre 1996 seine Pforten und ist seitdem ein sehr beliebtes Ausflugsziel im Sommer.

Er umfasst eine Fläche von ca 20.000 Quadratmetern und es gibt Schwimmbecken und Rutschen für Besucher jeden Alters. Natürlich kann man hier auch Getränke und einige Snacks kaufen, damit man seine Energiereserven nach dem vielen Rutschen wieder aufladen kann.

Die Casinos

Loutraki wacht, nachdem die Sonne untergegangen ist, erst richtig auf. Von Bars und Diskotheken bis hin zu Restaurants und erstklassigen Casinos bietet die Stadt nächtliche Unterhaltung vom Feinsten. Das Club Hotel Casino von Loutraki hat 24 Stunden am Tag geöffnet und ist mit über 80 Spieltischen und 1.000 Glücksspielautomaten eines der führenden Casinos Europas. Wer sich vorher etwas vorbereiten möchte, der kann vor dem Besuch im traditionellen Casino von zu Hause aus online üben.

Historisches und Kulturelles

Wer sich für Geschichte und Kultur interessiert, der ist in Loutraki genau richtig. Begeben Sie sich im Isthmian Museum zum Beispiel auf die Spuren der antiken Griechen oder besuchen Sie die Ausgrabungen der antiken Stadt Korinth. Das antike Korinth ist nicht mit dem heutigen Korinth zu verwechseln. Die alte Stadt lag ca. 5 km südlich vom heutigen Korinth am Burgfelsen Akrokorinth.

Ebenfalls sehr sehenswert ist auch ein Besuch beim Centre For Hellenism Damianos Foundation am Fuße der Gerania-Bergkette. Zu besichtigen gibt es in dem Zentrum unter anderem eine Bibliothek, ein Amphitheater, eine Kirche, eine Windmühle, Weinberge, einen Olivenhain und einen Zitronenwald.

Laut der Legende kamen bereits spartanische Krieger nach Loutraki, um sich in den heißen Quellen zu erholen. Auch heute noch boomt der Tourismus in der schönen Stadt. Bei dem großen Unterhaltungs- und Kulturangebot ist das auch nicht weiter verwunderlich.

Peloponnes – das Feneos Festival

Auf dem Peloponnes befindet sich etwa 100 Km südöstlich von Patras Feneos, eine ehemals antike Stadt.
Die Stadt an sich bietet keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Wer jedoch jetzt mit dem Auto auf dem Peloponnes unterwegs ist, sollte an diesem Wochenende einen Abstecher nach Feneos machen.

Hier findet nämlich am 4. und 5. August 2017 das sogenannte Fenefest statt. Es ist das zweite Fenefest, das erste fand 2016 statt.

Gefeiert wird am Lake Doxa. Der See wurde als Wasserreservoir 1990 künstlich angelegt und ist von einer herrlichen Waldlandschaft umschlossen.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Gegend und Ihre Produkte dem Tourismus zu erschließen.

Die Organisatoren haben Musikgruppen und DJ´s der unterschiedlichsten Musikgattungen, Theateraufführungen, sowie Veranstaltungen in der Natur für alle Altersgruppen organisiert.

Ausgrabungen in Athen


Die Geschichte Athens reicht Jahrtausende zurück.

Wer aber heute die Stadt besucht, findet eine moderne Großstadt mit einem interessanten und fußläufig gut zu durchsteifenden Stadtzentrum.

Trotzdem ist es ein riesiges Häusermeer, dessen Anblick sich am besten von dem Hügel Lykabettos aus bietet.

Sehr gut läßt sich die Stadt zunächst mit einem der kleinen Touristenzüge erkunden – man fährt durch das Zentrum, die Altstadt Plaka, vorbei an eleganten Geschäften, Souvenirläden, Museen und durch das Szeneviertel Psirri.

Es gibt aber auch viel Interessantes und im gewissen Sinn Verborgenes zu entdecken.
Ich meine damit die vielen Funde aus Ausgrabungen.

Bei der tausendjährigen Geschichte der Stadt ist es nicht verwunderlich, dass bei fast jedem Bauvorhaben Reste der Vergangenheit entdeckt werden.

So z. B. im Stadtteil Kerameikos, wo das einzige bekannte Orakelheiligtum des Apollon in Athen gefunden wurde. Oder die zu besichtigenden Grabungsfunde beim Bau der U-Bahnstation Syntagma.

Sehr interessant die Grabungsfunde vom Bau des neuen Akropolis-Museums. Und natürlich die Ausgrabungen auf der Akropolis.

Es könnten viele weitere Beispiele für die Ausgrabungen in Athen aufgezählt werden.
Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, sich beim Touristischen Informationsbüro in der Amalia Straße zu erkundigen.

Die Ruinenstadt Mystrás



Nordwestlich von Sparta, der Hauptstadt von Lakonien auf dem Peloponnes, findet man die Ruinen der ehemaligen byzantinischen Stadt Mystrás.

Dieser südliche Teil des Peloponnes ist ab Athen nach ca. 250 Km über die E 94 günstig zu erreichen.

Das gesamte Gebiet bietet neben Mystrás viele weitere interessante Ausflugsziele – Burgbefestigung der Hafenstadt Methoni, Kloster Kalogreon bei Kalamata, Tropfsteinhöhle Pyrgos Dirou (s.auch Blogartikel „Die griechische Höhlenwelt“
vom 4. Juni 2013).

Mystrás liegt nur 5 Km von Sparta entfernt.
Die Besichtigung der toten Stadt ist wie ein Ausflug in die byzantinische Vergangenheit Griechenlands.
Die Entstehungsgeschichte der Stadt geht bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück.
Unterhalb der Burg entstanden Ritterpaläste, mehrstöckige Bürgerhäuser, Kirchen, Klöster und Kapellen.
Mehrere zehntausend Einwohner soll die Stadt, die sich zum kulturellen Zentrum der Region entwickelt hatte, gezählt haben.
Im griechischen Freiheitskampf gegen die Herrschaft der Osmanen wurde die Stadt 1825 völlig zerstört.

Heute kann man durch die engen verwinkelten Gassen bis hinauf zur Oberburg wandern – überall findet man Ruinen. Es ist malerisch, aber fast auch etwas beklemmend.

Das Nonnenkloster Pantanassa ist das einzige noch bewohnte Gebäude.

Eine Besichtigung der Ruinenstadt Mystrás ist eine lohnenswerte Bereicherung der Urlaubsreise!

Ein Ausflug zum Kap Sunion

Einen schönen Tagesausflug kann man von Athen aus mit dem Auto zum Kap Sounion machen. Das Kap liegt etwa 69 Km von Athen entfernt.

Von Athen verkehren zwei Buslinien. Die eine führt auf der Küstenstraße über Varkiza nach Sounion, die andere durch das Binnenland.

Empfehlenswerter ist die Route über die Küstenstraße.

Sie führt durch bekannte Badeorte wie Glyfada oder Vouliagmeni immer mit Blick auf den Saronischen Golf. Man bezeichnet diese Küste auch als attische Riviera. Das Kap ist der südlichste Punkt von Attika.
Auf der Landspitze steht der dem Meeresgott Poseidon gewidmete Marmortempel auf einem Plateau 60 m über dem Meer.
Der Tempel wurde 440 v. Chr. errichtet.
Nach der Sage erbaten im Tempel die Seeleute bevor sie auf Fahrt gingen die Gunst des Meeresgottes.
Wunderschön ist der Panoramablick vom Tempelplateau auf die Inseln der Ägäis, und sehr eindrucksvoll sind die Sonnenuntergänge.
Da das Gebiet um den Tempel zu einem Nationalpark erklärt wurde (es gibt in Griechenland insgesamt 10 Nationalparks), ist es glücklicherweise nicht möglich, große Tourismusbaumassnahmen durchzuführen.
Hinweise für weitere Ausflüge ab Athen findet man auch in dem eBook „Faszination Griechenland“.

Jugendherbergen und Campingplätze in Griechenland

Trotz bekannter wirtschaftlicher Probleme ist Griechenland nach wie vor eines der begehrtesten Urlaubsziele in Südeuropa.
Das drückt sich in wachsenden Zahlen anreisender Touristen aus und auch in der Zunahme von Hotels und Pensionen.
2015 sollen lt. offizieller Statistik über 800000 derartige Übernachtungsmöglichkeiten existiert haben.
Als alternative Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich jedoch auch zahlreiche Jugendherbergen und Campingplätze an.

Jugendherbergen (Hostels) findet man in den interessantesten Destinationen Griechenlands:
– Attika/Athen („Athens International Youth Hostel“)
– Olympia
– Nafplion
– Delphi
– Epidavros
um nur eine kleine Auswahl anzuführen.

Zahlreiche Campingplätze sind über das ganze Land verstreut, so z.B. in Zentralgriechenland, Thessalien, Kreta.
Einige besonders zu erwähnende Campsites sind
– Sikia/Volos
– Akrata Beach Camping/Peloponnes
– Hellas International/Thessalien
– Chrissa/Delphi
– Camping Elizabeth/Kreta

Auf Grund der möglichen Vielfalt an Hostels und Campingplätzen ist es empfehlenswert, sich vor Reiseantritt bei den örtlichen Tourismusbüros zu informieren und entsprechende Plätze/Stellmöglichkeiten zu reservieren.
Jugendherbergen und Campingplätze in Griechenland sind oftmals eine günstige Alternative zu Hotelbuchungen.

Euböa – der Wallfahrtsort Prokopi



Unsere Fahrt führte diesmal mit dem Auto von Arachova nach dem Kurort Loutra Edipsou auf die Insel Euböa.
Eine Strecke, die etwa 100 Km von West nach Ost quer durch das Land führt. Landschaftlich reizvoll, aber auch besonders deshalb, weil man dabei durch alte Bauerndörfer kommt, die man als Tourist sonst nicht berührt.

Euböa ist unter dem Aspekt des Wellness-Urlaubs besonders interessant.
Darauf wurde ja bereit in dem Artikel vom 22. Juli 2011 „Wellness – Urlaub in Griechenland“ hingewiesen.

Auf unserer Route kommend, erreicht man dann Loutra Edipsou günstig ab Arkitsa. Denn ab hier verkehrt eine Autofähre direkt zum Zielort – Fahrtdauer 40 Minuten.
Neben den hervorragenden Kurmöglichkeiten bietet die insel auch interessante Ausflugsziele, so den Wallfahrtsort Prokopi.

In Griechenland gibt es zahlreiche Pilgerstätten.
Eine der bekanntesten ist die Kirche von Prokopi. Hier sind die Gebeine des Heiligen Ioannis Rossos in einem silbernen Sarg beigesetzt.
Der 27. Mai ist sein Gedenktag. Tausende Pilger strömen dann nach Prokopi.

Kefalonia – Inseljuwel im Ionischen Meer

An der Westküste Griechenlands liegt das Ionische Meer mit seinen Inseln.

Bekannt sind natürlich Inseln wie Korfu (s. Blogartikel „Korfu – grüne Insel im Ionischen Meer“ vom 23. April 2015) und Zakynthos (s. Blogartikel „Zakynthos – Insel der Schildkröten“ vom 10. September 2013).

Aber mit mehr als 734 Km² ist Kefalonia die größte der Ionischen Inseln.

Die Insel ist gebirgig. Es gibt 5 Berge über 1000 m, der höchste ist der im Süden liegende Megalos Soros mit 1626 m, der zum Ainos-Bergmassiv gehört und dicht bewachsen ist mit schwarzen Fichten (s. auch eBook „Faszination Griechenland“).

Inselhauptstadt und gleichzeitig der wichtigste Ort ist Argostóli.

Kefalonia ist touristisch gut erschlossen und sowohl per Fähre als auch Flugzeug gut erreichbar.
Touristen finden hier zahlreiche Möglichkeiten einer interessanten und abwechslungsreichen Urlaubsgestaltung – ausgedehnte Sandstrände, Olivenhaine, Überbleibsel antiker Stätten, Klöster und Tropfsteinhöhlen, wie z.B. die unterirdische Höhle Melissani, die mit Ruderbooten befahren werden kann.

Zwei Spezialitäten sollen noch genannt werden – zum Einen der bekannte Wein Robóla und zum Anderen der aus Kalbsfleisch hergestellte Sofigado-Gulasch.

Ein Besuch von „Kefaliona – Inseljuwel im Ionischen Meer“ – lohnt sich also auf jeden Fall!

Das Tempi – Tal in Thessalien


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Wenn man von Athen in Richtung Norden auf der Autobahn A 1 unterwegs ist, führt der Weg durch das Tempi-Tal.
Auch die Eisenbahnlinie Athen – Thessaloniki führt durch dieses Tal.

Es ist ein etwa 8 Km langes tiefeingeschnittenes Tal im nordwestlichen Teil des Ossa Gebirgskomplexes und eine sehr reizvolle und immergrüne Strecke.

Beim Befahren ist aber besondere Vorsicht geboten. Zum Einen da es im Tal je Fahrtrichtung nur eine Spur gibt und zum Anderen da sehr hohes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen ist.

Auf Grund der geologischen Situation war das Tal seit jeher von wichtiger strategischer Bedeutung. Sowohl im antiken Griechenland als auch im zweiten Weltkrieg fanden hier Kämpfe statt.

Es gibt nur eine Stelle, wo sich ein Parkplatz befindet.
Von diesem Parkplatz erreicht man über eine Hängebrücke die Höhlenkirche Agia Paraskevi.

Das Tal wird vom Fluß Pinios durchzogen.
Der Pinios ist mit 217 Km der zweitlängste Fluß Griechenlands.

Die Strände Athens


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Athen ist nach drei Seiten von Gebirgszügen umgeben, und auf der vierten Seite öffnet sich die Ebene zum Saronischen Golf (s. auch eBook „Faszination Griechenland“).

Natürlich hat man von Piräus aus viele Möglichkeiten mit schnellen Booten nahegelegene Inseln zu erreichen, so z. B. Ägina, Salamis oder auch Hydra.

Aber auch Athen selbst hat naheliegende Badestrände – in dem noblen Vorort Glyfada, in Voula, Vouliagmeni und Lagonissi.

Sauberes klares Wasser und Auszeichnungen mit der Blauen Flagge sind kennzeichnend für diese Strände.
Die Strände reihen sich bis zum Kap Sunion aneinander.
Es ist eine sehr interessante Fahrt entlang der Küstenstraße bis zum Kap Sunion (Marmortempel des Meeresgottes Poseidon mit einem aufsehenerregenden Sonnenuntergang!) mit spektakulären Ausblicken auf das blaue Wasser des Saronischen Golfs (etwa 70 Km).

Wer sich jedoch mit einer Fahrt bis zum Strand des Vorortes Voula begnügt, dem sei auf jeden Fall die Benutzung der modernen Straßenbahn angeraten.
Die Fahrt beginnt im Zentrum Athens, führt an der Küste entlang durch zahlreiche Vororte und endet direkt am Strandbad von Voula.
Fahrtdauer etwa eine Stunde.

So sind auch die Strände von Athen interessante und erholsame Ausflugsorte!

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Kategorie: Reisen Griechenland