Das Akropolis-Museum in Athen (2/2)

Akropolis-Museum
Obwohl schon ein Artikel zum Akropolis-Museum erschien, ist es mir wert, noch einmal darauf einzugehen.
Athen besitzt zahlreiche interessante Museen, die die Geschichte des Landes darstellen und Fundstücke aus seiner jahrhundertealten Geschichte präsentieren. Einen Überblick bietet das eBook “Faszination Griechenland”. Das markanteste Wahrzeichen Athens ist zweifelsohne die Akropolis. Der Besuch der Akropolis, der antiken Stadtfestung des Landes, ist ein Muß für jeden Touristen. Die baulichen Überreste der Tempelanlagen, wie z. B. Nike- und Parthenontempel kann man direkt auf dem Burgberg besichtigen. Die Grabungsfunde jedoch im neuen Akropolis-Museum. Die Geschichte dieses Museums reicht bis ins Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Die Funde der ersten Ausgrabungen wurden in einem kleinen extra errichteten Gebäude auf dem Gelände der Akropolis ausgestellt. Da jedoch auch dieses bald den Anforderungen nicht mehr entsprach, wurde 1937 ein neues größeres Museum gebaut, ebenfalls im Gelände der Akropolis. Viele Grabungsfunde konnten jedoch auch hier nicht ausgestellt werden und mußten in Magazinen gelagert werden. Der nunmehr notwendige dritte Museumsbau fand auf der Akropolis keinen Platz mehr. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne und eines Militärkrankenhauses wurde 2002 mit dem Neubau begonnen, die feierliche Eröffnung erfolgte 2009. Interessant ist schon das Betreten des Museums – man überläuft auf dicken Glasplatten ein Grabungsfeld. Künftig soll es auch für Besucher begehbar sein. Auf drei Etagen und einer Ausstellungsfläche von 25000 m² kann man tausende von Ausstellungsstücken besichtigen.
Ständig finden auch spezielle Veranstaltungen statt. So wird z. B. am Sonntag, 10. August 2014, der August-Vollmond gefeiert mit der „Hellenic Air Force Band“, die klassische Opernmelodien und bekannte griechische Lieder spielt. Das Museum ist aus diesem Anlaß von 8 Uhr bis 24 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Die Herrenhäuser Griechenlands

Herrenhaus in Litochoro, Pilion-Gebirge
Die Stätten menschlichen Lebens in Griechenland bieten den Touristen die unterschiedlichsten architektonischen Merkmale. Inseln wie z. B. Mykonos, sind bekannt für die weißgetünchten kubischen Häuser. In Athen findet man, abgesehen von den Häusern in der Altstadt, der Plaka, viele Bauten im klassizistischen Stil. Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden dann Appartmenthäuser, die noch heute das Stadtbild prägen. In den bergigen Regionen Griechenlands trägt die Architektur wiederum andere Züge. Hier begeistern den Touristen die liebevoll restaurierten steinernen historischen Herrenhäuser, Arxontiko, die im 19. Jahrhunderts errichtet wurden (s.auch eBook Faszination Griechenland).
Im Rahmen der Förderung des Tourismus hatte Griechenland bereits 2011/2012 Förderprogramme aufgelegt, mit denen die Restaurierung der alten Herrenhäuser und deren Umbau in Hotels gefördert wurde. Die so in altem Ambiente entstandenen kleinen Hotels bieten jeden möglichen modernen Komfort. Die Hotels befinden sich entweder in privatem oder staatlichem Besitz und sind beliebte Ziele von Individualtouristen. Durch die Lage der Herrenhäuser in malerischen kleinen Bergdörfern mit engen gepflasterten Gassen, den Kalderimia, kann man den Aufenthalt in diesen Hotels mit interessanten Wanderungen, Kletter- oder Raftingtouren verbinden. Sehr schöne Arxontiko findet man z. B. auf dem Peloponnes in dem Dorf Dimitsana oder auch im Pilion-Gebirge in Litochoro.

Die Berge um Athen

Blick vom Hymettos auf AthenWer einmal auf dem Lykabettus, einem 277 m hohen Berg in Athen gestanden und von dort einen Blick auf die Metropole geworfen hat, sah ein Häusermeer vor sich. Schon beim Anflug auf Athen kann man die kesselartige Lage der Stadt erkennen.
Im Süden öffnet sich die Stadt zum Saronischen Golf, und man kann den Hafen von Piräus sehen.
In nördlicher Richtung ist die Stadt von hohen Gebirgszügen umgeben. Bedingt durch diese Lage erreichen die Temperaturen in der Stadt im Sommer über 40° C. Im Winter hingegen kommt es zu Kaltlufteinbrüchen mit Schneefall. Für die Athener ein besonderes Erlebnis. Die Zufahrt zu den Bergen um Athen wird für die Autofahrer dann so geregelt, dass die Zufahrtsstraßen zu Einbahnstraßen erklärt werden – am Vormittag bergwärts, am Nachmittag talwärts.
Jeder dieser Gebirgszüge ist es wert, einmal besucht zu werden.
Mit 1413 m ist der Parnassos mit seinem Skigebiet der höchste Berg.
Der Pendeli hat eine Höhe von 1107 m, er ist bekannt wegen seines weißen Marmors, der auch für den Bau der Akropolis verwendet wurde.
Der Hymettos erreicht eine Höhe von 1027 m. Auf dem Hymettos wird ein bläulich-grauer Marmor abgebaut. Interessant ist dieser Gebirgszug auch wegen seiner zahlreichen Höhlen, so z. B. der Koutouki-Höhle. Sehenswert das Kloster Kaisariani, gelegen an der Nordseite des Gebirges.
Obwohl durch die Feuerbrünste der vergangenen Jahre mancher Hektar Wald vernichtet wurde, bleiben die Berge um Athen interssante Touristikziele.

Szeneviertel Athens

Händler im Szeneviertel Thissio
Das eBook “Faszination Griechenland” beschreibt die vielfältigen und interessanten Möglichkeiten, die sich dem Besucher Athens bieten, wenn er die Stadt erkunden will. In den letzten Jahren haben sich besonders zwei Stadtviertel entwickelt, deren Besuch sich lohnt, die sogenannten Szeneviertel Athens:
Psirri
Unweit der Plaka, zwischen der Athinas und Evripidou befindet sich der Stadtteil Psirri. In der Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich hier kleine Werkstätten und Gewerbebetriebe an. Auch heute kann man tagsüber noch Handwerkern bei derArbeit zusehen. Aber zwischenzeitlich hat sich Psirri zu einem beliebten
Vergnügungsviertel entwickelt. Zahlreiche kleine Restaurants, Tavernen mit griechischer Folkloremusik, Galerien und Antiquariate haben sich etabliert. Besonders am Abend ist es interessant, in den engen Gassen zu bummeln.
Thission
Nordwestlich der Ermou Straße und unweit der Agora befindet sich ein weiterer interessanter Stadteil-Thission. Auch hier hat sich in den letzten Jahren ein Szene-Viertel entwickelt. Die alten Pferdeställe König Ottos wurden in das bekannte Cafè Stavlos umgewandelt. In einer alten Hutfabrik ist das Melina-Mercouri-Kulturzentrum untergebracht, und aus einem alten Gaswerk wurde ein industriegeschichtliches Museum. Ein Synonym für dieses sich entwickelnde Viertelist der Begriff “GAZY”. Das ehemalige Gaswerk entstand in der Zeit, als auch inGriechenland die industrielle Revolution ihren Einzug hielt. Eine französische Gesellschaft begann 1867 mit dem Bau. Das Gaswerk war bis 1984 in Betrieb (s. Blogartikel Industriemuseum im Athener Stadtteil Thissio” vom 12. Januar 2013).

Nafplio – die alte Hauptstadt Griechenlands

Nafplio, Pelopponnes
Die Gründung dieser Hafenstadt am Argolischen Golf geht bis in die Antike zurück. In ihrer langen Geschichte war sie sowohl unter venezianischer als auch türkischer Herrschaft, bis sie schließlich 1822 Griechenland angegliedert wurde ( s. auch eBook “Faszination Griechenland”).
Im Londoner Protokoll vom 3.2.1830 wurde von Russland, Frankreich und Großbritannien festgelegt, das Königreich Griechenland unter einem eigenen König als unabhängigen Staat zu gründen.
Otto I. von Bayern (1832) wird der erste König Griechenlands und Nafplion bis 1834 die erste Hauptstadt Griechenlands.
Die eigentliche Stadt zählte 2011 etwas über 14000 Einwohner, mit den zwischenzeitlich vorgenommenen Eingemeindungen etwas über 33000 Einwohner. Wirtschaftlich bedeutungsvoll ist heute in erster Linie der Tourismus. Zum Einen ist die Stadt mit der hochgelegenen Palamidi-Festung und der kleinen in der Hafeneinfahrt liegenden Bourtzi-Festung sehenswert und zum Anderen sind die berühmten Ausgrabungsstätten von Mykene in einer guten halbstündigen Autofahrt zu erreichen. Hierzu wird auf den Blogartikel vom 7. Oktober 2013 „Die Ausgrabungen von Mykene auf dem Peloponnes“ verwiesen. Kirchen, Museen und das etwas ausserhalb liegende Nonnenkloster Agia Moni, sind ebenfalls interessante touristische Ziele. Auf einem zentralen Platz der Stadt Nafplio steht das Denkmal von Ioannis Kapodistrias, dem ersten Präsidenten Griechenlands (1831 ermordet).

Bedeutende Schluchten Nordgriechenlands


Kloster Prodromou

Viele Touristen verbinden mit Griechenland oft nur Inseln, Strände, glasklares Wasser und unbegrenztes Badevergnügen. Aber das Land bietet viel mehr – eine herrliche Bergwelt mit einzigartiger Pflanzen- und Tierwelt. Beeindruckend sind die berühmten Schluchten.
Es soll die Bemerkung vorangestellt werden, dass diese Reiseziele nach meinen Erfahrungen im Prinzip Individualtouristen vorbehalten sind. Große Reisebüroketten organisieren derartige Reisen nicht. Zum Einen weil keine großen Hotels vorhanden sind und zum Anderen auch deshalb, weil die schmalen Straßen und Gassen der Bergdörfer der Passage großer Reisebusse Grenzen setzen.
Lousios-Schlucht
Diese Schlucht befindet sich auf dem Peloponnes, im Regionalbezirk Arkadien. Mit einer Länge von 5 Kilometern ist sie zwar nur halb so lang wie die Vikos-Schlucht, aber deshalb nicht minder interessant. Von dem Bergdorf Dimitsana (ca. 1100 m Seehöhe) fährt man in Richtung Stemnitsa, zweigt dann von dieser Straße ab und kommt zu den Ausgrabungen der antiken Stadt Gortys. Zwei bedeutende, noch von Mönchen bewohnte Klöster, sind sehenswert. Das in die Felsen gebaute Kloster Prodromou (s. Foto) und das Kloster Philosophou. Die Klamm selbst kann auf einem Wanderweg durchlaufen werden.
Vikos-Schlucht
Es ist eine Schlucht im Pindus-Gebirge in der Region Epirus im nordwestlichen Griechenland. Die Schlucht ist etwa 10 Kilometer lang und soll bis zu 1000 m tief sein. So ist es jedenfalls im Guiness-Buch der Rekorde festgehalten. Man erreicht die Schlucht am besten von dem in über 1000 m Höhe liegenden Bergdorf Monodendri aus. Der Ort liegt im Vikos-Aóos-Nationalpark und ist Ausgangspunkt für interessante Trekking-Touren. Will man die Schlucht von oben einsehen, bietet sich die Möglichkeit auf einer schmalen aber gut asphaltierten Straße bis zu einem kleinen Parkplatz zu fahren und dann ab dort zu Fuß weiterzulaufen. Auf dieser Straße durchfährt man den sogenannten „Steinernen Wald“, interessanten Felsformationen.
(Leider war es wegen Bauarbeiten zum Zeitpunkt unseres Besuches am 5. Mai 2014 nicht möglich, dem Fußweg bis zur Aussichtskanzel oberhalb der Schlucht zu folgen)
In diesem Zusammenhang wird auf den Blogartikel vom 14. Mai 2014
“Ein Streifzug durch den nördlichen Pindos-Nationalpark” verwiesen.

Die Schmalspurbahn von Diakopto

Schmalspurbahn Diakopto-Kalavrita
Wer den Peloponnes bereist, erreicht die Halbinsel in der Regel per Schiff oder Auto über die Hafenstadt Patras. Von hier aus sind es über die Straße E 65 etwa 50 Km bis zu dem an der Küste liegenden Ort Diakopto ( von Athen 160 Km). Der Ort ist deshalb von Interesse, weil sich hier der Bahnhof der Schmalspurbahn nach Kalavrita befindet.
Die bereits Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Schmalspurbahnstrecke war zum damaligen Zeitpunkt eine technische Meisterleistung. Es wird ein Höhenunterschied von 720 m überwunden. Die Spurweite beträgt 750 mm, der Antrieb erfolgt wegen der Steigung stellenweise mittels Zahnrädern. Der Endpunkt der Bahnstrecke ist die in einem Hochtal liegende Kleinstadt Kalavrita mit dem berühmten Kloster Megaspiläon. Hier begann die griechische Revolution 1821.
Die Bahnfahrt ist spektakulär. Von Diakopto aus führt die Strecke nur ein kurzes Stück über die Ebene, schon nach wenigen Kilometern beginnt die Steigung. Stellenweise überquert die Bahn die Schlucht des Flusses Vouraikos.
Ursprünglich wurde die Bahn mit Dampflokomotiven betrieben. Ein restauriertes Exemplar kann man im Bahnhof von Diakopto besichtigen (s. Foto). Ab 1959 wurden elektrische Triebwagen eingesetzt.
Obwohl die Strecke heute keine wirtschaftliche Bedeutung mehr besitzt, wurde die Strecke saniert und neue Triebwagen eingesetzt. Betreiber ist die griechische Staatsbahn.
Da die Bahn nicht täglich fährt, sollte man sich zuvor bei Tourismusbüros über den aktuellen Fahrplan informieren.

Das Museum der Elektrobahn Athen – Piräus

Bahnhof Piräus
Die heutige U-Bahnlinie 1 verband erstmals 1869 Athen mit dem Hafen Piräus. Damals waren es Dampflokomotiven, die die Wagen zogen. Ab 1904 erfogte der elektrische Betrieb. Das Stadtzentrum wurde jedoch erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts untertunnelt. Das Bahnhofsgebäude der Endstation in Piräus ist noch heute ein architektonisches Schmuckstück – s. Foto.
Hier findet man das „Museum of the Athens-Piräus Electric Railways“.

Es lohnt sich, dieses Museum zu besichtigen. Es stellt die historische Entwicklung dieser Schienenverbindung seit 1869 dar. 1995 wurde mit dem Aufbau des Museums begonnen. Zahllose Ausstellungsstücke wurden zusammengetragen, katalogisiert und zur Schau ausgestellt – insgesamt 1250 Gegenstände. Die Eröffnung erfolgte 2005. Durch Einbeziehung des ersten und zweiten Stocks des Gebäudes standen 2011 insgesamt 6000 Ausstellungsstücke einschließlich Fotos und Printmaterial zur Verfügung.

Die Ausstellung erstreckt sich über fünf Geschosse:
Kellergeschoss:
hauptsächlich Instrumente für Betrieb, Kontrolle und Antrieb der Züge
Erdgeschoss:
ein Originalwagen mit Holzverkleidung, Ticketschalter, Maschinen und   Werkzeuge zu Bau und Wartung der Gleisanlagen
Zwischengeschoss:
Darstellung der Geschichte der Betriebsgesellschaft von 1869 bis 2011, Sammlung von Uniformen und Bürogegenständen
erstes Geschoss:
der zentrale Schauraum ist der Fabrik der Gesellschaft gewidmet, – Fotografien dokumentieren die geschichtliche Entwicklung der Stationen, gezeigt werden Werkzeuge und Instrumente, die während der Bauarbeiten genutzt wurden
zweites Geschoss:
fotografische Ausstellung zum Omonia-Platz, Sammlung von Gemälden.

Aufgebaut wurde das Museum von der „Retired Electric Railways Worker`s Union“.
Zu besichtigen ist das Museum der Elektrobahn Athen – Piräus Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 14 Uhr.

Ein Streifzug durch den nördlichen Pindos-Nationalpark

Pindos, Kokoris-Brücke
Fast 80 % der griechischen Landfläche sind von Gebirgszügen bedeckt. Die daraus entspringende Reichhaltigkeit und Einmaligkeit der Natur veranlasste die griechische Regierung, insgesamt 12 Nationalparks einzurichten. Im Norden Griechenlands, in der Region Epirus, befindet sich der fast 2000 Km² große Pindos-Nationalpark (Angaben gemäß Infobroschüre der Präfektur Trikala). Es ist der größte Nationalpark des griechischen Festlands, er erstreckt sich bis in die Region von Grevena. Der Pindos selbst ist ein gewaltiges Gebirgsmassiv von etwa 250 Km Länge mit dem nach dem Olympmassiv zweithöchsten Berg Griechenlands, dem Smolikas (2637 m).
Diesen Nationalpark zu durchstreifen ist ein einmaliges Erlebnis. Er ist gekennzeichnet durch tiefe Schluchten, schroffe Berghänge und undurchdringliche Wälder. Hier leben Wölfe, Bären, Wildziegen, Steinadler, und es gibt eine reichhaltige Flora.
Bekannt sind im Nord-Pindos die 46 Zagorochoria-Dörfer, die etwa um 1400 entstanden. Aus grauen Steinen erbaut, mit Schieferplatten gedeckt, ist es eine für uns ungewöhnliche Architektur. Die engen Gassen haben noch ihre ursprüngliche alte Steinpflasterung. Ganzjährig sind nur die wenigsten Häuser bewohnt. Abgesehen von einigen Wächtern sind die „Winterbewohner“ Wölfe und Bären. Vielfach findet man auch noch die alten steinernen Bogenbrücken.
Die Gegend ist touristisch wenig erschlossen. Aber nach und nach werden einige der ehemaligen Herrenhäuser (Archontiko) in Hotels bzw. Pensionen umgebaut.
Der Nationalpark ist ein für Individualtouristen zu empfehlendes Reiseziel.
Neben den o.e. Dörfern ist auch die Vikos-Schlucht sehenswert. Sie ist 10 Km lang und bis zu 900m tief, im Guiness-Buch der Rekorde als tiefste Schlucht der Welt eingetragen. Im Frühjahr und Sommer ein ideales Wandergebiet. Unter dem Aspekt der Durchwanderung der Vikos-Schlucht sollte man das Dorf Monodendri, was auch über gute Hotels/Pensionen verfügt, als Ausgangspunkt nehmen.
Wenn man mit dem Auto von Ioannina anreist, wird empfohlen, bei Aspraggeli das Informationszentrum der Ranger aufzusuchen und sich dort das Kartenmaterial des Nationalparks geben zu lassen. Hier erhält man auch jederzeit freundliche und hilfsbereite Auskünfte über den nördlichen Pindos-Nationalpark!

Peloponnes – die „Höhle der Seen“

Kastria, Eingang zur Höhle der Seen

Nur durch den Kanal von Korinth getrennt, erreicht man die Halbinsel Peloponnes. Es gibt kaum eine andere Landschaft in Griechenland, die den Peloponnes in seiner Vielseitigkeit übertrifft. Es gibt sieben historische Landschaften. Eine davon ist die im Norden liegende Landschaft Achaia, zu der die Gemeinde Kalavrita gehört. Interessant ist hier nicht nur das an eine steile Felswand gebaute Kloster Mega Spileon, sondern auch die „Höhle der Seen“. In dem eBook “Faszination Griechenland” findet man Ausführungen zur griechischen Höhlenwelt. Die Höhle befindet sich in der Nähe des Dorfes Kastria, knappe 20 Km von Kalavrita entfernt. Das Besondere an dieser Höhle ist die Lage von insgesamt 13 Seen auf drei verschiedenen Ebenen. Die Höhle wird durch einen künstlich angelegten Tunnel betreten und kann auf einer Länge von etwa zwei Kilometern durchlaufen werden. Neben zahlreichen Stalaktiten und Stalagmiten findet man menschliche und tierische Fossilien.

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Kategorie: Reisen Griechenland