Chios – Inseljuwel in der Ägäis

Vorgelagert der türkischen Ägäisküste am Golf von Izmir liegt die dichtbesiedelte griechische
Insel Chios. Etwa 51000 Einwohner leben hier auf 843 Km².

Seit fünf Jahrtausenden bewohnt, war Chios einst eine Seemacht, die zum Attischen Seebund gehörte und ein wichtiges Handelszentrum. Heute ist es vor allen Dingen ein Eldorado für Touristen.
Dank des auch im Winter milden Klimas ist die Insel zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die „Wetterfrösche“ haben ermittelt, dass Schnee an nur etwa zwei Tagen im Jahr fällt! Die heißen Tage im Juli und August werden durch den aus Norden wehenden Meltemi erträglicher.

Für die Gestaltung des touristischen Alltags bieten sich zahlreiche Möglichkeiten – Bergwanderungen (höchster Berg ist der Profitis Ilias mit knapp 1300m), Tauchen, Schwimmen, Höhlenbesichtigungen (s. auch den Abschnitt „Höhlen“ im eBook „Faszination Griechenland“), Marinemuseum, Besichtigung der alten Mastixdörfer – um nur einige Anregungen zu vermitteln.

Neben dem Anbau von Wein und Oliven ist Chios vor allem auch durch die Gewinnung und Verarbeitung von Mastix bekannt. Es ist ein uraltes Gewerbe, und Chios ist der größte europäische Mastixproduzent.
Die Insel ist mehrmals wöchentlich ab Athen/Piräus per Flug oder Fährschiff zu erreichen.
Neben mehreren 4-Sterne-Hotels gibt es auch ein 5-Sterne-Hotel.

Interessehalber soll noch angefügt werden, dass auf Chios bekannte Persönlichkeiten geboren wurden, so z.B. der Komponist Mikis Theodorakis, der ehemalige Premierminister Andreas Papandreou und der unbewiesenen Annahme auch der Dichter Homer.

Chios ist also auf jeden Fall eine Urlaubsreise wert!

Kythira – Insel für Individualtouristen

Die nur 278 Km² große Insel Kythira wird umspült von den Fluten des Ionischen Meeres. Sie liegt an der südlichsten Spitze des Peloponnes und ist sowohl per Fähre als auch mit dem Flugzeug ab Athen zu erreichen. Einen üppigen Baumbestand und hohe Berge sucht man hier vergebens – die Insel ist relativ karg bewaldet, und die höchste Erhebung, der Berg Mermigaris, misst gerade einmal 507 m.
Kythira wird schon in der griechischen Mythologie erwähnt, und so findet man noch heute Reste von Bauwerken vergangener Epochen.
Der Ort ist für den Individualtourismus gut geeignet, denn der internationale Massentourismus hat hier glücklicherweise noch nicht Fuß gefasst. Ideal ist die Insel für Wanderungen, auf verschiedenen Routen kann man die Insel durchstreifen. Aber auch zum Baden gibt es beste Voraussetzungen. Schöne Strände findet man in Paleopoli, Melidoni und Kakia Lagada. Zu beachten ist, dass sich nicht an jedem Strand eine Taverne befindet und oftmals auch keine Sonnenschirme und Liegestühlen vorhanden sind.
Die günstigste Reisezeit sind die Monate Mai bis Oktober. In diesem Zeitraum liegen die maximalen Tagestemperaturen zwischen 23° C und 31° C und die Wassertemperaturen zwischen 18° C und 24° C.
Eine Unterkunft zu finden ist auch kein Problem – Hotels (vier Sterne), Pensionen und Unterkünfte in traditionellen alten Häusern.

Kalamata – Ausgangspunkt für die Erkundung des Peloponnes

Zahnradbahn Diakopto-Kalavrita

Kalamata liegt nicht direkt im Zentrum des Peloponnes, sondern im Süden am Ionischen Meer. Es ist eine Hafenstadt, die auch über einen internationalen Flughafen verfügt. Bekannt wurde sie u.a. auch durch die schwarzen Kalamata-Oliven.
Die Stadt ist deshalb für den Tourismus interessant, weil sie gut erreichbar ist – Fährverbindungen, Fernbusse der Gesellschaft KTEL, gut ausgebautes Straßennetz nach Athen (240 Km) und Patras (220 Km) und ein auch von internationalen Gesellschaften angeflogener Flughafen.
Allein in diesem Jahr wird der „Captain Vassilis Constantakopoulos Airport“ über 18 neue Charterflugverbindungen erreichbar sein. So z.B. Frankfurt, München, Hamburg, Prag, Wien und weiteren europäischen Städten. Auch Thessaloniki wird fünfmal wöchentlich von Kalamata aus angeflogen.

Von Kalamata aus kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Peloponnes erkunden.
Der Peloponnes sollte ohnehin der Schwerpunkt einer Griechenland-Rundreise sein.
Im Rahmen dieses Artikels kann man nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nennen – Mykene und die Ausgrabungen Heinrich Schliemanns, Nafplio die erste Hauptstadt Griechenlands, Olympia, Mystras, Korinth, das Lousios-Tal und natürlich die eigenwilligste Kulturlandschaft Griechenlands, die Mani.

Sehr interessant ist auch eine Fahrt mit der Zahnradbahn von Diakopto nach Kalavrita.
Weitere Informationen finden sich auch in dem eBook Faszination Griechenland.
Bezogen auf das Klima sind Kalamata und der Peloponnes am besten in den Monaten April/Mai (Tagestemperatur 20°C-24°C) und Oktober/November (Tagestemperatur 24°C-20°C) zu bereisen.

Peloponnes – die Ruinenstadt Mykene

Mykene, Grabanlage

Etwa um 500 v. Chr. war Mykene eine der bedeutendsten Städte Griechenlands.
Die Ausgrabungen dieser Stadt, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, kann der Tourist auf dem Peloponnes besichtigen. Etwa 120 Km von Athen entfernt, erreicht man die Ausgrabungsstätte per Pkw über die A 8 / E 94.

Der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann, der 1876 mit den Ausgrabungen von Mykene begann, legte die heutige Ruinenstadt frei. Besichtigen kann man das Löwentor, den Hauptzugang zur Burg und zwei Grabanlagen mit Schachtgräbern. Gefunden bei den Ausgrabungen wurde auch die goldene Maske des Königs Agamemnon, die im Archäologischen Museum in Athen ausgestellt ist.

Bis zum heutigen Tag hat sich am Fuß der Anlage ein kleines Dorf erhalten.
Den Besuch Mykenes kann man verbinden mit einem Aufenthalt in der nahegelegenen ehemaligen Hauptstadt Griechenlands – Nafplion. Auch Korinth und die Burg Akrokorinth sind einen Besuch wert.

Inseln der Nördlichen Sporaden und das Pilion-Gebirge

kubische Insel-Architektur
Das Jahr 2015 hat begonnen, und man macht sich erste Gedanken über interessante Urlaubsziele in Griechenland.
Inseln sind in Griechenland immer wieder beliebte Reiseziele. Und wenn man die Nördlichen Sporaden wählt, kann man das Erlebnis des Besuchs einer Insel günstig verknüpfen mit dem Besuch einer imposanten Berglandschaft. Denn von den Inseln ist es nur ein „Sprung“ über Volos in das Pilion-Gebirge.

Unter dem Begriff „Sporaden“ verbergen sich zwei Inselgruppen der Ägäis, die Südlichen Sporaden und die Nördlichen Sporaden.

Hauptinseln der letzteren Gruppe sind Skopelos, Skiathos und Skyros. Die größte dieser drei Inseln ist Skyros. Reiseziel sollte der nördliche Teil der Insel sein, da er im Vergleich zum südlichen Inselteil gekennzeichnet ist durch eine üppige Vegetation. Hier lebt auch der überwiegende Teil der etwa 3000 Einwohner.

Der Hauptort Chora wird geprägt durch die bekannte Architektur der Kykladen, die weiß-blauen kubischen Häuser. Sehenswert sind auch die Kirchen, Kapellen und das Archäologische Museum.
Anziehungspunkt für die Touristen sind auch die kleinen halbwilden Ponys, die nur eine Schulterhöhe von etwa 110 cm erreichen.

Die Insel ist mit dem Flugzeug von Athen und Thessaloniki aus erreichbar und per Fähre von Volos.
Die Nachbarinseln Skopelos und Skiathos sind in kurzer Distanz per Fähre von Skyros aus erreichbar.

Den Aufenthalt in Skyros kann man noch interessanter gestalten, wenn man mit der Fähre nach Volos übersetzt und von dort aus das Pilion-Gebirge besucht. In der Saison kann man von Volos mit der Pilionbahn, einer kleinen 600 mm Schmalspurbahn, in das Bergdorf Milies fahren.
Interessant ist das Bergdorf Makrinitsa, bekannt mit dem Beinamen “Balkon von Volos”.
Aber auch für Wanderer bietet das Pilion-Gebirge zahlreiche Routen (s. eBook “Faszination Griechenland”).

Eine Urlaubskombination von Sporaden und Pilion ist also auf jeden Fall Gewähr für interessante und abwechslungsreiche Ferientage!

Griechischenland – ein Reiseziel für den Winter?

Aber natürlich, warum nicht?
Die geographische Lage Griechenlands hat im Bereich der Küsten und Inseln milde Winter (aber auch hier kann man manchmal wie auf diesem Foto von Athen – wenn auch selten – schneebedeckte Palmen sehen) und trockene, heiße Sommer mit jährlich bis zu 3000 Sonnenstunden zur Folge. Im Landesinneren hingegen hat das Klima einen kontinentalen Charakter mit strengen Wintern in den Gebirgsregionen. Winter in Athen

Diese Aussage wird auch in dem eBook “Faszination Griechenland” getroffen.

Diese geographische Situation bietet sowohl die Möglichkeit, in den griechischen Wintersportgebieten dem Wintersport zu frönen, als auch auf ausgewählten Inseln entspannte und ruhige Tage zu verbringen.
Die Wintersportgebiete befinden sich in den Regionen Peloponnes, Zentralgriechenland, Thessalien, Epirus, Thrakien und Makedonien und werden überwiegend von den Griechen selbst besucht.

Was die Inseln betrifft, wären hier in erster Linie Kreta, Rhodos und Kos zu erwähnen. Die Tagestemperaturen erreichen im Zeitraum Januar-März/April bis zu 21° C, bis zu
8 Sonnenstunden und Wassertemperaturen bis zu 18° C.
Natürlich muss man beim Besuch der Inseln Zugeständnisse machen – viele Tavernen, Souvenirshops, Museen, soweit vorhanden, sind geschlossen. Aber auch diese Situation hat ihre Reize. Es gibt keine Hektik, wie sie der Massentourismus im Sommer mitsichbringt, alles läuft entspannt und geruhsam ab.

Für Touristen, die Stille und Beschaulichkeit lieben, ist Griechenland also auch ein Reiseziel für den Winter!

Athen – das Stadtviertel Kolonaki

Athen, Vasilissis Sofias Avenue
Athen ist eine Stadt mit vielen Facetten. Das unmittelbare Stadtzentrum ist sowohl von Elementen des Okzident als auch des Orient bestimmt.
Ersichtlich an der Struktur der Stadtviertel – ihrer Architektur, ihrem Lebensrhythmus.
Ein interessantes Stadtviertel ist Kolonaki, nordöstlich vom Syntagma-Platz.
Der Platz bekam seinen Namen nach einer kleinen Säule („Säule“ auf griechisch heißt „Kolonaki“), die auf einer Rasenfläche steht.

Es war früher das Botschaftsviertel Athens. Am berühmten Vasilissis-Sofias-Boulevard findet man viele klassizistische Prachtbauten und Botschaftsgebäude.

Es ist ein Wohnviertel mit gehobenen Ansprüchen.
Die Wohnhäuser sind meist im neoklassizistischen Stil gebaut. Es gibt aber auch die für das Athen der 1920er-/1930er Jahre bekannten Apartmenthäuser, die das Straßenbild prägen.

In den vielen Restaurants und Cafés mit gehobenen Ansprüchen trifft man Politiker, Künstler, Schauspieler und auch so manchen Sonderling ( s. auch eBook “Faszination Griechenland”).

Da Kolonaki nicht weit vom Lykabettos-Hügel entfernt ist, lohnt es sich, nach einem Rundblick von diesem Hügel über das Häusermeer Athens, einen Abstecher nach Kolonaki zu machen.

Die Zeit der Olivenernte in Griechenland

Olivenbaum auf dem Peloponnes
Wie beim Ernten jeder Frucht, muss auch bei der Olive der beste Reifegrad abgewartet werden. Das ist dann der Fall, wenn sich die Olive von Grün in Violett verfärbt. In der Regel ist das der Zeitraum Ende Oktober bis Anfang Dezember, manchmal sogar bis in den März.
Entscheidend für die Qualität des später aus der Olive gewonnenen Öls sind zwei Faktoren – der richtige Erntezeitpunkt und die Art und Weise der Ernte.

In Europa ist Griechenland neben Italien und Spanien eines der Hauptproduzenten von Olivenöl.
Die Ernte und Verarbeitung der Oliven ist mit einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Griechenlands.
Die größten Anbaugebiete findet man auf dem Peloponnes, der Insel Kreta, der Halbinsel Chalkidiki sowie in vielen anderen Gebieten.

Schon in der Antike spielte der Olivenbaum oder auch Ölbaum, eine wichtige Rolle. Er galt als Symbol der Weisheit und des Friedens.

Neben der Verwendung als Nahrungsmittel ( s. Blogartikel vom 26. Februar 2012 „Spezialitäten der griechischen Küche – Oliven“ ) wird das Olivenöl auch für Wellnessanwendungen und die Körperpflege genutzt.

Die Ernte der Oliven kann auf verschiedene Art erfolgen – manuell oder maschinell.

Die manuelle Ernte, d.h. das Pflücken der Oliven, ist zwar die schonendste Art der Ernte, gleichzeitig aber auch die aufwendigste. Der Vorteil besteht darin, dass die Früchte nicht verletzt und gleich beim Erntevorgang auch aussortiert werden. Diese aufwändige Art erfolgt in der Regel nur für die Herstellung eines besonders wertvollen Öls bzw. für die Herstellung von Tafeloliven. Sind die Oliven schon sehr reif, werden sie auch mit Stöcken von den Bäumen geschlagen.

Die überwiegend angewendete Art ist jedoch die maschinelle Ernte.
Dabei kommen Rüttelmaschinen zum Einsatz, die von Traktoren gezogen werden. Ein Greifarm umfasst den Stamm des Baumes und erreicht durch rüttelnde Bewegungen, dass sich die Olive vom Stamm löst und in die auf dem Erdboden ausgebreiteten Netze fällt. Eine Beschädigung der Frucht tritt dabei nicht ein. Diese Methode ist natürlich nur auf ebenem Gelände anwendbar.

Da auch im Spätherbst Griechenland viele interessante Reiseziele bietet, lohnt es sich, einmal bei der Olivenernte und der folgenden Verarbeitung zuzusehen.

Griechenlands ländliche Unterkünfte

Herrenhaus "Deligianni", Dimitsana Peloponnes
Dass Griechenland eines der beliebtesten Reiseziele im Süden Europas ist, ist allseitig bekannt.

Auch die Rekordgästezahlen des Jahres 2014 beweisen das. Seit inzwischen 42 Jahren fasziniert mich dieses Land, kenne ich die Sitten und Gebräuche, verfolge ich die Entwicklung. Besonders das Hotel- und Gaststättengewerbe hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Auch das kann man aus verschiedenen Blickwinkeln sehen, weil leider oftmals das typisch Griechische dabei verloren ging. Eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, ist heute in keinem Gebiet Griechenlands ein Problem. Es gibt zahlreiche Angebote vom 5-Sterne Hotel bis zur gemütlichen Pension.

Ich möchte jedoch die Aufmerksamkeit auf die ländlichen Unterkünfte lenken.

Es gibt den Europäischen Verband für Landtourismus, dem sich auch griechische Hoteliers unter dem Namen „Guest Inn – The Greek Network of Rural Accomodation“ angeschlossen haben. Die Unterkünfte findet man in besonders interessanten ländlichen Gegenden – in den Bergen, an der See, in Wein- oder Olivenanbaugebieten. Oftmals handelt es sich um uralte rekonstruierte Herrenhäuser, die jeden modernen Komfort aufweisen. Strikte Qualitätsstandards sind einzuhalten. In der Küche werden besonders traditionelle Gerichte zubereitet, denen die heimischen Produkte zugrundeliegen. In der Regel findet man die Unterkünfte in Gebieten, die noch nicht vom Massentourismus überflutet sind – im Piliongebirge oder auf dem Peloponnes, z.B. in dem Bergdorf Dimitsana.

Wenn man eine Reise nach Griechenland plant und diese Reise vielleicht noch auf eigene Faust mit dem Pkw durchführt, ist es durchaus empfehlenswert, nach diesen ländlichen Unterkünften Ausschau zu halten!

Meteora-Klöster in Thessalien ( III/III )

Meteorafelsen, Einsiedlerhöhle
Es ist erfreulich, zu lesen, dass der 1991 gegründete Verband der griechischen Touristik-Unternehmen S.E.T.E. ermittelt hat, dass bis Ende Oktober bereits über 21 Millionen Touristen nach Griechenland eingereist sind. Bis Jahresende rechnet man mit mehr als 23 Millionen.
Zu den von Touristen vielbesuchten Destinationen gehören auch die Meteora-Klöster in Thessalien.

In der heutigen Artikelfolge sollen drei weitere Klöster vorgestellt werden.

Kloster Aghios Nikolaos Anapafsas

Dieses Kloster steht zwischen den Klöstern Metamorphosis und Vaarlam. Wenn man mit dem Auto die Tiefebene verlässt und nach oben fährt, fällt dieses Kloster als erstes ins Auge. Es wurde um 1527 errichtet und in den letzten Jahren renoviert, daduch wurden auch die wertvollen Wandmalereien erhalten. Interessant ist, dass man von dieser Straße aus die in die Felswand gemeißelten Höhlen der Einsiedler sehen kann.

Kloster Aghias Triádos

Es ist das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit.
Von diesem Kloster hat man einen besonders schönen Blick in die Thessalische Tiefebene, den dort fließenden Fluss Peneios und die im Hintergrund liegende Gebirgskette des Pindos.
400 m unterhalb des Klosters liegt der Ort Kalambaka. Wann genau das Kloster erbaut wurde, ist nicht bekannt. Man geht von der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts aus. Wie auch in den anderen Klöstern findet man in der Kapelle interessante Fresken. Die Mönche erreichten das Kloster mittels der traditionellen Strickleiter, erst 1925 wurde eine richtige Treppe gebaut.

Kloster Rousanou

Dieses Kloster steht auf einem einzelnen Felsen. Bei dessen Anblick fragt man sich, wie und unter welchen Bedingungen die Mönche das Kloster errichten konnten. Aus alten Schriften konnte man entnehmen, dass es etwa 1380 n. Chr. errichtet wurde. Auch hier wurde die traditionelle Strickleiter 1930 durch den Bau einer Treppe abgelöst. Die Kapelle wurde im byzantinischen Stil errichtet. Auffallend ist, dass sich die wertvollen Wandfresken in einem hervorragenden Zustand befinden.

Die Meteora-Felsen mit ihren Klöstern sind auf jeden Fall eine Reise wert!

Man muss Zeit mitbringen, um die Klöster zu besichtigen. Eine Unterkunftsmöglichkeit in der Stadt Kalambaka zu finden, ist kein Problem. Was man jedoch nicht tun sollte, ist, die Felsen zu besteigen, auf denen sich Klosteranlagen befinden, die geschlossen und nicht zu besichtigen sind!

Anzeige


Hier geht es zum eBook Faszination GriechenlandeBook über Griechenland


Kategorien
Auszeichnung

Kategorie: Reisen Griechenland