Athen – das Stadtviertel Kolonaki

Athen, Vasilissis Sofias Avenue
Athen ist eine Stadt mit vielen Facetten. Das unmittelbare Stadtzentrum ist sowohl von Elementen des Okzident als auch des Orient bestimmt.
Ersichtlich an der Struktur der Stadtviertel – ihrer Architektur, ihrem Lebensrhythmus.
Ein interessantes Stadtviertel ist Kolonaki, nordöstlich vom Syntagma-Platz.
Der Platz bekam seinen Namen nach einer kleinen Säule („Säule“ auf griechisch heißt „Kolonaki“), die auf einer Rasenfläche steht.

Es war früher das Botschaftsviertel Athens. Am berühmten Vasilissis-Sofias-Boulevard findet man viele klassizistische Prachtbauten und Botschaftsgebäude.

Es ist ein Wohnviertel mit gehobenen Ansprüchen.
Die Wohnhäuser sind meist im neoklassizistischen Stil gebaut. Es gibt aber auch die für das Athen der 1920er-/1930er Jahre bekannten Apartmenthäuser, die das Straßenbild prägen.

In den vielen Restaurants und Cafés mit gehobenen Ansprüchen trifft man Politiker, Künstler, Schauspieler und auch so manchen Sonderling ( s. auch eBook “Faszination Griechenland”).

Da Kolonaki nicht weit vom Lykabettos-Hügel entfernt ist, lohnt es sich, nach einem Rundblick von diesem Hügel über das Häusermeer Athens, einen Abstecher nach Kolonaki zu machen.

Die Zeit der Olivenernte in Griechenland

Olivenbaum auf dem Peloponnes
Wie beim Ernten jeder Frucht, muss auch bei der Olive der beste Reifegrad abgewartet werden. Das ist dann der Fall, wenn sich die Olive von Grün in Violett verfärbt. In der Regel ist das der Zeitraum Ende Oktober bis Anfang Dezember, manchmal sogar bis in den März.
Entscheidend für die Qualität des später aus der Olive gewonnenen Öls sind zwei Faktoren – der richtige Erntezeitpunkt und die Art und Weise der Ernte.

In Europa ist Griechenland neben Italien und Spanien eines der Hauptproduzenten von Olivenöl.
Die Ernte und Verarbeitung der Oliven ist mit einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Griechenlands.
Die größten Anbaugebiete findet man auf dem Peloponnes, der Insel Kreta, der Halbinsel Chalkidiki sowie in vielen anderen Gebieten.

Schon in der Antike spielte der Olivenbaum oder auch Ölbaum, eine wichtige Rolle. Er galt als Symbol der Weisheit und des Friedens.

Neben der Verwendung als Nahrungsmittel ( s. Blogartikel vom 26. Februar 2012 „Spezialitäten der griechischen Küche – Oliven“ ) wird das Olivenöl auch für Wellnessanwendungen und die Körperpflege genutzt.

Die Ernte der Oliven kann auf verschiedene Art erfolgen – manuell oder maschinell.

Die manuelle Ernte, d.h. das Pflücken der Oliven, ist zwar die schonendste Art der Ernte, gleichzeitig aber auch die aufwendigste. Der Vorteil besteht darin, dass die Früchte nicht verletzt und gleich beim Erntevorgang auch aussortiert werden. Diese aufwändige Art erfolgt in der Regel nur für die Herstellung eines besonders wertvollen Öls bzw. für die Herstellung von Tafeloliven. Sind die Oliven schon sehr reif, werden sie auch mit Stöcken von den Bäumen geschlagen.

Die überwiegend angewendete Art ist jedoch die maschinelle Ernte.
Dabei kommen Rüttelmaschinen zum Einsatz, die von Traktoren gezogen werden. Ein Greifarm umfasst den Stamm des Baumes und erreicht durch rüttelnde Bewegungen, dass sich die Olive vom Stamm löst und in die auf dem Erdboden ausgebreiteten Netze fällt. Eine Beschädigung der Frucht tritt dabei nicht ein. Diese Methode ist natürlich nur auf ebenem Gelände anwendbar.

Da auch im Spätherbst Griechenland viele interessante Reiseziele bietet, lohnt es sich, einmal bei der Olivenernte und der folgenden Verarbeitung zuzusehen.

Griechenlands ländliche Unterkünfte

Herrenhaus "Deligianni", Dimitsana Peloponnes
Dass Griechenland eines der beliebtesten Reiseziele im Süden Europas ist, ist allseitig bekannt.

Auch die Rekordgästezahlen des Jahres 2014 beweisen das. Seit inzwischen 42 Jahren fasziniert mich dieses Land, kenne ich die Sitten und Gebräuche, verfolge ich die Entwicklung. Besonders das Hotel- und Gaststättengewerbe hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Auch das kann man aus verschiedenen Blickwinkeln sehen, weil leider oftmals das typisch Griechische dabei verloren ging. Eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, ist heute in keinem Gebiet Griechenlands ein Problem. Es gibt zahlreiche Angebote vom 5-Sterne Hotel bis zur gemütlichen Pension.

Ich möchte jedoch die Aufmerksamkeit auf die ländlichen Unterkünfte lenken.

Es gibt den Europäischen Verband für Landtourismus, dem sich auch griechische Hoteliers unter dem Namen „Guest Inn – The Greek Network of Rural Accomodation“ angeschlossen haben. Die Unterkünfte findet man in besonders interessanten ländlichen Gegenden – in den Bergen, an der See, in Wein- oder Olivenanbaugebieten. Oftmals handelt es sich um uralte rekonstruierte Herrenhäuser, die jeden modernen Komfort aufweisen. Strikte Qualitätsstandards sind einzuhalten. In der Küche werden besonders traditionelle Gerichte zubereitet, denen die heimischen Produkte zugrundeliegen. In der Regel findet man die Unterkünfte in Gebieten, die noch nicht vom Massentourismus überflutet sind – im Piliongebirge oder auf dem Peloponnes, z.B. in dem Bergdorf Dimitsana.

Wenn man eine Reise nach Griechenland plant und diese Reise vielleicht noch auf eigene Faust mit dem Pkw durchführt, ist es durchaus empfehlenswert, nach diesen ländlichen Unterkünften Ausschau zu halten!

Meteora-Klöster in Thessalien ( III/III )

Meteorafelsen, Einsiedlerhöhle
Es ist erfreulich, zu lesen, dass der 1991 gegründete Verband der griechischen Touristik-Unternehmen S.E.T.E. ermittelt hat, dass bis Ende Oktober bereits über 21 Millionen Touristen nach Griechenland eingereist sind. Bis Jahresende rechnet man mit mehr als 23 Millionen.
Zu den von Touristen vielbesuchten Destinationen gehören auch die Meteora-Klöster in Thessalien.

In der heutigen Artikelfolge sollen drei weitere Klöster vorgestellt werden.

Kloster Aghios Nikolaos Anapafsas

Dieses Kloster steht zwischen den Klöstern Metamorphosis und Vaarlam. Wenn man mit dem Auto die Tiefebene verlässt und nach oben fährt, fällt dieses Kloster als erstes ins Auge. Es wurde um 1527 errichtet und in den letzten Jahren renoviert, daduch wurden auch die wertvollen Wandmalereien erhalten. Interessant ist, dass man von dieser Straße aus die in die Felswand gemeißelten Höhlen der Einsiedler sehen kann.

Kloster Aghias Triádos

Es ist das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit.
Von diesem Kloster hat man einen besonders schönen Blick in die Thessalische Tiefebene, den dort fließenden Fluss Peneios und die im Hintergrund liegende Gebirgskette des Pindos.
400 m unterhalb des Klosters liegt der Ort Kalambaka. Wann genau das Kloster erbaut wurde, ist nicht bekannt. Man geht von der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts aus. Wie auch in den anderen Klöstern findet man in der Kapelle interessante Fresken. Die Mönche erreichten das Kloster mittels der traditionellen Strickleiter, erst 1925 wurde eine richtige Treppe gebaut.

Kloster Rousanou

Dieses Kloster steht auf einem einzelnen Felsen. Bei dessen Anblick fragt man sich, wie und unter welchen Bedingungen die Mönche das Kloster errichten konnten. Aus alten Schriften konnte man entnehmen, dass es etwa 1380 n. Chr. errichtet wurde. Auch hier wurde die traditionelle Strickleiter 1930 durch den Bau einer Treppe abgelöst. Die Kapelle wurde im byzantinischen Stil errichtet. Auffallend ist, dass sich die wertvollen Wandfresken in einem hervorragenden Zustand befinden.

Die Meteora-Felsen mit ihren Klöstern sind auf jeden Fall eine Reise wert!

Man muss Zeit mitbringen, um die Klöster zu besichtigen. Eine Unterkunftsmöglichkeit in der Stadt Kalambaka zu finden, ist kein Problem. Was man jedoch nicht tun sollte, ist, die Felsen zu besteigen, auf denen sich Klosteranlagen befinden, die geschlossen und nicht zu besichtigen sind!

Meteora-Klöster in Thessalien( II/III)

Meteorakloster Metamorphosis-Klosterkirche

Es ist eine besondere Stimmung, die dem Besucher eines Klosters entgegenweht. In der Stille der heiligen Räume fühlt man sich in vergangene Jahrhunderte versetzt. Es versteht sich von selbst, dass man sich dort mit Respekt und Achtung bewegt und u. a. auch die Kleiderordnung einhält. Männer dürfen keine kurzen Hosen tragen, Frauen keine Miniröcke und schulterfreie Oberteile.

Kloster Metamórphosis

Dieses Kloster ist eine der imposantesten Klosteranlagen. Es steht auf dem größten Felsen von Meteora etwa 474 m über der Thessalischen Tiefebene. In früheren Jahrzehnten erreichten die Mönche das Kloster über eine Strickleiter bzw. wurden sie mittels einer Seilwinde in einem Netz hochgezogen. Der heutige Besucher gelangt über eine gewundene Treppenanlage, die in die Felswand gehauen wurde, in das Kloster. Die Anlage wurde 1923 gebaut.
Trotzdem ist der Aufstieg gerade für ältere Personen recht anstrengend. Aber es lohnt sich. Zum Einen hat man einen spektakulären Blick in die Thessalische Tiefebene, und zum Anderen ist das Kloster selbst natürlich sehenswert. Die Klosterkirche Metamorphosis wurde 1380 erbaut.
Berühmt sind die Wandmalereien und die Sakristei des Klosters. Hier findet man goldene Becher, viele Silberwaren und eine große Bibliothek mit über 500 Bänden. Eindrucksvoll auch die Kammer mit den Totenköpfen ( s. eBook “Faszination Griechenland”).

Kloster Vaarlam

Dieses Kloster befindet sich in der Nähe des Klosters Metamorphosis. Die Vorgängerbauten des heutigen Klosters wurden 1350 n. Chr. von dem Mönch Vaarlam errichtet, nach dessen Tod jedoch zerstört. Die heutigen Klosterbauten entstanden etwa Mitte des 16. Jahrhunderts. Auch in dieser Sakristei kann man wertvolle priesterliche Gewänder, goldbestickte Grabtücher und auch eine große Büchersammlung besichtigen.

Meteora-Klöster in Thessalien( I/III)

Meteorakloster Metamorphosis

Im Rahmen des Blogartikels „Religionstourismus in Griechenland“ vom 23. Juni 2011 wurden die Meteora-Klöster bereits einmal erwähnt.

Aber gerade die geschichtliche Bedeutung dieser Klosteranlagen ist es wert, etwas detaillierter darauf einzugehen.
Durchquert man die thessalische Tiefebene von Süden kommend Richtung Norden sieht man vor sich die gewaltigen Bergzüge Zentralgriechenlands. Und unmittelbar steht man vor den Meteora-Felsen mit ihren Klöstern.

An derem Fuss liegt die Stadt Kalambaka.
Kalambaka ist sowohl mit der Eisenbahn als auch günstig mit dem Auto über die Autobahn A 1 von Athen kommend (350 Km) bzw. über die Autobahn A 2 von Thessaloniki kommend (250 Km) zu erreichen.

Die Felsformationen selbst kann man als ein Naturphänomen bezeichnen.
Zu deren Entstehung gibt es verschiedene Theorien, aber bis jetzt gibt es keine allgemein anerkannte Erklärung zur Entstehungsgeschichte.
Auch zum Zeitpunkt der Ansiedlung gibt es keine genauen Hinweise. Man geht vom Zeitraum des 10. bis 11. Jahrhundert aus.

Wie der Besucher noch heute feststellen kann, sind die einzelnen Klöster sehr schwer zugänglich. Das war aber beabsichtigt, denn sie sollten den Mönchen ja Schutz bieten. Der Zugang heute ist natürlich über Treppen möglich. An einigen Klöstern, wie z. B. dem Kloster Metamorphosis, kann man noch die Seilwinden sehen, mittels deren Hilfe die Mönche früher Personen und Waren in großen Netzen nach oben gezogen haben.

Insgesamt gibt es vierundzwanzig Klöster, davon sind jedoch nur noch sechs bewohnt und können besichtigt werden.

Das sind die Klöster
– Metamorphosis
– Vaarlam
– Roussanou
– Aghios Stephanous
– Aghios Triádos ( Heilige Dreifaltigkeit)
– Aghios Nikolas Anapafsas

In folgenden Artikeln werden einige der Klöster etwas näher vorgestellt.

Unwetter in Athen

Unwetter in Athen
Mit Griechenland werden in der Regel Gedanken an sonnige und schöne Ferientage verbunden. Aber wie überall gibt es natürlich auch in Griechenland Schattenseiten – Waldbrände, Erdbeben, Sturmfluten, Starkregen.

Erst am vergangenen Wochenende mussten wir das wieder zur Kenntnis nehmen. Der Tiefausläufer „Gonzalo“ tobte sich speziell in der Region Attika/Athen aus.

Schwere Überschwemmungen durch den Hurrikan „Gonzalo“ verwüsteten Wohnungen, Büros und trieben Autos durch die Straßen. In Tatoi, der ehemaligen Sommerresidenz des griechischen Königshauses (s. eBook “Faszination Griechenland”), fielen 64 Liter Regen pro Km²! Es ist erschreckend zu erleben, was eine solche Wetterfront anrichten kann.

Während meines Lebens in Griechenland wurde ich mehrfach damit konfrontiert.

So kam es im Dezember 1977 zu einer ähnlichen Wettersituation. In Kifisia, einem nördlichen Vorort von Athen, wandelten sich Strassen in reißende Bäche. Die extremen Ereignisse wurden noch dadurch begünstigt, daß große Flächen der Wälder des angrenzenden Berglandes abgeholzt waren und somit kein Mutterboden das Wasser aufnehmen konnte, ehemalige Bach- bzw. Flussläufe hatte man verlegt bzw. in zu klein dimensionierte Kanäle gezwungen. Die Folge – das Wasser suchte sich einen oberirdischen Weg mit fatalen Folgen. Abgesehen von den materiellen Schäden kamen viele Menschen ums Leben, vor allem die Bewohner von Souterrainwohnungen.

Diesem Unwetter folgte dann vom 6. bis 11. Januar 1978 eine extreme Kältewelle, die auch Athen einschneite. Auch 1986 waren außergewöhnlich starke Schneefälle besonders in Nord- und Mittelgriechenland, aber auch in Athen, zu verzeichnen. Zwei Meter hoher Schnee isolierte in Thessalien Bergdörfer.

Damals wie heute blieb das natürlich nicht ohne Auswirkungen auf den Schiffsverkehr, der in der Ägäis und im Ionischen Meer zeitweise eingestellt werden musste.

Ithaka und Homer

In den Prospekten der großen Reiseveranstalter findet man die Ionische Insel Ithaka nicht.
Nach der 2011 durchgeführten Volkszählung des Statistischen Amtes Griechenland (EL.STAT) lebten auf der Insel gerade einmal 3000 Einwohner.

Als der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann (s.auch eBook „Faszination Griechenland“)
1868 die Insel besuchte, waren es noch über 12000 Einwohner.

Der wichtigste Ort und gleichzeitig Hafen ist Vathy. Erreichbar ist die Insel mit Fährschiffen von Patras und Kefalonia. Berühmtheit erlangte die kleine Insel durch Homer, den berühmtesten Dichter der Antike. Ob Ithaka allerdings der Geburtsort von Homer ist, ist umstritten. Aber hier soll nach Homer der mythologische Held Odysseus gelebt haben. Er verließ Ithaka mit zwölf Schiffen und tausend Ithakern.

Schliemann glaubte, bei seinem o.e. Besuch auch die Reste des Palastes von Odysseus entdeckt zu haben – aber auch das ist umstritten.
Wenn man Patras als Ausgangspunkt für die Überfahrt nach Ithaka wählt, ist es empfehlenswert, in Patras einen Zwischenaufenthalt einzuplanen und Olympia, den Ort der antiken olympischen Wettspiele, zu besuchen.

Volos als Reiseziel

Volos, Kirche "Agios Konstantinos" Wenn die wichtigsten Städte Griechenlands erwähnt werden, muss man auch über Volos sprechen.

Mit etwa 85000 Einwohnern gehört die Stadt nicht zu den zehn größten Städten des Landes, ist aber trotzdem wirtschaftlich bedeutungsvoll.

Volos liegt am Pagasäischen Golf, auch als Golf von Volos bezeichnet und gleichzeitig auch am Fuß des Pilion-Gebirges (s. Blogartikel vom 3. April 2014 “Reiseziele im Pilion-Gebirge”).

In der mythologischen Geschichte Griechenlands sollen in diesem Gebirge die Zentauren, eine Mischung aus Pferd mit Menschenkopf, gelebt haben.

Verglichen mit anderen griechischen Städten gibt es in Volos leider keine historische Altstadt. Sie wurde bei einem Erdbeben 1955 zerstört. Heute findet man an dieser Stelle moderne Gebäude. Besonders deutlich wird das, wenn man die lange Uferpromenade entlang spaziert, an der sich ein Restaurant an das andere reiht. Hier genießt man zum frischen Fisch den bekannten Schnaps „Tsipouro“, der aus den Pressrückständen von Weintrauben gewonnen wird.

Dem Touristen bieten sich Möglichkeiten zur Besichtigung bzw. zum Besuch von Sehenswürdigkeiten
» Kirche Agios Konstantinos
» Türme und Mauerreste des Schlosses
» verschieden Museen
» der große direkt am Pagasäischen Golf gelegene Park
» der alte Bahnhof von Volos
» der Hafen (nur geeignet für Schiffe bis zu etwa 150m Länge).
» Pilionbahn (verkehrt nur im Sommer)

Der Tourist, der sich Volos als Reiseziel wählt, kann die Stadt sowohl per Bahn, Flug, Schiff oder Auto (Entfernung von Athen ca. 320 Km) erreichen. Das Interessante an diesem Reiseziel ist aber die Vielfalt der Erlebnismöglichkeiten. Neben der unmittelbaren Stadt findet man sowohl Strände als auch das Pilion-Gebirge mit seinen malerischen Dörfern und dem Skicenter. Das Gebiet ist vom Pauschaltourismus bisher verschont geblieben. Das liegt sicher auch daran, dass man, außer in Volos, keine größeren Hotels findet. Empfehlenswert ist es, eine Unterkunft in einem der wunderschön restaurierten malerischen Herrenhäuser (Archontiko) zu buchen.

Angistri – eine Insel im Saronischen Golf

Die Lage der Inseln im Saronischen Golf bietet für die Touristen viele Vorteile. Zum Einen die Nähe zu Athen und Attikas archäologischen Stätten und zum Anderen die geringen Entfernungen der Inseln im Golf zueinander. Auf einer Tageskreuzfahrt kann man z. B. problemlos drei Inseln besuchen. Ab Athen/Piräus bestehen oft mehrmals am Tag Verbindungen per Katamaran, Fähren oder Tragflügelbooten zu den Inseln. Jede Insel hat ihre Besonderheiten und geschichtlichen Hintergründe – Salamis, bekannt durch die Seeschlacht mit den Persern 480 v. Chr., Ägina hat Europas größtes Anbaugebiet für Pistazien, Hydra ist eine autofreie Insel, die Prominente und Künstler aus aller Welt anlockt. Natürlich hat die wachsende Beliebtheit gerade der beiden letztgenannten Inseln auch ihre Schattenseiten – in der Saison werden sie von Touristenströmen heimgesucht. Wer es etwas beschaulicher liebt, dem sei die Insel Angistri empfohlen. Es ist eine kleine Nachbarinsel von Ägina, und von dort aus auch per Boot nach 6 Kilometern erreichbar. Auf der Insel leben etwa 1000 Einwohner, auch hier wächst allerdings ständig in den Sommermonaten die Zahl der Touristen. Von einem Pauschaltourismus kann aber noch nicht die Rede sein. Die Insel ist bewaldet und leicht hügelig. Es gibt ein Netz von Wanderwegen, sodass Wanderfreunde auf ihre Kosten kommen und dabei die herrliche Landschaft genießen können. Die Flora von Angristi ist beeindruckend – Pinienwälder, Kamille, Rosmarin Oregano und Kapern prägen das Bild. Und auch jetzt noch im Oktober kann man in dem glasklaren Wasser interessante Tauchgänge durchführen. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 14°C und 24°C, die Wassertemperaturen bei 22°C.

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Kategorie: Reisen Griechenland