Archiv für März 2012

Wird Griechenlands Landschaft zugebaut?

Das griechische Umweltministerium hat einen umstrittenen Vorentwurf für den touristischen Raumordnungsrahmen vorgelegt. Danach soll der Bau von Ferienanlagen in Form von Hotels und Ferienwohnungen fast unbegrenzt in ganz Griechenland möglich sein. Die Folge – Zerstörung von malerischen Küsten- und Berglandschaften sowie von Naturschutzgebieten. Wie die Zeitung
 „To Vima“ berichtet, soll es sogar gestattet sein, auch kleine, bisher unbewohnte Inseln, zu bebauen. Als Beispiel nennt „To Vima“ die Ägäisinsel Polyägos. Sie ist 17 Km² groß, und davon könnte eine Fläche von 500000m² mit Feriengebäuden bebaut werden. Dieser Gesetzentwurf läßt auch den Bau neuer Anlagen auf den bekannten Inseln Santorini, Kreta und Rhodos zu, die schon vor 15 Jahren im Hinblick auf die touristische Bebauung als „gesättigt“ eingestuft wurden. Der Entwurf wird jedoch von allen Seiten abgelehnt – sowohl vom Kultur- und Tourismusministerium als auch vom Verband der Touristikunternehmen SETE. Bleibt zu hoffen, dass dieser Entwurf nicht in die Realität umgesetzt wird und uns die griechische Natur und Landschaft so erhalten bleiben, wie wir sie kennen und lieben!
(Griechenland Zeitung vom 28.3.2012)

Entzündung der olympischen Flamme in Griechenland

Olympiastadion von 1896 in Athen
Für die Durchführung der olympischen Spiele 2012 in London wird die olympische Flamme am 10. Mai 2012 in dem Heiligtum Olympia auf dem Peloponnes entzündet und dann durch Fackelträger nach Athen in das alte Olympiastadion von 1896 getragen. Hier wird sie am 17. Mai eintreffen und dem britischen Olympiakomitee übergeben. Wie das olympische Organisationskomitee mitteilt, wird der erste Fackelträger der griechische Schwimmweltmeister Spayros Gianniotis sein. Später wird die Fackel an den Fußballstar David Beckham übergeben. Insgesamt legt die Flamme eine Wegstrecke von 3000 Kilometern zurück.

Erdbeben in Griechenland

Fähre Ancona-Patras

 

Wie FOCUS Online vom 25.3.2012 mitteilt, hat sich heute morgen im Nordwesten Griechenlands nahe der Hafenstadt Igoumenitsa in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern ein Erdbeben der Stärke 4,5 ereignet. Berichte über Personenschäden bzw. materielle Schäden liegen noch nicht vor. Igoumenitsa ist ein Fährhafen der tägliche Verbindungen nach Italien (Ancona, Venedig) sowie auf den innergriechischen Strecken nach Patras und den Inseln Korfu und Paxos anbietet.

Dimitsana – ein Bergdorf in Arkadien

Bergdorf in Arkadien auf dem Peloponnes

Auf unserer Fahrt von Arachova über Patras nach Nafplion wählten wir die Route quer durch Arkadien, Landschaft im Zentrum des Peloponnes – eine malerische Strecke.
Nach etwa 160 Kilometern erreicht man Dimitsana, ein kleines Bergdorf in einer Seehöhe von 1000m. Im Tal sieht man die Kohlekraftwerke von Megalopolis. Nur noch etwa 500-600 Einwohner leben hier, die meisten sind in die Städte abgewandert. So gibt es in Athen, Amerika, Australien große Komunen Dimitsaner. Im Dorf selbst ist die Zeit stehengeblieben – eine kärgliche Landwirtschaft, Ziegen und Schafe ernähren die Menschen.
Aber sie haben es geschafft, dass das ganze Dorf unter Denkmalsschutz steht. Sehenswert sind die in die Felsen gebauten Klöster Prodroumo und Philosophou sowie die Lousios-Schlucht, die in ihrer ganzen Länge von 5 Kilometern durchwandert werden kann.

Griechische Ostern 2012 in Grecotel-Hotels feiern

Traditional Greek Easter in Grecotel

Für Touristen ist es ein besonderes Erlebnis in Griechenland am Osterfest teilzunehmen.
2012 findet dieses christlich-orthodoxe Fest vom 13. bis 16. April statt. In herzlicher Gastfreundschaft machen die Griechen ihre Gäste mit den Bräuchen und Traditionen des Volkes bekannt (s. auch Blog- Artikel vom 2.4.2011
Ostern 2011 in Griechenland feiern). Gleich, wo man an den Feierlichkeiten teilnimmt – ob in einem Bergdorf wie Arachova im Parnassos-Gebirge, (s. auch eBook Faszination Griechenland, S. 53) oder in einem der internationalen Hotels – z. B. der Kette der Grecotel-Hotels.
Zu Grecotel gehören vier- und fünf-Sterne Hotels, und für Ostern offeriert Grecotel für die Hotels in Kyllini (Hotel „Olympia Oasis“ ist Testsieger der Stiftung Warentest), Larissa, Alexandroupolis und Thessaloniki Sonderangebote, die Kinderüberraschungen, griechische Livemusik und natürlich das über Holzkohlenfeuern gegrillte Lamm einschließen.
Für Buchungen: Grecotel Hotels

Fastenzeit in Griechenland

Fastenzeiten gibt es in allen monotheistischen Religionen und auch in vielen weiteren Kulturkreisen wird über eine bestimmte Zeit gemeinsam Enthaltsamkeit geübt. Einige Wochen zu fasten ist sehr gesund, denn der Körper kann in dieser Zeit einmal besonders gründlich entschlacken. In Griechenland gibt es gleich zwei längere Fastenzeiten: die 49 Tage vor Ostern und die 40 Tage vor Weihnachten.
Die griechische Fastenzeit vor Ostern beginnt am Kathara Deftera, dem Sauberen Montag. Den gesetzlichen Feiertag nutzen Familien zu Ausflügen, auf denen die Kinder Drachen steigen lassen. Zahlreiche Haushalte backen das traditionelle Fastenbrot Lagana. Zu Beginn der griechischen Fastenzeit basteln Kinder eine siebenfüßige Frauenfigur, die Kyra Sarakosti. Nach jeder Woche
Fasten wird ein Fuß entfernt. Die griechisch-orthodoxe Kirche bestimmt den Beginn der Fastenzeit nach dem Julianischen Kalender, in Mitteleuropa zieht man den Gregorianischen Kalender zurate. Die wichtigste Fastenregel besagt, dass man auf Fleisch verzichten soll. Stattdessen stehen überwiegend Meeresfrüchte und Fisch auf dem Speiseplan. Zu den typischen Spezialitäten der griechischen Fastenzeit zählen auch Gerichte mit Schnecken, welche ebenfalls viel Eiweiß liefern. Rezepte mit nahrhaften Hülsenfrüchten erfreuen sich als Beilage und Hauptgericht ebenfalls besonders großer Beliebtheit.

Wer die Fastenbräuche wirklich streng befolgt verzichtet oftmals sogar auf das aus der griechischen Küche nicht wegzudenkende Olivenöl. Als Ersatz sind Tahini und Nüsse besonders beliebt. Zu den traditionellen Fastengerichten zählen auch süße Gerichte wie Chalvas, eine Grießspeise. Die meisten Menschen befolgen die Fastenregeln nicht mehr besonders streng, aus den sieben Wochen vor Ostern wird in vielen Fällen eine Woche.

Der 25. März – ein Feiertag in Griechenland

 

Der 25. März eines jeden Jahres ist in Griechenland ein doppelter gesetzlicher Feiertag. Er zählt zu den Feiertagen von hoher Bedeutung, sowohl in kirchlicher als auch in politischer Hinsicht. Die Kirche feiert ihn als Tag „Mariä Verkündigung“ (auch „Verkündigung des Herrn“). Gleichzeitig ist es jedoch auch der Unabhängigkeitstag Griechenlands.
Er ist dem Beginn der Revolution von 1821 gegen die Osmannische Fremdherrschaft gewidmet. Früher fanden an diesem Tag in Athen große Militärparaden statt.

Insel Skopelos – Perle der nördlichen Sporaden

Skopelos ist nur etwa 107 Kilometer von Volos entfernt und gut mit der Fähre zu erreichen. Nach Volos wiederum gibt es verschiedene Flugverbindungen von europäischen Städten. Neben den Stränden ist besonders die historische Altstadt ein Magnet für Touristen. Es ist die zweitgrößte Insel der nördlichen Sporaden. Hier lebte u.a. auch der bekannte Sänger Ivan Rebroff. Tourismusexperten und Wissenschaftler entwickelten eine neue Strategie zur Förderung des Tourismus.
Im Rahmen der Bemühungen, den Tourismus anzukurbeln beteiligte und beteiligt sich Skopelos an Ausstellungen/Messen in ganz Europa, u.a. in Berlin, Moskau, Schweden.
Bei den auf die Insel zugeschnittenen Massnahmen handelt es sich im Prinzip um ein Rabatt-Programm.
So werden von Mai bis Oktober 2012 erhebliche Preisnachlässe auf Dienstleistungen und Produkte gewährt. Zum Beispiel bei Hotels und Appartments bis zu 30%, in Lebensmittelläden 15% Preisnachlässe.
Von Skopelos aus sind auch andere interessante Inseln gut zu erreichen, so z.B. Alonissos und Skyros.

Museum für Volkskunst und Tradition Athen

Athen verfügt über zahlreiche Museen. Eines dieser Museen befindet sich in der malerischen Altstadt, der Plaka. Die Stadt ist bestrebt, dieses im Zentrum liegende Areal in seiner Bausubstanz zu erhalten und hat damit bereits nennenswerte Erfolge erzielt. Das drückt sich u.a. auch in den stetig steigenden Grundstückspreisen aus. Die alten Häuser sowie die urigen Garten- und Kellertavernen (z.B. „Xynos“, eine der ältesten Gartentavernen) wurden bzw. werden renoviert – und eben auch die Museen.
Am morgigen Freitag, 15. März 2012, wird das renovierte Museum der Volkskunst und Tradition „Angela Hatzimichali“ in der Plaka wiedereröffnet. Hier kann man sich mit Gegenständen des täglichen Lebens einer vergangenen Epoche vertraut machen – Möbel, Keramik, Küchengeräte, Textilien u.v.m.
Das Museum hat Dienstag-Freitag von 9-19 Uhr geöffnet, Samstag von
9-13 Uhr. Sonntag und Montag ist das Museum geschlossen.

Busunfall im Schweizer Alpentunnel

Hallo, liebe Freunde meines Blogs,

eigentlich wollte ich wieder einen interessanten Artikel zu Griechenland, seinen sehenswerten Inseln wie z.B. Korfu, Mykonos oder Kreta, seinen Ausgrabungen auf dem Peloponnes oder seinen Bergdörfern und Klöstern veröffentlichen. Das heutige furchtbare Unglück in der Schweiz mit den vielen toten Kindern verbietet es aber ganz einfach, sich jetzt mit fröhlichen Urlaubsideen zu befassen.
Unser Mitgefühl sollte den Betroffenen gelten!

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Kategorie: Reisen Griechenland