Archiv für Juli 2012

Konzertfestival in Elatochori

Die größten Städte Griechenlands – Athen und Thessaloniki – werden durch die Autobahn A1 verbunden. Sie verläuft an der Ostküste des griechischen Festlandes und durchquert Zentralmakedonien. Einer der sieben Regionalbezirke ist der Bezirk Pieria mit etwa 130000 Einwohnern. Westlich von Katerini liegt das kleine Dorf Elatochori, in der Nähe des Olymp-Massivs. Eine wunderschöne Natur mit vielen Ausflugsmöglichkeiten in die Berge oder an die Strände von Chalkidiki und Thermaikos. In diesem Jahr gibt es für interessierte Touristen einen weiteren Anziehungspunkt – das erste Festival der Künste. Das Festival findet vom 9. August bis 14. August 2012 statt. Die Eintrittspreise liegen zwischen 10 Euro und 35 Euro. Ticket- und Programminformationen sind aus dieser Website ersichtlich.

Studie zu neuem Infrastrukturprojekt in Griechenland

Die Verbindung der griechischen Ägäis-Häfen Kavala und Alexandroupolis mit dem Schwarzen Meer und dem dortigen Hafen Burgas ist derzeit nur über die Bosporus Meerenge möglich, eine der weltweit bedeutendsten Wasserstraßen. Der Bosporus hat eine Länge von 30Km, ist sehr stark befahren und weist auch starke Strömungen auf. 45000 Schiffe passieren den Bosporus jährlich. Die gesamte geographische Situation bringt für den internationalen Schiffsverkehr eine Reihe notwendiger Einschränkungen und Sonderregelungen mit sich. Deshalb plant auch die Türkei einen zweiten „Bosporus“, nordwestlich der jetzigen Meerenge. Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti titelt am 24.7.2012: „Mega Projekt – Türkei plant zweiten Bosporus“. Der Kanal soll 40-50Km lang sein und 2023 fertiggestellt werden. Um den Schiffsweg zu umgehen, ist in Griechenland schon lange eine Eisenbahnverbindung zwischen den o.a. Häfen im Gespräch. Nunmehr hat lt. Nachrichtenagentur in.gr die EU eine Vorstudie für eine elektrifizierte Bahnverbindung genehmigt. Inwieweit diese Studie umgesetzt wird, kann z.Zt. noch nicht gesagt werden.

Kredite der EIB – ein Hoffnungsschimmer für Griechenland?

Autobahn A2, Nordgriechenland

Die wirtschaftliche Situation Griechenlands ist nach wie vor ungewiß. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Griechenland seinen Reformverpflichtungen wahrscheinlich nicht nachkommen kann. Wie das griechische Statistikamt ELSTAT mitteilt, ist ein weiterer Einbruch der wirtschaftlichen Entwicklung zu verzeichnen. Das fünfte Jahr in Folge ist die wirtschaftliche Entwicklung rückläufig. Im vergangenen Jahr schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 6,9%. Im April 2012 wurden
1,2 Millionen Arbeitslose erfaßt. Eine alarmierende Situation, die dazu führen kann, dass sich der internationale Währungsfond IWF weigert, weitere finanzielle Mittel für Griechenland bereitzustellen. In den letzten Jahren flossen erhebliche Mittel der EU in das Land – für den Ausbau der Infrastruktur, wie z.B. der Autobahn, der Olympia-Sportstätten, des neuen Flughafens in Athen. Natürlich wirkte sich das positiv auf die Wirtschaft und den Tourismus aus. Sowohl Athen als auch die beliebten Inseln wie Rhodos, Santorin, Korfu, Kreta, Zakynthos verzeichneten wachsende Besucherzahlen. Das grundsätzliche Problem bestand jedoch darin, dass die Investitionen bzw. Gelder der EU nicht in den produzierenden Sektor flossen. Dadurch wurde keine industrielle Wertschöpfung erreicht die letztendlich zu erhöhten Steuereinnahmen des Staates geführt hätte. Die Wirtschaftskraft des Landes wurde dadurch nicht gestärkt. Der Anteil der Industrie am BIP beträgt nur etwa 14%, fast 80% des BIP kommen aus dem Bereich der Dienstleistungen.
Wie REUTERS jetzt informiert, wird die Europäische Investitionsbank EIB in den kommenden drei Jahren an kleine und mittelgroße griechische Unternehmen Kredite bis zu 1,44 Milliarden Euro vergeben und außerdem Hilfe beim Straßenbau und Privatisierungsmaßnahmen leisten.
So sollen verschiedene Autobahnprojekte, die z.Zt. wegen der Wirtschaftskrise gestoppt wurden, vollendet werden.
Das wäre zweifelsohne ein wesentlicher Schritt zur Ankurbelung der Wirtschaft.

Costa Navarino – Luxus Resorts auf dem Peloponnes

Im Süden des griechischen Festlandes liegt die Halbinsel Peloponnes. Bekannte antike Stätten und sehenswerte Ziele für Touristen befinden sich hier – Mykene und Tiryns, Olympia, das Amphitheater von Epidauros, die Städte Nafplion, Korinth und Sparta, um nur einige zu nennen. Aber im Süden der Halbinsel wächst ein neues Urlauberparadies heran. In der Provinz Messinia entsteht das Tourismusgebiet Costa Navarino:
Navarino Dunes
Navarino Bay
Für interessierte Touristen werden in den Monaten August und September spezielle Programme angeboten. So zum Beispiel eine Tour durch die malerische Landschaft der Weinberge von Mouzaki. Die Weinberge haben eine Fläche von etwa 55o Hektar (auf eines der bekanntesten griechischen Weinanbaugebiete wurde in dem Blogartikel vom 3.2.2012 hingewiesen – Naoussa-ein Tipp für Weinliebhaber).
Neben den Führungen können die Besucher an der Traubenernte, dem Auspressen des Weines und an Weinseminaren mit renommierten Sommeliers teilnehmen. Die Leitung hat Konstantinos Lazarakis, der einzige griechische Master of Wine. Dieser Titel steht für die höchste Qualifikation in der Weinindustrie, weltweit gibt es nur 280 Master of Wine.
Die Veranstaltungen finden vom 23.-25. August und vom 6.-8. September 2012 statt.

Archäologische Funde beim U-Bahn-Bau in Thessaloniki

U-Bahn-Station Syntagma-Platz, Athen

Wenn in Griechenland Bauarbeiten durchgeführt werden, überrascht es nicht, dass die Grabungen historisch wertvolle Schätze ans Licht bringen. Bestes Beispiel war der Bau der Metro in Athen. Hier wurden 1992 beim Ausheben der Station am Syntagma-Platz bedeutende Funde gemacht, die anschließend in der Station ausgestellt wurden – s. Foto. Der Blogartikel vom 25.4.2011 Infrastrukturmassnahmen in Athen und Thessaloniki hatte bereits den Bau der U-Bahn in Thessaloniki zum Gegenstand. Zum damaligen Zeitpunkt ging man davon aus, dass keine archäologischen Überraschungen zu erwarten waren. Eigentlich eine etwas unverständliche Annahme, denn die Stadt wurde bereits
315 v.Chr. vom König von Makedonien gegründet und hatte sich bald zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum Makedoniens entwickelt. Heute hat Thessaloniki etwa 350000 Einwohner. Die im Bau befindliche U-Bahnstrecke hat eine Länge von knapp 10Km mit
13 Stationen. Jetzt wurden im Stadtzentrum bedeutende Ausgrabungsfunde gemacht. So eine mit Marmor gepflasterte Straße, die 6m unter dem heutigen Niveau liegt sowie zahlreiche Gräberfunde sowie Gold, Schmuck und Keramiken.
Die Fundstücke sollen in den künftigen Stationen „Agia Sophia“ und „Eleftherios Venizelos“ ausgestellt werden. Die Inbetriebnahme der Metro ist für 2014 vorgesehen.

Amphitheater von Delphi wird wiedereröffnet

Delphi, Schatzhaus der Athener

Die Geschichte der Antike Griechenlands macht uns mit zahlreichen Amphitheatern bekannt. So lassen sich Theateraufführungen auch bis weit in die Antike zurückzuverfolgen. Noch heute gibt es zahlreiche antike Theater, die für Aufführungen genutzt werden. Die Theater der damaligen Zeit waren Freilichttheater mit halbkreisförmigen Zuschauertribünen und für den Besuch großer Zuschauerzahlen ausgelegt. Alljährlich finden von Juni bis September in diesen antiken Theatern vielfältige Veranstaltungen statt – Konzerte und antike Tragödien. Die bekanntesten Theater befinden sich in Athen und Epidauros auf dem Peloponnes. In diesem Jahr kommt nun ein weiteres Theater hinzu, das Amphitheater in Delphi. Delphi war eine Stadt im antiken Griechenland und liegt in 700m Höhe am Fuss des Gebirges Parnass, unweit des Bergdorfs Arachova (s. eBook Faszination Griechenland). In der griechischen Mythologie war der Berg Apollon dem Gott des Lichts und der Künste gewidmet. Dieser Tempel war auch der Sitz des berühmten Orakels von Delphi. Neben den interessanten Ausgrabungen, deren Funde im dortigen archäologischen Museum besichtigt werden können, ist besonders das Amphitheater aus dem 3. Jahrhundert v.Chr. sehenswert. Das Theater fasst etwa 5000 Zuschauer und ist vor allen Dingen wegen seiner einmaligen Akustik berühmt. In den letzten 30 Jahren fanden dort allerdings keine Aufführungen mehr statt. Umso erfreulicher ist die Information der griechischen Zeitung Travelling News vom 16.7.2012 , dass nach erfolgter Restaurierung das Amphitheater am 21. Juli 2012 mit einer feierlichen Veranstaltung wiedereröffnet wird. Angesehene Künstler treten mit Werken antiker Dramen und Poesie auf.
Die Eintrittspreise liegen zwischen 20,-€ und 30,-€, ermäßigt 10,-€ bis 15,-€.

Sehenswertes in und um Athen

Athen verfügt über eine Vielzahl an faszinierenden Sehenswürdigkeiten, die besonders für kulturinteressierte Urlauber enorm reizvoll sind. Und auch etwas außerhalb der Stadt laden viele eindrucksvolle Ziele zu einer spannenden Entdeckungstour ein.
Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in der griechischen Hauptstadt
Auch wer im Urlaub normalerweise um Museen einen großen Bogen macht, sollte dennoch im „Archäologischen Nationalmuseum“ vorbeischauen. Es handelt sich hierbei schließlich um eines der imposantesten Museen weltweit und ist absolut sehenswert. Die zahlreichen Exponate aus der griechischen Antike sind genauso selten wie legendär und vermitteln den Urlaubern einen einzigartigen Einblick in die Kultur des Landes.
Natürlich sollte in Athen auch die Akropolis besucht werden. Sie erhebt sich 156 Meter über der Stadt auf einem Hügel und ist ein atemberaubender Anblick. Auch wenn der Aufstieg etwas mühsam ist: Die atemberaubende Aussicht über die Stadt ist Entschädigung genug!
Mitten im Zentrum der Stadt befindet sich der Friedhof Kerameikos, ein antiker Friedhof, der sehr kunstvolle und beeindruckende Grabmale zeigt.
Wer das typische lebhafte Treiben der Bewohner Athens beobachten möchte, sollte den Omonia Platz besuchen. Geschäfte, Bars und Cafés reihen sich hier aneinander und laden zum Verweilen und Entdecken ein.
Reizvolle Ausflüge in die Umgebung
Auch die Umgebung der griechischen Hauptstadt hat viel Sehenswertes zu bieten. Bei Touristen besonders beliebt sind Touren nach Daphni: Dieses prächtige Kloster liegt etwa zehn Kilometer außerhalb von Athen und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wer gerne etwas ausgedehntere Ausflüge unternehmen möchte, sollte sich die Insel Hydra anschauen, die von der griechischen Hauptstadt rund 65 Kilometer entfernt ist. Um das malerische Bild der autofreien Insel zu erhalten, wurden strenge Regeln eingeführt: Diskotheken, Leuchtreklamen und sogar Satellitenschüsseln sind verboten, sogar auf Plastikstühle muss im Außenbereich verzichtet werden.
Faszinierend sind außerdem Touren und Ausflüge nach Marathon: Der sagenumwobene Ort liegt nordöstlich der Metropole und soll einst Schauplatz der legendären Schlacht bei Marathon gewesen sein. Einen Überblick über weitere spannende Touren in Griechenland gibt es zum Beispiel bei GetYourGuide.

Das „Haus der Griechen“ in London 2012

London, Piccadilly Circus

Der Beginn der Olympischen Spiele 2012 steht im Prinzip unmittelbar bevor. Vor den Athleten werden die ersten Team-Mitarbeiter ab 16. Juli 2012 das olympische Dorf beziehen. So auch die Griechen. Die Britische Handelskammer und das „Internationale Olympische Frieden Zentrum“ (International Olympic Truce Centre) unterhalten vom 27.7. bis 3.8.2012 in den Räumen des 1832 gegründeten renommierten Carlton Club in London das „Haus der Griechen“. Die Aktivität geht auf eine private Initiative zurück und zielt darauf ab, Griechenland international als interessantes Ziel für wirtschaftliche, touristische und kulturelle Aktivitäten darzustellen. Die Olympiade in London bietet die einmalige Möglichkeit, das Land als Geburtsort der olympischen Idee und der Olympiade ins Gedächtnis zu rufen. Die Idee des „Olympic Truce“, des Olympischen Friedens, ist eine heilige Tradition aus dem antiken Griechenland und geht bis in das 8.Jahrhundert v.Chr. zurück.
Olympic Truce bedeutete „Niederlegung der Waffen“ und galt damals drei Monate vor und während der Olympiade. Sowohl die Zuschauer als auch die Athleten sollten eine friedliche Zeit erleben. Während dieser Zeit war es untersagt, Waffen zu tragen, die Todesstrafe zu vollziehen oder gerichtliche Auseiandersetzungen zu führen.
1992 erneuerte das Internationale Olympische Komitee diese Tradition.

Weitere Informationen zum Museum für Unterwasserantiquitäten in Piräus

Hafen Piräus, im Hintergrund das ehemalige Speichergebäude

Die Städte Athen und Piräus verschmelzen in den Gedanken der Urlauber oft zu einer Stadt. Und in gewissem Sinne könnte man das auch so sehen, denn Piräus liegt südwestlich von Athen und ist der historische Hafen dieser Stadt und dessen Zugang zum Meer (s.auch eBook Faszination Griechenland). Bereits in der Antike verbanden die etwa
7 Kilometer“Langen Mauern“ die beiden Städte. Sie wurden 479 v.Chr. errichtet und dienten einem sicheren Handelsweg. Piräus selbst ist eine runde bergige Halbinsel mir drei Hafenbecken. Das größte hafenbecken ist heute der Überseehafen, zwei kleinere dienen als Yachthafen und als Fischereihafen. Früher war in diesen Häfen auch die Kriegsmarine stationiert. Mit etwa 20 Millionen Passagieren hat Piräus den größten Passagierhafen Europas. Neben dem Überseeverkehr gehen von Piräus auch alle Inselverbindungen ab. International bedeutungsvoll ist auch der Containerhafen. Die beiden kleineren Häfen sind heute überwiegend dem Tourismus vorbehalten – eine malerische Kulisse mit den bunten Fischerbooten, vielen Fischtavernen, Souvenirgeschäften und Bars.
Nun sind die Weichen gestellt für ein neues spektakuläres Bauwerk – das Museum für Unterwasser-Antiquitäten in Piräus. Als Bauhülle dient ein ehemaliges Speichergebäude. Es wird ein auch nach internationalen Maßstäben gemessen einmaliges Projekt.
Ein Museum mit etwa 2000 Austellungsstücken, die in den letzten
35 Jahren gesammelt wurden. Sehenswerte Exponate wie z.B. Amphoren, Waffen, Schiffsausrüstungen, Werkzeuge, Ausrüstungen für den Fischfang aber auch Schriftwechsel zu den Unterwasseruntersuchungen betreffend die Seeschlacht von Salamis
480 v.Chr. zwischen den Griechen und Persern (s. Artikel vom 26.6.2012 Eine Insel abseits vom internationalen Tourismus) machen den Reiz dieses Museums aus. Es wird ein Magnet für den Tourismus, Piräus wird dann mit zu den weltweit interessantesten Häfen zählen. Günstig zu erreichen ist Piräus mit der Metrolinie 1 sowie Straßenbahn und Bus direkt ab Zentrum Athen.
Details zum Projekt findet man auf dieser Webseite:
Piraeus Cultural Coast.
Interessierte Bieter für das Projekt können ihre Angebote bis zum 23.Oktober 2012 einreichen. Der Preisträger wird im Januar 2013 bekanntgegeben.

Ein vergessenes Dorf am Fuß des Ossa-Gebirges

Die griechische Bergwelt zieht viele Touristen in ihren Bann – wegen ihrer Schönheit, Wildheit, wegen der Sagen, die sich um viele Gebirge ranken. Aber auch wegen der romantischen Bergdörfer. Vieles haben diese Bergdörfer gemeinsam – enge Gassen, steile Straßen, herrliche Bürgerhäuser in wehrhafter Architektur. Das eBook Faszination Griechenland stellt solche Bergdörfer vor – Metsovo, Makrinitsa, Arachova etc. Der Massentourismus erfasst diese Dörfer nicht, der Individualtourismus schon eher. Trotzdem gibt es auch heute noch kaum von ausländischen Touristen besuchte Dörfer. So z. B. der Ort Ambelákia am Fuß des Ossa-Gebirges in Thessalien. Fährt man auf der Autobahn von Athen nach Thessaloniki durchquert man das Tempi-Tal. Ein schmales, sehr reizvolles immergrünes Tal. Man erreicht nach etwa 350km Larissa, wo man dann Richtung Norden fährt und nach weiteren etwa 30Km nach Ambelákia kommt. So wie auch in Makrenitsa im Pilion-Gebirge, muß man das Fahrzeug am Ortseingang stehen lassen und den Ort zu Fuß betreten. Noch im 18.Jahrhundert sollen hier 6000 Menschen gelebt und gearbeitet haben. Haupterwerbszweig war die Herstellung eines speziell gefärbten Garns, welches in ganz Europa vertrieben wurde. Ambelákia war damals eine geschäftige Handelsstadt mit einem ausgeprägten sozialen Verständnis – es gab z.B. eine Krankenfürsorge und eine Altersrente. Die Stadt hatte einen Bischofspalast, eine Bibliothek und sogar eine eigene Universität. Mit Beginn des
19. Jahrhunderts jedoch beginnt der Niedergang der Stadt – Auswirkungen einer weltweiten Wirtschaftskrise sind auch hier spürbar, eine Choleraepidemie wütet, und auch der Zweite Weltkrieg ging nicht spurlos an Ambelákia vorbei – die Stadt geriet in Vergessenheit! Obwohl die Stadt heute gerade einmal etwa 500 Einwohner hat, wird versucht, Ambelákia wieder dem Tourismus zu erschließen, die ersten Restaurationsmaßnahmen der alten Herrenhäuser wurden eingeleitet.

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Kategorie: Reisen Griechenland