Archiv für August 2012

Griechenland – Aspekte von Wirtschaft und Tourismus

Griechenland befindet sich nach wie vor in einer schwierigen Situation.

Wirtschaftliche Aspekte

Die griechische Regierung hat das neue Sparpaket vorgelegt – bis Ende 2013 sind Einsparungen von 12 Milliarden Euro geplant. Die vorgesehenen Einsparungen sind jedoch nur die eine Seite. Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Wirtschaftsleistung der griechischen Industrie wieder steigt und der Staat dadurch wieder über wachsende Steuereinnahmen verfügt. Für 2012 erwartet die Regierung zunächst noch einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von ca. 7%. Der bedeutendste Anteil am griechischen Bruttoinlandsprodukt sind die Einnahmen aus dem Tourismus.
Die von der Bank von Griechenland am 23. August 2012 veröffentlichten Zahlen belegen auch hier mit Stand Juni 2012 im Vergleich zum Juni 2011 einen Rückgang der Einnahmen um 7,1%. Die Anzahl einreisender Touristen ist im gleichen Zeitraum um 11,6% zurückgegangen, wobei die Ausgaben für den Urlaub um 0,7% gesunken sind.

Touristische Aspekte

Um den Tourismus anzukurbeln, unternehmen die zuständigen Ministerien und Institutionen eine Reihe von Massnahmen.
Unter der Schirmherrschaft der Präsidenten Griechenlands und Deutschlands, Karolos Papoulias und Joachim Gauck, findet im Rahmen der Berliner Festspiele vom 31. August 2012 bis zum
7. Januar 2013 im Martin-Gropius-Bau in Berlin die Ausstellung „Mythos Olympia – Kult und Spiele“ (Berliner Festspiele) statt. Initiatoren sind die Griechische Kulturstiftung Berlin und das Griechische Kultusministerium. Über 500 wertvolle Ausstellungsstücke werden von griechischen und deutschen Museen zur Verfügung gestellt.
Aber auch solche Veranstaltungen wie die „Griechische Woche in Hellersdorf“ vom
3. – 8. September 2012 sind Massnahmen, um bei den deutschen Touristen wieder das Interesse an Griechenland ( s. auch eBook Faszination Griechenland und Griechenland-Urlaub-Blog)zu wecken. Bei einer Tasse griechischen Kaffees und in Verbindung mit einer Reisemesse wird den Besuchern griechischer Lebensstil durch Tanz, Puppentheater und eine Fotoausstellung beigebracht. Höhepunkt der Veranstaltung ist am Samstag, 8. September 2012, das Klavierkonzert von Alexandra Gravas.
Auch hier erwartet uns Griechenland!

Serifos – eine typische Insel der Kykladen

Chora, Hauptort der Insel Serifos

Von den vielen tausend Inseln Griechenlands ist nur ein Bruchteil bewohnt, und auch diese sind nicht alle für den Tourismus erschlossen. Es gibt Inseln, die bekannt sind für antike Stätten, Marinas, Surfstationen, Tennisplätze und ausgedehntes Nachtleben, wie z.B. Rhodos, Korfu, Mykonos. Es gibt aber auch Inseln, die all das nicht zu bieten haben, wohl aber gute Sandstrände, keinen Massentourismus und kaum Autos. Und dazu zählt Serifos. Ihre Bewohner bezeichnen sie als eine erotische Insel mit den schönsten Stränden der Ägäis. Die Insel gehört zur Gruppe der Kykladen ( s. Blogartikel vom 8.April 2012 Sifnos – Insel der Kykladen) in der Südlichen Ägäis. Sie hat eine Fläche von etwas über 75 Km² und ca. 1400 Einwohner. Der Hauptort Chora liegt auf der höchsten Erhebung der Insel, dem 585m hohen Troulos. Wie typisch für die Kykladen, ist auch Serifos ein malerischer Ort mit weißen Häusern und engen Gassen. Der Massentourismos hat hier noch nicht Einzug gehalten. Die Insel ist gut geeignet für Wandern und Radfahren, 7 Routen sind dafür vorhanden. Und natürlich laden die vielen Strände – ausgezeichnet mit dem Ökokennzeichen der Blauen Flagge – zum Baden und Sonnen ein. Die Geschichte der Insel geht bis in mythische Zeiten zurück, in denen auch Danae und Perseus eine Rolle spielten. Schon vor 3000 Jahren war die Insel bewohnt,
s. Homepage der Insel Serifos.
Der heutige Tourist findet jedoch auch Zeugen einer nicht so fernen Vergangenheit. So z.B. das Männerkloster Taxiarchos von 1572, mehrere Kirchen und das Volkskunde- und Archäologische Museum. Auch die Reste der Mine bei Megalo Livadi, in der 1861 mit der Eisenerzförderung begonnen wurde, können in einer Art Untergrundmuseum besichtigt werden.
Die Monate September bis Oktober sind vom Wetter her durchaus noch günstige Reisetermine. Serifos besitzt keinen Flughafen und ist daher nur per Schiff von Athen/Piräus oder anderen Kykladeninseln erreichbar.

Neue Ausgrabungen auf der Insel Kreta

Eine der beliebtesten griechischen Ferieninseln ist die größte Insel Kreta. Die Insel bietet viele Möglichkeiten, einen abwechslungsreichen Urlaub zu verbringen (s. auch ebook
Faszination Griechenland) – Strandurlaub, Surfen, Segeln. Beachten sollte man aber die hohen Temperaturen, die von Juni bis September zwischen 28°C und 32°C liegen. Kreta bietet aber vor allen Dingen viele kulturell interessante Entdeckungen und Ausgrabungen. Die bekannteste Ausgrabungsstätte ist ohne Zweifel der Palast von Knossos. Der britische Archäologe Arthur Evans hatte im Zusammenhang mit seinen Studien zur minoischen Kultur diesen Palast entdeckt und 1900 mit den Ausgrabungen begonnen.

Die Stadt Ierapetra

liegt im Südosten von Kreta. Sie ist die größte Stadt des Regionalbezirks Lasithi (bekannt durch die Windmühlen auf der Lasithi-Hochebene) und gleichzeitig die südlichste Stadt Europas.
Bei Ausgrabungen unter der Leitung der Universität von Athen wurde jetzt ein bedeutendes Gebäude der minoischen Zeit, mit der sich ja A. Evans befasst hatte (s. Travelling News, 22.August 2012), auf 900m Höhe freigelegt. In einem ersten Grabungsabschnitt wurde der Boden in zwei Räumen freigelegt. Nach jetzigem Kenntnisstand geht man davon aus, dass es sich um ein Herrenhaus aus der Zeit von 1600-1400 v.Chr. handelt. Nicht beantwortet sind jedoch noch viele Fragen, z.B.:
-was war der Grund für die Zerstörung
-warum nahmen die Bewohner ihre Gegenstände nicht mit?
-warum wurde das Haus auf dieser Höhe errichtet? Sechs ähnlicheHäuser wurden auf einer Höhe von nur 400m gefunden. Gab es dafür ökonomische Gründe?
Die Fortführung der Arbeiten in Kreta wird sicher zur Beantwortung der Fragen führen.

Griechenland – einige Empfehlungen für den Touristen

Bewohner des Bergdorfes Metsovo

Das griechische Volk ist in seinen Traditionen und dem über die Jahrtausende gewachsenen Brauchtum tief verwurzelt. Uralte Sitten und Bräuche haben sich bis heute erhalten. Sprichwörtlich ist vor allen Dingen die griechische Gastfreundschaft. Jeder Gast ist gern gesehen und wird freundlich und höflich empfangen. Natürlich sollten sich auch die Gäste auf ihre Gastgeber etwas einstellen und wenigstens in typischen Alltagssituationen die griechischen Gepflogenheiten respektieren. Jeder Grieche freut sich auch, wenn man als Tourist einige Worte der Landessprache versteht.

Was sollte man als Tourist also beachten, um den berühmten Tritt ins Fettnäpfchen zu vermeiden?

Ähnlich wie in Deutschland begrüßt man sich mit Handschlag und mit „Sie“. Nur bei sehr engen freundschaftlichen Beziehungen ist ein angedeuteter leichter Kuß auf die Wange gestattet. Man sollte also auch hierbei die Höflichkeiten im Ausland pflegen.
Ein Tavernenbesuch ist ja eine Selbstverständlichkeit. Dabei sollte man bedenken, dass es als ungehörig angesehen wird, sich ohne Aufforderung an einen bereits belegten Tisch zu setzen. Die Griechen essen und genießen ihre Speisen in Ruhe und sehen dies als ein gewisses Ritual an, um auch der Geselligkeit zu frönen. Ist man als Gast zu einem solchen Tavernenbesuch eingeladen, ist Schnelligkeit beim Essen nicht zu empfehlen.
Anders als in Deutschland stellt der Kellner oftmals die Rechnung für den gesamten Tisch aus. Wird das nicht erwünscht, sollte man den Kellner vorher darauf aufmerksam machen. Obwohl in der Regel in der Rechnung ein Bedienungsgeld bereits enthalten ist, wird ein zusätzliches Trinkgeld (5%-10% des Rechnungspreises) mit Freude angenommen.
Politische Diskussionen sollte man vermeiden. Unverfänglicher sind Gespräche über die geschichtliche Vergangenheit des Landes, dessen Schönheit und die antiken Schätze.
Wie auch bei uns üblich, sollte man seinen griechischen Gastgeber nicht unangemeldet aufsuchen. Schon gar nicht zwischen 14 Uhr und 17 Uhr, diese Zeit – in der übrigens auch die meisten Geschäfte geschlossen sind, bleibt der persönlichen Ruhepause vorbehalten. Über ein kleines Geschenk freut sich der Gastgeber, zumal wenn es aus Deutschland mitgebracht wurde.
Die vielfältigen Motive, die die griechische Landschaft bietet, zwingen regelrecht dazu, zum Fotoapparat zu greifen. Aber Achtung bei Aufnahmen in Kirchen, Klöstern oder von Personen. Man muss sich vorher erkundigen, ob es gestattet ist. Und einen Griechen kann man gerne ansprechen, so wie ich es in dem Gebirgsdorf Metsovo im Pindos-Gebirge getan habe (s. Foto).
Oft besucht, weil sehenswert die herrlichen alten Klöster und Kirchen.
Beim Besuch von heiligen Stätten muß man sich angemessen verhalten und auch kleiden. So verlangen verbindliche Vorschriften, dass die Frauen beim Besuch eines Klosters von den Schultern bis zum Knie durchgehend bedeckt sein müssen und über Hosen ggf. noch einen Rock tragen. Da nicht jeder Tourist in seiner Kleidung darauf eingestellt ist, werden an den Eingängen zum Kloster Tücher zur Bedeckung von Blößen bzw. zur Umwicklung als Rock kostenlos bereitgestellt. Für Männer gibt es keine speziellen Regelungen, aber generell gilt, dass keine betont freizügige bzw. provokante Kleidung getragen werden sollte.
Nun noch ein letzter Ratschlag zu „Handzeichen“. Niemals „Daumen hoch“, „Victory-Zeichen“ oder „Handfläche nach außen“ – das sind für den Griechen schwere Beleidigungen!
Also, viel Spaß in Griechenland und „chérete“.

Athen – der Omonia-Platz und seine Wandlung


Omonia-Platz Athen

Athen hat zwei bekannte Plätze von denen man sagt, dass sie die Stadt in zwei Welten „teilen“ – den Omonia-Platz, Platz der Einheit, der für das Morgenland steht und den Syntagma-Platz, Platz der Verfassung, der für das Abendland steht. Beide Plätze werden durch die fast parallel verlaufenden Einbahnstrassen Panepistimiou und Stadiou verbunden. Beide Straßen haben auch ihre Sehenswürdigkeiten – die Panepistimiou die ehemalige Villa Heinrich Schliemanns
(s. Blogartikel Die antiken Schätze Griechenlands vom 20. Juni 2012), die Stadiou das ehemalige Parlamentsgebäude.

Der Omonia-Platz

Unter dem Omonia-Platz befindet sich die 1895 in Betrieb genommene Station der Metro. Ende der 1960er Jahre habe ich den Omonia mit seinem Kreisverkehr erstmals befahren. Ein quirliger Betrieb, der nicht immer nach nachvollziehbaren Verkehrsregeln ablief, gestaltete die Fortbewegung sowohl als Kraftfahrer wie auch als Fußgänger schwierig. In nordwestlicher Richtung vom Omonia und damit in Richtung Plaka verläuft die Straße Athinás. Eine stark frequentierte Einkaufsstraße mit zahllosen kleinen Geschäften und Handwerksbetrieben aller Art. Sehenswert sind hier auch heute noch die Markthallen. Der Omonia strotzte vor Lebendigkeit – Geschäfte, Restaurants, Cafés, Zeitungsstände, Hotels, Büros. Tag und Nacht konnte man hier bedenkenlos bummeln! Während meiner letzten Besuche in Athen mußte ich jedoch leider gravierende Veränderungen feststellen. Das ehemals unbeschwerte Leben gibt es am Omonia nicht mehr. Viele Geschäfte und auch große Hotels sind geschlossen. Der wirtschaftliche und kulturelle Niedergang ist nicht zu übersehen. Heute sind es kaum noch Touristen, die sich hierher wagen. Straßenhändler, Kleinkriminelle, Bettler, Drogenabhängige und Prostituierte frequentieren den Omonia – ein schöner Abendbummel? Auch architektonisch hat sich der Platz geändert. Früher befand sich in der Mitte des Kreisverkehrs eine Grünfläche mit einem Wasserspiel. Heute gibt es den Kreisverkehr nicht mehr und auf der ehemaligen Grünfläche befindet sich eine große Betonplatte. Leider ist ein Stück Athen verschwunden!

Präfektur Drama – die vielfältigen Möglichkeiten sportlicher Aktivitäten

Die natürliche Landschaft Griechenlands bietet mit den Gebirgen und den ausgedehnten Stränden die vielfältigsten Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten. Während in verschiedenen Blogartikeln bereits entsprechende Tipps gegeben wurden, wie z.B. in dem Artikel vom 31.5.2011 „Griechenland – Rafting-Abenteuer“ oder vom 21.1.2012 „Auf dem Rücken der Pferde im Land der Centauren“ sollen hier einmal alle Möglichkeiten erwähnt werden, die eine ganze Präfektur bieten kann und zwar die Präfektur Drama mit der gleichnamigen Hauptstadt. Der Bezirk liegt in der Region Ostmakedonien und Thrakien und hat etwas über 100000 Einwohner, etwa 75% davon leben in der Stadt Drama selbst. Man geht davon aus, dass hier schon in prähistorischen Zeiten Menschen lebten. Die früheren Papier- und Textilbetriebe wurden aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Heute wird in bescheidenem Rahmen Landwirtschaft und Forstwirtschaft betrieben. Es wird versucht, den Tourismus weiterzuentwickeln. Drama bietet dafür gute Voraussetzungen – Wandern, Fischen, Kajakfahrten, Routen für Klettern, Bergsteigen, Jeeptrails sind vorhanden. Und natürlich das Wintersportgebiet auf dem 2200m hohen Falakro.
Einem aktiven Urlaub steht nichts im Wege!
Auch kulturelle Sehenswürdigkeiten findet man in Drama – das archäologische Museum, die Kirche St. Sofia und Tropfsteinhöhlen. Das seit 1978 jährlich stattfindende Internationale Kurzfilmfestival ist in diesem Jahr vom 17. bis 22. September.
Drama ist also eine Reise wert!

Die „Blauen“ Strände Griechenlands

Griechenland hat für jede Jahreszeit touristisch interessante Regionen. Im Sommer sind es natürlich vorwiegend die zahlreichen Strände der Inseln und des Festlandes. Sonnen und Baden – und das in dem kristallklaren Wasser in Blau- und Türkistönen des Ägäischen oder Ionischen Meeres. Jährlich vergibt die „Stiftung für Umwelterziehung“ (FEE) die begehrte „Blaue Flagge“ für Strände und Marinas. Die Verleihung dieser Auszeichnung erfolgt nach sorgfältiger Prüfung der Wasserqualität und der Überprüfung der Umweltsituation. Diese international agierende Organisation wird durch nationale Organisationen unterstützt. In Griechenland ist das die „Griechische Gesellschaft für Naturschutz“ mit Sitz in Athen. Im Jahr 2011 wurden weltweit mehr als 3109 Strände und über 638 Marinas mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Für Europa werden die Auswertungsergebnisse jeweils am 5. Juni des Jahres bekanntgegeben. Für 2011/2012 hat die Internationale Jury Griechenland die Blaue Flagge für 394 Strände und 9 Marinas vergeben
( s. Blue Flag beaches). Damit liegt Griechenland hinter Spanien (583/83) weltweit auf Platz 2. Die ausgezeichneten Strände verteilen sich rings um Griechenland. Die meisten befinden sich jedoch an der griechischen Ostküste, den Dodekanes, dieser Inselgruppe in der östlichen Ägäis (Rhodos, Kos) und auf Kreta. Die Zuordnung der Strände zu den Kommunen ist auf dieser Webseite der Griechischen Gesellschaft für Naturschutz ersichtlich.

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Mariä Himmelfahrt in Griechenland

Kapelle in Mykonos

Der orthodoxe Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August geht auf ein Marienfest im
5. Jahrhundert zurück. Es ist der Glaube an die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel. Dieser Tag zählt auch in Griechenland zu den drei bedeutungsvollsten Feiertagen des Jahres. In orthodoxen Ländern wie Griechenland und Zypern aber auch in vielen überwiegend katholischen Ländern ist der 15. August ein Feiertag. In allen Kirchen und Klöstern finden feierliche Messen statt. Für den Touristen ist es interessant, an einer solchen Messe teilzunehmen, gleich ob in den großen Städten Athen, Thessaloniki, Volos oder auf den Inseln Rhodos, Santorin, Mykonos oder anderen. Wie auch bei den anderen großen kirchlichen Festen sind diese mit einer Fastenzeit verbunden. Erlaubt sind in der Fastenzeit Fisch und Meeresfrüchte, hingegen sind Fleisch und tierische Produkte, wie z.B. Milch und Eier, nicht gestattet. Diese Fastenregeln werden auch heute noch weitgehend befolgt.

Ferien auf Kreta verbringen

Ferien auf Kreta verbringen
Ob Deutsche, Franzosen, Engländer oder Österreicher – Touristen aus ganz Europa lieben es, ihre Ferien auf Kreta zu verbringen. Gründe dafür gibt es wie Sand am Meer: Von der berühmten, griechischen Gastfreundschaft über die faszinierende Bergwelt der Insel bis hin zu den historischen Sehenswürdigkeiten, die sich über das gesamte Areal verteilen. Dazu kommt natürlich Kretas hervorragende Lage im Mittelmeer, die der Insel ein einzigartiges Klima mit gut 300 Sonnentagen im Jahr beschert. Somit ist der Zeitraum außerhalb der Hauptferiensaison ebenfalls perfekt geeignet, um Kreta Urlaub zu buchen und dabei vielleicht sogar das eine oder andere Reiseschnäppchen zu ergattern.

Kreta – die Sonneninsel im Mittelmeer

Kreta ist nicht nur die größte Insel Griechenlands, sondern mit ihren über 8.000 km² auch die fünftgrößte Insel im Mittelmeer. Dementsprechend abwechslungsreich gestalten sich die Flora, die Fauna, die Landschaft und die Zivilisation Kretas. Das landschaftliche Bild der Insel wird von Hügeln und Gebirgen geprägt – ein Faktor, der Kreta besonders für Wanderfreunde zu einer wahren Perle unter den verschiedenen Urlaubsdestinationen macht. Fans ausgedehnter Bergtouren erfreuen sich beispielsweise am Bezwingen der 2.456 Meter des Psiloritis, dem höchsten Berg der Insel.
Doch nicht nur Wanderfreunde verfallen dem einzigartigen Charme Kretas. Die abwechslungsreiche Sonneninsel bietet ihren Besuchern eine große Auswahl verschiedener Freizeitaktivitäten an:
• Golfen
• Sonnenbaden
• Reiten
• Historische Sehenswürdigkeiten erkunden
• Windsurfen
• Bootsfahrten
• Fahrradtouren
• Ausgedehntes Shopping
• Segeln
• Tauchen
• Und vieles mehr
Reisende, deren Herzen besonders für relaxte Strandurlaube und die Möglichkeit, historische Bauten zu besichtigen schlagen, entscheiden sich übrigens für einen Aufenthalt an der Nordküste Kretas. Hier wechseln sich ruhig gelegene Buchten und urige Dörfer mit touristisch gut erschlossenen Gebieten ab, so dass stets eine der Tagesstimmung entsprechenden Beschäftigung gefunden werden kann. Sonnenanbeter zieht es besonders an den im Nordosten gelegenen Palmenstrand Vái, der in seinem Erscheinungsbild am ehesten den exotischen Stränden der Karibik gleicht. Hier, im Schatten der imposanten Palmen, erwacht wahres Urlaubsfeeling.

Entspannte Ferien in einem luxurösen Apartment auf Kreta verbringen

Wer sich für einen Urlaub an der Nordküste Kretas entscheidet, sucht nach Entspannung, Ruhe und exklusivem Komfort.
Das Apartment Meerblick, welches zur Ferienanlage Karoti Residence gehört und zwischen Chania und Iraklio liegt, bietet seinen Besuchern die perfekte Kombination dieser Wünsche. Schon der Ausblick, den die Besucher von der Anlage aus genießen dürfen, ist die Reise nach Kreta durchaus wert: Pittoreske Weingärten, herrliche Olivenhaine und das strahlend blaue Meer lassen den Betrachter in andächtiger Stille versinken während er mit ruhigen, tiefen Atemzügen den süßen, leicht würzigen Duft Kretas in sich aufnimmt.
Der Ausblick alleine macht jedoch noch keinen luxuriösen Aufenthaltsort für exklusiven Urlaub auf Kreta aus, daher überzeugt das Apartment Meerblick auch in seiner komfortablen Ausstattung: Auf 60m² begrüßen zwei Schlafzimmer, ein Wohn-Essbereich, eine offen gestaltete Küche und ein edles Bad die Besucher des Apartments und versprechen dank modernem und gemütlichen Interieurs einen Traumurlaub der Extraklasse.
Die Bezeichnung „ruhiger Rückzugsort für vertraute Stunden“ trifft auf das Apartment Meerblick also mehr als nur zu, dennoch sind wichtige Anlaufpunkte – wie Strände, Dörfer und Städte – bequem von der Anlage aus erreichbar, so dass attraktive Tagesausflüge problemlos möglich sind. Und falls den Gästen mal nicht der Sinn danach steht, den nahegelegenen Stränden einen Besuch abzustatten, können sich diese jederzeit im 137m² großen Gemeinschaftspool der Karoti Residence erfrischen.

Die Heilige Insel Patmos

Seit 1946 gehört die aus zwölf Inseln bestehende Inselgruppe der Dodekanes zu Griechenland. Die Dodekanes liegen in der östlichen Ägäis, und eine dieser Inseln ist die Heilige Insel Patmos. Eine kleine Insel mit einer Fläche von nur 34 km² und etwa 3000 Einwohnern. Inselhauptort ist Chora. Die Insel ist nur per Schiff erreichbar über Kos und Samos, und auch die Anbindung an das nationale bzw. internationale Flugnetz ist nur über diese Inseln möglich. In Bezug auf die Landschaft ist die Insel eigentlich uninteressant. Interessant ist die Insel in erster Linie für Pilger, ebenso wie übrigens auch die kleine Nachbarinsel Lipsi. Auf Patmos befindet sich eines der wichtigsten griechisch-orthodoxen Klöster, das 1088 gegründetete Kloster des heiligen Apostel Johannes. Man nimmt an, dass hier die Offenbarung des Johannes, letztes Buch des christlichen Neuen Testaments, entstand. Sehenswert ist die Johannesgrotte mit uralten Ikonen. Überall auf der Insel findet man kleine Kapellen. Die Insel wurde zum staatlichen Heiligtum erklärt, was zur Folge hat, dass man wegen eingeschränkter Beherbergungskapazitäten keinen Massentourismus findet. Hauptsaison für Besucher der Insel Patmos ist die Zeit von Mai bis Oktober, wobei Juli und August mit 26°C bzw. 27°C die heißesten Monate sind. Ein gut ausgebautes Straßennetz sowie Buslinien, Taxis und Fahrzeugvermietungen sind günstige Voraussetzungen zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten. Interessant ist auch die kleine 16 Km² große Nachbarinsel Lipsi mit etwa 700 Einwohnern. Die Insel diente in früheren Zeiten vielen Eremiten als Rückzugsort. Besichtigen kann man mehrere Kirchen sowie ein Volkskundemuseum.

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Kategorie: Reisen Griechenland