Archiv für April 2013

Ein günstiger Kurztripp zum griechischen Osterfest 2013

griechisches Osterlamm

Die griechisch-orthodoxen Osterfeiertage stehen unmittelbar bevor.
Am Freitag, 3. Mai 2013, wird in Griechenland der orthodoxe Karfreitag gefeiert. Es ist eines der wichtigsten Feste, zu denen sich die ganze Familie zusammenfindet. Gemeinsam wird an den feierlichen Prozessionen, die im ganzen Land stattfinden, teilgenommen.
Die Bedeutung des griechischen Osterfestes war bereits Gegenstand des Blogartikels vom 2. April 2011 „2011 Ostern in Griechenland feiern“.
Ein Kurztripp empfiehlt sich in zweierlei Hinsicht.
Zum Einen herrschen in Griechenland gegenwärtig bereits hochsommerliche Temperaturen, Athen z.B. 30°C, Mykonos 25°C und zum Anderen sind die Hotelpreise sehr günstig.
Das Reiseinformationsportal Trivago nennt für Topdestinationen u.a. folgende Preisreduzierungen:
– Athen, Radisson Blu Park (5 Sterne),  62% Rabatt
– Mykonos, Harmony (4 Sterne),  40% Rabatt
– Nafplion,Nafplio Palace Hotel (5 Sterne),  35% Rabatt
– Rethymnon, Civitas Rethymnae (5 Sterne),  68% Rabatt
– Thessaloniki, The Met (5 Sterne),  31% Rabatt
Die sprichwörtliche griechische Gastfreundschaft und das feierliche österliche Treiben sind Garant für interessante Urlaubstage!

Das Spiel mit dem Glück in Griechenland

Hotel Corfu Palace, Corfu

Griechenland bietet vielfältige Möglichkeiten, einen interessanten Urlaub zu verbringen.
Zahllose Inseln, ausgedehnte Strände, antike Ausgrabungen, einsame Bergdörfer, Klöster und Unterkünfte von der gemütlichen Privatpension bis zum Luxushotel schaffen dafür die Voraussetzungen. Man kann sich die Urlaubstage ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten – am Tag Sonne und Strand genießen, Museen oder Ausgrabungen besichtigen und am Abend lockt das Nachtleben.
Aber auch wer das Spiel mit dem Glück sucht, wird in Griechenland fündig.
Acht Casinos werden auf dem Festland und auf Inseln betrieben:

 

– Club Hotel Casino Loutraki/Peloponnes
– Regency Casino Mont Parnes/Athen
– Regency Casino Thessaloniki
– Casino Rhodos
– Casino Syros
– Casino Corfu
– Casino Rio, Patras
– Casino Xanthi/Westthrakien
Die Casinos bieten im Prinzip alle möglichen Spielarten an – Roulette, Blackjack, Poker und Slotmaschinen und sind ganzjährig geöffnet. Die Eintrittsgebühren variieren vom kostenfreien Eintritt im Club Hotel Casino Loutraki bis 15,- Euro im Casino Rhodos.
In der Tourismusbranche wie generell im Wirtschaftsleben Griechenlands spielen die Casinos eine bedeutende Rolle. Jährlich werden etwa zwischen 500 und 600 Millionen Euro erwirtschaftet.
Oft gehören die Casinos zu größeren Hotel- bzw. Ferienanlagen, wie z.B. das Club Hotel Casino Loutraki oder die Regency Casinos und sind elegant ausgestattet.
Das größte Casino, in Loutraki, hat etwa 80 Spieltische und 1000 Slotmaschinen. Der Eintritt ist ab 21 Jahren in gehobener Freizeitkleidung gestattet.
Interessant ist die Geschichte des Casino Corfu.
Dieses Casino befand sich bis 1993 im ersten Stock des Palastes Achilleion auf Corfu. Erbaut wurde der Palast Ende des 19.Jahrhunderts von der österreichischen Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sissi. Später wurde der Palast von Kaiser Wilhelm II. gekauft. Heute ist der Palast Museum und einer der touristischen Höhepunkte eines Aufenthalts auf der Insel.
Heute befindet sich das Casino im Hotel Corfu Palace.
Der persönliche Besuch eines Casinos ist eine Möglichkeit, sein Glück im Spiel zu versuchen. Eine weitere Option ist das Online Spielcasino. Es ist ein virtuelles Casino, in dem man mittels Computer über das Internet die verschiedensten Casinospiele betreiben kann. Die Spielarten sind sehr vielfältig und übertreffen in der Regel das Angebot eines realen Casinos.
Das „SpielCasino.net“ (www.spielcasino.net) ist zum Beispiel ein solches Online-Casino.
Die Spielmöglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt. Die wesentlichen Glücksspiele, die man auf in diesem Casino virtuell spielen kann, sind
– Spielautomaten (Slotmaschinen)
– Kartenspiele Black Jack und Poker
– Würfelspiel Craps
– Bingo, ein Spiel mit Zahlenfeldern
In Deutschland hat übrigens das Bundesland Schleswig-Holstein im Dezember vergangenen Jahres
12 Lizenzen für Online-Casinos vergeben.

Ein Sommerurlaub in Milos

Viele tausend Inseln säumen die Küsten Griechenlands. Jedoch nur ein paar hundert sind bewohnt und werden von Touristen besucht. Regelrechte Touristenhochburgen sind Inseln wie Rhodos, Mykonos, Santorini. Natürlich haben auch diese Inseln ihren Charme und bieten neben der reinen Erholung auch viele Möglichkeiten, sich mit der griechischen Geschichte vergangener Jahrhunderte zu befassen.
Reizvoll für einen Individualurlaub sind aber die zahllosen kleinen Inseln, die noch nicht vom Massentourismus überlaufen sind.

Milos

ist eine dieser Inseln. Sie ist vulkanischen Ursprungs und gehört zu den Kykladen der Ägäis. Auf ihrer Fläche von 160 Km² leben etwa 5000 Menschen, deren hauptsächlicher Broterwerb der Abbau von Bodenschätzen wie Bimsstein, Kaolin und Bentonit ist. Allmählich entwickelt sich der Tourismus, was auch durch die gute Erreichbarkeit per Flugzeug und Schiff ab Athen bzw. Piräus begünstigt wird. Hauptort ist Plaka, oberhalb des Hafens Adamas. Von der ehemaligen antiken Stadt sind die Katakomben und Ruinen des Theaters übriggeblieben. Im Archäologischen Museum wird eine Kopie der Venus von Milo ausgestellt. Das Original, was hier gefunden wurde, befindet sich im Pariser Louvre.
Hauptanziehungspunkt für die Touristen sind aber die fast 80 Strände mit ihren weißen Felsen und das türkisfarbene Wasser. Bereits im Mai beträgt die Wassertemperatur ca. 19°C. Die Tageshöchsttemperaturen liegen im Monat August bei ca. 28°C, was aber durch den kühlenden Wind Meltemi, der aus nördlichen Richtungen kommend in den Sommermonaten in der Ägäis weht, nicht so belastend empfunden wird.

Aktive Freizeit

ist in vielfältiger Form möglich.
Surfen und Höhlentauchen sind z.B. sehr beliebt. Aber auch für das Wandern auf antiken Pfaden und für off-road-Abenteuer bestehen günstige Voraussetzungen. Im Hafen Apollonia können Boote gechartert werden, um eine Inselumrundung oder eine Überfahrt zur Nachbarinsel Kimolos zu machen. Sehenswert auch die bereits erwähnten Katakomben und das Archäologische Museum.

Ein Segelurlaub in Griechenland

Griechenland ist auf drei Seiten vom Mittelmeer umgeben – im Osten vom Ägäischen Meer, im Süden vom Kretischen Meer und im Westen vom Ionischen Meer.
Tausende von Inseln und Tausende Kilometer Küste waren die idealen Voraussetzungen für das Entstehen zahlreicher Marinas.
Die Möglichkeiten hier einen Segel- oder Yachturlaub zu verbringen, sind demzufolge sehr vielfältig. Es ist eine entspannte Art, einen Urlaub zu verbringen. Charterboote und -yachten der unterschiedlichsten Klassen stehen zur Verfügung. Man kann sie in Griechenland aber auch bereits vor Urlaubsantritt in Deutschland chartern. Die wichtigsten

Marinas

findet man hier:
– Makedonian, Porto Carras Grand Resort, es ist die größte private   Marina in Nordgriechenland
– Epirus, Yachthafen Cleopatra, Halbinsel Aktio
– Attika, Alimos Marina, eine der größten Marinas Griechenlands mit   1000 ständigen Liegeplätzen,   viele weitere Marinas
– Peloponnes, Medmarinas
– Dodekanes, Kosmarina
– Kreta, Marina von Agios Nikolaos

Alle Marinas entsprechen europäischen Standards und sind modern ausgestattet. Die Marinas haben eigene Webseiten in englischer, teilweise auch in deutscher Sprache.
Wenn man einen privaten Segeltörn durchführt, ist es wichtig, sich vorher über die speziellen Bedingungen des Segelns im Mittelmeer zu informieren. So ist z.B. speziell für Segeltörns in der Ägäis Vorsicht geboten bei der Durchquerung von Meerengen, weil hier der Meltemi starke Strömungen verursacht. In der Regel ist der in der Ägäis wehende Meltemi ein Sommerwind, der aber oft auch mehrere Tage mit Windstärke acht und mehr wehen kann.
Generelle Auskünfte für Segeln und Yachting in Griechenland erteilt die Hellenic Yacht Brokers Association.

Weiterer Ausbau der Athener Verkehrsinfrastruktur (II/II) – die Straßenbahn

In dem Blogartikel vom 17. März 2013 „Die Athener Straßenbahn“ wurden ja schon die Geschichte und die gegenwärtige Situation dieses innerstädtischen Verkehrsmittels dargestellt. Wie für die METRO gibt es aber auch für die Straßenbahn einen langfristigen Entwicklungsplan.
Mit Gesetz No. 4070 von 2012 wurde die Grundlage für die Erweiterung des Straßenbahnnetzes gelegt. Gegenwärtig besteht dieses Netz aus drei Linien. Die Linien 1 und 2 verbinden das Athener Stadtzentrum ab Syntagma-Platz mit der Küste bei Neo Faliro im Westen oder mit dem eleganten Vorort Glyfada im Osten. Die Fahrzeiten liegen bei etwa einer Stunde und werden zu 95% in einem eigenen Gleisbett zurückgelegt. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 22 Km/h, die maximale Geschwindigkeit 70 Km/h. Die Bahnen verkehren Sonntag-Donnerstag von 5 Uhr 30 bis
1 Uhr und Freitag und Sonnabend von 5 Uhr 30 bis 2 Uhr 30.
Die bedeutungsvollste Erweiterung des Netzes ist die nach Piräus, die in vier Phasen erfolgen soll. Die Phase 1 sollte schon 2010 abgeschlossen sein, in der Phase 2 sollte bis 2013 die Innenstadt von Piräus einbezogen werden. Bis jetzt ist jedoch keine dieser Verlängerungen umgesetzt. Erst im Januar 2013 wurde der Vertrag für die Phase 1 unterzeichnet. Für die Arbeiten, die jetzt im Frühjahr 2013 beginnen, wurden 61,5 Millionen Euro bereitgestellt. Die Bauzeit wird mit 25 Monaten eingeschätzt. Mit Inbetriebnahme der neuen Strecke werden auch 25 neue Fahrzeuge eingesetzt.
Durch diese Verlängerung wird der Hafen Piräus erheblich aufgewertet. In den zeitlich noch nicht festgelegten Phasen 3 und 4 wird das Straßenbahnnetz ab Piräus verlängert zum nördlich gelegenen Stadtteil Kaminia und zur westlichen Gemeinde Keratsini.
Zwei weitere Verlängerungen wurden mit oe. Gesetz beschlossen und zwar zu den im Athener Zentrum gelegenen Stationen Argyroupoli und zum Volkspark Pedio Areos.

Weiterer Ausbau der Athener Verkehrsinfrastruktur (I/II) – die METRO

Athen, Zentrum

Auch wenn offiziell die Einwohnerzahl Athens mit unter einer Million angegeben wird, leben im Ballungsraum Athen/Piräus nach offiziellen Angaben von 2009 2,8 Millionen Menschen. Durch die Lage am Saronischen Golf und die nach Osten, Norden und Westen angrenzenden Gebirge sind der flächenmäßigen Ausdehnung der Stadt Grenzen gesetzt. Die Folge ist eine hohe Einwohnerdichte. Schon immer hatte Athen deshalb Probleme mit der Verkehrsinfrastruktur.
Noch in den 1970er/1980er Jahren herrschte in der Stadt ein absolutes Verkehrschaos. Hunderte dieselgetriebene Busse, tausende Taxis und zahllose Lieferfahrzeuge sowie Pkw verstopften die Straßen.

Inzwischen hat sich die Situation jedoch entspannt – der Ausbau des U-Bahnnetzes wurde vorangetrieben, und auch ein Straßenbahnsystem aufgebaut (s.eBook Faszination Griechenland).
Für beide Verkehrssysteme gibt es langfristige Erweiterungspläne.
Größere Bedeutung hat dabei die Erweiterung des U-Bahnnetzes.
Bisher gibt es drei Linien
Linie 1 grün
Linie 2 rot
Linie 3 blau.
In den nächsten Monaten werden sieben neue Stationen auf verschiedenen Linien in Betrieb genommen. Die Linie 2 wird im April dieses Jahres in nördlicher Richtung bis zur Station Anthoupoli verlängert und bis Juli in südlicher Richtung bis zur Station Elliniko.
Die Linie 3 wird im September bis zur Station Agia Marina verlängert und bis 2017 bis zum Hafen Piräus.
Für den Bau dieser 2013 in Betrieb gehenden Stationen wurden etwa 700 Millionen Euro investiert.
Die positiven Ergebnisse liegen auf der Hand. Man geht von folgenden Schätzungen aus:
– die Station Agia Marina wird täglich 30000 weitere Passagiere abfertigen, von dieser Station aus   ist dann der Flughafen Eleftherios Venizelos über den Syntagma-Platz in 40 Minuten zu erreichen
– durch Inbetriebnahme der Station Elliniko werden zusätzlich 80000 Passagiere abgefertigt und   50000 Fahrten mit Autos reduziert
– die Fahrtdauer mit der Metro von der Station Elliniki bis zur Station Syntagma im Zentrum Athens   beträgt 14 Minuten, mit dem Pkw abhängig von der Verkehrsdichte ca. 1 Stunde.
Aber auch weitere positive Ergebnisse bringt der Ausbau der Infrastruktur, z.B. Verringerung der Luftverschmutzung, Einbindung weiterer Stadtteile in ein modernes Infrastruktursystem.
Der Generalplan für den Ausbau des U-Bahnnetzes in den nächsten Jahrzehnten sieht insgesamt 8 Linien mit einer Streckenlänge von
220 Km und 200 Stationen vor.
In Planung befindet sich derzeit der Bau der Linie 4 orange. Die Linie wird 29 Stationen haben und ein Streckennetz von von 33 Km Länge umfassen. Sie durchquert die Stadt in einer U-Form. Die ermittelten Investitionskosten liegen bei 3,3 Milliarden Euro.
Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Fest steht aber, dass nach Inbetriebnahme auch dieser Linie Athen über ein modernes weitverzweigtes U-Bahnnetz verfügt, welches die wichtigsten und bevölkerungsreichsten Stadtbezirke einschließt.

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Kategorie: Reisen Griechenland