Archiv für Juni 2013

Segeln in Griechenland – eine Urlaubsinfo!

In mehreren Blogartikeln wurde Griechenland als Paradies für Wassersportler vorgestellt. Das Land bietet zahlreiche Möglichkeiten für Yachting,Tauchtourismus und Segeln. Die wichtigsten Marinas wurden im Artikel vom 16. April 2013 „Ein Segelurlaub in Griechenland“ erwähnt.
Obwohl wir uns ja bereits mitten in der Urlaubssaison befinden, ist der folgende Hinweis zum Segeln sicher noch von Interesse.
Die Internetplattform www.sailbooking.gr gibt Hinweise wo, wie und unter welchen Bedingungen in Griechenland Segelboote gemietet werden können. Die Buchungsprozedur für ein Boot wird beschrieben, die populärsten Stationen, u.a. auf Kreta, den kykladen, im Ionischen Meer, der Service und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten werden dargestellt.
Wer also in Griechenland segeln will, sollte sich hier informieren.

Nafplion – das 22. Festival der Künste


Festung Bourtzi

Bereits in der Antike spielten in Griechenland Musik und Festspiele eine wesentliche Rolle. Neben den Olympischen Spielen gab es auch bedeutende poetische und musikalische Festspiele. Diese Tradition der Festivals der Künste wird bis heute fortgeführt.
Am bekanntesten sind die Festivals in Athen und Epidaurus auf dem Peloponnes – Antike und Moderne werden in Übereinstimmung gebracht. Aber auch in Kavala, Nordgriechenland, werden vom 5. Juli bis 1. September 2013 Festspiele durchgeführt.
Der Besuch dieser Festspiele ist für Theater- und Musikliebhaber ein Muss! Oftmals finden sie in historischen Bauwerken statt, die nur aus diesem Anlass der Öffentlichkeit zugänglich sind, wie z.B. das am Fuß der Akropolis gelegene Herodes Attikus Theater. Hier bei Vollmond an einem Konzert teilzunehmen ist ein einmaliges Erlebnis!
In Nafplion findet in diesem Jahr ein solches Kunstereignis statt.
Der Besuch des Festivals aber auch der Stadt sind eine Reise wert. Nafplion ist eine Hafenstadt am Argolischen Golf und war von 1829 bis 1834 Hauptstadt von Griechenland (s. eBook Faszination Griechenland). Über der Stadt thront die Palamidi-Festung, vor der Stadt liegt die kleine Festung Bourtzi auf einer Insel. Malerische Gassen und viele Tavernen laden in der Altstadt zum Bummeln ein. Kirchen und Museen sind interessante Ziele für Touristen.
Das Festival wird bereits zum 22. Mal zu Ehren der griechischen Musik und Kultur durchgeführt. Bekannte griechische und internationale Künstler treten auf und spielen u.a. auch auf altgriechischen Instrumenten.
Heute, am 26. Juni 2013, tritt z.B. ein Ensemble aus Dänemark auf.
Das Festival wurde am 21. Juni 2013 eröffnet und endet am 30. Juni 2013.
Einzelheiten zum 22. Festival findet man auf dieser dieser website.

Insel Santorini – geheimnisvolles Akrotiri


Ausgrabungsstätte Akrotiri

Eine der interessantesten griechischen Inseln ist die Kykladeninsel Santorini. Details zu dieser Insel finden Sie auch in dem eBook
„Faszination Griechenland“.
Erreichbar mit dem Schiff nach 128 Meilen von Piräus oder 68 Meilen von Kreta. Santorini verfügt jedoch auch über einen Flugplatz, der in der Saison von vielen internationalen Chartergesellschaften bedient wird.
Was bewegt jährlich Tausende von Touristen, diese Insel zu besuchen? Es ist eine Insel mit pulsierendem Leben und einer einmaligen Ausgrabungsstätte – Akrotiri!

Die Insel ist Teil eines vor etwa 3500 Jahren explodierten Vulkans (s.auch Blog-Artikel vom
1. Mai 2013 „Ein Inselurlaub in Griechenland“).
Eine meterhohe Ascheschicht verschüttete damals die Stadt, konversierte sie aber auch gleichzeitig über die Jahrtausende.
Bis heute halten sich hartnäckig Vermutungen, dass Santorini mit dem untergegangenen sagenhaften Atlantis in Verbindung stehen soll. Aber auch die Frage, ob Atlantis so wie von dem griechischen Philosophen Platon beschrieben, überhaupt existiert hat, ist umstritten.
Dem Touristen bietet sich heute eine malerisch am Kraterhang gelegene Stadt und die Ausgrabung – Akrotiri.
Der griechische Professor Spyros Marinatos begann 1967 mit den Ausgrabungsarbeiten. Er entdeckte eine gut erhaltene Siedlung des Bronze-Zeitalters um etwa 1500 v.Chr. – intakte Mauern, Straßen und Häuser.
Es ist fast beklemmend, bei einer Besichtigung, die unbedingt zu empfehlen ist, auf diese Art eine Reise in die Zeitgeschichte zu machen und den Erklärungen des Reiseführers zu folgen. Professor Marinatos kam bei seinen Grabungen zu dem Schluss, dass die Bewohner gewarnt durch ein vorausgegangenes Erdbeben, ihre Stadt schon vor dem Vulkanausbruch verlassen haben mussten. Bei den Ausgrabungen wurden keine menschlichen oder tierischen Skelettreste und keine Wertgegenstände gefunden. Der Weg durch die Ausgrabung führt durch verschiedene Sektoren, über Plätze vorbei an Häusern, Fresken und zahlreichen Keramikgefäßen.
Die Ausgrabungsstätte ist Dienstag bis Sonntag geöffnet.
Wer bei dieser Gelegenheit noch den Rest des aktiven Vulkans besichtigen möchte, der kann mit Booten die in der Caldera liegenden Inseln Palea Kameni und Nea Kameni besuchen. Hier steigen schwefelhaltige Dämpfe aus Erdspalten – der Vulkan ist also noch nicht erloschen!
Professor Marinatos hat übrigens auch den Vulkanausbruch von Santorini mit dem Untergang der minoischen Kultur auf Kreta in Verbindung gebracht.

Der Athener Nationalgarten

Der Nationalgarten gehört zu den wenigen Grünflächen der Athener Innenstadt. Wenn man auf dem Lykabettus, der mit knapp 300 m höchsten Erhebung im Athener Stadtzentrum steht, hat man von hier einen wunderbaren Blick auf Athen. Bei gutem Wetter geht der Blick bis zum Saronischen Golf. Das steinerne Häusermeer wird von nur wenigen Grünflächen unterbrochen – vom Nationalgarten und dem Gelände des Zappeion-Parks.
Als Otto I. König von Griechenland als Hauptstadt Griechenlands Athen festlegte, gab er den Bau des Schlosses, heute Sitz des Parlaments, am Syntagma-Platz in Auftrag (s. auch eBook „Faszination Griechenland“). 1836 wurde dafür der Grundstein gelegt. Im gleichen Jahr wurde auch mit der Anlage eines etwa 16 Hektar großen Parks, der das Schloss umgeben sollte, begonnen. Besonders Königin Amalia hat sich um die Gestaltung des Parks verdient gemacht.
Es war unbebautes Gelände, welches kultiviert werden musste. Einem Glücksumstand war es zu verdanken, dass man eine unterirdische Wasserader fand, mit deren Hilfe die Bewässerung der Kulturen ermöglicht wurde. Auch nur dadurch war es möglich, dass Pflanzen- und Baumarten angepflanzt werden konnten, die nicht im Mittelmeergebiet heimisch waren. Beispielsweise verschiedene Palmen und Agaven.
Die Pflege des Parks lag Jahrzehnte in den Händen des deutschen Botanikers Friedrich Schmidt.
Die Nutzung des Parks war im Prinzip der königlichen Familie vorbehalten. Für die Bevölkerung wurden die Tore nur stundenweise geöffnet. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Park dann für die Öffentlichkeit freigegeben.
Der Park mit seinen schattenspendenen großen Bäumen ist nach wie vor eine Oase der Ruhe in der Hektik der Großstadt. Er wird aber auch genutzt für öffentliche Veranstaltungen, wie das Athens Gardens Festival, was hier vom 15.6. bis 18.6.2013 stattfindet. An diesem Festival nehmen drei Orchester sowie zehn Musikensembles teil.
Der Haupteingang zum Park befindet sich in der Leoforos Amalias (auf obigem Foto am rechten Bildrand).

Autofahren und Tourismus in Griechenland

Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie Ihren Sommerurlaub verbringen? Haben Sie keine Ahnung wohin Sie reisen sollen, mit wem und wie? Sie brauchen sich nicht den Kopf zu zerbrechen. Die Lösung ist einfacher und näher als Sie glauben.
Man braucht nicht wirklich viel um einen unvergesslichen Urlaub zu verbringen. Ein paar Freunde oder auch die Familie, wenn man eine hat, ein Auto und los geht’s! Falls man nicht vor der Haustür Urlaub machen oder nicht stundenlang bis zum Zielort fahren möchte, kann man mit dem Flugzeug oder der Bahn fahren und sich dann am Flughafen oder Bahnhof ein Auto mieten. Bei Hertz gibt es günstige Autos für jeden Road Trip.
Griechenland ist ein sehr geeignetes Land für so einen Road Trip. Das Land bietet viel wunderschöne Natur, Kultur und Geschichte. Kaum aus dem Flugzeug in Athen raus, geht es mit dem Leihauto zur Hafenstadt Lavrio. Man kann einen Mietwagen billiger mit Hertz finden. In Lavrio kann man sich in eine Taverne setzen, die direkt am Wasser liegt, manche haben sogar Tische auf dem Sand. So schmeckt das Essen um einiges besser. Nach dem traumhaften Mahl am Strand geht es weiter nach Sounio, dem Tempel Poseidons. Die Überbleibsel des Tempels stehen wie auf einer Empore hoch über dem Meer und gerade abends ist es dort spektakulär unter dem Sternenhimmel zu sitzen und dem Mond dabei zu beobachten wie er sich langsam durch die Galaxis bewegt.
Die kurvenreiche Küstenstraße nach Athen ist eine sehr schöne Fahrt, und man kommt an vielen kleinen hübschen Orten vorbei. Einen Besuch wert ist Vouliagmeni mit seinem See. Hier handelt es sich um einen kleinen Salzsee umgeben von Bergen, dessen Wasser heilende Wirkung hat und das ganze Jahr über warm ist.
An Athen vorbei, mit Abstecher zur Akropolis, historischem Zentrum, Nationalmuseum und einigen anderen Sehenswürdigkeiten, geht es weiter die alte Nationalstraße entlang nach Korinth. Dort kann man mit dem Boot langsam durch den Kanal fahren und das Alte Korinth hoch oben auf dem Berg besuchen. Das antike Theater in Epidauros ist etwa zwei Stunden entfernt. Wenn man Glück hat findet man Karten für eine der Tragödien, die dort jeden Sommer gespielt werden.
Ein weiteres Muss sind die Hafen- und alte Hauptstadt Nafplio und die archeologische Stätte von Mykene.

Die griechische Höhlenwelt

Kaum ein Land in Europa bietet so viele touristische Möglichkeiten wie Griechenland. Im Rahmen verschiedener Blogartikel wurde schon verschiedentlich auf den sich entwickelnden Thementourismus hingewiesen. So z.B. in dem Blogartikel vom 30. Mai 2013
„Reisen nach Griechenland 2013 im Aufwind!“
Von einem „Höhlentourismus“ war dabei zwar bisher noch nicht die Rede. Ich glaube jedoch, dass Griechenland für Speläologen sowie generell für Höhleninteressierte ein reiches Informations- und Betätigunghsfeld bietet.
Zwei Drittel der Landfläche sind Gebirge – bekannt sind der Gebirgszug des Olymp in Thessalien, das Parnass-Gebirge in Mittelgriechenland und das Taygetos-Gebirge auf dem Peloponnes, um nur einige zu nennen.
Die geologische Zusammensetzung dieser Gebirge, ihre Materialien wie Kalk, Marmor, Ton etc. sind sehr vielgestaltig. Durch Auswaschungen und tektonische Vorgänge entstanden zahlreiche Karstgebilde.
Die Hellenic Speleological Society, Athen, ist „Herrscher“ über das griechische Höhlensystem und gleichzeitig auch Mitglied der International Union of Speleology.
Nach Erkenntnissen der Hellenic Speleological Society sind in Griechenland bis jetzt 7500 karstische Formationen (Höhlen, Schluchten etc.) bekannt. Im Hinblick auf wissenschaftliche und touristische Gesichtspunkte sind etwa 100 Höhlen interessant. Viele Höhlen sind für Besucher freigegeben. Jede Höhle hat ihre eigenen Besonderheiten und Schönheiten.
Hier einige Beispiele:

Peloponnes

Eine der bekanntesten Höhlen befindet sich auf dem Peloponnes auf der Halbinsel Mani – die Höhle Glyfada, auch Pyrgos Dirou genannt. Auf einer Länge von 1300 m können die Besucher die Gänge mit Booten befahren.
Gleichfalls auf dem Peloponnes findet man die Höhle Kastania und das Drakos-Selinitsa-Höhlensystem.

Kefalonia

Eine andere interessante Höhle, die Höhle Drongorati, befindet sich auf der Insel Kefalonia. Die Höhle besteht eigentlich aus zwei Teilen. Ein Teil der Höhle ist durch den Einbruch der Decke offen und bildet eine Art Schlucht, der andere Teil ist die eigentliche Höhle.
Der Eingangsbereich ist 44 m lang, danach kommt man in eine Halle von ca. 1000 m².

Chios

Auf der Insel Chios gibt es drei Höhlen, von denen jedoch nur die Tropfsteinhöhle Sykias für Besucher zugänglich ist. Die griechische Gesellschaft für Höhlenforschung hat diese Höhle 1985 erforscht.
Archäologische Funde wurden nicht gemacht, sehenswert sind jedoch die
Tropfsteinbildungen.

Chalkidiki

Auf der Halbinsel Chalkidiki, 60 Km südöstlich von Thessaloniki liegt die Tropfsteinhöhle von Petralona. Die Höhle wurde 1959 zufällig von einem Schäfer entdeckt. Bei weiteren Erkundungen durch die Dorfbewohner fand man den Schädel eines Urzeitmenschen, der teilweise durch Tropfsteingebilde bedeckt war.
Detaillierte Informationen über Höhlen und deren Besichtigungsmöglichkeiten erhält man bei den örtlichen Touristinformationen.
Erwähnt werden soll noch, dass es nicht gestattet ist, Höhlen im Alleingang ohne vorherige Anmeldung zu besichtigen!
Empfehlenswert ist es, sich eine Tour zusammenzustellen und entweder mit Mietwagen oder dem eigenen Pkw eine Tour durch die griechische Höhlenwelt durchzuführen.
Eine geeignete Unterkunft zu finden, ist überhaupt kein Problem.
Bei der preiswerten Urlaubsgestaltung hilft Ihnen der Gutscheinsammler, da gibt es für fast jedes Urlaubsportal Rabatte!

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Kategorie: Reisen Griechenland