Archiv für November 2013

Griechenland – die beliebtesten Reiseziele

Griechenland – das Land der Philosophen wie Homer und Sokrates. Oder aber der Götter wie Zeus, Poseidon, Helena oder Aphrodite. Griechenland ist aber auch die Wiege der Kunst, welche durch Zeugnisse von wundervollen Statuen, Amphoren und Vasen erhalten geblieben ist. Auf den Spuren der Vergangenheit kann man als Tourist wandeln, ob es die Akropolis in Athen ist, oder aber auch der Tempel in Ephesus. Neben den Antiken Plätzen bietet Griechenland eine atemberaubende Fauna und Flora. Nicht zu verachten sind natürlich auch das glasklare Meer und die endlos langen Sandstrände und einsamen Buchten, die zum Verweilen einladen.

Geografische Lage

Griechenland liegt in Südosteuropa und ist vom Mittelmeer im Westen, Süden und Osten umgeben. Griechenland grenzt an Makedonien, Bulgarien, Albanien und die Türkei. Die Ionischen Inseln im Westen und die Ägäischen Inseln im Osten, sowie Kreta im Süden sind beliebte Urlaubsziele. Das Klima in Griechenland ist vorwiegend mediterran, das heißt, dass es meist trockene und heiße Sommer gibt, aber niederschlagsreiche Winter.

Inseln

Kreta, die größte Insel Griechenlands liegt im Süden. Eine der vier höchsten Erhebungen der Insel ist das Ida-Gebirge mit dem Psiloritis mit 2456 Meter. Somit ist Kreta als Urlaubsziel für Touristen geeignet, die sich sportlichen Aktivitäten hingeben wollen wie z.B.: wandern. Dies ist selbstverständlich auch in den Naturschutzgebieten an der Nordwest und Südwestküste möglich. „Balos“ die Blaue Lagune ist ebenso ein Besuch wert, wie die Dünenstrände von Elafonissi. Hier kann man einfach nur entspannen oder eben auch dem Wassersport nachgehen. Die Hauptstadt Kretas ist Heraklion.
Rhodos ist eine der ägäischen Inseln und liegt im Osten Griechenlands. Bekannt ist Rhodos auch durch eines der sieben Weltwunder dem sagenumwobenen „Koloss von Rhodos“. Sie wird auch als Sonneninsel bezeichnet. Hier scheint die Sonne mindestens an 3000 Stunden im Jahr. Beliebt ist Rhodos nicht zuletzt deshalb, da es Non-Stopp von Deutschland aus mit dem Flugzeug zu erreichen ist, ebenso wie auch Kreta. Auf Gutscheinpony.de findet man passende Gutscheine für eine Reise nach Rhodos.
Korfu ist eine der schönsten ionischen Inseln. Vom Festland aus kann man die Insel mit der Fähre oder dem Flugzeug erreichen. In Korfu befindet sich der bekannte Artemis Tempel. In der kleinen Stadt Agios Georgios im Süden der Insel liegen wunderbare Sandstrände.
Sicherlich sind auch andere Inseln wie Naxos, Lesbos oder aber auch Agistri sehenswerte und bezaubernde Inseln.

Festland

Beeindruckend ist auch eine Rundreise durch das Festland Griechenlands. Ausgangspunkt hierbei wäre zum Beispiel Athen. Die Hauptstadt Griechenlands. Imposante Erscheinung und eine der wichtigsten, touristischen Sehenswürdigkeiten ist wohl die Akropolis. Von Athen aus kann man entlang der Küste über Korinth bis nach Patras, eine der wichtigsten Hafenstädte Griechenlands, fahren.

Anreise

Griechenland ist mit dem Auto von Deutschland aus wunderbar zu erreichen – wenn man viel Zeit mitbringt. Am besten ist das Land über Kroatien und Bulgarien zu erreichen. Wer auf sein Auto nicht verzichten möchte, der Anfahrtsweg aber zu weit erscheint, kann sein Auto auch auf eine der zahlreichen Autofähren mitnehmen, die von Italien aus Griechenland ansteuern. Am einfachsten und schnellsten ist aber sicherlich das Flugzeug.

Griechenland – Tourismus 2014

Seit 2009 ist uns nun die griechische Staatsschuldenkrise bekannt. Die griechische Wirtschaft schrumpft, sie hat ca. 20% ihrer Wirtschaftskraft verloren. Das ist übrigens nicht das erste Mal, dass das Land vor einem Bankrott steht – bereits 1893 wurde das Königreich Griechenland für bankrott erklärt. Aber damals wie auch heute hat das Land die Krise überwunden bzw. wird es die Krise überwinden. Die jetzt veröffentlichten Zahlen von EL.STAT, dem Griechischen Statistischen Amt, machen Mut zu dieser Hypothese. Das Bruttoinlandsprodukt (Q 2/2013) fiel verglichen mit dem Vorjahreszeitraum nur um 3,8 %, eingeschätzt hatte man 4,6 %. Die Arbeitslosenrate ist aber mit mehr als 27 % noch immer sehr hoch. Für 2014 wird ein geringes Wachstum der Wirtschaft von
0,6 % erwartet. Besonders der Tourismussektor ist Motor der Wirtschaft. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes der BRD vom Juli 2013 entsprechen die Einnahmen aus der Tourismusbranche etwa 15 % der Wirtschaftsleistung des Landes, der Anteil der Industrie liegt nur bei etwa 12 %.
Der Tourismus 2013 boomte – 17 Millionen Touristen erbrachten einen Umsatz von 11 Milliarden Euro. Die Insel Zakynthos z.B. hatte bis jetzt 15 % mehr Urlauber als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die vielfältigen Massnahmen der griechischen Regierung zur Ankurbelung des Tourismus zahlen sich aus – Senkung der Mehrwertsteuer für Hotels und Restaurants, neues Investitionsgesetz, Erschließung der kleineren Inseln, Ausbau der Infrastruktur, Entwicklung eines Ganzjahrestourismus etc.

Die Touristikveranstalter sehen das Jahr 2014 positiv. Die Preisentwicklung wird als gleichbleibend bzw. sogar leicht sinkend eingeschätzt. Das geht einher mit der Tatsache, dass sich Griechenland z.Zt. in einer Deflation befindet, also einer Phase sinkender Preise. Nach Veröffentlichung der „HELLENIC STATISTICAL AUTHORITY“ vom 8. November 2013 verringerte sich der Consumer Price Index im Oktober 2013 zu Oktober 2012 um 2 %.
Auch 2014 stehen die bekannten Touristenziele wieder im Mittelpunkt – Kreta, Rhodos, Zakynthos, Mykonos, Santorini – um nur einige zu nennen.
Mit Stand vom 13. 11. 2013 schätzt das Auswärtige Amt der BRD ein, dass Griechenland ein für deutsche Urlauber sicheres Land ist. Es hat bisher keine gezielten Anschläge gegen Urlauber gegeben.
Ein Hinweis soll noch gegeben werden:
das Auswärtige Amt führt eine Krisenvorsorgeliste. Damit haben die diplomatischen Vertretungen der BRD die Möglichkeit, die Reisenden in die Krisenvorsorge und – reaktion einzubeziehen. Das entsprechende Formular findet man unter Krisenvorsorgeliste.
Wie wichtig das ist, haben die dramatischen Ereignisse auf den Philippinen gezeigt.
Die Griechenland-Fans bleiben diesem Land treu!
So wird sich auch der Griechenland-Tourismus 2014 positiv entwickeln.

31. Athens Classic Marathon 2013

Athen, Panathinaiko-Stadion
  
Im Blogartikel vom 9.10.2012  „30. Athens Classics Marathon 2012“ wurde bereits auf die geschichtlichen Hintergründe des Marathonlaufs von Athen verwiesen.
Auch in diesem Jahr findet der Lauf statt, und zwar am Sonntag, 10. November.
Start ist um 9 Uhr im Stadion in Marathon, Ziel ist das Athener Panathinaiko-Stadion.
Neben dem traditionellen Lauf über 42,195 Km werden auch ein Lauf über 10 Km und 5 Km und für Kinder über 1000 m ausgetragen.
Es wird eine Rekordbeteiligung erwartet.

Das Löwentor in Mykene

Das Löwentor in Mykene

 

 

 

 

Ich möchte auf eine Leserfrage antworten:
Mykene war in vergangenen Jahrhunderten eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Die Stadt liegt auf dem Peloponnes, nördlich der Ebene von Argos. Der Blogartikel „Die Ausgrabungen von Mykene auf dem Peloponnes“ vom 7. Oktober 2013 gibt eine Übersicht. Das Löwentor war das Haupttor zum Eingang in die Stadt. Es zeigt zwei gegenüberstehende Löwen. Es soll um 1250 v.Chr. gebaut worden sein. Um auf die Frage des Lesers zu kommen – ich konnte keine Inschriften auf dem Löwentor erkennen (Foto von 1985).

Häfen & Ankerbuchten auf Kea

Kykladeninsel Kea
Kea ist die der Spitze Attikas am nächsten gelegene Insel. Nur 12 sm östlich von Kap Sounion gelegen, ist die hügelige und fruchtbare Insel vor allem Ausflugsziel der Athener. 80% der Touristen kommen aus der nahe gelegenen Millionenmetropole. Mit einer Yacht oder einem schnellen Speedboot erreicht man die Kykladeninsel in kürzester Zeit.
Wir geben einen Überblick über geschützte Liegeplätze und günstige Ankermöglichkeiten.

Ankerbuchten im Norden und Osten der Insel Kea

Alternativ zu der großen Bucht Ag. Nikolaos bietet sich die etwas weiter nördliche gelegene Bucht Otzias an. Die weitläufige Bucht ist bei nördlichen Winden immer ein wenig unruhig, es steht deutlich spürbar Schwell in die Bucht. Bei NO Winden ist die Bucht nicht haltbar und man muss sich früh genug nach Alternativen umsehen.
Die sichelförmige Bucht bietet Platz für eine ganze Reihe von Yachten, die hier auf sandigem Untergrund vor dem abgesperrten Schwimmbereich ankern. Wer nicht kochen möchte, findet an Land zwei Tavernen. Die Taverne „Annas“ ist ganzjährig geöffnet und bietet von der oberen Terrasse einen schönen Blick über die Bucht.
Im Nordosten schneidet die Ormos Kalydonychi in die steile Felsküste Keas ein. Bekannt ist die Bucht auch unter dem Namen Spathi, denn so heißt das nahe Kap. Die Bucht bietet guten Schutz vor dem Meltemi, auch wenn ein wenig Schwell hinein läuft und Böen durch das Flusstal einfallen können. Man ankert frei auf 3 – 8 Meter Wassertiefe über gut haltendem Sandgrund.
Im Südosten Keas liegt die Ormos Polais, eine landschaftlich sehr schöne Bucht, die jedoch ebenfalls nur unzureichenden Schutz gegen nördliche Winde bietet und sich deshalb nur bei ruhiger Wetterlage als Zwischenstopp eignet. In der Mitte der Bucht ist ein sichtbarer Felsen. Das flache Riff zwischen Felsen und Strand teilt die Bucht quasi in zwei Teile. Am Ufer liegt ein ca. 200 Meter langer Strand und zwei Kapellen.
Bekannt ist die Bucht wegen der Überreste eines Apollon- und Athene Tempels. In letzter Zeit wurden diese restauriert und wieder aufgebaut.

Ankerplätze auf der Westseite Keas

Auf der Westseite Keas gibt es eine Reihe weiterer geschützter Liegemöglichkeiten. Die bekannteste ist die Ormos Kavia bei Koundouros. Die ruhigsten Liegeplätze sind auf der westlichen Seite, wenn man Landleinen nach Nord ausbringt. Diese Plätze sind jedoch auch immer zuerst belegt. Nördlich schließt sich die Bucht von Pisses an.Die sichersten Plätze sind auf der nördlichen Seite mit Leinen zum Land.

Voukari und Korissia

Die große Bucht Ormos Ag. Nikolaos liegt im Nordwesten der Insel und besteht aus den beiden kleineren Buchten Ormos Leivadi im Südwesten und Ormos Vourkari im Osten. In Voukari liegt der gleichnamige Hafen, der bei Seglern beliebter ist, weil er gegen die vorherrschenden Winde noch besser geschützt ist und weniger Schwell steht als im Fährhafen von Korrisia. (Segel-)Yachten legen hier meist mit dem Bug voraus an, da Aufschüttungen direkt am Kai (tiefgehende) Ruderblätter beschädigen könnten. Damit der Ausstieg über den Bugkorb leichter fällt, haben einige Tavernen und ein kleiner Möbelhändler hölzerne Treppenstufen gebaut, die beim leichteren Ausstieg helfen.
Strom und Wasser gibt es direkt am Steg.
Vourkaria ist ein typisch griechischer Hafen mit Flair. Direkt an der Straße liegen ein paar Restaurants und diverse Bars. Besonders beliebt für seinen exzellenten Fisch ist die Taverne Aristos.
Wer keinen der begehrten Liegeplätze am Kai mehr ergattern konnte, lässt den Anker in der Bucht fallen. In der Nebensaison kann man frei ankern, wenn wenige Yachten in der Bucht sind, wobei das Wasser tief ist und der Grund nicht überall gut hält. Besser ist es, auf der dem Hafen gegenüberliegenden Seite, mit Buganker und Heckleinen festzumachen. Im Fels befinden sich eine Reihe von Fixierungspunkten für die Landleinen.
Als Alternative zu Vourkaria bietet sich der Hafen in Korissia an. Südlich des Fähranlegers haben ca. 20 Yachten Platz. Auch hier gibt es Strom und Wasser gegen einen kleinen Obolus. Die Karten gibt es am Kiosk direkt neben dem Restaurant „Magazes“. Christos, Inhaber und gute Seele des „Magazes“ hilft auch gerne, wenn man Probleme mit der Yacht hat und Hilfe braucht. Der Schutz im Hafen ist gut, es steht jedoch bei nördlichen Winden immer etwas Schwell in den Hafen, sodass es ratsam ist, so festzumachen, dass der eigene Mast von dem des Nachbarn versetzt ist.
Alle Informationen zu den beschriebenen Orten findest Du unter mySea-Discover new locations, dem digitalen Revierführer.

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Kategorie: Reisen Griechenland