Archiv für Januar 2014

Ein Cluburlaub auf Kreta

Die südlichste und zugleich auch größte Insel Griechenlands ist die Insel Kreta. Vom Athener Hafen Piräus aus sind die beiden Städte Chania und Iraklion – letztere gleichzeitig auch Verwaltungszentrum der Insel – nach einer Fahrzeit von ca. 10 Stunden mit dem Fährschiff erreichbar. Beide Städte verfügen aber auch über Flughäfen, die von internationalen Fluggesellschaften angeflogen werden.
Kreta
ist eine der international bekanntesten griechischen Inseln. Hundertausende Besucher zählt die Statistik jährlich. Und das hat seinen Grund. Die Insel bietet zahlreiche Möglichkeiten der unterschiedlichsten Art, einen interessanten und abwechslungsreichen Urlaub zu gestalten. Die Insel wird von Ost nach West von einer hohen Bergkette durchzogen. Drei der Gebirge sind mehr als 2000 m hoch und bieten Wanderern ideale Bedingungen. Besonders die Frühjahrs- und Herbstmonate sind dafür geeignet. Kilometerlange Sandstrände sind in den Sommermonaten das bevorzugte Reiseziel der Bade- und Sonnentouristen.
Das Angebot an Unterkünften ist zahlreich.
Man sollte die vielfältigen Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung nutzen und deshalb als Urlaubsdomizil die Aldiana-Clubanlage wählen. Denn die
Aldiana-Clubanlage
bietet nicht nur gemütliche und schmucke Hotelzimmer und Bungalows an, sondern gleichzeitig auch zahlreiche Events der unterschiedlichsten Art. So z.B. sportliche Aktivitäten wie Tauchen, Golf, Tennis, Wandern, Motorradtouren, Quad und auch Wellness und Spa, und das für Familien, Singles oder Paare.
Der Club liegt in der Nähe des Fischerdorfes Mochlos im Osten der Insel im Landkreis Lassithi in einer kleinen Bucht. Die Lage ist sehr günstig, denn abgesehen von der Bademöglichkeit „vor der Tür“ sind solche Sehenswürdigkeiten wie die Hochebene von Lassithi mit ihren segeltuchbespannten Windrädern, der malerische Hafenort Agios Nikolaos oder der in Europa einmalige Palmenwald von Vai in geringer Entfernung erreichbar.
Natürlich bietet Kreta noch weitaus mehr Ziele, die vom Club aus günstig erreichbar sind. So Knossos, der größte minoische Palast auf Kreta, die Museen von Chania oder auch die mit
18 Km längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht.

Fthiotida – interessantes Reiseziel in Mittelgriechenland

Einer der fünf Regionalbezirke Mittelgriechenlands ist der Bezirk Fthiotida. Der Bezirk liegt im Herzen des griechischen Festlandes. Auf einer Fläche von etwas über 4400 Km² leben ca. 170000 Einwohner. In den allgemeinen internationalen Reiseinformationen taucht der Name Fthiotida relativ selten auf, obwohl sich hier viele bedeutende bekannte antike Stätten befinden. Der Bezirk mit seiner Hauptstadt Lamia ist verkehrstechnisch gut erreichbar – über die Autobahn A 1/ Europastraße 75, die von Thessaloniki nach Athen führt. Aber auch per Schiff über den Hafen von Agios Konstantinos, der von Lamia etwa 50 Km entfernt ist.
Die Landschaft ist eigentlich auf Grund ihrer Vielfalt zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Es gibt herrliche Nadel- und Platanenwälder, Seen, Schluchten und malerische Dörfer mit alten Herrenhäusern und engen Gassen. Auf einer Länge von 200 km erstrecken sich Sand- und Kieselstrände. Fthiotida ist ringsum von Bergketten umgeben, die Skisportler, Bergsteiger und Wanderer anziehen. An der südwestlichen Grenze verläuft der Europäische Fernwanderweg E 4.
Die mit 2455m höchste Erhebung ist der Gebirgszug des Parnass.
Weitere sechs Gebirge sind fast 2000 m oder höher.
Seit der Antike besiedelt, gibt es eine Vielzahl an historischen Stätten. So z. B. die antiken Ruinen der Orakelstätte Delphi am südwestlichen Fuss des Parnass. Ebenso berühmt, die Thermopylen, die ehemalige Engstelle zwischen dem Meer und dem Kallidromosgebirge. Hier fand 480 v. Chr. im Rahmen der Perserkriege die Schlacht zwischen dem Persischen Heer und den Griechen statt. Die Engstelle ist heute versandet, eine Statue des Griechischen Heerführers Leonidas erinnert an die Schlacht.
Aber auch religiöse Denkmäler, wie z. B. die noch 16 in Nutzung und unter Denkmalschutz stehende Klöster, ziehen die Touristen an.
Für den Kurtourismus bieten sich zahlreiche Möglichkeiten – in Kamena Vourla, den Thermopylen oder Kalidromo.
Fthiotida ist also auf jeden Fall ein interessantes und abwechslungsreiches Reiseziel!

Die Sporadeninsel Skopelos

Hunderte von griechischen Inseln machen es einerseits den Touristen schwer, das geeignete Urlaubsziel zu finden, sind aber andererseits Garant für die unterschiedlichsten Arten der Urlaubsgestaltung. Die Inseln liegen – bis auf Kreta – im Ägäischen und Ionischen Meer und gruppieren sich somit östlich und westlich der griechischen Halbinsel (s. auch eBook „Faszination Griechenland“).
Im Ägäischen Meer liegt die Inselgruppe der Sporaden.
Touristisch erschlossen sind besonders die Inseln Skopelos, Skiathos, Skiros und Alonissos. Die Inseln liegen alle in geringer Entfernung zueinander, sodass man eine Insel, z.B. Skopelos als Standort und Ausgangspunkt für den Besuch der anderen Inseln wählen kann.

Skopelos

ist mit Fähren von Volos aus erreichbar, wer mit dem Flugzeug anreisen will, muss nach Skiathos fliegen (wird im Sommer sogar international angeflogen) und dann nach Skopelos übersetzen. Der Hauptort Skopelos liegt im Südosten der Insel. Er ist gleichzeitig auch das wirtschaftliche Zentrum.
Die Insel ist noch nicht vom Massentourismus überlaufen. Es ist eine grüne Landschaft mit Olivenhainen und auch Pflaumenplantagen. Die Insel bietet vielfältige Möglichkeiten sportlicher Aktivitäten – Schwimmen, Tauchen, Fischen, Wandern. Interessant sind auch mehrere kleine Nonnenklöster.
Ein touristischer Anziehungspunkt ist die kleine Kapelle Aghios Ioannis auf einer 100m hohen Felsenspitze. Das Musical „Mamma mia“ wurde auf dieser Insel gedreht, und in der Kapelle fand die Hochzeit von Sophie statt.
Der bekannte Sänger Ivan Rebroff war Ehrenbürger von Skopelos.
Eine günstige Reisezeit zum Wandern sind die Monate April und Mai. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 18° C und 22° C. Zum Baden sind die Monate Juli und August zu empfehlen – Tagestemperaturen um 25° C und Wassertemperaturen von 24/25° C.

Eine Bekanntschaft mit den Mythen Griechenlands – Delos (III/III)

Ausgrabungen auf Delos
Etwa 130 Seemeilen östlich von Athen liegt im ägäischen Meer die kleine

Kykladeninsel Delos

In der Antike war Delos eine heilige Insel. Der Sage nach soll hier der Gott des Lichts, Apollon, geboren worden sein.
Vom 9. Jh. v. Chr. an war die Insel für hunderte von Jahren politisches und religiöses Zentrum der Ägäis. Abgesehen von Wachpersonal ist die Insel heute unbewohnt. Man findet eine einzige große Ausgrabungsstätte – keine Hotels, Souvenirshops. Eine seltene Möglichkeit, sich in Ruhe und Beschaulichkeit in Gedanken in vergangene Jahrhunderte zu versetzen.
Von der UNESCO wurde Delos zum Weltkulturerbe erklärt.
Mich hat diese Insel sehr fasziniert – die ehemalige Heilige Straße, die Löwenstraße, Reste der Apollon-Tempel sowie natürlich das Museum.
Die naheliegende Insel Rinia war der Begräbnisplatz von Delos, da hier niemand beerdigt werden durfte.
Die Insel ist mit kleinen Booten am besten von Mykonos aus zu erreichen.

Eine Bekanntschaft mit den Mythen Griechenlands – Dodona (II/III)

Metsovo, Pindos-Gebirge

Dodona

war ein antikes griechisches Heiligtum und gleichzeitig nach Delphi das bedeutendste Orakel Griechenlands (s. auch den Blogartikel „Die Orakel Griechenlands“ vom 6. Mai 2013). Es liegt im Epirus im Nordwesten des Landes und gehört zur Präfektur Ioannina.
Die bisherigen Ausgrabungen in Dodona brachten Reste von Tempeln und eines Amphitheaters ans Licht. Die Grabungsfunde weisen auf eine Besiedelung bereits um 2500 v. Chr. zurück. Den Besuch der Ausgrabungsstätte sollte man nutzen, um gleichzeitig andere touristische Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. So z. B. den Pamvotida-See und die am See gelegene Stadt Ioannina, Verwaltungssitz der Region Epirus. Der See selbst wird aus den umliegenden Bergen gespeist, sein Alter wird mit 10000 Jahren angegeben. Auf der im See liegenden Insel sind zwei Moscheen zu besichtigen, in einer befindet sich das Volkskunstmuseum.
Ioannina bietet sich als Ausgangspunkt für interessante Ausflüge bzw. Wanderungen an. Die Landschaft wird bestimmt durch das Pindos-Gebirge, dessen höchster Gipfel mit 2362 m der Smolikas ist. Sehenswert sind die Zagorochoria, 48 malerische traditionelle Dörfer, ungefähr 36 km von Ioannina entfernt. Nicht minder interessant ist eine Wanderung durch die Vikos-Schlucht, die im Guinness Buch der Rekorde als tiefste Schlucht der Welt eingetragen ist. Wer sich für alte Bergdörfer interessiert, sollte das Dorf Metsovo besuchen, es liegt etwa 57 km in nordöstlicher Richtung von Dodona. Gute Übernachtungsmöglichkeiten sind in Metsovo vorhanden.

Eine Bekanntschaft mit den Mythen Griechenlands – der Olymp (I/III)

Es gibt wohl kein Land im europäischen Raum, dessen mythische Geschichte so vielgestaltig wie die Griechenlands ist. In der antiken Literatur des Landes finden sich zahlreiche Geschichten über Götter, Halbgötter, Fabelwesen, Ungeheuer.
Bekannt sind uns die Namen der Götter bzw. Halbgötter Zeus und Achilles oder die Kentauren, Mischwesen aus Mensch und Pferd.
In der griechischen Mythologie findet man hunderte Namen dieser Geschöpfe. Man nimmt an, dass vielen Mythen wahre geschichtliche Begebenheiten zugrundeliegen. Und einige der mythischen Orte kann der Tourist auch heute noch besichtigen.
Olymp-Sitz der Götter
Mit einer Höhe von 2918 m ist es der höchste Berg Griechenlands, gelegen in Zentralmakedonien. Nach der Sage war der Olymp der Berg der Götter. Hier sollen Zeus, Poseidon, Apollon und weitere neun Götter gelebt haben. Der Olymp ist eines der beliebtesten Wanderziele Griechenlands. Er bietet eine reichhaltige Flora und Fauna. Seltene Orchideenarten findet man ebenso wie Wildkatzen, Füchse und Steinmarder. Der Europäische Wanderweg E 4 führt direkt auf den Gipfel.
Der Olymp ist sowohl per Eisenbahn, Bus und ab dem Ort Litochoro auch mit dem Taxi gut zu erreichen.
Es gibt mehrere mögliche Wege zur Besteigung des Berges. Die beste Zeit für Wanderungen liegt zwischen Juni und September. Um diese Zeit haben sowohl die Berg- als auch Schutzhütten geöffnet, und eine Schneeausrüstung ist auch noch nicht erforderlich.
Es wird empfohlen, sich vor Reiseantritt zu Wanderwegen, Öffnungszeiten der Hütten etc. hier zu erkundigen:
Hellenic Federation of Mountaineering & Climbing (EOOA)
5, Milioni Street 10673 Kolonaki , Athens , Greece
Tel.: +30 210 3645904, 3636617 , Fax: +30 210 3644687

Die Kleinen Kykladen

Eine der reizvollsten und interessantesten griechischen Inselgruppen sind die in der südlichen Ägäis liegenden Kykladen. Naxos, die größte Insel, ist täglich sowohl per Flug als auch mit dem Schiff ab Piräus und Rafina zu erreichen. Man kann diese Insel als Anlaufpunkt für die weitere Erkundung der Kykladen wählen. Während die größeren Inseln wie z.B. Mykonos, Paros oder Santorini in den internationalen Tourismus integriert sind, gibt es auch eine Reihe kleinerer Inseln, die durch ihre Abgeschiedenheit Ruhe und Beschaulichkeit ausstrahlen. Es ist die

Inselgruppe der Kleinen Kykladen

Zu dieser Gruppe gehören sechs kleine bewohnte Inseln, die alle nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen
Iraklia
Schinoussa
Koufonissia
Keros
Antikeri
Daskalio
und um die sich dann wiederum kleine unbewohnte Inseln gruppieren.
Die Wasserversorgung erfolgt teilweise durch Entsalzungsanlagen, Energie wird aus Wind und Sonne gewonnen (so z.B. Iraklia).
Die Bevölkerung lebt von den bescheidenen Erträgen der Landwirtschaft und Fischerei. Die uns heute so unscheinbar erscheinenden Inseln haben jedoch eine große prähistorische Geschichte. Noch heute weisen die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen und deren Funde nach, dass die Inseln bereits im 3. Jahrtausend vor Christi besiedelt waren.
Die Inseln gehören zum Projekt Natura 2000 der Europäischen Union, welches den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten zum Inhalt hat.
Langsam beginnt sich auch auf diesen Inseln ein sanfter Tourismus zu entwickeln. Es sind die Reiseziele von Individualisten, die hier an herrlichen Stränden und mit traditioneller Küche einen erholsamen Urlaub genießen wollen.
Als Reisezeit sind eher die Monate Mai und September zu empfehlen. In den Monaten Juli und August ist es sehr heiß, die Tagestemperaturen können bis auf 40°C klettern.

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Kategorie: Reisen Griechenland