Archiv für Februar 2015

Chios – Inseljuwel in der Ägäis

Vorgelagert der türkischen Ägäisküste am Golf von Izmir liegt die dichtbesiedelte griechische
Insel Chios. Etwa 51000 Einwohner leben hier auf 843 Km².

Seit fünf Jahrtausenden bewohnt, war Chios einst eine Seemacht, die zum Attischen Seebund gehörte und ein wichtiges Handelszentrum. Heute ist es vor allen Dingen ein Eldorado für Touristen.
Dank des auch im Winter milden Klimas ist die Insel zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die „Wetterfrösche“ haben ermittelt, dass Schnee an nur etwa zwei Tagen im Jahr fällt! Die heißen Tage im Juli und August werden durch den aus Norden wehenden Meltemi erträglicher.

Für die Gestaltung des touristischen Alltags bieten sich zahlreiche Möglichkeiten – Bergwanderungen (höchster Berg ist der Profitis Ilias mit knapp 1300m), Tauchen, Schwimmen, Höhlenbesichtigungen (s. auch den Abschnitt „Höhlen“ im eBook „Faszination Griechenland“), Marinemuseum, Besichtigung der alten Mastixdörfer – um nur einige Anregungen zu vermitteln.

Neben dem Anbau von Wein und Oliven ist Chios vor allem auch durch die Gewinnung und Verarbeitung von Mastix bekannt. Es ist ein uraltes Gewerbe, und Chios ist der größte europäische Mastixproduzent.
Die Insel ist mehrmals wöchentlich ab Athen/Piräus per Flug oder Fährschiff zu erreichen.
Neben mehreren 4-Sterne-Hotels gibt es auch ein 5-Sterne-Hotel.

Interessehalber soll noch angefügt werden, dass auf Chios bekannte Persönlichkeiten geboren wurden, so z.B. der Komponist Mikis Theodorakis, der ehemalige Premierminister Andreas Papandreou und der unbewiesenen Annahme auch der Dichter Homer.

Chios ist also auf jeden Fall eine Urlaubsreise wert!

Kythira – Insel für Individualtouristen

Die nur 278 Km² große Insel Kythira wird umspült von den Fluten des Ionischen Meeres. Sie liegt an der südlichsten Spitze des Peloponnes und ist sowohl per Fähre als auch mit dem Flugzeug ab Athen zu erreichen. Einen üppigen Baumbestand und hohe Berge sucht man hier vergebens – die Insel ist relativ karg bewaldet, und die höchste Erhebung, der Berg Mermigaris, misst gerade einmal 507 m.
Kythira wird schon in der griechischen Mythologie erwähnt, und so findet man noch heute Reste von Bauwerken vergangener Epochen.
Der Ort ist für den Individualtourismus gut geeignet, denn der internationale Massentourismus hat hier glücklicherweise noch nicht Fuß gefasst. Ideal ist die Insel für Wanderungen, auf verschiedenen Routen kann man die Insel durchstreifen. Aber auch zum Baden gibt es beste Voraussetzungen. Schöne Strände findet man in Paleopoli, Melidoni und Kakia Lagada. Zu beachten ist, dass sich nicht an jedem Strand eine Taverne befindet und oftmals auch keine Sonnenschirme und Liegestühlen vorhanden sind.
Die günstigste Reisezeit sind die Monate Mai bis Oktober. In diesem Zeitraum liegen die maximalen Tagestemperaturen zwischen 23° C und 31° C und die Wassertemperaturen zwischen 18° C und 24° C.
Eine Unterkunft zu finden ist auch kein Problem – Hotels (vier Sterne), Pensionen und Unterkünfte in traditionellen alten Häusern.

Kalamata – Ausgangspunkt für die Erkundung des Peloponnes


Zahnradbahn Diakopto - Kalavrita

Kalamata liegt nicht direkt im Zentrum des Peloponnes, sondern im Süden am Ionischen Meer. Es ist eine Hafenstadt, die auch über einen internationalen Flughafen verfügt. Bekannt wurde sie u.a. auch durch die schwarzen Kalamata-Oliven.
Die Stadt ist deshalb für den Tourismus interessant, weil sie gut erreichbar ist – Fährverbindungen, Fernbusse der Gesellschaft KTEL, gut ausgebautes Straßennetz nach Athen (240 Km) und Patras (220 Km) und ein auch von internationalen Gesellschaften angeflogener Flughafen.
Allein in diesem Jahr wird der „Captain Vassilis Constantakopoulos Airport“ über 18 neue Charterflugverbindungen erreichbar sein. So z.B. Frankfurt, München, Hamburg, Prag, Wien und weiteren europäischen Städten. Auch Thessaloniki wird fünfmal wöchentlich von Kalamata aus angeflogen.

Von Kalamata aus kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Peloponnes erkunden.
Der Peloponnes sollte ohnehin der Schwerpunkt einer Griechenland-Rundreise sein.
Im Rahmen dieses Artikels kann man nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nennen – Mykene und die Ausgrabungen Heinrich Schliemanns, Nafplio die erste Hauptstadt Griechenlands, Olympia, Mystras, Korinth, das Lousios-Tal und natürlich die eigenwilligste Kulturlandschaft Griechenlands, die Mani.

Sehr interessant ist auch eine Fahrt mit der Zahnradbahn von Diakopto nach Kalavrita.
Weitere Informationen finden sich auch in dem eBook Faszination Griechenland.
Bezogen auf das Klima sind Kalamata und der Peloponnes am besten in den Monaten April/Mai (Tagestemperatur 20°C-24°C) und Oktober/November (Tagestemperatur 24°C-20°C) zu bereisen.

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Kategorie: Reisen Griechenland