Archiv für April 2015

Korfu – grüne Insel im Ionischen Meer

Korfu-Esplanade
Der griechischen Westküste vorgelagert ist die Gruppe der Ionischen Inseln ( s. auch eBook „Faszination Griechenland“). Es sind insgesamt sieben Inseln, von denen die Insel Korfu, griechisch Kerkyra, wohl eine der interessantesten und abwechslungsreichsten ist. Korfu – so auch der Name der Inselhauptstadt – nimmt jeden Touristen mit seinem mediterranen Charme gefangen.
Dank des milden Klimas hat die Insel eine üppige Vegetation und wird deshalb von den Griechen auch als „grüne Insel“ bezeichnet.
Dank des milden Klimas werden etwa 65% der Fläche landwirtschaftlich genutzt, 55% alleine durch die ca. vier Millionen Olivenbäume, die teilweise bis zu 500 Jahre alt sind.
Bummelt man durch die Straßen der Altstadt wird der venezianische Einfluss in der Architektur spürbar. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts unterstand Korfu den Dogen von Venedig.
Aber auch Frankreich und Russland nahmen Korfu zeitweise in Besitz
Heute finden sich in den engen Gassen zahlreiche Geschäfte, die Silberschmuck, Stickereien und Olivenholzschnitzereien anbieten.
Die historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich auf die Inselhauptstadt. So z. B. die Kirche Agios Spyridon, die alte Festung und den ehemaligen Königspalast sowie das Museum mit dem berühmten Gorgogiebel. Erwähnenswert auch die Esplanade, die der schönste Platz Griechenlands sein soll.
Von Korfu-Stadt aus empfehlen sich folgende Ausflüge:
– Halbinsel Kanoni
– Pontikonissi genannt auch Mäuseinsel
– Klosterinsel Vlacherna
– Achilleion, Sommerschloß der österreichischen Kaiserin Elisabeth
– Paläokastritsa, Badeort an der Westküste
Breitgefächert sind auch die Möglichkeiten sportlicher Aktivitäten, wie z. B. Segeln, Schwimmen, Cricket, Golf. Und auch das Angebot für das Nachtleben stellt höchste Ansprüche zufrieden.
Korfu ist neben der Anreise per Flugzeug auch mit Fährschiffen ab Patras (ca. 10 Stunden) und Igoumenitsa (ca. 2 Stunden) gut zu erreichen.

Das Benaki-Museum in Athen

Athen, Vasillisis Sofias-AvenueDie Liste der Sehenswürdigkeiten in Athen ist lang und bietet jedem Touristen eine reiche Auswahlmöglichkeit (s. auch eBook „Faszination Griechenland“). Ohne Zweifel stehen die großen öffentlichen und privaten Museen der griechischen Hauptstadt an exponierter Stelle – das Archäologische Nationalmuseum, das Akropolismuseum, das Museum für kykladische Kunst und das Benaki-Museum.
Dieses Museum ist das größte private Museum Griechenlands. Es trägt den Namen seines Gründers Benakis und wurde 1931 in der prachtvollen neoklassizistischen Villa der Familie Benakis eröffnet. Das Museum ist nur wenige Schritte vom Syntagma-Platz entfernt und befindet sich in einer Seitenstraße der Vasilissis Sofias Avenue.
Die Exponate – Ikonen, Goldschmuck, griechische Volkskunst etc. – umfassen den Zeitraum von der Antike über das byzantinische und osmanische Reich bis zur Zeit der Könige Otto und Georg.
Das Museum wurde ständig erweitert. So gibt es heute auch Dependancen im Kerameikos-Bezirk im Stadtzentrum (Islamische Kunst), das Neue Benaki-Museum in der Pireosstraße.

Insel Santorini – ein Spaziergang in Oia

Dorf Oia, Insel Santorini
Santorini oder auch im griechischen meist Thira genannt, wurde bereits im Blog-Artikel „Ein Inselurlaub in Griechenland“ vom 1.Mai 2013 vorgestellt.
Die Insel liegt im Süden der Kykladen und wird von Geschichtsforschern oft mit dem von Platon erwähnten sagenhaften Atlantis in Verbindung gebracht. Bewiesen ist das bis heute jedoch nicht.
Der Hauptort Thira liegt malerisch an der Steilküste und ist Ausgangsort für viele Aktivitäten, die auf der Insel unternommen werden können.
So kann man z.B. eine einzigartige Wanderung von Thira der Steilküste entlang nach dem Dorf Oia machen.
Die Entfernung beträgt etwa 12 Km.
Das Dorf mit seinen knapp 700 Einwohnern liegt am Steilhang der Caldera, also des Kraterkessels. Interessant sind die teilweise direkt in den Kraterrand gebauten und weiß getünchten Häuser. Die Gassen sind schmal und verwinkelt und gesäumt von zahlreichen Geschäften mit Mode, Souvenirs und Kunsthandwerk (s. auch die Seite „Fotos“ im Blog) sowie Tavernen und Cafés. Es ist ein besonderes Erlebnis, hier zu bummeln und vor allem am Abend den berühmten Sonnenuntergang im Meer zu erleben.
Wer den kleinen Hafen unterhalb von Oia besichtigen möchte, muss sich der Mühe des Treppensteigens unterziehen, um die etwa 100 m Höhe zu überwinden.
Neben dem Dorf, welches an sich schon eine Sehenswürdigkeit ist, kann man auch die Ruinen des alten Kastells sowie das Seefahrtsmuseum besichtigen.
Auch das letzte verheerende Erdbeben von 1956 hat noch seine Spuren hinterlassen.
Den Rückweg nach Thira kann man mit dem Bus antreten.
Also, ein Spaziergang nach und in Oia lohnt sich!

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Kategorie: Reisen Griechenland