Archiv für Januar 2019

Das Kriegsmuseum in Athen


Vasilissis Sofias Avenue

Vasilissis Sofias Avenue

In mehreren Blogartikeln wurde eine Vielzahl Athener Museen vorgestellt
(s. auch eBook „Faszination Griechenland“).

Dieses Museum steht unberechtigterweise nicht so sehr im Mittelpunkt touristischer Interessen.

Trotzdem sollte man es besichtigen, denn es bietet ein Abbild der zahllosen kriegerischen Ereignisse, in die Griechenland verwickelt war.

Die ersten Auseinandersetzungen gab es bereits in der Antike, geführt von Sparta, der stärksten militärischen Macht des alten Griechenland.

Am Ende der langen Reihe kriegerischer Ereignisse steht der Griechische Bürgerkrieg von 1946 bis 1949.

Das Museum ist ein imposanter Bau.

Es wurde 1975 durch den damaligen Präsidenten Constantine Tsatsos eröffnet.
In späteren Jahren wurden auch Museen in Nafplion, der ersten Hauptstadt Griechenlands und in Tripolis gebaut.

In dem Museum in Athen werden in insgesamt 9 Sälen Ausstellungsstücke gezeigt – Waffen, Uniformen und zahlreiches militärisches Gerät.

Anhand zahlreicher Exponate hat der Besucher einen Überblick und kann sich einen Eindruck über die militärischen Möglichkeiten und die Kraft der griechischen Armee bilden.

Das Museum wird von einem Freigelände umgeben, wo auch Panzer und Flugzeuge besichtigt werden können.
Unter anderem auch das erste Militärflugzeug Griechenlands „Daidalos“ von 1912.

Das Museum ist gut zu erreichen.

Vom heutigen Parlament, dem ehemaligen Königsschloss am Syntagma, zum Kriegsmuseum sind es auf der Vasilissis Sofias Avenue nur etwas über einen Kilometer.

Also, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Da dort auch verschiedene Veranstaltungen stattfinden – hier noch ein Hinweis zur Webseite des Museums :

„Kriegsmuseum Athen“

Kalamata – Ausgangspunkt für die Erkundung des Peloponnes


Zahnradbahn Diakopto - Kalavrita

Kalamata liegt nicht direkt im Zentrum des Peloponnes, sondern im Süden am Ionischen Meer. Es ist eine Hafenstadt, die auch über einen internationalen Flughafen verfügt. Bekannt wurde sie u.a. auch durch die schwarzen Kalamata-Oliven.
Die Stadt ist deshalb für den Tourismus interessant, weil sie gut erreichbar ist – Fährverbindungen, Fernbusse der Gesellschaft KTEL, gut ausgebautes Straßennetz nach Athen (240 Km) und Patras (220 Km) und ein auch von internationalen Gesellschaften angeflogener Flughafen.

Der Kalamata International Airport wird hauptsächlich während der Sommermonate genutzt.
Ganzjährig bbesteht wöchentlich eine Verbindung nach Thessaloniki.

Von Kalamata aus kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Peloponnes erkunden.
Der Peloponnes sollte ohnehin der Schwerpunkt einer Griechenland-Rundreise sein.

Im Rahmen dieses Artikels kann man nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nennen – Mykene und die Ausgrabungen Heinrich Schliemanns, Nafplio die erste Hauptstadt Griechenlands, Olympia, Mystras, Korinth, das Lousios-Tal und natürlich die eigenwilligste Kulturlandschaft Griechenlands, die Mani.

Sehr interessant ist auch eine Fahrt mit der Zahnradbahn von Diakopto nach Kalavrita.
Weitere Informationen finden sich auch in dem eBook „Faszination Griechenland“
.
Bezogen auf das Klima sind Kalamata und der Peloponnes am besten in den Monaten April/Mai (Tagestemperatur 20°C-24°C) und Oktober/November (Tagestemperatur 24°C-20°C) zu bereisen.

Auszeichnung

Kategorie: Reisen Griechenland