Autorenarchiv

Der griechische Marmor

Akropolis, Parthenon

Bei einem Besuch Griechenlands wird man mit vielen Bauwerken der Antike konfrontiert. Was immer wieder in Erstaunen versetzt, ist das dafür verwendete Baumaterial – der Marmor.

Marmor

ist ein Kalkgestein, normalerweise von weißer Farbe, oft aber gefärbt durch die Einlagerung von Metalloxiden und Kohle. Neben Frankreich, Italien und Portugal ist auch Griechenland bedeutender Produzent und Exporteur von Marmor. Die Gewinnung des Marmors erfolgt in der Regel im Tagebau. Aus der Antike ist jedoch auch ein unterirdischer Abbau bekannt, z.B. der Parische Marmor. Der griechische Marmor ist für seine weiße und harte Struktur bekannt. Marmor ist ein wichtiges Exportgut der griechischen Wirtschaft.
Bedeutende Bauwerke aber auch Statuen und Grabreliefs der Antike wurden aus Marmor gefertigt. Marmor ist nach wie vor ein attraktiver Baustoff, sowohl bei der Außengestaltung der Gebäude aber auch im Innenausbau, z.B. für Bodenbeläge und Fliesen.
Die bekanntesten griechischen Marmor-Arten:

Thassos-Marmor

Thassos ist eine Insel der Nördlichen Ägäis. Der Marmorabbau ist hier seit dem 5. Jahrhundert vor Christi belegt. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 65000m³. Thassos-Marmor macht 80% der griechischen Marmorproduktion aus.

Pentelischer Marmor

Der pentelische Marmor wird im Penteli Gebirge im Nodrosten Athens abgebaut. Der Weg zu den antiken Steinbrüchen ist streckenweise auch heute noch zu begehen. Dieser Marmor wurde beim Bau der Akropolis verwendet, z.B. für das Parthenon, aber auch für das 2007 errichtete Akropolis-Museum.

Tinos Marmor

Auf dieser Kykladeninsel entwickelten sich im 18./19. Jahrhundert der Marmoabbau sowie dessen Verarbeitung. Tinos-Marmor wurde z.B. beim Bau des Louvre in Paris und des Buckingham-Palastes in London eingesetzt.

Parischer Marmor

Der Abbau von Marmor ist auf der Kykladeninsel Paros bereits seit dem 6. Jahrhundert vor Christi nachgewiesen. Es ist ein feiner weißer Marmor, der noch bis zu einer Steindicke von 3,5 cm das Licht durchschimmern läßt.

Weitere bedeutende Marmorbrüche findet man in Drama/Ostmakedonien und Kavala/Nordgriechenland.

Der griechische Marmor ist nach wie vor ein begehrtes Baumaterial.

Ein Wort zu Chania

Ausgrabungsstätte Gortys/Kreta

Griechenlands größte Insel

Kreta

liegt zwischen der Ägäis und dem Libyschen Meer und ist eines der häufigsten Ziele ausländischer Touristen. Und das ist auch kein Wunder, gibt es doch auf dieser Insel zahllose interessante Reiseziele. Man kann die minoischen Paläste von Knossos, Phaistos, Káto Zákros und die antike Stadt Górtys besichtigen, die Hochebene von Lassithi mit ihren Windmühlen besuchen, durch die Samariá-Schlucht wandern und den Palmenstrand von Vai aufsuchen.
Die Insel hat drei Hafenstädte, die auch von internationalen Schifffahrtsgesellschaften angelaufen werden – Iraklion, Chania und Rethymnon.

Chania

ist die zweitgrößte Stadt der Insel. Über den Hafen besteht eine tägliche Fährschiff-Verbindung nach Piräus. Außerdem verfügt Chania über einen internationalen Flughafen.
Hier in Chania endet auch die Europastraße E65, die in Malmö/Schweden beginnt. Von Chania führt die neue Autobahn A 60 in westliche Richtung nach Kissamos, von wo wiederum eine Fährschiffverbindung nach Gythio/Peloponnes führt.
Der Tourismus hat sich inzwischen neben der Landwirtschaft zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.
Viele Touristen bezeichnen Chania als die schönste Stadt der Insel. Sehenswert ist die venezianische Altstadt mit ihren engen Gassen, zahllosen Tavernen, Lederhändlern und Geschäften. Viele Häuser der Altstadt wurden in kleine Hotels umgewandelt.
Kirchen, Museen, Denkmäler und Bauwerke wie die Markthalle und Moscheen und Badebuchten sind Garant für eine interessante Urlaubsgestaltung.
Es verwundert deshalb nicht, dass die griechische Internetplattform „Travelling News“ am 8. Mai 2013 feststellen konnte, dass über die griechischen Osterfeiertage mit Fähren und Inlandsflügen 14000 Besucher und mit Charterflügen 9200 Besucher die Stadt bereisten.
Chania ist also auf jeden Fall eine Reise wert!

Die Orakel Griechenlands

Insel Delos, Ausgrabungen
Im antiken Griechenland spielten die Orakel, Wahrsager und Seher im privaten wie öffentlichen Leben eine große Rolle und waren hoch angesehen. Besonders die Orakel, also Wahrsagungen der Götter, wurden zu wichtigen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Entscheidungen herangezogen. Die größte Bedeutung hatte Apollon, der Gott des Lichts , der Künste und der Wahrsagungen.
So ist Delphi als wichtigster Kultort des Gottes Apollon auch in unserer Wahrnehmung das berühmteste Orakel des antiken Griechenland.

Es gab in Griechenland mehrere

Orakelstätten

deren antike Reste noch heute besichtigt werden können. So z.B.
Delphi/Mittelgriechenland
Dodona/Epirus, Nordwestgriechenland
Olympia/Peloponnes
Delos/Ägäisches Meer
um nur die wichtigsten zu nennen.
Interessant ist, dass selbst heute noch Ausgrabungen durchgeführt werden, die die Reste antiker Orakelstätten ans Tageslicht bringen – Opfergegenstände aus Keramik und Bronze.
So berichtete „Die Welt“ in ihrer Ausgabe vom 12. Mai 2011 unter der Überschrift „Wer zerstörte das Orakel von Abai“ über die Grabungserfolge eines internationalen Archäologenteams unter deutscher Leitung von der sensationellen Freilegung der Reste des Orakelheiligtums Apollo. Bei dem in Mittelgriechenland liegenden Ort Kalapodi wurden zwei Tempel freigelegt, in denen über mehr als zweitausend Jahre Orakel prophezeit wurden.

Orakelprozedur

Das Orakel war eine Priesterin oder ein Priester, die in einem Trancezustand Antworten auf gestellte Fragen gaben und so einen Blick in die Zukunft warfen. Über die Priesterin bzw. den Priester glaubten die Menschen Kontakt zu Gott aufnehmen zu können. Sowohl die Tempelanlagen als auch die heilige Handlung sowie deren Ergebnisse bezeichnet man heute gemeinhin als Orakel.
Der Ablauf einer Orakelprozedur wird meistens am Beispiel des Orakels von Delphi geschildert.
Hier war das Orakel eine Priesterin, die Pythia. Nur an bestimmten festgelegten Tagen konnte das Orakel befragt werden.
Nach Reinigung an einer heiligen Quelle ging die Pythia in Begleitung von Priestern in den Apollontempel und trat vor den Altar. Hier sollen aus einer Quelle Dämpfe ausgetreten sein, die die Pythia in einen Trancezustand versetzten.
Die Antworten waren oft rätselhaft und mehrdeutig.
Die griechischen antiken Dichter sollen übrigens geteilter Meinung zu der Wahrhaftigkeit der Orakel Griechenlands gewesen sein – Sophokles hat den Wahrheitsgehalt der Sprüche verteidigt, Euripides hat sie bezweifelt, Aristophanes hat sie verspottet.

Sommeröffnungszeiten der griechischen Museen

Delphi, Schatzhaus der Athene

Es gibt wohl kaum einen Touristen, der Griechenland besucht und nicht seinen Aufenthalt mit dem Besuch eines Museums oder einer archäologischen Stätte verbindet. Griechenland hat mehr als 1000 Museen und Ausgrabungen. Die bedeutendsten findet man in Athen – die Akropolis, Olympia, Knossos, Mykene und Mystras. Die Führer haben alle ihr Diplom an einer der Fremdenführerschulen der Nationalen Organisation für Tourismus erworben.
Für die Sommerzeit gelten nunmehr u.a. folgende neue

Öffnungszeiten:

Akropolis 8-19 Uhr
Olympia 8-17 Uhr
Knossos 8-17 Uhr
Mykene 8-19 Uhr
Mystras 8-20 Uhr
Die Öffnungszeiten der dazugehörigen Museen, soweit vorhanden, weichen teilweise geringfügig von denen der Ausgrabungsstätten ab. Außerdem ergeben sich an Sonntagen/Feiertagen auch abweichende Zeiten. Es ist deshalb ratsam sich für die eigene Zeitplanung vor ort vor einem beabsichtigten Besuch zu informieren.

Ein Inselurlaub in Griechenland

Santorini, Ausgrabung Akrotiri

Eine Griechenland Reise ist immer ein besonderes Erlebnis. Nicht nur Destinationen auf dem Festland sind Garant für interessante Urlaubstage, sondern auch ein Inselurlaub bietet unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse.
Einige tausend Inseln bilden etwa ein Fünftel des griechischen Festlands, und nur ein Bruchteil dieser Inseln ist bewohnt. Nach unterschiedlichen Quellen variiert die Zahl der bewohnten Inseln zwischen 115 und167. Manche Inseln spielen im internationalen Tourismus eine untergeordnete Rolle, wie z.B. Limnos in der Nord-Ägäis. Andere wiederum sind Hochburgen des internationalen Tourismus, wie z.B. Rhodos.
Welche Insel sollte man also für einen Urlaub wählen?
Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, ob der Urlaub nur der reinen Entspannung und Unterhaltung dienen soll oder ob man neben der Entspannung auch Bekanntschaft mit der Antike Griechenlands machen will.
Zwei Insel-Beispiele sollen vorgestellt werden.

Insel Hydra

Hydra ist eine kleine Insel im Saronischen Golf und von Athen nur etwa 50 Seemeilen entfernt. Regelmäßige Fährverbindungen bestehen nach Athen und den umliegenden Inseln. Die Insel ist gebirgig und unfruchtbar. Deshalb spielt die Landwirtschaft hier keine Rolle.
Das Leben spielt sich tagsüber geruhsam am Strand nahegelegener Buchten und am Abend in den zahllosen gemütlichen Tavernen ab. Autos verkehren auf Hydra nicht. Die Nordseite der Insel ist bebaut, während der Osten der Insel unbesiedelt und mit dichten Pinienwäldern bedeckt ist. Obwohl Hydra bereits in prähistorischer Zeit besiedelt wurde, finden sich keine Ausgrabungen aus dieser Zeit. Einige Klöster sind noch in Betrieb und können besichtigt werden.
Hydra ist kein Ziel des Massentourismus, es ist eher ein internationales Kulturzentrum. Im Bereich des Hafens findet man verschiedene Kunstgalerien. Bekannte Schriftsteller und Maler haben auf der Insel gelebt.
Ein extensives Nachtleben in Bars und Discos gibt es nicht.
Unterkunft findet der Tourist in Privatpensionen oder z.B. dem Hotel Hydroussa.

Insel Santorini

Man sagt, dass Santorini eine der teuersten Inseln im ägäischen Meer ist. Ich kann das nicht beurteilen, aber mir ging es wie tausenden anderen Besuchern dieser einzigartigen Insel ebenfalls – Santorini (Thira) ist nicht vergleichbar mit anderen Inseln. Santorini ist ein internationaler Touristenmagnet. Hunderte Kreuzfahrtschiffe laufen jährlich den Hafen an.
Die heutige geologische Beschaffenheit der Insel geht auf einen vor etwa 3500 Jahren erfolgten Vulkanausbruch zurück. Der Hauptort Thira sowie der benachbarte Ort Oia liegen am Rand eines ca. 300m steil abfallenden Kraters. Die Strände sind schwarz durch das Lavagestein. In der Caldera liegen die Inseln Nea Kameni und Palea Kameni, die man mit Booten erreicht. Noch heute sind auf diesen Inseln schwefelhaltige Dämpfe und heiße Quellen aktiv. Nicht belegte Meinungen behaupten, dass das Erdbeben und der Vulkanausbruch in Santorini mit dem Untergang von Atlantis in Verbindung stehen.
Der größte Touristenmagnet ist die Ausgrabungsstätte von Akrotiri, die nach jahrelanger Schließung nun wieder für Touristen geöffnet ist.
Neben dieser Ausgrabungsstätte gibt es mehrere Museen und Kirchen zu besichtigen. Ein interessanter Wanderweg führt entlang der Steilküste von Thira nach Oia (12 Km). Oia ist noch immer gekennzeichnet von dem verheerenden Erdbeben 1956.
Zahlreiche Tavernen, Bars und Diskotheken laden zum Bummeln und Entspannen ein.
Garant für eine gute Reisevorbereitung ist der Reiseveranstalter tropo.

Ein günstiger Kurztripp zum griechischen Osterfest 2013

griechisches Osterlamm

Die griechisch-orthodoxen Osterfeiertage stehen unmittelbar bevor.
Am Freitag, 3. Mai 2013, wird in Griechenland der orthodoxe Karfreitag gefeiert. Es ist eines der wichtigsten Feste, zu denen sich die ganze Familie zusammenfindet. Gemeinsam wird an den feierlichen Prozessionen, die im ganzen Land stattfinden, teilgenommen.
Die Bedeutung des griechischen Osterfestes war bereits Gegenstand des Blogartikels vom 2. April 2011 “2011 Ostern in Griechenland feiern”.
Ein Kurztripp empfiehlt sich in zweierlei Hinsicht.
Zum Einen herrschen in Griechenland gegenwärtig bereits hochsommerliche Temperaturen, Athen z.B. 30°C, Mykonos 25°C und zum Anderen sind die Hotelpreise sehr günstig.
Das Reiseinformationsportal Trivago nennt für Topdestinationen u.a. folgende Preisreduzierungen:
- Athen, Radisson Blu Park (5 Sterne),  62% Rabatt
- Mykonos, Harmony (4 Sterne),  40% Rabatt
- Nafplion,Nafplio Palace Hotel (5 Sterne),  35% Rabatt
- Rethymnon, Civitas Rethymnae (5 Sterne),  68% Rabatt
- Thessaloniki, The Met (5 Sterne),  31% Rabatt
Die sprichwörtliche griechische Gastfreundschaft und das feierliche österliche Treiben sind Garant für interessante Urlaubstage!

Das Spiel mit dem Glück in Griechenland

Hotel Corfu Palace, Corfu

Griechenland bietet vielfältige Möglichkeiten, einen interessanten Urlaub zu verbringen.
Zahllose Inseln, ausgedehnte Strände, antike Ausgrabungen, einsame Bergdörfer, Klöster und Unterkünfte von der gemütlichen Privatpension bis zum Luxushotel schaffen dafür die Voraussetzungen. Man kann sich die Urlaubstage ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten – am Tag Sonne und Strand genießen, Museen oder Ausgrabungen besichtigen und am Abend lockt das Nachtleben.
Aber auch wer das Spiel mit dem Glück sucht, wird in Griechenland fündig.
Acht Casinos werden auf dem Festland und auf Inseln betrieben:

 

- Club Hotel Casino Loutraki/Peloponnes
- Regency Casino Mont Parnes/Athen
- Regency Casino Thessaloniki
- Casino Rhodos
- Casino Syros
- Casino Corfu
- Casino Rio, Patras
- Casino Xanthi/Westthrakien
Die Casinos bieten im Prinzip alle möglichen Spielarten an – Roulette, Blackjack, Poker und Slotmaschinen und sind ganzjährig geöffnet. Die Eintrittsgebühren variieren vom kostenfreien Eintritt im Club Hotel Casino Loutraki bis 15,- Euro im Casino Rhodos.
In der Tourismusbranche wie generell im Wirtschaftsleben Griechenlands spielen die Casinos eine bedeutende Rolle. Jährlich werden etwa zwischen 500 und 600 Millionen Euro erwirtschaftet.
Oft gehören die Casinos zu größeren Hotel- bzw. Ferienanlagen, wie z.B. das Club Hotel Casino Loutraki oder die Regency Casinos und sind elegant ausgestattet.
Das größte Casino, in Loutraki, hat etwa 80 Spieltische und 1000 Slotmaschinen. Der Eintritt ist ab 21 Jahren in gehobener Freizeitkleidung gestattet.
Interessant ist die Geschichte des Casino Corfu.
Dieses Casino befand sich bis 1993 im ersten Stock des Palastes Achilleion auf Corfu. Erbaut wurde der Palast Ende des 19.Jahrhunderts von der österreichischen Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sissi. Später wurde der Palast von Kaiser Wilhelm II. gekauft. Heute ist der Palast Museum und einer der touristischen Höhepunkte eines Aufenthalts auf der Insel.
Heute befindet sich das Casino im Hotel Corfu Palace.
Der persönliche Besuch eines Casinos ist eine Möglichkeit, sein Glück im Spiel zu versuchen. Eine weitere Option ist das Online Spielcasino. Es ist ein virtuelles Casino, in dem man mittels Computer über das Internet die verschiedensten Casinospiele betreiben kann. Die Spielarten sind sehr vielfältig und übertreffen in der Regel das Angebot eines realen Casinos.
Das „SpielCasino.net“ (www.spielcasino.net) ist zum Beispiel ein solches Online-Casino.
Die Spielmöglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt. Die wesentlichen Glücksspiele, die man auf in diesem Casino virtuell spielen kann, sind
- Spielautomaten (Slotmaschinen)
- Kartenspiele Black Jack und Poker
- Würfelspiel Craps
- Bingo, ein Spiel mit Zahlenfeldern
In Deutschland hat übrigens das Bundesland Schleswig-Holstein im Dezember vergangenen Jahres
12 Lizenzen für Online-Casinos vergeben.

Ein Sommerurlaub in Milos

Viele tausend Inseln säumen die Küsten Griechenlands. Jedoch nur ein paar hundert sind bewohnt und werden von Touristen besucht. Regelrechte Touristenhochburgen sind Inseln wie Rhodos, Mykonos, Santorini. Natürlich haben auch diese Inseln ihren Charme und bieten neben der reinen Erholung auch viele Möglichkeiten, sich mit der griechischen Geschichte vergangener Jahrhunderte zu befassen.
Reizvoll für einen Individualurlaub sind aber die zahllosen kleinen Inseln, die noch nicht vom Massentourismus überlaufen sind.

Milos

ist eine dieser Inseln. Sie ist vulkanischen Ursprungs und gehört zu den Kykladen der Ägäis. Auf ihrer Fläche von 160 Km² leben etwa 5000 Menschen, deren hauptsächlicher Broterwerb der Abbau von Bodenschätzen wie Bimsstein, Kaolin und Bentonit ist. Allmählich entwickelt sich der Tourismus, was auch durch die gute Erreichbarkeit per Flugzeug und Schiff ab Athen bzw. Piräus begünstigt wird. Hauptort ist Plaka, oberhalb des Hafens Adamas. Von der ehemaligen antiken Stadt sind die Katakomben und Ruinen des Theaters übriggeblieben. Im Archäologischen Museum wird eine Kopie der Venus von Milo ausgestellt. Das Original, was hier gefunden wurde, befindet sich im Pariser Louvre.
Hauptanziehungspunkt für die Touristen sind aber die fast 80 Strände mit ihren weißen Felsen und das türkisfarbene Wasser. Bereits im Mai beträgt die Wassertemperatur ca. 19°C. Die Tageshöchsttemperaturen liegen im Monat August bei ca. 28°C, was aber durch den kühlenden Wind Meltemi, der aus nördlichen Richtungen kommend in den Sommermonaten in der Ägäis weht, nicht so belastend empfunden wird.

Aktive Freizeit

ist in vielfältiger Form möglich.
Surfen und Höhlentauchen sind z.B. sehr beliebt. Aber auch für das Wandern auf antiken Pfaden und für off-road-Abenteuer bestehen günstige Voraussetzungen. Im Hafen Apollonia können Boote gechartert werden, um eine Inselumrundung oder eine Überfahrt zur Nachbarinsel Kimolos zu machen. Sehenswert auch die bereits erwähnten Katakomben und das Archäologische Museum.

Ein Segelurlaub in Griechenland

Griechenland ist auf drei Seiten vom Mittelmeer umgeben – im Osten vom Ägäischen Meer, im Süden vom Kretischen Meer und im Westen vom Ionischen Meer.
Tausende von Inseln und Tausende Kilometer Küste waren die idealen Voraussetzungen für das Entstehen zahlreicher Marinas.
Die Möglichkeiten hier einen Segel- oder Yachturlaub zu verbringen, sind demzufolge sehr vielfältig. Es ist eine entspannte Art, einen Urlaub zu verbringen. Charterboote und -yachten der unterschiedlichsten Klassen stehen zur Verfügung. Man kann sie in Griechenland aber auch bereits vor Urlaubsantritt in Deutschland chartern. Die wichtigsten

Marinas

findet man hier:
- Makedonian, Porto Carras Grand Resort, es ist die größte private   Marina in Nordgriechenland
- Epirus, Yachthafen Cleopatra, Halbinsel Aktio
- Attika, Alimos Marina, eine der größten Marinas Griechenlands mit   1000 ständigen Liegeplätzen,   viele weitere Marinas
- Peloponnes, Medmarinas
- Dodekanes, Kosmarina
- Kreta, Marina von Agios Nikolaos

Alle Marinas entsprechen europäischen Standards und sind modern ausgestattet. Die Marinas haben eigene Webseiten in englischer, teilweise auch in deutscher Sprache.
Wenn man einen privaten Segeltörn durchführt, ist es wichtig, sich vorher über die speziellen Bedingungen des Segelns im Mittelmeer zu informieren. So ist z.B. speziell für Segeltörns in der Ägäis Vorsicht geboten bei der Durchquerung von Meerengen, weil hier der Meltemi starke Strömungen verursacht. In der Regel ist der in der Ägäis wehende Meltemi ein Sommerwind, der aber oft auch mehrere Tage mit Windstärke acht und mehr wehen kann.
Generelle Auskünfte für Segeln und Yachting in Griechenland erteilt die Hellenic Yacht Brokers Association.

Weiterer Ausbau der Athener Verkehrsinfrastruktur (II/II) – die Straßenbahn

In dem Blogartikel vom 17. März 2013 „Die Athener Straßenbahn“ wurden ja schon die Geschichte und die gegenwärtige Situation dieses innerstädtischen Verkehrsmittels dargestellt. Wie für die METRO gibt es aber auch für die Straßenbahn einen langfristigen Entwicklungsplan.
Mit Gesetz No. 4070 von 2012 wurde die Grundlage für die Erweiterung des Straßenbahnnetzes gelegt. Gegenwärtig besteht dieses Netz aus drei Linien. Die Linien 1 und 2 verbinden das Athener Stadtzentrum ab Syntagma-Platz mit der Küste bei Neo Faliro im Westen oder mit dem eleganten Vorort Glyfada im Osten. Die Fahrzeiten liegen bei etwa einer Stunde und werden zu 95% in einem eigenen Gleisbett zurückgelegt. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 22 Km/h, die maximale Geschwindigkeit 70 Km/h. Die Bahnen verkehren Sonntag-Donnerstag von 5 Uhr 30 bis
1 Uhr und Freitag und Sonnabend von 5 Uhr 30 bis 2 Uhr 30.
Die bedeutungsvollste Erweiterung des Netzes ist die nach Piräus, die in vier Phasen erfolgen soll. Die Phase 1 sollte schon 2010 abgeschlossen sein, in der Phase 2 sollte bis 2013 die Innenstadt von Piräus einbezogen werden. Bis jetzt ist jedoch keine dieser Verlängerungen umgesetzt. Erst im Januar 2013 wurde der Vertrag für die Phase 1 unterzeichnet. Für die Arbeiten, die jetzt im Frühjahr 2013 beginnen, wurden 61,5 Millionen Euro bereitgestellt. Die Bauzeit wird mit 25 Monaten eingeschätzt. Mit Inbetriebnahme der neuen Strecke werden auch 25 neue Fahrzeuge eingesetzt.
Durch diese Verlängerung wird der Hafen Piräus erheblich aufgewertet. In den zeitlich noch nicht festgelegten Phasen 3 und 4 wird das Straßenbahnnetz ab Piräus verlängert zum nördlich gelegenen Stadtteil Kaminia und zur westlichen Gemeinde Keratsini.
Zwei weitere Verlängerungen wurden mit oe. Gesetz beschlossen und zwar zu den im Athener Zentrum gelegenen Stationen Argyroupoli und zum Volkspark Pedio Areos.

Anzeige


Hier geht es zum eBook Faszination GriechenlandeBook über Griechenland


Kategorien
Auszeichnung

Kategorie: Reisen Griechenland