Archiv für die Kategorie „Athen“

Ausgrabungen in Athen


Die Geschichte Athens reicht Jahrtausende zurück.

Wer aber heute die Stadt besucht, findet eine moderne Großstadt mit einem interessanten und fußläufig gut zu durchsteifenden Stadtzentrum.

Trotzdem ist es ein riesiges Häusermeer, dessen Anblick sich am besten von dem Hügel Lykabettos aus bietet.

Sehr gut läßt sich die Stadt zunächst mit einem der kleinen Touristenzüge erkunden – man fährt durch das Zentrum, die Altstadt Plaka, vorbei an eleganten Geschäften, Souvenirläden, Museen und durch das Szeneviertel Psirri.

Es gibt aber auch viel Interessantes und im gewissen Sinn Verborgenes zu entdecken.
Ich meine damit die vielen Funde aus Ausgrabungen.

Bei der tausendjährigen Geschichte der Stadt ist es nicht verwunderlich, dass bei fast jedem Bauvorhaben Reste der Vergangenheit entdeckt werden.

So z. B. im Stadtteil Kerameikos, wo das einzige bekannte Orakelheiligtum des Apollon in Athen gefunden wurde. Oder die zu besichtigenden Grabungsfunde beim Bau der U-Bahnstation Syntagma.

Sehr interessant die Grabungsfunde vom Bau des neuen Akropolis-Museums. Und natürlich die Ausgrabungen auf der Akropolis.

Es könnten viele weitere Beispiele für die Ausgrabungen in Athen aufgezählt werden.
Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, sich beim Touristischen Informationsbüro in der Amalia Straße zu erkundigen.

Ein Ausflug zum Kap Sunion

Einen schönen Tagesausflug kann man von Athen aus mit dem Auto zum Kap Sounion machen. Das Kap liegt etwa 69 Km von Athen entfernt.

Von Athen verkehren zwei Buslinien. Die eine führt auf der Küstenstraße über Varkiza nach Sounion, die andere durch das Binnenland.

Empfehlenswerter ist die Route über die Küstenstraße.

Sie führt durch bekannte Badeorte wie Glyfada oder Vouliagmeni immer mit Blick auf den Saronischen Golf. Man bezeichnet diese Küste auch als attische Riviera. Das Kap ist der südlichste Punkt von Attika.
Auf der Landspitze steht der dem Meeresgott Poseidon gewidmete Marmortempel auf einem Plateau 60 m über dem Meer.
Der Tempel wurde 440 v. Chr. errichtet.
Nach der Sage erbaten im Tempel die Seeleute bevor sie auf Fahrt gingen die Gunst des Meeresgottes.
Wunderschön ist der Panoramablick vom Tempelplateau auf die Inseln der Ägäis, und sehr eindrucksvoll sind die Sonnenuntergänge.
Da das Gebiet um den Tempel zu einem Nationalpark erklärt wurde (es gibt in Griechenland insgesamt 10 Nationalparks), ist es glücklicherweise nicht möglich, große Tourismusbaumassnahmen durchzuführen.
Hinweise für weitere Ausflüge ab Athen findet man auch in dem eBook „Faszination Griechenland“.

Jugendherbergen und Campingplätze in Griechenland

Trotz bekannter wirtschaftlicher Probleme ist Griechenland nach wie vor eines der begehrtesten Urlaubsziele in Südeuropa.
Das drückt sich in wachsenden Zahlen anreisender Touristen aus und auch in der Zunahme von Hotels und Pensionen.
2015 sollen lt. offizieller Statistik über 800000 derartige Übernachtungsmöglichkeiten existiert haben.
Als alternative Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich jedoch auch zahlreiche Jugendherbergen und Campingplätze an.

Jugendherbergen (Hostels) findet man in den interessantesten Destinationen Griechenlands:
– Attika/Athen („Athens International Youth Hostel“)
– Olympia
– Nafplion
– Delphi
– Epidavros
um nur eine kleine Auswahl anzuführen.

Zahlreiche Campingplätze sind über das ganze Land verstreut, so z.B. in Zentralgriechenland, Thessalien, Kreta.
Einige besonders zu erwähnende Campsites sind
– Sikia/Volos
– Akrata Beach Camping/Peloponnes
– Hellas International/Thessalien
– Chrissa/Delphi
– Camping Elizabeth/Kreta

Auf Grund der möglichen Vielfalt an Hostels und Campingplätzen ist es empfehlenswert, sich vor Reiseantritt bei den örtlichen Tourismusbüros zu informieren und entsprechende Plätze/Stellmöglichkeiten zu reservieren.
Jugendherbergen und Campingplätze in Griechenland sind oftmals eine günstige Alternative zu Hotelbuchungen.

Die Strände Athens


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Athen ist nach drei Seiten von Gebirgszügen umgeben, und auf der vierten Seite öffnet sich die Ebene zum Saronischen Golf (s. auch eBook „Faszination Griechenland“).

Natürlich hat man von Piräus aus viele Möglichkeiten mit schnellen Booten nahegelegene Inseln zu erreichen, so z. B. Ägina, Salamis oder auch Hydra.

Aber auch Athen selbst hat naheliegende Badestrände – in dem noblen Vorort Glyfada, in Voula, Vouliagmeni und Lagonissi.

Sauberes klares Wasser und Auszeichnungen mit der Blauen Flagge sind kennzeichnend für diese Strände.
Die Strände reihen sich bis zum Kap Sunion aneinander.
Es ist eine sehr interessante Fahrt entlang der Küstenstraße bis zum Kap Sunion (Marmortempel des Meeresgottes Poseidon mit einem aufsehenerregenden Sonnenuntergang!) mit spektakulären Ausblicken auf das blaue Wasser des Saronischen Golfs (etwa 70 Km).

Wer sich jedoch mit einer Fahrt bis zum Strand des Vorortes Voula begnügt, dem sei auf jeden Fall die Benutzung der modernen Straßenbahn angeraten.
Die Fahrt beginnt im Zentrum Athens, führt an der Küste entlang durch zahlreiche Vororte und endet direkt am Strandbad von Voula.
Fahrtdauer etwa eine Stunde.

So sind auch die Strände von Athen interessante und erholsame Ausflugsorte!

Die Ermou Straße in Athen


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Eine der geschäftigsten und wohl auch teuersten Einkaufsstraßen im Zentrum Athens ist die Ermou Straße (s. auch Blogartikel „Szeneviertel Athens“ vom 7. Juli 2014).

Über etwa einen Kilometer Länge durchzieht sie das Stadtzentrum in Richtung Ost – West vom Syntagma-Platz bis zum Keramikos-Museum, welches sich auf einem der bedeutendsten antiken Friedhöfe Athens befindet.

Nur wenige Meter weiter findet man den Stadtteil Gazi, ein angesagtes Szeneviertel.

Die Ermou ist eine den Fußgängern vorbehaltene Straße. Deshalb läßt es sich hier besonders gut bummeln.
Man findet zahlreiche große und kleine Geschäfte mit einem breiten Angebotssortiment – Schmuck, Pelze, Stoffe, Schreibwaren, Geschenkartikel, Mode uvm.
Straßenkünstler beleben das Bild.

Für Touristen ist sie besonders auch wegen ihrer Lage interessant.

Geht man die Straße in westlicher Richtung trifft man in der Straßenmitte auf die Kapnikarea-Kirche, inmitten der Wohnhäuser ein ungewöhnlicher Anblick.

Auf Grund seiner geschichtlichen Bedeutung – sie wurde im 11.Jahrhundert auf den Fundamenten eines alten Tempels errichtet – wurde sie beim Bau der Ermou nicht abgerissen.
Die Straße wurde um die Kirche herumgebaut.
Von der Ermou aus sind viele Sehenswürdigkeiten zu erreichen, z.B. die Szeneviertel Psirri und Thissio und natürlich die Altstadt Athens, die Plaka.

Der Kanal von Korinth


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In verschiedenen Blogartikeln wurde schon mehrfach über die Halbinsel Peloponnes geschrieben (z.B. im Blogartikel vom 16. Februar 2015 „Kalamata – Ausgangspunkt für die Erkundung des Peloponnes“).

Wieso aber wurde diese im Süden Griechenlands gelegene Landschaft eine Halbinsel?

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verband eine schmale Landzunge, die von beiden Seiten von Wasser umspült wurde, den Peloponnes mit dem griechischen Festland.

Für den Warentransport natürlich ein Problem, denn die per Schiff transportierten Waren mußten samt Schiff auf Karren über die schmale Landenge gezogen werden.

Deshalb hatte man sich entschieden, diese Landenge zu durchbrechen und damit einen schiffbaren Weg herzustellen.
Von 1881 bis 1893 wurde ein über 6 Km langer Kanal gegraben.
Damit wurde der Saronische Golf mit dem Golf von Korinth verbunden.

Für größere Schiffe ist der Kanal von Korinth auf Grund seiner Wasserbreite von nur 21 m nicht passierbar.
Am häufigsten wird er benutzt von Fähren und Yachten.

An verschiedenen Stellen spannen sich Brücken über den Kanal.
Den Kanal überquerend erreicht man dann auch Korinth und das sehenswerte Altkorinth.

Von Athen aus erreicht man Korinth über die Autobahn A 8 (etwa 82 Km) oder
mit dem Schmalspurzug der griechischen Eisenbahn.

Die Olympiasportstätten Athens


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Am 6. April 1896 wurden im Panathinaiko-Stadion von Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet.

Aber dieses Stadion war nicht das erste olympische Stadion.

Das erste Stadion wurde 330 v.Chr. am Ardittos-Hügel in Athen gebaut. Es war zunächst nur eine einfache Laufbahn ohne Sitzreihen für die Zuschauer.

Zwischen 139 und 144 n. Chr. ließ dann Herodes Atticus ein neues Stadion bauen. Der weiße Marmor für die Sitzreihen wurde aus dem nahegelegenen Berg Penteli gebrochen.
50000 Zuschauer fanden Platz.

Jahrhunderte wurde das Stadion nicht genutzt, die Natur überwucherte es.

Erst 1870 begann Ernst Ziller das Stadion wieder freizulegen.
Es wurde vermessen und für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 hergerichtet, die hier auf Vorschlag des Franzosen Pierre de Coubertin durchgeführt wurden.

Heute ist dieses Stadion als Sportstätte nicht mehr in Betrieb – aber hier findet nach wie vor die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele statt, egal, in welchem Land die eigentlichen Spiele dann durchgeführt werden (s. Blogartikel „Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Athen“ vom 22. Februar 2017 sowie eBook „Faszination Griechenland“).

Eine Bewerbung Griechenlands um die Durchführung olympischer Spiele konnte jedoch nur erfolg haben, wenn geeignete moderne Sportstätten zur Verfügung stehen.

Also wurde ein neuer Sportkomplex gebaut, benannt nach dem ersten Marathonsieger der Olympischen Spiele – Spyridon Louis.

Er wurde 1982 eröffnet und von 2002 bis 2004 umfassend renoviert.

Hier fanden dann die Olympischen Spiele 2004 statt.
Mit fast 70000 Zuschauerplätzen, ist es eines der größten Stadien der Welt.

Das Stadion liegt etwa 9 Km nördlich des Stadtzentrums im Vorort Marousi und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
Insgesamt gibt es 5 verschiedene Wettkampfstätten.

Obwohl die Anlage heute noch genutzt wird für Fußballspiele, Leichtathletikveranstaltungen und Konzerte, ist der Verfall nicht mehr zu übersehen.

Ein Ausflug nach Daphni

Neben den vielen Sehenswürdigkeiten, die Athen selbst bietet, locken auch zahlreiche interessante Ausflugsziele.

So auch drei Klosteranlagen (s. eBook „Faszination Griechenland“).

Eines davon ist das Kloster Daphni.

Nur etwa 10 Km vom Zentrum Athens entfernt, liegt es an der Straße nach Korinth, der ehemaligen antiken „Heiligen Straße“, die damals zum Demeter-Heiligtum nach Eleusis führte.
Auf der Straße nach Korinth erreicht man den Ort nach ca. 13 Km.

Heute ist es ein Vorort von Athen unter dem Namen Elefsina.

Die Klosteranlage wurde im 6. Jahrhundert auf den Ruinen des ehemaligen Tempel des Apollon Daphnephoros errichtet.
Die jetzige Anlage wurde 1080 gebaut.

In der wechselvollen Geschichte der Klosteranlage wurde manches vernichtet, so z.B. der ursprüngliche Fussbodenbelag und die marmornen Wandtäfelungen.
Im 11. Jahrhundert wurde eine bis heute erhaltene Kirche errichtet.
Neben dieser Kirche kann man noch Kreuzgang, Mönchszellen, Sarkophage und zum Teil antike Funde der „Heiligen Straße“ sehen.

Besichtigt man das Kloster im Herbst, kann man dies mit einem Besuch des berühmten Weinfestes von Daphni verbinden.

Wein aus allen bekannten Weinanbaugebieten Griechenlands wird angeboten, umrahmt von folkloristischen Darbietungen.
1990 wurde das Kloster auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.

Die zweite Auflage des eBooks „Faszination Griechenland“ ist erschienen!


2. Auflage des eBooks

Nach einer Analyse des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist in Deutschland ein kontinuierlicher Anstieg des Umsatzes verkaufter eBooks zu verzeichnen. So wurden 2016 27 Millionen eBooks verkauft.
Damit hat sich der Anteil von eBook-Käufern seit 2010 mehr als verfünffacht. Den höchsten Anteil hat dabei die Warengruppe Belletristik.

Insofern ist auch das eBook „Faszination Griechenland“ in seiner zweiten Auflage ein interessantes Steinchen im eBook-Markt!

Neben einer Aktualisierung der im eBook angeführten Info-Adressen, Internet-Adressen, Preise liegt das Hauptaugenmerk vor allen Dingen auf der darstellung einer vierwöchigen Pkw-Rundreise.

Die Anreise zum Ausgangsort der Rundreise, dem Bergdorf Arachova im Regionalbezirk Böotien/Mittelgriechenland, erfolgte per Autofähre von Ancona nach Igoumenitsa und ab da mit dem Pkw entlang der griechischen Westküste bis nach Arachova.

Weitere sehr interessante Ziele waren Dimitsana – Bergdorf auf dem Peloponnes, Athen, die Inseln Mykonos und Santorini, Volos, die antike Stadt Dion, Ausgrabungsstätten, der Pindos-Nationalpark, um nur einige zu nennen.

Angaben zu Streckenrouten, Entfernungen, Hotels, Geschichte werden durch zahlreiches Bildmaterial ergänzt.
Wenn man einen Griechenlandurlaub plant, lohnt sich ein Blick in dieses
eBook auf jeden Fall.
Das eBook ist in den Formaten ePub und Mobipocket erschienen.

Der download ist über alle Buchhandlungen sowie natürlich auch über Google Books, Amazon.

Athen und seine Architektur


Athen, Hadrianstor

Wenn man einen Gesamtüberblick über die Stadt Athen haben will, sollte man sich auf den Gipfel des Berges Lykabettus begeben – entweder zu Fuß oder mit der durch den Berg verlaufenden Standseilbahn.
Der Lykabettus liegt im Herzen der Stadt und ist 277 m hoch.
Von hier aus betrachtet, ist die Stadt ein riesiges Häusermeer, der Blick reicht bis zum Saronischen Golf.
Im Prinzip kann man die Architektur der Stadt in vier Phasen einteilen:
Architektur der Antike, z. B. Akropolis, Panathinäisches Stadion
Bauwerke des Mittelalters, Kirche Kapnikarea
Architektur des Osmanischen Reichs, Tzisdaraki-Moschee
Architektur aus der Zeit der Gründung des griechischen Staates, Syntagma-Platz
Architektur des 20. Jahrhunderts, Flughafen Ellinikon
Details dazu kann man in dem eBook „Faszination Griechenland“ nachlesen.
Wenn man die Stadt vom Lykabettus aus betrachtet, fällt auf, dass mit einer Ausnahme keine Hochhäuser zu sehen sind.
Das ist damit begründet, dass die Dominanz der Akropolis nicht durch andere Bauten beeinträchtigt werden sollte.
Mit einer Ausnahme ist das auch so geblieben. Es ist der sogenannte Athens Tower an der Leoforos Mesogion. Das Gebäude ist 103 m hoch und wurde 1971 fertiggestellt.

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Kategorie: Reisen Griechenland