Archiv für die Kategorie „Athen“
Der griechische Marmor
Bei einem Besuch Griechenlands wird man mit vielen Bauwerken der Antike konfrontiert. Was immer wieder in Erstaunen versetzt, ist das dafür verwendete Baumaterial – der Marmor.
Marmor
ist ein Kalkgestein, normalerweise von weißer Farbe, oft aber gefärbt durch die Einlagerung von Metalloxiden und Kohle. Neben Frankreich, Italien und Portugal ist auch Griechenland bedeutender Produzent und Exporteur von Marmor. Die Gewinnung des Marmors erfolgt in der Regel im Tagebau. Aus der Antike ist jedoch auch ein unterirdischer Abbau bekannt, z.B. der Parische Marmor. Der griechische Marmor ist für seine weiße und harte Struktur bekannt. Marmor ist ein wichtiges Exportgut der griechischen Wirtschaft.
Bedeutende Bauwerke aber auch Statuen und Grabreliefs der Antike wurden aus Marmor gefertigt. Marmor ist nach wie vor ein attraktiver Baustoff, sowohl bei der Außengestaltung der Gebäude aber auch im Innenausbau, z.B. für Bodenbeläge und Fliesen.
Die bekanntesten griechischen Marmor-Arten:
Thassos-Marmor
Thassos ist eine Insel der Nördlichen Ägäis. Der Marmorabbau ist hier seit dem 5. Jahrhundert vor Christi belegt. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 65000m³. Thassos-Marmor macht 80% der griechischen Marmorproduktion aus.
Pentelischer Marmor
Der pentelische Marmor wird im Penteli Gebirge im Nodrosten Athens abgebaut. Der Weg zu den antiken Steinbrüchen ist streckenweise auch heute noch zu begehen. Dieser Marmor wurde beim Bau der Akropolis verwendet, z.B. für das Parthenon, aber auch für das 2007 errichtete Akropolis-Museum.
Tinos Marmor
Auf dieser Kykladeninsel entwickelten sich im 18./19. Jahrhundert der Marmoabbau sowie dessen Verarbeitung. Tinos-Marmor wurde z.B. beim Bau des Louvre in Paris und des Buckingham-Palastes in London eingesetzt.
Parischer Marmor
Der Abbau von Marmor ist auf der Kykladeninsel Paros bereits seit dem 6. Jahrhundert vor Christi nachgewiesen. Es ist ein feiner weißer Marmor, der noch bis zu einer Steindicke von 3,5 cm das Licht durchschimmern läßt.
Weitere bedeutende Marmorbrüche findet man in Drama/Ostmakedonien und Kavala/Nordgriechenland.
Der griechische Marmor ist nach wie vor ein begehrtes Baumaterial.
Sommeröffnungszeiten der griechischen Museen

Es gibt wohl kaum einen Touristen, der Griechenland besucht und nicht seinen Aufenthalt mit dem Besuch eines Museums oder einer archäologischen Stätte verbindet. Griechenland hat mehr als 1000 Museen und Ausgrabungen. Die bedeutendsten findet man in Athen – die Akropolis, Olympia, Knossos, Mykene und Mystras. Die Führer haben alle ihr Diplom an einer der Fremdenführerschulen der Nationalen Organisation für Tourismus erworben.
Für die Sommerzeit gelten nunmehr u.a. folgende neue
Öffnungszeiten:
Akropolis 8-19 Uhr
Olympia 8-17 Uhr
Knossos 8-17 Uhr
Mykene 8-19 Uhr
Mystras 8-20 Uhr
Die Öffnungszeiten der dazugehörigen Museen, soweit vorhanden, weichen teilweise geringfügig von denen der Ausgrabungsstätten ab. Außerdem ergeben sich an Sonntagen/Feiertagen auch abweichende Zeiten. Es ist deshalb ratsam sich für die eigene Zeitplanung vor ort vor einem beabsichtigten Besuch zu informieren.
Ein günstiger Kurztripp zum griechischen Osterfest 2013
Die griechisch-orthodoxen Osterfeiertage stehen unmittelbar bevor.
Am Freitag, 3. Mai 2013, wird in Griechenland der orthodoxe Karfreitag gefeiert. Es ist eines der wichtigsten Feste, zu denen sich die ganze Familie zusammenfindet. Gemeinsam wird an den feierlichen Prozessionen, die im ganzen Land stattfinden, teilgenommen.
Die Bedeutung des griechischen Osterfestes war bereits Gegenstand des Blogartikels vom 2. April 2011 “2011 Ostern in Griechenland feiern”.
Ein Kurztripp empfiehlt sich in zweierlei Hinsicht.
Zum Einen herrschen in Griechenland gegenwärtig bereits hochsommerliche Temperaturen, Athen z.B. 30°C, Mykonos 25°C und zum Anderen sind die Hotelpreise sehr günstig.
Das Reiseinformationsportal Trivago nennt für Topdestinationen u.a. folgende Preisreduzierungen:
- Athen, Radisson Blu Park (5 Sterne), 62% Rabatt
- Mykonos, Harmony (4 Sterne), 40% Rabatt
- Nafplion,Nafplio Palace Hotel (5 Sterne), 35% Rabatt
- Rethymnon, Civitas Rethymnae (5 Sterne), 68% Rabatt
- Thessaloniki, The Met (5 Sterne), 31% Rabatt
Die sprichwörtliche griechische Gastfreundschaft und das feierliche österliche Treiben sind Garant für interessante Urlaubstage!
Das Spiel mit dem Glück in Griechenland
Griechenland bietet vielfältige Möglichkeiten, einen interessanten Urlaub zu verbringen.
Zahllose Inseln, ausgedehnte Strände, antike Ausgrabungen, einsame Bergdörfer, Klöster und Unterkünfte von der gemütlichen Privatpension bis zum Luxushotel schaffen dafür die Voraussetzungen. Man kann sich die Urlaubstage ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten – am Tag Sonne und Strand genießen, Museen oder Ausgrabungen besichtigen und am Abend lockt das Nachtleben.
Aber auch wer das Spiel mit dem Glück sucht, wird in Griechenland fündig.
Acht Casinos werden auf dem Festland und auf Inseln betrieben:
- Club Hotel Casino Loutraki/Peloponnes
- Regency Casino Mont Parnes/Athen
- Regency Casino Thessaloniki
- Casino Rhodos
- Casino Syros
- Casino Corfu
- Casino Rio, Patras
- Casino Xanthi/Westthrakien
Die Casinos bieten im Prinzip alle möglichen Spielarten an – Roulette, Blackjack, Poker und Slotmaschinen und sind ganzjährig geöffnet. Die Eintrittsgebühren variieren vom kostenfreien Eintritt im Club Hotel Casino Loutraki bis 15,- Euro im Casino Rhodos.
In der Tourismusbranche wie generell im Wirtschaftsleben Griechenlands spielen die Casinos eine bedeutende Rolle. Jährlich werden etwa zwischen 500 und 600 Millionen Euro erwirtschaftet.
Oft gehören die Casinos zu größeren Hotel- bzw. Ferienanlagen, wie z.B. das Club Hotel Casino Loutraki oder die Regency Casinos und sind elegant ausgestattet.
Das größte Casino, in Loutraki, hat etwa 80 Spieltische und 1000 Slotmaschinen. Der Eintritt ist ab 21 Jahren in gehobener Freizeitkleidung gestattet.
Interessant ist die Geschichte des Casino Corfu.
Dieses Casino befand sich bis 1993 im ersten Stock des Palastes Achilleion auf Corfu. Erbaut wurde der Palast Ende des 19.Jahrhunderts von der österreichischen Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sissi. Später wurde der Palast von Kaiser Wilhelm II. gekauft. Heute ist der Palast Museum und einer der touristischen Höhepunkte eines Aufenthalts auf der Insel.
Heute befindet sich das Casino im Hotel Corfu Palace.
Der persönliche Besuch eines Casinos ist eine Möglichkeit, sein Glück im Spiel zu versuchen. Eine weitere Option ist das Online Spielcasino. Es ist ein virtuelles Casino, in dem man mittels Computer über das Internet die verschiedensten Casinospiele betreiben kann. Die Spielarten sind sehr vielfältig und übertreffen in der Regel das Angebot eines realen Casinos.
Das „SpielCasino.net“ (www.spielcasino.net) ist zum Beispiel ein solches Online-Casino.
Die Spielmöglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt. Die wesentlichen Glücksspiele, die man auf in diesem Casino virtuell spielen kann, sind
- Spielautomaten (Slotmaschinen)
- Kartenspiele Black Jack und Poker
- Würfelspiel Craps
- Bingo, ein Spiel mit Zahlenfeldern
In Deutschland hat übrigens das Bundesland Schleswig-Holstein im Dezember vergangenen Jahres
12 Lizenzen für Online-Casinos vergeben.
Weiterer Ausbau der Athener Verkehrsinfrastruktur (II/II) – die Straßenbahn
In dem Blogartikel vom 17. März 2013 „Die Athener Straßenbahn“ wurden ja schon die Geschichte und die gegenwärtige Situation dieses innerstädtischen Verkehrsmittels dargestellt. Wie für die METRO gibt es aber auch für die Straßenbahn einen langfristigen Entwicklungsplan.
Mit Gesetz No. 4070 von 2012 wurde die Grundlage für die Erweiterung des Straßenbahnnetzes gelegt. Gegenwärtig besteht dieses Netz aus drei Linien. Die Linien 1 und 2 verbinden das Athener Stadtzentrum ab Syntagma-Platz mit der Küste bei Neo Faliro im Westen oder mit dem eleganten Vorort Glyfada im Osten. Die Fahrzeiten liegen bei etwa einer Stunde und werden zu 95% in einem eigenen Gleisbett zurückgelegt. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 22 Km/h, die maximale Geschwindigkeit 70 Km/h. Die Bahnen verkehren Sonntag-Donnerstag von 5 Uhr 30 bis
1 Uhr und Freitag und Sonnabend von 5 Uhr 30 bis 2 Uhr 30.
Die bedeutungsvollste Erweiterung des Netzes ist die nach Piräus, die in vier Phasen erfolgen soll. Die Phase 1 sollte schon 2010 abgeschlossen sein, in der Phase 2 sollte bis 2013 die Innenstadt von Piräus einbezogen werden. Bis jetzt ist jedoch keine dieser Verlängerungen umgesetzt. Erst im Januar 2013 wurde der Vertrag für die Phase 1 unterzeichnet. Für die Arbeiten, die jetzt im Frühjahr 2013 beginnen, wurden 61,5 Millionen Euro bereitgestellt. Die Bauzeit wird mit 25 Monaten eingeschätzt. Mit Inbetriebnahme der neuen Strecke werden auch 25 neue Fahrzeuge eingesetzt.
Durch diese Verlängerung wird der Hafen Piräus erheblich aufgewertet. In den zeitlich noch nicht festgelegten Phasen 3 und 4 wird das Straßenbahnnetz ab Piräus verlängert zum nördlich gelegenen Stadtteil Kaminia und zur westlichen Gemeinde Keratsini.
Zwei weitere Verlängerungen wurden mit oe. Gesetz beschlossen und zwar zu den im Athener Zentrum gelegenen Stationen Argyroupoli und zum Volkspark Pedio Areos.
Weiterer Ausbau der Athener Verkehrsinfrastruktur (I/II) – die METRO
Auch wenn offiziell die Einwohnerzahl Athens mit unter einer Million angegeben wird, leben im Ballungsraum Athen/Piräus nach offiziellen Angaben von 2009 2,8 Millionen Menschen. Durch die Lage am Saronischen Golf und die nach Osten, Norden und Westen angrenzenden Gebirge sind der flächenmäßigen Ausdehnung der Stadt Grenzen gesetzt. Die Folge ist eine hohe Einwohnerdichte. Schon immer hatte Athen deshalb Probleme mit der Verkehrsinfrastruktur.
Noch in den 1970er/1980er Jahren herrschte in der Stadt ein absolutes Verkehrschaos. Hunderte dieselgetriebene Busse, tausende Taxis und zahllose Lieferfahrzeuge sowie Pkw verstopften die Straßen.
Inzwischen hat sich die Situation jedoch entspannt – der Ausbau des U-Bahnnetzes wurde vorangetrieben, und auch ein Straßenbahnsystem aufgebaut (s.eBook Faszination Griechenland).
Für beide Verkehrssysteme gibt es langfristige Erweiterungspläne.
Größere Bedeutung hat dabei die Erweiterung des U-Bahnnetzes.
Bisher gibt es drei Linien
Linie 1 grün
Linie 2 rot
Linie 3 blau.
In den nächsten Monaten werden sieben neue Stationen auf verschiedenen Linien in Betrieb genommen. Die Linie 2 wird im April dieses Jahres in nördlicher Richtung bis zur Station Anthoupoli verlängert und bis Juli in südlicher Richtung bis zur Station Elliniko.
Die Linie 3 wird im September bis zur Station Agia Marina verlängert und bis 2017 bis zum Hafen Piräus.
Für den Bau dieser 2013 in Betrieb gehenden Stationen wurden etwa 700 Millionen Euro investiert.
Die positiven Ergebnisse liegen auf der Hand. Man geht von folgenden Schätzungen aus:
- die Station Agia Marina wird täglich 30000 weitere Passagiere abfertigen, von dieser Station aus ist dann der Flughafen Eleftherios Venizelos über den Syntagma-Platz in 40 Minuten zu erreichen
- durch Inbetriebnahme der Station Elliniko werden zusätzlich 80000 Passagiere abgefertigt und 50000 Fahrten mit Autos reduziert
- die Fahrtdauer mit der Metro von der Station Elliniki bis zur Station Syntagma im Zentrum Athens beträgt 14 Minuten, mit dem Pkw abhängig von der Verkehrsdichte ca. 1 Stunde.
Aber auch weitere positive Ergebnisse bringt der Ausbau der Infrastruktur, z.B. Verringerung der Luftverschmutzung, Einbindung weiterer Stadtteile in ein modernes Infrastruktursystem.
Der Generalplan für den Ausbau des U-Bahnnetzes in den nächsten Jahrzehnten sieht insgesamt 8 Linien mit einer Streckenlänge von
220 Km und 200 Stationen vor.
In Planung befindet sich derzeit der Bau der Linie 4 orange. Die Linie wird 29 Stationen haben und ein Streckennetz von von 33 Km Länge umfassen. Sie durchquert die Stadt in einer U-Form. Die ermittelten Investitionskosten liegen bei 3,3 Milliarden Euro.
Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Fest steht aber, dass nach Inbetriebnahme auch dieser Linie Athen über ein modernes weitverzweigtes U-Bahnnetz verfügt, welches die wichtigsten und bevölkerungsreichsten Stadtbezirke einschließt.
Die Athener Straßenbahn
Es mag zunächst verwunderlich erscheinen, Touristen, die Athen besuchen, eine Fahrt mit der Straßenbahn zu empfehlen. Warum also diese Empfehlung?
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Straßenbahnen in Europa in Dienst gestellt, zunächst noch als Pferdebahnen. Die erste Bahn fuhr 1839 in Frankreich, in Deutschland 1865 und in Griechenland/Athen 1882. Das Liniennetz der Stadt wurde kontinuierlich ausgebaut. Die Geschichte Athens kennt verschiedene Etappen der Bautätigkeit. Eine bemerkenswerte Entwicklung setzte nach dem zweiten Weltkrieg ein – die Stadt sollte modernisiert werden. Im Zuge dieser Modernisierung wurde fatalerweise auch das Straßenbahnnetz stillgelegt. Ab 1960 verkehrten dann in Athen keine Straßenbahnen mehr (ausgenommen eine Teilstrecke nach Perama, die 1977 eingestellt wurde). Die Folgen waren gravierend, denn die Einwohnerzahl wuchs sprunghaft und somit auch der Personennahverkehr. Die verfügbaren Transportmittel waren nicht ausreichend. Es gab nur eine einzige U-Bahn-Linie, hunderte Dieselbusse und mehrere tausend Taxis. Wer Athen in den 1960er/1980er Jahren besucht hat, kennt das Verkehrschaos und die unbeschreibliche Luftverschnutzung. Unter diesem Aspekt war die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2004 an Griechenland ein Segen. Denn nun wurden umfangreiche Infrastrukturmassnahmen in Angriff genommen. Der neue Flughafen „Eleftherios Venizelos“ wurde gebaut und 2001 in Betrieb genommen, das U-Bahn-Netz wurde erweitert, und seit 2004 – wenige Wochen vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele – verkehren in Athen auch wieder Straßenbahnen. Wie ich während meiner Rundreise feststellen konnte, führten all diese Massnahmen zu einer spürbaren Verbesserung des innerstädtischen Verkehrs. Die Bahn verbindet das Zentrum mit der Küste. Vom Syntagma-Platz kann man zu den Stränden von Glyfada und Voula fahren.
Die Strecke führt entlang der Athener Riviera, u. a. durch ehemalige Einwandererviertel und ist sehenswert. Es liegen Ausbaupläne für die Folgejahre vor, die eine Einbeziehung der Innenstadt von Piräus und der Industriehäfen vorsehen.
Das Straßenbahndepot befindet sich auf dem Gelände des alten Flughafens Ellinikon
(s. auch Faszination Griechenland).
Griechenland auf der ITB 2013
Die Internationale Tourismusbörse Berlin ITB findet seit 47 Jahren jährlich statt, diesmal vom 6. bis 10. März 2013. Sie wurde eröffnet von der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf dieser weltgrößten Reisemesse präsentierten sich Firmen und Unternehmen aus mehr als 180 Ländern.
Die 26 Messehallen waren voll belegt. Auch Griechenland war mit Vertretern der interessantesten Urlaubsregionen präsent – Kreta, Iraklion, Mykonos, Chalkidiki, Costa Navarino (Provinz Messenien auf dem südwestlichen Peloponnes), Athen (Grace Hotels Group Voula), Kos (Greek Icons), Thessaloniki, um nur die wichtigsten zu nennen. Die griechische Ministerin für Tourismus Olga Kefalogianni besuchte die griechischen Stände. Sie bezeichnete den Tourismus als Waffe gegen die Rezession. In Bezug auf die deutsch-griechischen Beziehungen stellte Angela Merkel einen erfreulichen Klimawandel fest.
Reiseziel Epirus
Im Nordwesten Griechenlands befindet sich die Region Epirus mit der Hauptstadt Ioannina.
Der Verwaltungsbezirk umfasst eine Fläche von 9200 Km². Er grenzt im Norden an Albanien und im Westen an das Ionische Meer.
Epirus
ist vom internationalen Tourismus noch nicht entdeckt. Es ist deshalb ein Eldorado für den individuellen Urlauber. Hier gibt es noch unberührte Waldgebiete mit Bären und Wölfen, verschiedene Raubvogelarten und eine Flora und Fauna, die man sonst nirgendwo in Europa findet.
Erreichbar ist das Gebiet über den Fährhafen Igoumenitsa, per Flug nach Ioannina oder mit Bussen der Organisation KTEL ab Athen und Thessaloniki. Wenn man mit dem Fährschiff aus Deutschland in Igoumenitsa ankommt, bietet die Autobah A 2 die beste Verbindung. (s. Blogartikel vom 1. November 2012 “Die griechische Autobahn A 2 – ihr Verlauf”).
Beeindruckend ist die Bergwelt des Epirus – das Pindos-Smolikas (2637 m) und das sich anschließende Grammos-Massiv. Durch diese Region führt auch der Europäische Fernwanderweg E 6.
Die grüne Landschaft des Epirus wird von vielen Flüssen durchzogen – dem Acheloos, der mit
255 Km der zweitlängste Fluss Griechenlands ist, den Flüssen Acheron und Arachthos, um nur die bedeutendsten zu nennen. Im Delta dieser Flüsse sind bis heute noch aus der Antike herrührende Moorstellen erhalten.
Große Gebietsteile des Epirus stehen heute unter Naturschutz bzw. sind Bestandteil des 1973 gegründeten Nationalparks Vikos-Aoos mit der berühmten Vikos-Schlucht. 1700 Pflanzen und 182 Tierarten sollen hier beheimatet sein.
Interessante Zeugen vergangener Zeiten sind auch die über die Flüsse führenden alten Bogenbrücken, z.B. die Brücke von Arta über den Fluss Arachthos oder die Templa-Steinbrücke über den Fluss Acheloos.
Berühmt ist die Provinz Epirus auch für die 46 uralten aus dem 14. Jahrhundert stammenden Zagora-Bauerndörfer, wie z.B. Monodendi ( 39 km von Ioannina entfernt). Auch Ioannina selbst bietet verschiedene Sehenswürdigkeiten, Volkskunstmuseen, Minarette, byzantische Kirchen und natürlich der Pamvotida-See, dessen Fläche 23 Km² mißt.
Sportarten vielfältigster Art sind im Epirus möglich:
- Reiten
- Kajak
- Rafting
- Wandern
- Bergsteigen
- Jeep-Safari
- Mountain Bike
Eine Unterkunft zu finden ist unproblematisch. Oftmals sind die Hotels und Pensionenin alten Natursteinhäusern untergebracht.
Details für die Urlaubsplanung sind hier hier erhältlich.
Die bedeutendsten Kreuzfahrthäfen Griechenlands
Das zur Zeit bereits frühlingshafte Wetter in Griechenland mit 18°C in Athen und über 20°C auf der Insel Kreta, hervorgerufen durch heiße Saharawinde, beflügeln erste Urlaubsgedanken. Warum also nicht dem allgemeinen Trend der wachsenden Beliebtheit von interessanten aber doch auch gleichzeitig entspannenden Kreuzfahrten folgen?
Und gerade Griechenland ist ein beliebtes Ziel.
Seine wichtigsten Kreuzfahrthäfen sind
Piräus
Iraklion/Kreta
Korfu.
Laut Nachrichtenmagazin Travelling News vom 25.1.2013 frequentierten 2012 insgesamt 2925711 Passagiere diese Häfen. Spitzenreiter mit einem Anteil von 74% war Piräus, 85% davon wiederum waren ausländische Passagiere.
Der Präsident des Hafens Piräus, George Anomeritis, rechnet damit, dass in diesem Jahr
710 Kreuzfahrtschiffe mit 2,2 Millionen Touristen in Piräus ankommen werden.
Piräus ist nicht nur der größte Passagierhafen im Mittelmeerraum, er ist gleichzeitig der weltgrößte Fährhafen. Das ergibt sich aus der Vielzahl der griechischen Inseln, von denen die bewohnten alle per Fährschiff erreichbar sind (s. eBook Faszination Griechenland).
Die Kapazitäten des Hafens Piräus für den Kreuzfahrttourismus sollen auch 2013 weiter ausgebaut werden. Eine Summe von 420 Millionen Euro steht dafür bereit.
Der griechische Finanzminister sieht die ersten Anzeichen einer Erholung. Nach seiner Einschätzung wird Griechenland gegen Ende dieses Jahres zum Wachstum zurückkehren – sicherlich unter der Voraussetzung, dass der IWF die bis 2016 noch vorhandene Finanzlücke von 9,5 Milliarden Euro schließt.






eBook über Griechenland 