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Anafiotika – das „Insel“ – Stadtviertel Athens

Anafiotika-das "Insel"-Stadtviertel Athens
Als Prinz Otto von Bayern mit 16 Jahren zum König von Griechenland ernannt wurde, residierte er in der damaligen Hauptstadt Griechenlands Nafplion (s. eBook „Faszination Griechenland“).
1832 aber wurde Athen als neue Hauptstadt festgelegt. Die Stadt hatte damals etwa 4000 Einwohner und war auf die Funktion als Hauptstadt auch in städtebaulicher Hinsicht nicht vorbereitet.
Die Folge war eine einsetzende rege Bautätigkeit.

Der Syntagma-Platz mit dem Schloß, die Gebäude der Universität (1842) und Akademie (1891) und das Zappeion (1888, Multifunktionsgebäude für Tagungen und Kongresse) entstanden im klassizistischen Stil.

Zwei Baumeister und weitere Zuwanderer von der Kykladeninsel Anafi, die erst 1830 Griechenland angeschlossen wurde, waren mit den Bauarbeiten beschäftigt.
In aller Eile errichteten sie ihre eigenen Häuser am Nordhang der Akropolis. Gebaut wurde im Würfelstil der Kykladenarchitektur. Deshalb für dieses Stadtviertel der abgeleitete Name Anafiotika.
Es wird gesagt, dass die Eile beim Bau der kleinen Häuschen daher rührte, dass nach einer damaligen Bestimmung der neuen Hauptstadt ein fertiges Gebäude nicht abgerissen werden durfte.

So ist uns bis heute ein einmaliges Stadtviertel vergangener Jahrhunderte erhalten geblieben.
Kleine weiße kubische Häuser mit farbigen Haustüren in engen Gassen, viel Blumen und teilweise Gärten. Auch drei kleine im Kykladenstil erbaute Kirchen schmücken die Siedlung.

Leider sind viele Häuser in einem schlechten Zustand und nur noch wenige bewohnt. Das Leben hier ist sicher auch nicht einfach – die Häuser sind nicht per Auto erreichbar, und der Bedarf für das tägliche Leben muss mühsam aus der Stadt nach oben getragen werden. Hinzu kommt, dass moderner Wohnkomfort nicht zu erwarten ist.

Trotzdem ist es ein besonderes Erlebnis durch Anafiotika zu bummeln und wird deshalb jedem Touristen empfohlen.

Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ein ruhiger sonniger Sonntagmorgen dazu die beste Gelegenheit bietet.

Ein Streifzug durch Delphi (I/II)

Delphi, Halle der Athener
Wem ist nicht Delphi – zumindest vom Namen her – bekannt?
Das Apollon-Heiligtum und die Orakelstätte liegen an den steilen Hängen des fast 2500 m hohen Parnass-Gebirgszuges in Mittelgriechenland.

Delphi ist eines der bedeutendsten Heiligtümer Griechenlands, sahen doch die Griechen in der Antike das Apollon-Heiligtum als Nabel der Welt.

Heute gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Tausende Touristen besuchen jährlich Delphi.

Das antike Delphi ist auf verschiedenen Wegen erreichbar:
– mit dem Auto von Athen, knapp 200 Km
– bei Nutzung der Fährverbindung Italien-Patras mit dem Auto von Patras über die Brücke    Rio-Antirrio, etwa 120 Km
– Kreuzfahrtschiffe legen im Hafen Itea an und befördern die Touristen von hier mit dem Bus nach    Delphi, etwa 20 Km

Westlich der Ausgrabungsstätte liegt die heutige Kleinstadt Delfi.

Für eine Übernachtung wird allerdings empfohlen, ein Hotel in dem malerischen Bergdorf Arachova zu buchen, die Entfernung zur Ausgrabungsstätte beträgt nur 10 Km.

Mit Delphi verbinden wir heute oftmals zuerst das berühmte Orakel (s. Blogartikel vom 6. Mai 2013
„Die Orakel Griechenlands“) und das Amphitheater (s. Blogartikel vom 16. Juli 2012
„Amphitheater von Delphi wird wiedereröffnet“).

Aber wie man auf einem Rundgang durch die Ausgrabungsstätte feststellen kann, bietet Delphi weitaus mehr.

Wie die 1892 begonnenen Ausgrabungen griechischer und französischer Archäologen zeigen, geht die Gründung von Delphi etwa auf das 14. bis 11. Jhdt. v. Chr. zurück.
Zunächst der Göttin Gaia, der Mutter aller Götter gewidmet, wurde es später dem Gott Apollon, dem Gott des Lichts und der Künste, gewidmet.

Delphi durchlebte turbulente Jahrhunderte – Brände 548 v. Chr., Erdbeben im Jahr 373 v. Chr., die den Apollontempel zerstörten, vier Heilige Kriege, Belagerungen durch die Gallier, Kaiser Nero entwandt 67 v. Chr. 500 Statuen aus dem Apollonheiligtum.

Die Ruinen des heutigen Delphi und die im Museum ausgestellten Fundstücke nötigen uns Achtung und Respekt vor den in der Antike erbrachten Leistungen ab.

Das Heiligtum ist am Abhang eines Felsens erbaut, und zu seiner Besichtigung sind etwa 300 m Höhe zu überwinden.
Von der heutigen Straße 48 Arachova – Delphi kann man durch das Haupttor das Heiligtum betreten.
Was kann man besichtigen?

Ägina – Insel vor den Toren Athens

Es ist eine kleine hügelige Insel mit einer Fläche von etwas über 83 Km², die im Saronischen Golf liegt.
Da die Küsten steil abfallen, gibt es nur wenige Strände. Für Touristen interessant ist der Badeort Agia Marina, der an der Ostküste der Insel liegt.
Ägina ist jedoch sehr günstig gelegen. Denn in weniger als eine Stunde mit dem Schiff hat man den Hafen Piräus erreicht.
Das ist übrigens auch der Grund für viele Athener, diese Insel als ein Wochenendziel auszuwählen.

Die Nähe zu Athen ist für die Touristen wiederum ein unbestreitbarer Vorteil.
Hat man doch so die Möglichkeit, im Rahmen eines Tagesausfluges die sich in der Hauptstadt befindlichen kulturellen und archäologischen Sehenswürdigkeiten anzusehen.
Aber auch andere Inseln sind nicht weit entfernt, so z. B. Angistri.
Diese Insel wurde im Blogartikel vom 6. Oktober 2014 unter dem Titel „Angistri – eine Insel im Saronischen Golf“ vorgestellt.
Wer sich auf Ägina Zeugen der Vergangenheit ansehen will, dem wären der Aphaia-Tempel und die Ruinenstadt Paleóchora, die früher einstmals die Inselhauptstadt war, zu empfehlen.

Das Festival von Athen

Athen, Odeon des Herodes Attikus
In den Sommermonaten ist Griechenland für die Touristen ein wahres Mekka – kilometerlange Strände, verschwiegene Buchten, urige Bergdörfer, antike Stätten und vieles mehr.
Aber auch bemerkenswerte kulturelle Ereignisse ziehen viele Urlauber an. Dazu gehört das Festival von Athen.
In diesem Jahr findet es vom 1.6. bis 31.8.2015 statt.
Auch in anderen Orten Griechenlands finden derartige Festivals in antiken Theatern statt, so z. B. in Epidaurus.
Das bedeutendste ist jedoch das Festival in Athen.
Das Odeon des Herodes Attikus liegt am Fuss der Akropolis, neben dem nur noch als Ruine erhaltenen Dionysos-Theater, ebenfalls ein Bauwerk der griechischen Antike.
Aufgeführt werden griechische Dramen, Musikstücke, Tänze.
Das Theater wurde 161 n. Chr. erbaut. In 32 Sitzreihen haben etwa 5000 Zuschauer Platz.
Es ist außerordentlich beeindruckend, in einer Sommernacht vor der altehrwürdigen Kulisse des antiken Bauwerks eine Aufführung zu erleben.
Zu empfehlen ist eine rechtzeitige Kartenreservierung.

Korfu – grüne Insel im Ionischen Meer

Korfu-Esplanade
Der griechischen Westküste vorgelagert ist die Gruppe der Ionischen Inseln ( s. auch eBook „Faszination Griechenland“). Es sind insgesamt sieben Inseln, von denen die Insel Korfu, griechisch Kerkyra, wohl eine der interessantesten und abwechslungsreichsten ist. Korfu – so auch der Name der Inselhauptstadt – nimmt jeden Touristen mit seinem mediterranen Charme gefangen.
Dank des milden Klimas hat die Insel eine üppige Vegetation und wird deshalb von den Griechen auch als „grüne Insel“ bezeichnet.
Dank des milden Klimas werden etwa 65% der Fläche landwirtschaftlich genutzt, 55% alleine durch die ca. vier Millionen Olivenbäume, die teilweise bis zu 500 Jahre alt sind.
Bummelt man durch die Straßen der Altstadt wird der venezianische Einfluss in der Architektur spürbar. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts unterstand Korfu den Dogen von Venedig.
Aber auch Frankreich und Russland nahmen Korfu zeitweise in Besitz
Heute finden sich in den engen Gassen zahlreiche Geschäfte, die Silberschmuck, Stickereien und Olivenholzschnitzereien anbieten.
Die historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich auf die Inselhauptstadt. So z. B. die Kirche Agios Spyridon, die alte Festung und den ehemaligen Königspalast sowie das Museum mit dem berühmten Gorgogiebel. Erwähnenswert auch die Esplanade, die der schönste Platz Griechenlands sein soll.
Von Korfu-Stadt aus empfehlen sich folgende Ausflüge:
– Halbinsel Kanoni
– Pontikonissi genannt auch Mäuseinsel
– Klosterinsel Vlacherna
– Achilleion, Sommerschloß der österreichischen Kaiserin Elisabeth
– Paläokastritsa, Badeort an der Westküste
Breitgefächert sind auch die Möglichkeiten sportlicher Aktivitäten, wie z. B. Segeln, Schwimmen, Cricket, Golf. Und auch das Angebot für das Nachtleben stellt höchste Ansprüche zufrieden.
Korfu ist neben der Anreise per Flugzeug auch mit Fährschiffen ab Patras (ca. 10 Stunden) und Igoumenitsa (ca. 2 Stunden) gut zu erreichen.

Das Benaki-Museum in Athen

Athen, Vasillisis Sofias-AvenueDie Liste der Sehenswürdigkeiten in Athen ist lang und bietet jedem Touristen eine reiche Auswahlmöglichkeit (s. auch eBook „Faszination Griechenland“). Ohne Zweifel stehen die großen öffentlichen und privaten Museen der griechischen Hauptstadt an exponierter Stelle – das Archäologische Nationalmuseum, das Akropolismuseum, das Museum für kykladische Kunst und das Benaki-Museum.
Dieses Museum ist das größte private Museum Griechenlands. Es trägt den Namen seines Gründers Benakis und wurde 1931 in der prachtvollen neoklassizistischen Villa der Familie Benakis eröffnet. Das Museum ist nur wenige Schritte vom Syntagma-Platz entfernt und befindet sich in einer Seitenstraße der Vasilissis Sofias Avenue.
Die Exponate – Ikonen, Goldschmuck, griechische Volkskunst etc. – umfassen den Zeitraum von der Antike über das byzantinische und osmanische Reich bis zur Zeit der Könige Otto und Georg.
Das Museum wurde ständig erweitert. So gibt es heute auch Dependancen im Kerameikos-Bezirk im Stadtzentrum (Islamische Kunst), das Neue Benaki-Museum in der Pireosstraße.

Frühlingsziele in Griechenland

Kloster Prodromou, Peloponnes
Wie schon im eBook „Faszination Griechenland“ dargelegt, liegt Griechenland zwischen der gemäßigten Zone und den Tropen, d.h., es herrscht subtropisches Klima, also Mittelmeerklima.
Bedingt durch die starke Strukturierung der Oberfläche im Landesinneren und die Lage am Meer ist das Klima auf dem griechischen Territorium sehr unterschiedlich. Es gibt deutliche Klimaunterschiede zwischen West- und Ostgriechenland sowie Festland und den Inseln.
Demzufolge ist auch zu überlegen, welche Reiseziele man sich im Frühling aussucht.
Wenn wir von Frühling sprechen, bezeichnet man in Griechenland diese Zeit als Blüte- und Reifezeit, die von März bis Mai dauert. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18° C und 22° C.
Es ist also nicht die Zeit für einen Badeurlaub, es ist eine ideale Zeit für Wandern, Bergsteigen, Fahrradfahren und Sightseeing.
Je nach Reiseziel lässt sich vieles miteinander verbinden.
Kreta
– Wanderung durch die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht
– Besichtigung von Knossos, dem größten minoischen Palast Kretas
Pilion-Gebirge
– zahlreiche Wanderrouten (unterstützt durch GPS-Daten) durch idyllische Bergdörfer, wie z.B.    Milies und Makrinitsa
– Besuch von Volos, Hafenstadt und Tor zum Pilion
Peloponnes
– Bergdorf Dimitsana im Hochland von Arkadien
– Wanderung zum Kloster Prodromou und Besichtigung
Insel Santorini
– Besichtigung der Ausgrabungsstätte Akrotiri
– botanische Wanderung zum Fotografieren der blühenden Anemonen, Orchideen, Chrysanthemen
City-Tour Athen
– Wanderung in den Athen umgebenden Gebirgen Pendeli (1107 m) und Hymettos (1027 m)
– Besuch der Museen
– Besichtigung Akropolis
– Bummel in den Szenevierteln Plaka, Psirri und Gazi
Halbinsel Chalkidiki
– Besuch der orthodoxen Mönchsrepublik Athos und Besichtigung der Klöster (beachten–Frauen    haben keinen  Zutritt)
Aber auch Inseln wie Rhodos oder Kos sind zu der Blüte- und Reifezeit interessante Reiseziele!

Chios – Inseljuwel in der Ägäis

Vorgelagert der türkischen Ägäisküste am Golf von Izmir liegt die dichtbesiedelte griechische
Insel Chios. Etwa 51000 Einwohner leben hier auf 843 Km².

Seit fünf Jahrtausenden bewohnt, war Chios einst eine Seemacht, die zum Attischen Seebund gehörte und ein wichtiges Handelszentrum. Heute ist es vor allen Dingen ein Eldorado für Touristen.
Dank des auch im Winter milden Klimas ist die Insel zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die „Wetterfrösche“ haben ermittelt, dass Schnee an nur etwa zwei Tagen im Jahr fällt! Die heißen Tage im Juli und August werden durch den aus Norden wehenden Meltemi erträglicher.

Für die Gestaltung des touristischen Alltags bieten sich zahlreiche Möglichkeiten – Bergwanderungen (höchster Berg ist der Profitis Ilias mit knapp 1300m), Tauchen, Schwimmen, Höhlenbesichtigungen (s. auch den Abschnitt „Höhlen“ im eBook „Faszination Griechenland“), Marinemuseum, Besichtigung der alten Mastixdörfer – um nur einige Anregungen zu vermitteln.

Neben dem Anbau von Wein und Oliven ist Chios vor allem auch durch die Gewinnung und Verarbeitung von Mastix bekannt. Es ist ein uraltes Gewerbe, und Chios ist der größte europäische Mastixproduzent.
Die Insel ist mehrmals wöchentlich ab Athen/Piräus per Flug oder Fährschiff zu erreichen.
Neben mehreren 4-Sterne-Hotels gibt es auch ein 5-Sterne-Hotel.

Interessehalber soll noch angefügt werden, dass auf Chios bekannte Persönlichkeiten geboren wurden, so z.B. der Komponist Mikis Theodorakis, der ehemalige Premierminister Andreas Papandreou und der unbewiesenen Annahme auch der Dichter Homer.

Chios ist also auf jeden Fall eine Urlaubsreise wert!

Kalamata – Ausgangspunkt für die Erkundung des Peloponnes

Zahnradbahn Diakopto-Kalavrita

Kalamata liegt nicht direkt im Zentrum des Peloponnes, sondern im Süden am Ionischen Meer. Es ist eine Hafenstadt, die auch über einen internationalen Flughafen verfügt. Bekannt wurde sie u.a. auch durch die schwarzen Kalamata-Oliven.
Die Stadt ist deshalb für den Tourismus interessant, weil sie gut erreichbar ist – Fährverbindungen, Fernbusse der Gesellschaft KTEL, gut ausgebautes Straßennetz nach Athen (240 Km) und Patras (220 Km) und ein auch von internationalen Gesellschaften angeflogener Flughafen.
Allein in diesem Jahr wird der „Captain Vassilis Constantakopoulos Airport“ über 18 neue Charterflugverbindungen erreichbar sein. So z.B. Frankfurt, München, Hamburg, Prag, Wien und weiteren europäischen Städten. Auch Thessaloniki wird fünfmal wöchentlich von Kalamata aus angeflogen.

Von Kalamata aus kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Peloponnes erkunden.
Der Peloponnes sollte ohnehin der Schwerpunkt einer Griechenland-Rundreise sein.
Im Rahmen dieses Artikels kann man nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nennen – Mykene und die Ausgrabungen Heinrich Schliemanns, Nafplio die erste Hauptstadt Griechenlands, Olympia, Mystras, Korinth, das Lousios-Tal und natürlich die eigenwilligste Kulturlandschaft Griechenlands, die Mani.

Sehr interessant ist auch eine Fahrt mit der Zahnradbahn von Diakopto nach Kalavrita.
Weitere Informationen finden sich auch in dem eBook Faszination Griechenland.
Bezogen auf das Klima sind Kalamata und der Peloponnes am besten in den Monaten April/Mai (Tagestemperatur 20°C-24°C) und Oktober/November (Tagestemperatur 24°C-20°C) zu bereisen.

Meteora-Klöster in Thessalien( I/III)

Meteorakloster Metamorphosis

Im Rahmen des Blogartikels „Religionstourismus in Griechenland“ vom 23. Juni 2011 wurden die Meteora-Klöster bereits einmal erwähnt.

Aber gerade die geschichtliche Bedeutung dieser Klosteranlagen ist es wert, etwas detaillierter darauf einzugehen.
Durchquert man die thessalische Tiefebene von Süden kommend Richtung Norden sieht man vor sich die gewaltigen Bergzüge Zentralgriechenlands. Und unmittelbar steht man vor den Meteora-Felsen mit ihren Klöstern.

An derem Fuss liegt die Stadt Kalambaka.
Kalambaka ist sowohl mit der Eisenbahn als auch günstig mit dem Auto über die Autobahn A 1 von Athen kommend (350 Km) bzw. über die Autobahn A 2 von Thessaloniki kommend (250 Km) zu erreichen.

Die Felsformationen selbst kann man als ein Naturphänomen bezeichnen.
Zu deren Entstehung gibt es verschiedene Theorien, aber bis jetzt gibt es keine allgemein anerkannte Erklärung zur Entstehungsgeschichte.
Auch zum Zeitpunkt der Ansiedlung gibt es keine genauen Hinweise. Man geht vom Zeitraum des 10. bis 11. Jahrhundert aus.

Wie der Besucher noch heute feststellen kann, sind die einzelnen Klöster sehr schwer zugänglich. Das war aber beabsichtigt, denn sie sollten den Mönchen ja Schutz bieten. Der Zugang heute ist natürlich über Treppen möglich. An einigen Klöstern, wie z. B. dem Kloster Metamorphosis, kann man noch die Seilwinden sehen, mittels deren Hilfe die Mönche früher Personen und Waren in großen Netzen nach oben gezogen haben.

Insgesamt gibt es vierundzwanzig Klöster, davon sind jedoch nur noch sechs bewohnt und können besichtigt werden.

Das sind die Klöster
– Metamorphosis
– Vaarlam
– Roussanou
– Aghios Stephanous
– Aghios Triádos ( Heilige Dreifaltigkeit)
– Aghios Nikolas Anapafsas

In folgenden Artikeln werden einige der Klöster etwas näher vorgestellt.

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Kategorie: Reisen Griechenland