Archiv für die Kategorie „Athen“

Griechenlandreise im November?


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Die Frage mag seltsam erscheinen, verbindet man doch mit Griechenland meist zuerst warme und sonnige Urlaubstage an ausgedehnten Stränden und auf einer der zahllosen Inseln.
Aber Griechenland bietet auch im November interessante Reiseziele.
Diese Reisezeit hat zwei Vorteile – zum Einen ist der große Touristenandrang vorüber und zum Anderen bieten ausgewählte Destinationen immer noch genügend Sonnenschein und warmes Wasser.
Zwei interessante Ziele sollen erwähnt werden:
Athen
Im November liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen bei 19° C, und es gibt 5 Sonnenstunden.
Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich bei einem gemütlichen Stadtbummel, der in der sommerlichen Hauptsaison kaum zu empfehlen ist, erkunden – Akropolis, Plaka, Museen, Szeneviertel Psirri und vieles mehr.
Bei schönem Wetter lohnt sich auch eine Fahrt zum Kap Sunion oder mit dem Boot auf die naheliegende Insel Salamis.

Kreta
Die Urlaubsbedingungen kann man fast noch als ideal bezeichnen – durchschnittliche Tagestemperaturen 19° C, Wasser durchschnittlich
20° C und 9 Sonnenstunden.

Über Kreta sind schon mehrere Blogartikel erschienen, z. B.„Reiseziele auf der Insel Kreta“, sodass es sich erübrigt, hier nochmals auf Einzelheiten einzugehen.

Also, auch im November lohnt sich Griechenland!

Das Bolschoi – Ballet in Athen

Nicht nur für badehungrige Touristen ist Griechenland ein Mekka, auch Kultur- und Kunstliebhaber kommen voll auf ihre Kosten.
In dem Blogartikel „Das Festival von Athen“ vom 29. Mai 2015 wurde auf die vielen Festivals, die an den verschiedensten Orten in Griechenland stattfinden, hingewiesen.
Die bekannteste antike Festspielstätte in Athen ist das altehrwürdige Odeon des Herodes Attikus am Fuße der Akropolis.
Es ist ein einmaliges Ereignis in diesem Theater, das einstmals 5000 Zuschauer aufnahm, ein Konzert zu erleben.
Wer sich im Zeitraum September/Oktober in Athen oder nahe der Hauptstadt aufhält, sollte unbedingt versuchen, für eine der Veranstaltungen im Odeon des Herodes Attikus Karten zu bekommen.
So finden demnächst folgende Veranstaltungen statt:
19.9. und 20.9.2017 Aufführung des Bolschoi-Balletts
21.9. und 22.9.2017 Classic-Rock mit dem Prager Symphonie Orchester
05.10.2017 Vanessa Mae Konzert
10.10.2017 Carmen

Das Kloster Kaisariani


Gemäß der griechischen Verfassung ist das Orthodoxe Christentum Staatsreligion.
Etwa 98 % der griechischen Bevölkerung sind orthodox.

So ist es erklärlich, dass die Klöster eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Landes spielen.
Und das nicht nur als gemeinschaftliche Wohn-, Gebets- und Arbeitsräume für die Mönche bzw. Nonnen.
Sondern auch im täglichen Leben als Orte der Besinnung und Zuflucht für die Bevölkerung.

Herausragende Bedeutung erlangten Klöster wie z.B. in Kalavryta/Peloponnes auch im Zusammenhang mit den griechischen Befreiungskämpfen gegen die Osmanische Herrschaft und die Besetznung durch deutsche Truppen 1943.

Viele der Klöster sind heute nicht mehr bzw. nur von wenigen Mönchen/Nonnen bewohnt.
Sehenswert sind aber sowohl die Ruinen als auch die noch bewohnten Klöster.

Eines der beliebtesten Ausflugsziele der Athener ist das Kloster Kaisariani.

Das Kloster Kaisariani ist 7 km vom Stadtzentrum entfernt. Es ist eines der ältesten und wichtigsten Klöster Attikas. Erbaut wurde es im 11. Jahrhundert .

Zu dem Kloster gehören neben dem Refektorium noch eine Mühle, ein Bad und ein Backhaus.
In der Kirche findet man sehenswerte Wandmalereien.

Das Kloster liegt am Hang des 1027 m hohen Berges Hymettos inmitten von Zypressen und Platanen.

Eine herrliche Landschaft, die ausserdem noch einen schönen Blick auf die Stadt bietet.
Bei guter Sicht kann man im Westen bis nach Piräus schauen, im Norden bis zum Parnis-Gebirge und im Osten sieht man die Penteli- Berge.

Einen interessanten Überblick kann man auch dem eBook „Faszination Griechenland“entnehmen.

Ausgrabungen in Athen


Die Geschichte Athens reicht Jahrtausende zurück.

Wer aber heute die Stadt besucht, findet eine moderne Großstadt mit einem interessanten und fußläufig gut zu durchsteifenden Stadtzentrum.

Trotzdem ist es ein riesiges Häusermeer, dessen Anblick sich am besten von dem Hügel Lykabettos aus bietet.

Sehr gut läßt sich die Stadt zunächst mit einem der kleinen Touristenzüge erkunden – man fährt durch das Zentrum, die Altstadt Plaka, vorbei an eleganten Geschäften, Souvenirläden, Museen und durch das Szeneviertel Psirri.

Es gibt aber auch viel Interessantes und im gewissen Sinn Verborgenes zu entdecken.
Ich meine damit die vielen Funde aus Ausgrabungen.

Bei der tausendjährigen Geschichte der Stadt ist es nicht verwunderlich, dass bei fast jedem Bauvorhaben Reste der Vergangenheit entdeckt werden.

So z. B. im Stadtteil Kerameikos, wo das einzige bekannte Orakelheiligtum des Apollon in Athen gefunden wurde. Oder die zu besichtigenden Grabungsfunde beim Bau der U-Bahnstation Syntagma.

Sehr interessant die Grabungsfunde vom Bau des neuen Akropolis-Museums. Und natürlich die Ausgrabungen auf der Akropolis.

Es könnten viele weitere Beispiele für die Ausgrabungen in Athen aufgezählt werden.
Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, sich beim Touristischen Informationsbüro in der Amalia Straße zu erkundigen.

Ein Ausflug zum Kap Sunion

Einen schönen Tagesausflug kann man von Athen aus mit dem Auto zum Kap Sounion machen. Das Kap liegt etwa 69 Km von Athen entfernt.

Von Athen verkehren zwei Buslinien. Die eine führt auf der Küstenstraße über Varkiza nach Sounion, die andere durch das Binnenland.

Empfehlenswerter ist die Route über die Küstenstraße.

Sie führt durch bekannte Badeorte wie Glyfada oder Vouliagmeni immer mit Blick auf den Saronischen Golf. Man bezeichnet diese Küste auch als attische Riviera. Das Kap ist der südlichste Punkt von Attika.
Auf der Landspitze steht der dem Meeresgott Poseidon gewidmete Marmortempel auf einem Plateau 60 m über dem Meer.
Der Tempel wurde 440 v. Chr. errichtet.
Nach der Sage erbaten im Tempel die Seeleute bevor sie auf Fahrt gingen die Gunst des Meeresgottes.
Wunderschön ist der Panoramablick vom Tempelplateau auf die Inseln der Ägäis, und sehr eindrucksvoll sind die Sonnenuntergänge.
Da das Gebiet um den Tempel zu einem Nationalpark erklärt wurde (es gibt in Griechenland insgesamt 10 Nationalparks), ist es glücklicherweise nicht möglich, große Tourismusbaumassnahmen durchzuführen.
Hinweise für weitere Ausflüge ab Athen findet man auch in dem eBook „Faszination Griechenland“.

Jugendherbergen und Campingplätze in Griechenland

Trotz bekannter wirtschaftlicher Probleme ist Griechenland nach wie vor eines der begehrtesten Urlaubsziele in Südeuropa.
Das drückt sich in wachsenden Zahlen anreisender Touristen aus und auch in der Zunahme von Hotels und Pensionen.
2015 sollen lt. offizieller Statistik über 800000 derartige Übernachtungsmöglichkeiten existiert haben.
Als alternative Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich jedoch auch zahlreiche Jugendherbergen und Campingplätze an.

Jugendherbergen (Hostels) findet man in den interessantesten Destinationen Griechenlands:
– Attika/Athen („Athens International Youth Hostel“)
– Olympia
– Nafplion
– Delphi
– Epidavros
um nur eine kleine Auswahl anzuführen.

Zahlreiche Campingplätze sind über das ganze Land verstreut, so z.B. in Zentralgriechenland, Thessalien, Kreta.
Einige besonders zu erwähnende Campsites sind
– Sikia/Volos
– Akrata Beach Camping/Peloponnes
– Hellas International/Thessalien
– Chrissa/Delphi
– Camping Elizabeth/Kreta

Auf Grund der möglichen Vielfalt an Hostels und Campingplätzen ist es empfehlenswert, sich vor Reiseantritt bei den örtlichen Tourismusbüros zu informieren und entsprechende Plätze/Stellmöglichkeiten zu reservieren.
Jugendherbergen und Campingplätze in Griechenland sind oftmals eine günstige Alternative zu Hotelbuchungen.

Die Strände Athens


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Athen ist nach drei Seiten von Gebirgszügen umgeben, und auf der vierten Seite öffnet sich die Ebene zum Saronischen Golf (s. auch eBook „Faszination Griechenland“).

Natürlich hat man von Piräus aus viele Möglichkeiten mit schnellen Booten nahegelegene Inseln zu erreichen, so z. B. Ägina, Salamis oder auch Hydra.

Aber auch Athen selbst hat naheliegende Badestrände – in dem noblen Vorort Glyfada, in Voula, Vouliagmeni und Lagonissi.

Sauberes klares Wasser und Auszeichnungen mit der Blauen Flagge sind kennzeichnend für diese Strände.
Die Strände reihen sich bis zum Kap Sunion aneinander.
Es ist eine sehr interessante Fahrt entlang der Küstenstraße bis zum Kap Sunion (Marmortempel des Meeresgottes Poseidon mit einem aufsehenerregenden Sonnenuntergang!) mit spektakulären Ausblicken auf das blaue Wasser des Saronischen Golfs (etwa 70 Km).

Wer sich jedoch mit einer Fahrt bis zum Strand des Vorortes Voula begnügt, dem sei auf jeden Fall die Benutzung der modernen Straßenbahn angeraten.
Die Fahrt beginnt im Zentrum Athens, führt an der Küste entlang durch zahlreiche Vororte und endet direkt am Strandbad von Voula.
Fahrtdauer etwa eine Stunde.

So sind auch die Strände von Athen interessante und erholsame Ausflugsorte!

Die Ermou Straße in Athen


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Eine der geschäftigsten und wohl auch teuersten Einkaufsstraßen im Zentrum Athens ist die Ermou Straße (s. auch Blogartikel „Szeneviertel Athens“ vom 7. Juli 2014).

Über etwa einen Kilometer Länge durchzieht sie das Stadtzentrum in Richtung Ost – West vom Syntagma-Platz bis zum Keramikos-Museum, welches sich auf einem der bedeutendsten antiken Friedhöfe Athens befindet.

Nur wenige Meter weiter findet man den Stadtteil Gazi, ein angesagtes Szeneviertel.

Die Ermou ist eine den Fußgängern vorbehaltene Straße. Deshalb läßt es sich hier besonders gut bummeln.
Man findet zahlreiche große und kleine Geschäfte mit einem breiten Angebotssortiment – Schmuck, Pelze, Stoffe, Schreibwaren, Geschenkartikel, Mode uvm.
Straßenkünstler beleben das Bild.

Für Touristen ist sie besonders auch wegen ihrer Lage interessant.

Geht man die Straße in westlicher Richtung trifft man in der Straßenmitte auf die Kapnikarea-Kirche, inmitten der Wohnhäuser ein ungewöhnlicher Anblick.

Auf Grund seiner geschichtlichen Bedeutung – sie wurde im 11.Jahrhundert auf den Fundamenten eines alten Tempels errichtet – wurde sie beim Bau der Ermou nicht abgerissen.
Die Straße wurde um die Kirche herumgebaut.
Von der Ermou aus sind viele Sehenswürdigkeiten zu erreichen, z.B. die Szeneviertel Psirri und Thissio und natürlich die Altstadt Athens, die Plaka.

Der Kanal von Korinth


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In verschiedenen Blogartikeln wurde schon mehrfach über die Halbinsel Peloponnes geschrieben (z.B. im Blogartikel vom 16. Februar 2015 „Kalamata – Ausgangspunkt für die Erkundung des Peloponnes“).

Wieso aber wurde diese im Süden Griechenlands gelegene Landschaft eine Halbinsel?

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verband eine schmale Landzunge, die von beiden Seiten von Wasser umspült wurde, den Peloponnes mit dem griechischen Festland.

Für den Warentransport natürlich ein Problem, denn die per Schiff transportierten Waren mußten samt Schiff auf Karren über die schmale Landenge gezogen werden.

Deshalb hatte man sich entschieden, diese Landenge zu durchbrechen und damit einen schiffbaren Weg herzustellen.
Von 1881 bis 1893 wurde ein über 6 Km langer Kanal gegraben.
Damit wurde der Saronische Golf mit dem Golf von Korinth verbunden.

Für größere Schiffe ist der Kanal von Korinth auf Grund seiner Wasserbreite von nur 21 m nicht passierbar.
Am häufigsten wird er benutzt von Fähren und Yachten.

An verschiedenen Stellen spannen sich Brücken über den Kanal.
Den Kanal überquerend erreicht man dann auch Korinth und das sehenswerte Altkorinth.

Von Athen aus erreicht man Korinth über die Autobahn A 8 (etwa 82 Km) oder
mit dem Schmalspurzug der griechischen Eisenbahn.

Die Olympiasportstätten Athens


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Am 6. April 1896 wurden im Panathinaiko-Stadion von Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet.

Aber dieses Stadion war nicht das erste olympische Stadion.

Das erste Stadion wurde 330 v.Chr. am Ardittos-Hügel in Athen gebaut. Es war zunächst nur eine einfache Laufbahn ohne Sitzreihen für die Zuschauer.

Zwischen 139 und 144 n. Chr. ließ dann Herodes Atticus ein neues Stadion bauen. Der weiße Marmor für die Sitzreihen wurde aus dem nahegelegenen Berg Penteli gebrochen.
50000 Zuschauer fanden Platz.

Jahrhunderte wurde das Stadion nicht genutzt, die Natur überwucherte es.

Erst 1870 begann Ernst Ziller das Stadion wieder freizulegen.
Es wurde vermessen und für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 hergerichtet, die hier auf Vorschlag des Franzosen Pierre de Coubertin durchgeführt wurden.

Heute ist dieses Stadion als Sportstätte nicht mehr in Betrieb – aber hier findet nach wie vor die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele statt, egal, in welchem Land die eigentlichen Spiele dann durchgeführt werden (s. Blogartikel „Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Athen“ vom 22. Februar 2017 sowie eBook „Faszination Griechenland“).

Eine Bewerbung Griechenlands um die Durchführung olympischer Spiele konnte jedoch nur erfolg haben, wenn geeignete moderne Sportstätten zur Verfügung stehen.

Also wurde ein neuer Sportkomplex gebaut, benannt nach dem ersten Marathonsieger der Olympischen Spiele – Spyridon Louis.

Er wurde 1982 eröffnet und von 2002 bis 2004 umfassend renoviert.

Hier fanden dann die Olympischen Spiele 2004 statt.
Mit fast 70000 Zuschauerplätzen, ist es eines der größten Stadien der Welt.

Das Stadion liegt etwa 9 Km nördlich des Stadtzentrums im Vorort Marousi und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
Insgesamt gibt es 5 verschiedene Wettkampfstätten.

Obwohl die Anlage heute noch genutzt wird für Fußballspiele, Leichtathletikveranstaltungen und Konzerte, ist der Verfall nicht mehr zu übersehen.

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Kategorie: Reisen Griechenland