Archiv für die Kategorie „Ausgrabungen“

Das Wirken Heinrich Schliemanns in Griechenland



Zahlreiche Archäologen beschäftigten und beschäftigen sich mit der antiken Geschichte Griechenlands (s. auch
eBook „Faszination Griechenland“).

Ihrem Wirken haben wir die Kenntnis so berühmter Ausgrabungen wie Olympia, Delphi, Akrotiri auf der Insel Santorini und natürlich auch in Mykene und Tiryns auf dem Peloponnes zu verdanken.

Einige dieser Erforschungen, wie z.B. in Tiryns, laufen ja selbst heute noch fort (Deutsches Archäologisches Institut).
Der wohl bekannteste Forscher, der sich mit den Werken des griechischen Dichters Homer befasste, war der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann.
Er glaubte an den Trojanischen Krieg und die Mykenische Kultur in Griechenland.

Mit 47 Jahren heiratete Schliemann eine siebzehnjährige Griechin und nahm seinen Wohnsitz in Athen.
In der Panepistimiou Straße (Universitätsstraße) im Zentrum der griechischen Hauptstadt baute er sein Haus. Er selbst bezeichnete es als „Palast von Troja“.
Ein repräsentatives Gebäude, welches heute das Numismatische Museum behergergt.

1876 begann Schliemann in Mykene mit den Ausgrabungen.
In der Zeit zwischen 1600 – 1400 v. Chr. hatten sich große mykenische Zentren entwickelt – so auch Mykene und Tiryns.
Es entstanden Burgen, Paläste, Kuppelgräber.
Den beeindruckenden Eingang zur Burg von Mykene, das Löwentor sowie das Gräberrund der Königsgräber, kann man heute noch besichtigen.
Der bedeutendste Fund ist wohl die Goldmaske des Agamemnon.

Man sollte Mykene einmal besuchen. Von Athen erreicht man Mykene nach etwa 120 km.

Ausgrabungen in Athen


Die Geschichte Athens reicht Jahrtausende zurück.

Wer aber heute die Stadt besucht, findet eine moderne Großstadt mit einem interessanten und fußläufig gut zu durchsteifenden Stadtzentrum.

Trotzdem ist es ein riesiges Häusermeer, dessen Anblick sich am besten von dem Hügel Lykabettos aus bietet.

Sehr gut läßt sich die Stadt zunächst mit einem der kleinen Touristenzüge erkunden – man fährt durch das Zentrum, die Altstadt Plaka, vorbei an eleganten Geschäften, Souvenirläden, Museen und durch das Szeneviertel Psirri.

Es gibt aber auch viel Interessantes und im gewissen Sinn Verborgenes zu entdecken.
Ich meine damit die vielen Funde aus Ausgrabungen.

Bei der tausendjährigen Geschichte der Stadt ist es nicht verwunderlich, dass bei fast jedem Bauvorhaben Reste der Vergangenheit entdeckt werden.

So z. B. im Stadtteil Kerameikos, wo das einzige bekannte Orakelheiligtum des Apollon in Athen gefunden wurde. Oder die zu besichtigenden Grabungsfunde beim Bau der U-Bahnstation Syntagma.

Sehr interessant die Grabungsfunde vom Bau des neuen Akropolis-Museums. Und natürlich die Ausgrabungen auf der Akropolis.

Es könnten viele weitere Beispiele für die Ausgrabungen in Athen aufgezählt werden.
Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, sich beim Touristischen Informationsbüro in der Amalia Straße zu erkundigen.

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Kategorie: Reisen Griechenland