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Astypálea – ein Inseltipp!


Windmühlen in Mykonos - einst wichtigster Bestandteil der Wirtschaft

Windmühlen – einst wichtigster Bestandteil der Wirtschaft der Insel

Wenn man über die aus etwa 2500 Inseln bestehende griechische Inselwelt spricht
(s. eBook „Faszination Griechenland“) wird kaum die Rede von Astypálea – einer knapp 100 Km² großen Insel in der Südlichen Ägäis die Rede sein.

Denn diese kleine Insel findet man kaum in den Katalogen der großen Reiseveranstalter.

Sie ist vom Tourismus im Prinzip noch fast unberührt.

Die Ansiedelungen in Astypálea gehen bis ins 5. Jh. v. Chr. zurück.

Heute leben dort etwa 1400 Einwohner in vier Ortschaften.

Der Hauptort ist Chora, gekrönt wird er von den Ruinen eines venezianischen Kastells.

Wenn man durch die engen Gassen schlendert, wird man betreffend die Architektur, an manche andere griechische Insel – sofern als Tourist schon einmal besucht – erinnert. So z.B. Mykonos oder Santorini.

Auch in Astypálea findet man enge Gassen, Windmühlen, kubische Häuser und blau bemalte Türen oder Fensterrahmen.

Um es in diesem Zusammenhang zu erwähnen – der Farbe „Blau“ kommt in der griechischen Architektur eine besondere Bedeutung zu.
Sie wird mit der Ewigkeit in Verbindung gebracht und so auch mit dem griechischen Zeus, dem mächtigsten der olympischen Götter.

Die kleine Insel hat natürlich keinen Flughafen.
Sie ist aber per Schiff von Piräus aus mehrmals in der Woche mit einer konventionellen Fähre nach etwa 10 – 12 Stunden oder aber mit einer Hochgeschwindigkeitsfähre nach 6—9 Stunden zu erreichen.
Es gibt herrliche Sandstrände, und so ist Astypálea ein empfehlenswertes Reiseziel!

Griechenlandreise im November?


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Die Frage mag seltsam erscheinen, verbindet man doch mit Griechenland meist zuerst warme und sonnige Urlaubstage an ausgedehnten Stränden und auf einer der zahllosen Inseln.
Aber Griechenland bietet auch im November interessante Reiseziele.
Diese Reisezeit hat zwei Vorteile – zum Einen ist der große Touristenandrang vorüber und zum Anderen bieten ausgewählte Destinationen immer noch genügend Sonnenschein und warmes Wasser.
Zwei interessante Ziele sollen erwähnt werden:
Athen
Im November liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen bei 19° C, und es gibt 5 Sonnenstunden.
Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich bei einem gemütlichen Stadtbummel, der in der sommerlichen Hauptsaison kaum zu empfehlen ist, erkunden – Akropolis, Plaka, Museen, Szeneviertel Psirri und vieles mehr.
Bei schönem Wetter lohnt sich auch eine Fahrt zum Kap Sunion oder mit dem Boot auf die naheliegende Insel Salamis.

Kreta
Die Urlaubsbedingungen kann man fast noch als ideal bezeichnen – durchschnittliche Tagestemperaturen 19° C, Wasser durchschnittlich
20° C und 9 Sonnenstunden.

Über Kreta sind schon mehrere Blogartikel erschienen, z. B.„Reiseziele auf der Insel Kreta“, sodass es sich erübrigt, hier nochmals auf Einzelheiten einzugehen.

Also, auch im November lohnt sich Griechenland!

Gortyn und die Gesetzestexte



Nur etwa 40 Km entfernt von Iraklion, dem Hauptort der größten griechischen Insel Kreta, befindet sich die Ausgrabungsstätte Gortyn.

Es ist eine Insel, die eigentlich zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist.
Selbst jetzt im Oktober kann man noch mit Wassertemperaturen von bis zu 24° C rechnen.

Abgesehen von herrlichen Sandstränden und über 2000 m hohen Gebirgen, bietet die Insel viele Sehenswürdigkeiten –

den minoischen Palast von Knossos, die Lassithi-Hochebene mit ihren Windmühlen, die venezianische Festung Spinalónga, die 16 Km lange Samaria – Schlucht,
den Palmenhain Vái, die Ausgrabungsstätte Gortyn (manchmal auch „Gortys“) und weitere.

Die Stadt wird bereits bei Homer erwähnt. Als die Römer 69 v. Chr. die Insel besetzten, wurde sie zur Hauptstadt der römischen Provinz Kreta.

Wie man noch heute aus den Ruinen der einst prächtigen Bauten schließen kann, war es eine wohlhabende Stadt.

Eine der bedeutendsten noch heute zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten sind die Gesetze von Gortyn. Sie sind die ältesten bekannten europäischen Gesetze. Es ist beeindruckend, die auf Stein gemeißelten Inschriften auf den halbrunden Wänden zu betrachten.

Hauptsächlicher Gegenstand der Texte sind Strafrecht, Erbrecht, Familienrecht und Prozessrecht.
Entdeckt wurden die Gesetzestafeln bei Ausgrabungen 1884 durch italienische Archäologen.

Bezüglich der Insel Kreta wird auch auf das eBook „Faszination Griechenland“ verwiesen.

Die Altstadt von Rhodos

Auch im Monat Oktober ist die Insel Rhodos durchaus eine Reise wert.

Man sagt ja, es gibt auf Rhodos eigentlich nur zwei Jahreszeiten – Frühjahr und Sommer.
Der Sommer beginnt im Mai und endet im Oktober/November.
In diesen Monaten kann man noch mit Lufttemperaturen um die 20° C rechnen.

Die Insel zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Touristen (s.auch ebook „Faszination Griechenland“).

In der Regel ist der Ausgangspunkt für alle Aktivitäten auf der Insel die Stadt Rhodos selbst.
Sie ist das touristische Zentrum.

Das Stadtgebiet wird heute in die Altstadt und Neustadt geteilt.

Von den etwa 50000 Einwohnern leben 6000 Menschen in der Altstadt.

Die Altstadt besteht aus zwei Teilen – der nördliche Teil mit der Burg der Kreuzritter, und der südliche Teil, der Chora, der von Griechen bewohnt war.
Es ist ein malerisches Viertel – uralte Bauwerke, enge Gassen, gemütliche Tavernen.

Was sind die interessantesten Sehenswürdigkeiten im nördlichen Teil:

– Palast der Großmeister
– vom Hafen Mandraki kommend die Ruinen des Tempels der Aphrodite
– Herbergen der Kreuzritter, z. B. die Herberge der „tongue“ der Auvergne
– Straße der Kreuzritter
– Kirche des Hl. Johannes
– Suleiman Moschee

Sehenswürdigkeiten in Chora:

– türkische Ahmed Hasuf Bibliothek
– Kirche des Hl. Georg aus dem 15. Jahrhundert
– Palast des Admirals
– verschiedene Moscheen

Das sind natürlich nur einige der Sehenswürdigkeiten.

Bei einem gemütlichen Bummel durch die Altstadt, den man auf der Platia Ippokratous mit einem Kaffee beginnt, eröffnen sich weitere zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten.

Die Altstadt von Rhodos ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Euböa – der Wallfahrtsort Prokopi



Unsere Fahrt führte diesmal mit dem Auto von Arachova nach dem Kurort Loutra Edipsou auf die Insel Euböa.
Eine Strecke, die etwa 100 Km von West nach Ost quer durch das Land führt. Landschaftlich reizvoll, aber auch besonders deshalb, weil man dabei durch alte Bauerndörfer kommt, die man als Tourist sonst nicht berührt.

Euböa ist unter dem Aspekt des Wellness-Urlaubs besonders interessant.
Darauf wurde ja bereit in dem Artikel vom 22. Juli 2011 „Wellness – Urlaub in Griechenland“ hingewiesen.

Auf unserer Route kommend, erreicht man dann Loutra Edipsou günstig ab Arkitsa. Denn ab hier verkehrt eine Autofähre direkt zum Zielort – Fahrtdauer 40 Minuten.
Neben den hervorragenden Kurmöglichkeiten bietet die insel auch interessante Ausflugsziele, so den Wallfahrtsort Prokopi.

In Griechenland gibt es zahlreiche Pilgerstätten.
Eine der bekanntesten ist die Kirche von Prokopi. Hier sind die Gebeine des Heiligen Ioannis Rossos in einem silbernen Sarg beigesetzt.
Der 27. Mai ist sein Gedenktag. Tausende Pilger strömen dann nach Prokopi.

Kefalonia – Inseljuwel im Ionischen Meer

An der Westküste Griechenlands liegt das Ionische Meer mit seinen Inseln.

Bekannt sind natürlich Inseln wie Korfu (s. Blogartikel „Korfu – grüne Insel im Ionischen Meer“ vom 23. April 2015) und Zakynthos (s. Blogartikel „Zakynthos – Insel der Schildkröten“ vom 10. September 2013).

Aber mit mehr als 734 Km² ist Kefalonia die größte der Ionischen Inseln.

Die Insel ist gebirgig. Es gibt 5 Berge über 1000 m, der höchste ist der im Süden liegende Megalos Soros mit 1626 m, der zum Ainos-Bergmassiv gehört und dicht bewachsen ist mit schwarzen Fichten (s. auch eBook „Faszination Griechenland“
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Inselhauptstadt und gleichzeitig der wichtigste Ort ist Argostóli.

Kefalonia ist touristisch gut erschlossen und sowohl per Fähre als auch Flugzeug gut erreichbar.
Touristen finden hier zahlreiche Möglichkeiten einer interessanten und abwechslungsreichen Urlaubsgestaltung – ausgedehnte Sandstrände, Olivenhaine, Überbleibsel antiker Stätten, Klöster und Tropfsteinhöhlen, wie z.B. die unterirdische Höhle Melissani, die mit Ruderbooten befahren werden kann.

Zwei Spezialitäten sollen noch genannt werden – zum Einen der bekannte Wein Robóla und zum Anderen der aus Kalbsfleisch hergestellte Sofigado-Gulasch.

Ein Besuch von „Kefaliona – Inseljuwel im Ionischen Meer“ – lohnt sich also auf jeden Fall!

Ferientage auf der Insel Euböa


Wenn man von Athen auf der E 75 Richtung Norden fährt, erreicht man nach etwas mehr als 110 Km die Insel Euböa.
Sie ist mit einer Fläche von 3700 Km² nach Kreta die zweitgrößte griechische Insel und wird durch den Golf von Euböa vom griechischen Festland getrennt.

Von Oropos kann man mit einer Fähre nach Erithrea übersetzen oder aber über zwei Straßenbrücken auf die Insel fahren.
Eine dieser Brücken überspannt mit nur 40 m Breite die schmalste Meerenge der Welt. Es ist interessant, an dieser Stelle die starke Strömung der Gezeiten zu beobachten.

Aber auch ab Rafina, einer kleinen Hafenstadt an der Ostküste der Halbinsel Attika, ist die Insel per Fährschiff zu erreichen.

Die Insel wird in ihrer gesamten Länge von einer Bergkette durchzogen, mit 1745 m ist der Dirphys die höchste Erhebung.

Euböa bietet vielfältige Möglichkeiten, interessante Urlaubstage zu verbringen – Wandern, Bergsteigen, Tauchen, Mountenbiking, Schwimmen etc.

Aber auch Ausflüge zu Zielen, wie z. B. das alte Bergdorf Stropones, die Wasserfälle in Drymona, die Arapi-Schlucht, der Wallfahrtsort Prokopi oder der Kurort Loutra Aidipsos ( s. Blogartikel vom 21. Oktober 2012 „Griechenland und der medizinische Tourismus“) um nur einige zu nennen.

Der Massentourismus hat Euböa noch nicht erfasst.
Die Insel ist deshalb für die Urlauber interessant, die am ursprünglichen griechischen Leben teilhaben wollen.

Unbeschwert kann man also Ferientage auf der Insel Euböa verbringen!

Die zweite Auflage des eBooks „Faszination Griechenland“ ist erschienen!


2. Auflage des eBooks

Nach einer Analyse des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist in Deutschland ein kontinuierlicher Anstieg des Umsatzes verkaufter eBooks zu verzeichnen. So wurden 2016 27 Millionen eBooks verkauft.
Damit hat sich der Anteil von eBook-Käufern seit 2010 mehr als verfünffacht. Den höchsten Anteil hat dabei die Warengruppe Belletristik.

Insofern ist auch das eBook „Faszination Griechenland“ in seiner zweiten Auflage ein interessantes Steinchen im eBook-Markt!

Neben einer Aktualisierung der im eBook angeführten Info-Adressen, Internet-Adressen, Preise liegt das Hauptaugenmerk vor allen Dingen auf der darstellung einer vierwöchigen Pkw-Rundreise.

Die Anreise zum Ausgangsort der Rundreise, dem Bergdorf Arachova im Regionalbezirk Böotien/Mittelgriechenland, erfolgte per Autofähre von Ancona nach Igoumenitsa und ab da mit dem Pkw entlang der griechischen Westküste bis nach Arachova.

Weitere sehr interessante Ziele waren Dimitsana – Bergdorf auf dem Peloponnes, Athen, die Inseln Mykonos und Santorini, Volos, die antike Stadt Dion, Ausgrabungsstätten, der Pindos-Nationalpark, um nur einige zu nennen.

Angaben zu Streckenrouten, Entfernungen, Hotels, Geschichte werden durch zahlreiches Bildmaterial ergänzt.
Wenn man einen Griechenlandurlaub plant, lohnt sich ein Blick in dieses eBook „Faszination Griechenland“ auf jeden Fall.
Das eBook ist in den Formaten ePub und Mobipocket erschienen.

Der download ist über alle Buchhandlungen sowie natürlich auch über Google Books, Amazon.

Die unbekannten Inseln der Dodekanes (III/III)


Osterlamm

Das Brauchtum hat in Griechenland seit Jahrhunderten eine besondere Bedeutung
(s. auch eBook „Faszination Griechenland“
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Mehr als 95% der griechischen Bevölkerung gehören der griechisch-orthodoxen Religion an. Diese Konfession widerspiegelt sich auch in der griechischen Verfassung.
Es ist deshalb also nicht verwunderlich, dass die religiösen Festtage im Leben der Griechen eine große Rolle spielen.
Die Feierichkeiten sind in der Regel auch immer damit verbunden, die jeweils lokal unterschiedlichen Trachten zu tragen.
An solchen Feierlichkeiten teilzunehmen ist für die Touristen ein besonderes Erlebnis.
Die bedeutendste Feierlichkeit in Griechenland ist das Osterfest mit dem lukullischen Höhepunkt des auf Holzkohle gegrillten Osterlamms.
Besonderer Wert auf Tradition wird in dem Dorf Olimbos auf der Dodekanes-Insel Karpathos gelegt. Hier ist es üblich, dass die Frauen auch im Alltag ihre Trachtenkleidung tragen.

Das Osterfest in Olimbos zu erleben, bleibt unvergesslich.

Aber auch altes Handwerk ist interessant.

Olimbos ist ein kleiner Ort mit gerade einmal knapp 600 Einwohnern, der an einen Berghang gebaut wurde.
Malerisch sind die engen und verwinkelten Gassen sowie die an Mykonos erinnernden Windmühlen. Hier kann man übrigens eine der letzten noch betriebenen Windmühlen besichtigen (was in Mykonos nicht der Fall ist).
Sehenswert in Olimbos ist die im 15. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche.

Die unbekannten Inseln der Dodekanes (II/III)

Wie auch bei den in Teil I angeführten Inseln, gehören zu den folgenden mehrere kleine unbewohnte inseln, die in ihrer Gesamtheit dann eine Gemeinde bilden.

Halki

Nur etwa 500 Einwohner leben auf der Insel. Sie ist karg, bergig und dem Verfall heimgegeben. Es gibt nur einen Ort mit vielen leerstehenden Häusern, den Hafenort Emborios. Die einzige Einnahmequelle ist der Tourismus durch die von Rhodos kommenden Tagesausflügler.

Nissyros

Der Hauptort dieser Insel ist Mandraki mit vielen verwinkelten Gassen. Interessant ist bei Nissyros, dass es eine vulkanisch gebildetet Insel ist, in deren Zentrum sich ein Krater mit fast 4 km Durchmesser befindet. Vom Kraterrand kann man in den Vulkan hinabsteigen.
Mandraki ist eine wasserarme Insel, deshalb verfügen viele Haushalte über Zisternen zur eigenen Wasserversorgung. Inzwischen verfügt die Insel aber auch über eine Meerwasserentsalzungsanlage.
Erreichbar ist die Insel über Fähren von Piräus (Sommer zweimal pro Woche, Winter einmal pro Woche), Rhodos und Kos.
Interessant zu besichtigen ist im Dorf Nikia das Vulkanologische Museum.

Leros

Das imposante an Leros ist eine Festung aus dem 14. Jahrhundert, die über der Stadt thront, die Burg von Leros.
Weiterhin findet man sehenswerte Kirchen, Klöster und die Ruinen eines antiken Tempels auf dem Meeresgrund.
Die Liebhaber des Badevergnügens finden schöne naturstrände in Agia Marina und der Bucht von Gourna.
Leros ist sehr günstig über einen Flughafen und tägliche Fährverbindungen mit Piräus und anderen Inseln wie Kos und Rhodos zu erreichen.

Auszeichnung

Kategorie: Reisen Griechenland