Archiv für die Kategorie „Klöster“

Das Kloster Mega Spileon


Kloster Mega Spileon

Es gibt in Griechenland hunderte Klöster
(s. eBook „Faszination Griechenland“).

Viele davon mit spektakulären Standorten, wie z.B. die Meteora-Klöster in Thessalien oder die Felsenklöster Prodromou und Philosophou in Arkadien (s. den Blogartikel vom 23. März 2012 „Dimitsana – ein Bergdorf in Arkadien“).

Eines der berühmtesten Klöster Griechenlands befindet sich im Hochland der Region Achaia auf dem Peloponnes.
Es ist das Kloster Mega Spileon, was soviel wie große Höhle bedeutet.

Das Kloster wurde 362 von Mönchen in eine Felshöhle und an eine Felswand des über 2300 m hohen Felsmassivs Aroania gebaut – ein faszinierender Anblick!
Das Hauptgebäude besteht aus acht Stockwerken.
Die Klosterkirche mit schönen Bodenmosaiken und Wandmalereien stammt aus dem 17. Jahrhundert. Im Museum findet man jahrhundertealte handgeschnitzte Kruzifixe und Handschriften.

Um das Kloster zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten – zum Einen mit dem Auto (vor dem Kloster ist ausreichende Parkmöglichkeit vorhanden) und zum Anderen mit der Zahnradbahn ab Diakofto.

Die Fahrt mit dieser Schmalspurbahn ist spektakulär, führt sie doch ständig ansteigend von
10 m ü.NN auf 712 m ü.NN.

Die Bahnstrecke wurde 1896 in Betrieb genommen, mehrfach saniert und wurde 2009 nach einer zweijährigen Außerbetriebsetzung wieder eröffnet.
Endstation in 750 m Höhe ist die Kleinstadt Kalavryta.

Hier begann 1821 der Griechische Unabhängigkeitskrieg gegen die Herrschaft der Osmanen.

Rafting im Epirus

Vikos-Schlucht
Griechenlands Flüsse bieten zahlreiche Möglichkeiten für Wassersportler. Viele sind nur kurz und oftmals auch wasserarm, wie z. B. der Ilisos, der die Ebene von Athen durchfließt. Die längsten Flüsse sind der Aliakmon mit 322 Km und der Acheloos mit 255 Km. Aber viele Flüsse sind gut geeignet für Kanufahrten oder Rafting.

Einer davon ist der Voidomatis River. Er ist nur 15 Km lang, durchfließt aber eine der reizvollsten Landschaften in der Region Epirus.
Die Quelle liegt in einem Bergmassiv im nördlichen Pindus-Gebirge, er mündet in den Fluss Aoos.
Der Reiz dieses Flusses liegt für den Wassersportler darin, dass er die Vikos-Schlucht (s. auch den Blogartikel vom 5. Juni 2014 „Bedeutende Schluchten Nordgriechenlands“) mit Kanu oder Schlauchboot durchqueren kann.
Damit durchfährt man auch den Vikos-Aoos-Nationalpark – schroffe Felswände, Klosteranlagen und alte Steinbrücken.
Die Gegend ist auch bekannt für die alten Zagoria-Dörfer, die eine besondere Sehenswürdigkeit sind. Als Ausgangspunkt für Wanderungen kann man Monodendri empfehlen. Der Ort liegt auf einer Höhe von ca. 1100 m.

Frühlingsziele in Griechenland

Kloster Prodromou, Peloponnes
Wie schon im eBook „Faszination Griechenland“ dargelegt, liegt Griechenland zwischen der gemäßigten Zone und den Tropen, d.h., es herrscht subtropisches Klima, also Mittelmeerklima.
Bedingt durch die starke Strukturierung der Oberfläche im Landesinneren und die Lage am Meer ist das Klima auf dem griechischen Territorium sehr unterschiedlich. Es gibt deutliche Klimaunterschiede zwischen West- und Ostgriechenland sowie Festland und den Inseln.
Demzufolge ist auch zu überlegen, welche Reiseziele man sich im Frühling aussucht.
Wenn wir von Frühling sprechen, bezeichnet man in Griechenland diese Zeit als Blüte- und Reifezeit, die von März bis Mai dauert. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18° C und 22° C.
Es ist also nicht die Zeit für einen Badeurlaub, es ist eine ideale Zeit für Wandern, Bergsteigen, Fahrradfahren und Sightseeing.
Je nach Reiseziel lässt sich vieles miteinander verbinden.
Kreta
– Wanderung durch die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht
– Besichtigung von Knossos, dem größten minoischen Palast Kretas
Pilion-Gebirge
– zahlreiche Wanderrouten (unterstützt durch GPS-Daten) durch idyllische Bergdörfer, wie z.B.    Milies und Makrinitsa
– Besuch von Volos, Hafenstadt und Tor zum Pilion
Peloponnes
– Bergdorf Dimitsana im Hochland von Arkadien
– Wanderung zum Kloster Prodromou und Besichtigung
Insel Santorini
– Besichtigung der Ausgrabungsstätte Akrotiri
– botanische Wanderung zum Fotografieren der blühenden Anemonen, Orchideen, Chrysanthemen
City-Tour Athen
– Wanderung in den Athen umgebenden Gebirgen Pendeli (1107 m) und Hymettos (1027 m)
– Besuch der Museen
– Besichtigung Akropolis
– Bummel in den Szenevierteln Plaka, Psirri und Gazi
Halbinsel Chalkidiki
– Besuch der orthodoxen Mönchsrepublik Athos und Besichtigung der Klöster (beachten–Frauen    haben keinen  Zutritt)
Aber auch Inseln wie Rhodos oder Kos sind zu der Blüte- und Reifezeit interessante Reiseziele!

Meteora-Klöster in Thessalien ( III/III )

Meteorafelsen, Einsiedlerhöhle
Es ist erfreulich, zu lesen, dass der 1991 gegründete Verband der griechischen Touristik-Unternehmen S.E.T.E. ermittelt hat, dass bis Ende Oktober bereits über 21 Millionen Touristen nach Griechenland eingereist sind. Bis Jahresende rechnet man mit mehr als 23 Millionen.
Zu den von Touristen vielbesuchten Destinationen gehören auch die Meteora-Klöster in Thessalien.

In der heutigen Artikelfolge sollen drei weitere Klöster vorgestellt werden.

Kloster Aghios Nikolaos Anapafsas

Dieses Kloster steht zwischen den Klöstern Metamorphosis und Vaarlam. Wenn man mit dem Auto die Tiefebene verlässt und nach oben fährt, fällt dieses Kloster als erstes ins Auge. Es wurde um 1527 errichtet und in den letzten Jahren renoviert, daduch wurden auch die wertvollen Wandmalereien erhalten. Interessant ist, dass man von dieser Straße aus die in die Felswand gemeißelten Höhlen der Einsiedler sehen kann.

Kloster Aghias Triádos

Es ist das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit.
Von diesem Kloster hat man einen besonders schönen Blick in die Thessalische Tiefebene, den dort fließenden Fluss Peneios und die im Hintergrund liegende Gebirgskette des Pindos.
400 m unterhalb des Klosters liegt der Ort Kalambaka. Wann genau das Kloster erbaut wurde, ist nicht bekannt. Man geht von der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts aus. Wie auch in den anderen Klöstern findet man in der Kapelle interessante Fresken. Die Mönche erreichten das Kloster mittels der traditionellen Strickleiter, erst 1925 wurde eine richtige Treppe gebaut.

Kloster Rousanou

Dieses Kloster steht auf einem einzelnen Felsen. Bei dessen Anblick fragt man sich, wie und unter welchen Bedingungen die Mönche das Kloster errichten konnten. Aus alten Schriften konnte man entnehmen, dass es etwa 1380 n. Chr. errichtet wurde. Auch hier wurde die traditionelle Strickleiter 1930 durch den Bau einer Treppe abgelöst. Die Kapelle wurde im byzantinischen Stil errichtet. Auffallend ist, dass sich die wertvollen Wandfresken in einem hervorragenden Zustand befinden.

Die Meteora-Felsen mit ihren Klöstern sind auf jeden Fall eine Reise wert!

Man muss Zeit mitbringen, um die Klöster zu besichtigen. Eine Unterkunftsmöglichkeit in der Stadt Kalambaka zu finden, ist kein Problem. Was man jedoch nicht tun sollte, ist, die Felsen zu besteigen, auf denen sich Klosteranlagen befinden, die geschlossen und nicht zu besichtigen sind!

Meteora-Klöster in Thessalien( II/III)

Meteorakloster Metamorphosis-Klosterkirche

Es ist eine besondere Stimmung, die dem Besucher eines Klosters entgegenweht. In der Stille der heiligen Räume fühlt man sich in vergangene Jahrhunderte versetzt. Es versteht sich von selbst, dass man sich dort mit Respekt und Achtung bewegt und u. a. auch die Kleiderordnung einhält. Männer dürfen keine kurzen Hosen tragen, Frauen keine Miniröcke und schulterfreie Oberteile.

Kloster Metamórphosis

Dieses Kloster ist eine der imposantesten Klosteranlagen. Es steht auf dem größten Felsen von Meteora etwa 474 m über der Thessalischen Tiefebene. In früheren Jahrzehnten erreichten die Mönche das Kloster über eine Strickleiter bzw. wurden sie mittels einer Seilwinde in einem Netz hochgezogen. Der heutige Besucher gelangt über eine gewundene Treppenanlage, die in die Felswand gehauen wurde, in das Kloster. Die Anlage wurde 1923 gebaut.
Trotzdem ist der Aufstieg gerade für ältere Personen recht anstrengend. Aber es lohnt sich. Zum Einen hat man einen spektakulären Blick in die Thessalische Tiefebene, und zum Anderen ist das Kloster selbst natürlich sehenswert. Die Klosterkirche Metamorphosis wurde 1380 erbaut.
Berühmt sind die Wandmalereien und die Sakristei des Klosters. Hier findet man goldene Becher, viele Silberwaren und eine große Bibliothek mit über 500 Bänden. Eindrucksvoll auch die Kammer mit den Totenköpfen ( s. eBook „Faszination Griechenland“).

Kloster Vaarlam

Dieses Kloster befindet sich in der Nähe des Klosters Metamorphosis. Die Vorgängerbauten des heutigen Klosters wurden 1350 n. Chr. von dem Mönch Vaarlam errichtet, nach dessen Tod jedoch zerstört. Die heutigen Klosterbauten entstanden etwa Mitte des 16. Jahrhunderts. Auch in dieser Sakristei kann man wertvolle priesterliche Gewänder, goldbestickte Grabtücher und auch eine große Büchersammlung besichtigen.

Meteora-Klöster in Thessalien( I/III)

Meteorakloster Metamorphosis

Im Rahmen des Blogartikels „Religionstourismus in Griechenland“ vom 23. Juni 2011 wurden die Meteora-Klöster bereits einmal erwähnt.

Aber gerade die geschichtliche Bedeutung dieser Klosteranlagen ist es wert, etwas detaillierter darauf einzugehen.
Durchquert man die thessalische Tiefebene von Süden kommend Richtung Norden sieht man vor sich die gewaltigen Bergzüge Zentralgriechenlands. Und unmittelbar steht man vor den Meteora-Felsen mit ihren Klöstern.

An derem Fuss liegt die Stadt Kalambaka.
Kalambaka ist sowohl mit der Eisenbahn als auch günstig mit dem Auto über die Autobahn A 1 von Athen kommend (350 Km) bzw. über die Autobahn A 2 von Thessaloniki kommend (250 Km) zu erreichen.

Die Felsformationen selbst kann man als ein Naturphänomen bezeichnen.
Zu deren Entstehung gibt es verschiedene Theorien, aber bis jetzt gibt es keine allgemein anerkannte Erklärung zur Entstehungsgeschichte.
Auch zum Zeitpunkt der Ansiedlung gibt es keine genauen Hinweise. Man geht vom Zeitraum des 10. bis 11. Jahrhundert aus.

Wie der Besucher noch heute feststellen kann, sind die einzelnen Klöster sehr schwer zugänglich. Das war aber beabsichtigt, denn sie sollten den Mönchen ja Schutz bieten. Der Zugang heute ist natürlich über Treppen möglich. An einigen Klöstern, wie z. B. dem Kloster Metamorphosis, kann man noch die Seilwinden sehen, mittels deren Hilfe die Mönche früher Personen und Waren in großen Netzen nach oben gezogen haben.

Insgesamt gibt es vierundzwanzig Klöster, davon sind jedoch nur noch sechs bewohnt und können besichtigt werden.

Das sind die Klöster
– Metamorphosis
– Vaarlam
– Roussanou
– Aghios Stephanous
– Aghios Triádos ( Heilige Dreifaltigkeit)
– Aghios Nikolas Anapafsas

In folgenden Artikeln werden einige der Klöster etwas näher vorgestellt.

Das Kloster des Heiligen Dionysios

Kloster des Heiligen Dionysios
Der höchste Berg Griechenlands, der Olymp, ist das Ziel vieler Bergsteiger und Wanderer. Im Blogartikel „Das Tempe-Tal in Thessalien“ vom 26.8.2014 wurde die Autobahn A 1 als Hauptverkehrsweg zum Olymp-Massiv erwähnt. Nachdem man das Tempe-Tal durchquert hat, kann man in das Städtchen Litochoro abzweigen. Es ist eine Kleinstadt mit etwas über 7000 Einwohnern. In der Nähe, auf dem Weg zum Olymp, kreuzt der Europäische Fernwanderweg
E 4. Eine asphaltierte Straße führt ab Litochoro durch dichte Wälder zum Fuß des Olymp-Massivs. Am Ende dieser Straße befindet sich ein Parkplatz, ab dem dann der Aufstieg zum Olymp möglich ist. Bevor man diesen Parkplatz jedoch erreicht, bietet es sich an, die Ruinen des Klosters des Heiligen Dionysios zu besichtigen. Wie einer dort angebrachten Gedenktafel zu entnehmen ist, wurde das Kloster 1542 vom Heiligen Dionysios selbst errichtet. Während seiner langen Geschichte wurde das Kloster mehrfach geplündert und beschädigt. So wurde es 1821 von den Türken niedergebrannt. Die schlimmsten Zerstörungen wurden dem Kloster jedoch 1943 durch deutsche Truppen zugefügt. Die dann folgenden 60 Jahre war das Kloster eine Ruine, ein Zustand, der noch heute zu erkennen ist. Nunmehr hat man begonnen, mit ersten Maßnahmen das Kloster wieder zu rekonstruieren. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis das Kloster wieder in alter Schönheit zum Leben erstanden ist.

Die Berge um Athen

Blick vom Hymettos auf AthenWer einmal auf dem Lykabettus, einem 277 m hohen Berg in Athen gestanden und von dort einen Blick auf die Metropole geworfen hat, sah ein Häusermeer vor sich. Schon beim Anflug auf Athen kann man die kesselartige Lage der Stadt erkennen.
Im Süden öffnet sich die Stadt zum Saronischen Golf, und man kann den Hafen von Piräus sehen.
In nördlicher Richtung ist die Stadt von hohen Gebirgszügen umgeben. Bedingt durch diese Lage erreichen die Temperaturen in der Stadt im Sommer über 40° C. Im Winter hingegen kommt es zu Kaltlufteinbrüchen mit Schneefall. Für die Athener ein besonderes Erlebnis. Die Zufahrt zu den Bergen um Athen wird für die Autofahrer dann so geregelt, dass die Zufahrtsstraßen zu Einbahnstraßen erklärt werden – am Vormittag bergwärts, am Nachmittag talwärts.
Jeder dieser Gebirgszüge ist es wert, einmal besucht zu werden.
Mit 1413 m ist der Parnes mit seinem Skigebiet der höchste Berg.
Der Pendeli hat eine Höhe von 1107 m, er ist bekannt wegen seines weißen Marmors, der auch für den Bau der Akropolis verwendet wurde.
Der Hymettos erreicht eine Höhe von 1027 m. Auf dem Hymettos wird ein bläulich-grauer Marmor abgebaut. Interessant ist dieser Gebirgszug auch wegen seiner zahlreichen Höhlen, so z. B. der Koutouki-Höhle. Sehenswert das Kloster Kaisariani, gelegen an der Nordseite des Gebirges.
Obwohl durch die Feuerbrünste der vergangenen Jahre mancher Hektar Wald vernichtet wurde, bleiben die Berge um Athen interssante Touristikziele.

Die Schmalspurbahn von Diakopto

Schmalspurbahn Diakopto-Kalavrita
Wer den Peloponnes bereist, erreicht die Halbinsel in der Regel per Schiff oder Auto über die Hafenstadt Patras. Von hier aus sind es über die Straße E 65 etwa 50 Km bis zu dem an der Küste liegenden Ort Diakopto ( von Athen 160 Km). Der Ort ist deshalb von Interesse, weil sich hier der Bahnhof der Schmalspurbahn nach Kalavrita befindet.
Die bereits Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Schmalspurbahnstrecke war zum damaligen Zeitpunkt eine technische Meisterleistung. Es wird ein Höhenunterschied von 720 m überwunden. Die Spurweite beträgt 750 mm, der Antrieb erfolgt wegen der Steigung stellenweise mittels Zahnrädern. Der Endpunkt der Bahnstrecke ist die in einem Hochtal liegende Kleinstadt Kalavrita mit dem berühmten Kloster Megaspiläon. Hier begann die griechische Revolution 1821.
Die Bahnfahrt ist spektakulär. Von Diakopto aus führt die Strecke nur ein kurzes Stück über die Ebene, schon nach wenigen Kilometern beginnt die Steigung. Stellenweise überquert die Bahn die Schlucht des Flusses Vouraikos.
Ursprünglich wurde die Bahn mit Dampflokomotiven betrieben. Ein restauriertes Exemplar kann man im Bahnhof von Diakopto besichtigen (s. Foto). Ab 1959 wurden elektrische Triebwagen eingesetzt.
Obwohl die Strecke heute keine wirtschaftliche Bedeutung mehr besitzt, wurde die Strecke saniert und neue Triebwagen eingesetzt. Betreiber ist die griechische Staatsbahn.
Da die Bahn nicht täglich fährt, sollte man sich zuvor bei Tourismusbüros über den aktuellen Fahrplan informieren.

Griechische Inseln – abseits vom Massentourismus (I/III)

Griechenland ist bekannt für seine abwechslungsreiche und vielfältige Inselwelt- mehr als 2500 Inseln, nur ein Bruchteil davon, nämlich etwa 115 Inseln, sind bewohnt (s. eBook Faszination Griechenland). Diese Vielfalt bietet ideale Voraussetzungen für Tourismusformen aller Art.
Zig-tausende Urlauber besuchen jährlich Inseln wie z.B. Rhodos, Kos, Korfu, Kreta, Santorini, um nur einige zu nennen. Das sind Inseln, die einerseits den Urlaubern jeglichen Komfort und mannigfache Urlaubsmöglichkeiten bis hin zu einem ausgedehnten Nachtleben bieten, andererseits aber als Konsequenz nicht das normale griechische Leben widerspiegeln. Wer aber das wirkliche Leben abseits großer Hotels und lärmenden Nachtlebens entdecken will, muss sich etwas näher mit der griechischen Inselwelt befassen. Oftmals sind es die kleinen und unbekannten Inseln, die einen eigenen Charme besitzen und ideale Voraussetzungen für einen erholsamen und dennoch interessanten Urlaub bieten. Fünf dieser kleinen Juwele sollen hier vorgestellt werden.

Amorgós

Nur etwa 2000 Einwohner leben auf dieser östlichsten kleinen Kykladeninsel mit weißgetünchten Häusern und engen Gassen. Es ist keine Insel, die man mit dem Auto besucht. Straßen findet man wenige, dafür aber Eselspfade. Die Insel liegt zwischen Naxos und Ios. Man kann sie also ohne weiteres in einen Inselhopping-Urlaub mit einplanen.
Fährverbindungen gibt es aber auch von Piräus und an bestimmten Wochentagen von Rafina.
Kleine Buchten mit Stränden und Bademöglichkeiten findet man im Westen der Insel. Welche Freizeitaktivitäten bieten sich neben Schwimmen und Sonnen an – Wandern, Tauchen zum Wrack eines vor der 35 Km entfernten Insel Kinaros 1981 gesunkenen Frachtschiffs und der Besuch des Felsenklosters Panagia Chozoviotissa. Die Insel ist teilweise bewaldet und bekannt für die große Zahl wildwachsender Kräuter, wie z. B. dem auch bei uns bekannten griechischen Oregano.
Vom 10. – 15. April 2014 findet auf Amorgos der 12. Internationale Kongress für nachhaltigen Tourismus und Schutz des Kulturellen Erbes statt (Yperia). Zusammen mit diesem Kongress läuft das 5. Internationale Kurzfilmfestival.

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Kategorie: Reisen Griechenland