Archiv für die Kategorie „Kultur“

Industriemuseum im Athener Stadtteil Thissio

Athen, im Stadtteil Thissio
Überall in Europa setzt sich der Trend fort, alte Industrieanlagen nicht abzureißen, sondern einer neuen Nutzung zuzuführen. Das beste Beispiel ist die jetzige Nutzung der 125 Jahre alten Leipziger Baumwollspinnerei – nach Einstellung der Produktion fanden hier – international beachtet – viele Künstler mit ihren Ateliers eine Heimstätte.
Auch die Athener Stadtverwaltung hat sich im Hinblick auf die Stadtentwicklung diesem Trend angeschlossen.
Die Plaka, die Altstadt Athens, ist vielen Besuchern bekannt und ein interessanter Anziehungspunkt. In den letzten Jahren haben sich jedoch auch andere Stadtteile zu regelrechten Szenevierteln entwickelt.
Das eBook Faszination Griechenland gibt einen Überblick. Der in dieser Hinsicht wahrscheinlich interessanteste Stadtteil ist

Thissio

Mit der Industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden hier die ersten Athener Industriebetriebe – so 1857 das erste Athener Gaswerk. Der Betrieb wurde 1984 eingestellt. Nach diesem Gaswerk wird das Viertel auch als Gazi bezeichnet. Gazi liegt südlich der Straße Ermou und grenzt an das Gelände der Akropolis und Plaka an. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts wandelte sich der Charakter des ehemaligen Industrieviertels – es entstanden Theater, Bars, Nachtclubs, zahlreiche Straßencafés und Restaurants. Und es entstand Technopolis! Die ehemalige Gasfabrik wurde zu einem Kulturzentrum umgewidmet. Ab Januar 2013 hat der Komplex jedoch noch eine zweite Funktion, er beherbergt nämlich das erste Industriemuseum Griechenlands und zwar das Gas-Museum. 2011 begann man dieses Projekt zu entwickeln. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen, und das Museum öffnet am 27.1.2013 seine Pforten für die Öffentlichkeit. Es wird sicher ein hochinteressantes Erlebnis sein, die alten Produktionsanlagen und -mittel zu besichtigen und sich so in ein vergangenes Jahrhundert zu versetzen!

Griechischer Goldschmuck

Eule in Goldelfenbeintechnik

Eine Reise nach Griechenland ist immer ein Erlebnis. Das interessante Land, die herrliche Natur und die jahrtausendealte Kultur hinterlassen bei dem Urlauber die vielfältigsten Eindrücke. Warum also nicht ein Souvenir mitnehmen? Die Angebote sind kaum zu überschauen – Keramik, Pelz- oder Lederwaren, Nachbildungen antiker Funde, deren Originale in den Museen ausgestellt sind oder Goldschmuck.
Als

Juweliere

weisen die Griechen eine große Tradition auf. Die Geschichte des griechischen Goldschmucks geht bis weit in die Antike zurück.
Bekannt ist die goldene Totenmaske des Königs Agamemnon von Mykene aus dem 16.Jahrhundert v.Chr., die der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann 1876 bei seinen Grabungen in Mykene auf dem Peloponnes ans Tageslicht gebracht hatte (s. eBook Faszination Griechenland).
Diese Maske kann man heute in dem bedeutendsten griechischen Museum, dem Nationalmuseum Athen, besichtigen.
Leider nicht mehr zu besichtigen ist dagegen die Goldelfenbeinstatue der Athena Parthenos. Diese Statue hatte einen 12m hohen Holzkern, der mit 1200Kg Gold überzogen war, Arme und Gesicht bestanden aus Elfenbein. Die Statue befand sich auf der Akropolis in Athen. Leider ist sie um 550 v.Chr. verbrannt. Die Goldelfenbeintechnik war damals nur der Anfertigung von Götterstatuen vorbehalten.
In der Zeit des Hellenismus, also etwa ab 350 v.Chr. blühten in Griechenland Kunsthandwerk und Juweliergeschäfte auf (s. „Kulturgeschichte der Antike“, Akademie-Verlag, Berlin 1977).
Heute findet man überall in den Touristenzentren Juweliergeschäfte.
In dem eleganten Athener Stadtbezirk Kolonaki sowie im unmittelbaren Stadtzentrum in der Panepistimiou-Straße und der Stadiou-Straße haben bekannte Juweliere ihren Sitz – Ilias Lalaounis und Zolotas. Weltweite Niederlassungen repräsentieren die Geschicklichkeit und Kunst griechischer Juweliere.
Die Angebote sind vielfältig und haben oft Bezug zur Antike. So, wie z.B. der abgebildete Anhänger – eine goldene Eule mit Elfenbein, Verkörperung der antiken Goldelfenbeintechnik. Dieses Schmuckstück ist auch deshalb interessant, weil die Eule in der griechischen Mythologie als Symbol der Weisheit angesehen wurde.

30. Athens Classic Marathon 2012

Olympiastadion von Athen, 1896

Die Geschichte des Marathonlaufs reicht bis ins fünfte vorchristliche Jahrhundert, als die Perser den Versuch unternahmen, Griechenland ihrem Reich zuzuordnen. Doch die alles entscheidende Schlacht bei Marathon, einer kleinen Gemeinde nordöstlich von Athen, wurde von den Griechen gewonnen. Ein Soldat soll die Siegesbotschaft nach Athen gebracht haben und dort dann vor Erschöpfung tot umgefallen sein – geschichtlich belegt ist das Ereignis aber wohl nicht (s. eBook Faszination Griechenland).
Dieser Lauf war die Geburtsstunde des Marathonlaufs, der 1896 bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit zur Olympischen Disziplin gekürt wurde. Erster Sieger in dieser Disziplin war Spyridon Louis. Damals wie heute begann der Lauf in Marathon und führte über die Distanz von 42,195 Km nach Athen, wo sich das Ziel im Panathinaikos-Stadion befindet. Dieses Stadion wurde, nachdem es über Jahrhunderte völlig überwuchert war, wieder freigelegt, mit dem weißen Marmor aus den antiken Steinbrüchen des Penteli-Gebirges bei Athen aufgebaut und bei der ersten Olympiade der Neuzeit 1896 eingeweiht.
Seit 1982 ist der Lauf dem griechischen Sportler und Politiker Grigoris Lambrakis gewidmet. So ist das in diesem Jahr der 30. Athens Classic Marathon. Es wird mit etwa 10000 Läufern gerechnet. Gleichzeitig findet in Athen, im Zappeion, eine Marathon-Expo statt.
Hier werden auch die Startnummern vergeben. Das Zappeion ist übrigens das erste speziell für die Olympiade 1896 errichtete öffentliche Gebäude.
Die Marathon-Expo findet am 9. und 10. November statt, der Lauf dann am 11. November 2012. Zahlreiche Reiseunternehmen bieten spezielle Reisen zu den 30. Athens Classic Marathon an.

Präfektur Drama – die vielfältigen Möglichkeiten sportlicher Aktivitäten

Die natürliche Landschaft Griechenlands bietet mit den Gebirgen und den ausgedehnten Stränden die vielfältigsten Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten. Während in verschiedenen Blogartikeln bereits entsprechende Tipps gegeben wurden, wie z.B. in dem Artikel vom 31.5.2011 “Griechenland – Rafting-Abenteuer” oder vom 21.1.2012 “Auf dem Rücken der Pferde im Land der Centauren” sollen hier einmal alle Möglichkeiten erwähnt werden, die eine ganze Präfektur bieten kann und zwar die Präfektur Drama mit der gleichnamigen Hauptstadt. Der Bezirk liegt in der Region Ostmakedonien und Thrakien und hat etwas über 100000 Einwohner, etwa 75% davon leben in der Stadt Drama selbst. Man geht davon aus, dass hier schon in prähistorischen Zeiten Menschen lebten. Die früheren Papier- und Textilbetriebe wurden aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Heute wird in bescheidenem Rahmen Landwirtschaft und Forstwirtschaft betrieben. Es wird versucht, den Tourismus weiterzuentwickeln. Drama bietet dafür gute Voraussetzungen – Wandern, Fischen, Kajakfahrten, Routen für Klettern, Bergsteigen, Jeeptrails sind vorhanden. Und natürlich das Wintersportgebiet auf dem 2200m hohen Falakro.
Einem aktiven Urlaub steht nichts im Wege!
Auch kulturelle Sehenswürdigkeiten findet man in Drama – das archäologische Museum, die Kirche St. Sofia und Tropfsteinhöhlen. Das seit 1978 jährlich stattfindende Internationale Kurzfilmfestival ist in diesem Jahr vom 17. bis 22. September.
Drama ist also eine Reise wert!

Mariä Himmelfahrt in Griechenland

Kapelle in Mykonos

Der orthodoxe Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August geht auf ein Marienfest im
5. Jahrhundert zurück. Es ist der Glaube an die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel. Dieser Tag zählt auch in Griechenland zu den drei bedeutungsvollsten Feiertagen des Jahres. In orthodoxen Ländern wie Griechenland und Zypern aber auch in vielen überwiegend katholischen Ländern ist der 15. August ein Feiertag. In allen Kirchen und Klöstern finden feierliche Messen statt. Für den Touristen ist es interessant, an einer solchen Messe teilzunehmen, gleich ob in den großen Städten Athen, Thessaloniki, Volos oder auf den Inseln Rhodos, Santorin, Mykonos oder anderen. Wie auch bei den anderen großen kirchlichen Festen sind diese mit einer Fastenzeit verbunden. Erlaubt sind in der Fastenzeit Fisch und Meeresfrüchte, hingegen sind Fleisch und tierische Produkte, wie z.B. Milch und Eier, nicht gestattet. Diese Fastenregeln werden auch heute noch weitgehend befolgt.

Konzertfestival in Elatochori

Die größten Städte Griechenlands – Athen und Thessaloniki – werden durch die Autobahn A1 verbunden. Sie verläuft an der Ostküste des griechischen Festlandes und durchquert Zentralmakedonien. Einer der sieben Regionalbezirke ist der Bezirk Pieria mit etwa 130000 Einwohnern. Westlich von Katerini liegt das kleine Dorf Elatochori, in der Nähe des Olymp-Massivs. Eine wunderschöne Natur mit vielen Ausflugsmöglichkeiten in die Berge oder an die Strände von Chalkidiki und Thermaikos. In diesem Jahr gibt es für interessierte Touristen einen weiteren Anziehungspunkt – das erste Festival der Künste. Das Festival findet vom 9. August bis 14. August 2012 statt. Die Eintrittspreise liegen zwischen 10 Euro und 35 Euro. Ticket- und Programminformationen sind aus dieser Website ersichtlich.

Amphitheater von Delphi wird wiedereröffnet

Delphi, Schatzhaus der Athener

Die Geschichte der Antike Griechenlands macht uns mit zahlreichen Amphitheatern bekannt. So lassen sich Theateraufführungen auch bis weit in die Antike zurückzuverfolgen. Noch heute gibt es zahlreiche antike Theater, die für Aufführungen genutzt werden. Die Theater der damaligen Zeit waren Freilichttheater mit halbkreisförmigen Zuschauertribünen und für den Besuch großer Zuschauerzahlen ausgelegt. Alljährlich finden von Juni bis September in diesen antiken Theatern vielfältige Veranstaltungen statt – Konzerte und antike Tragödien. Die bekanntesten Theater befinden sich in Athen und Epidauros auf dem Peloponnes. In diesem Jahr kommt nun ein weiteres Theater hinzu, das Amphitheater in Delphi. Delphi war eine Stadt im antiken Griechenland und liegt in 700m Höhe am Fuss des Gebirges Parnass, unweit des Bergdorfs Arachova (s. eBook Faszination Griechenland). In der griechischen Mythologie war der Berg Apollon dem Gott des Lichts und der Künste gewidmet. Dieser Tempel war auch der Sitz des berühmten Orakels von Delphi. Neben den interessanten Ausgrabungen, deren Funde im dortigen archäologischen Museum besichtigt werden können, ist besonders das Amphitheater aus dem 3. Jahrhundert v.Chr. sehenswert. Das Theater fasst etwa 5000 Zuschauer und ist vor allen Dingen wegen seiner einmaligen Akustik berühmt. In den letzten 30 Jahren fanden dort allerdings keine Aufführungen mehr statt. Umso erfreulicher ist die Information der griechischen Zeitung Travelling News vom 16.7.2012 , dass nach erfolgter Restaurierung das Amphitheater am 21. Juli 2012 mit einer feierlichen Veranstaltung wiedereröffnet wird. Angesehene Künstler treten mit Werken antiker Dramen und Poesie auf.
Die Eintrittspreise liegen zwischen 20,-€ und 30,-€, ermäßigt 10,-€ bis 15,-€.

Die antiken Schätze Griechenlands

Akropolis Athen, Karyatiden vom ErechtheionDas antike Griechenland, auch bezeichnet als Wiege der europäischen Zivilisation, erbrachte in der Zeitspanne seiner Existenz vom
8. Jahrhundert v.Chr. bis 146 v.Chr. imposante Leistungen auf dem Gebiet der Architektur, des Bauwesens, der Naturwissenschaften, der Philosophie und der medizinischen Wissenschaften. Für den Touristen, der heute Griechenland besucht, werden diese Leistungen am augenscheinlichsten auf dem Gebiet des Bauwesens und der Architektur. Hier finden wir im ganzen Land durch Grabungen freigelegte architektonische Meisterleistungen. Viele dieser Grabungsstätten und antiken Monumente werden jährlich von Tausenden von Touristen besucht, während andere von den Touristenströmen noch nicht erfasst werden.
Das berühmteste griechische Monument ist natürlich die Akropolis in Athen. Ihre Geschichte würde Bände fassen. Legendär sind die Ausgrabungen von Olympia, dem Heiligtum des Gottes Zeus und Austragungsort der Olympischen Spiele. Erste Ideen zur Ausgrabung von Olympia sind 1723 bekannt, die systematischen Ausgrabungsarbeiten begannen dann 1829.
1876 entdeckte der deutsche Forscher Heinrich Schliemann in Mykene/Peloponnes die Königsgräber.
Auf der Kykladeninsel Santorini wurden 1876 erste Funde einer vermuteten Stadt gemacht, 1967 wurde dann eine 3500 Jahre unter Vulkanasche verschüttete Stadt freigelegt – Akrotiri. Diese Ausgrabungsstätte kann jetzt wieder besichtigt werden, was jedem Touristen nur zu empfehlen ist.
Am Fuß des Parnassos-Gebirges liegt die Ausgrabungsstätte des Heiligtums von Delphi. Hier begannen 1892 französische Archäologen mit den Grabungsarbeiten. Die Menschen der Antike betrachteten diesen Ort als Mittelpunkt der Welt. Bekannt ist das Orakel von Dephi – es wurde wahrgenommen als göttliche Offenbarung zur Beantwortung wichtiger Fragen. Hier wurden die Götter verehrt, u.a. die Göttin Athene, die der Hauptstadt ihren Namen gab. Wunderschön auch die geografische Lage von Delphi.
Nordwestlich der Reste der antiken Stadt Sparta auf dem Peloponnes liegt die Ruinenstadt Mystras (s. auch ebook Faszination Griechenland). Mystras war eine im Ergebnis von Kreuzzügen anfangs des Jahrhunderts entstandene Bergfestung, die am Fuße des Taygetos-Gebirges liegt. Heute findet man hier noch Ruinen und einige erhaltene Kirchen.
Sehenswert auch die Reste der Kaiserinnenstadt Plotinopolis in Didimoticho/Thrakien
(s. Artikel Didimoticho und die Stadt einer Kaiserin).
Aber nicht nur das Festland bietet sehenswerte antike Schätze. Man findet sie auch auf den Inseln, z. B. die Ritterstadt in Rhodos, die Ruinen des Pythagoreion auf der Insel Samos, die Reste der neolithischen Siedlungen auf der Insel Limnos in der Nord-Ägäis.
Die Aufzählung sehenwerter Kulturdenkmäler ließe sich fortsetzen.
Am günstigsten ist es natürlich, diese Vielzahl auf einer gut vorbereiteten Rundreise zu erkunden. Und da bietet sich ein All-inclusive-Urlaub an.
Auf Grund ihrer nicht nur nationalen sondern auch internationalen Bedeutung wurden zahlreiche dieser antiken Schätze durch die UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Das Ionische Zentrum in Athen

Am Fuße der Akropolis befindet sich die Plaka, der älteste Teil der griechischen Hauptstadt Athen. Die Wurzeln dieses Stadtviertels reichen zurück bis in die Antike (s.auch eBook Faszination Griechenland).
Nach einer Zeit des Verfalls wurde die alte Bausubstanz vieler Häuser restauriert, und so findet man heute dort viele prächtige Gebäude.
In dem Blogartikel vom 22.10.2011 Das alternative Athen wurde auf die Wandlung der Plaka bereits eingegangen. Hier hat jetzt auch auch das „Ionic Center for Scientific, Cultural and Spiritual Study“ seinen zweiten Sitz in einem schönen neoklassizistischen Gebäude. Dieses Zentrum wurde ursprünglich 1977 auf der Ägäisinsel Chios gegründet. Das Zentrum organisiert die mannigfaltigsten Veranstaltungen – Kunstausstellungen, Lesungen, Musikveranstaltungen, Theateraufführungen, Veranstaltungen für Kinder etc. Für Touristen sehr interessant, da ihnen hier griechische Geschichte und Lebensweise nahegebracht werden.

Museum für Antike Griechische Technologie in Katakolon

An der Westküste des Peloponnes, etwa 34Km von Olympia entfernt, liegt die kleine Hafenstadt Katakolon. Sie gehört zur Präfektur Elis, deren Hauptstadt Pyrgos ist. Katakolon ist in erster Linie bedeutungsvoll als Hafen für Olympia. In der Antike war Olympia das Heiligtum des Zeus, Herrscher des Olymp. Hier wurden die Olympischen Spiele der Antike durchgeführt, und hier wird auch heute noch die Olympische Flamme entzündet. Für Olympia 2012 in London findet die feierliche Zeremonie am Freitag, 11. Mai 2012 statt. Der Hafen von Katakolon wird jährlich von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen mit tausenden von Touristen angelaufen – ihr Ziel ist Olympia!
(s. auch Artikel vom 23. April 2012 Einige Gedanken zu den antiken Olympischen Spielen in Griechenland)
Aber Katakolon bietet mehr. So z.B. das Museum für Antike Griechische Technologie. Die griechischen Bauwerke aus früheren Jahrtausenden beeindrucken ja nicht nur durch die architektonische Gestaltung und ihre teilweise monumentale Größe, sondern auch durch ausgeklügelte Erfindungen und erstaunliche Mechanismen. In einem kleinen Museum werden die wertvollen Ausstellungsstücke aus den Jahren 2000 v. Chr. bis 100 n.Chr. aufbewahrt und zur Schau gestellt. Von den zahlreichen Exponaten sollen nur drei erwähnt werden – die automatische Toröffnung eines Tempels, ein Kran mit Winden, griechische Musikinstrumente. Viele weitere Exponate lohnen einen Besuch des Museums.
Hebevorrichtungen mit Winden kann man übrigens auch in den Meteora-Klöstern in Thessalien, östlich des Pindos-Gebirges sehen. Lasten aber auch Mönche wurden in Netzen per Winde nach oben gezogen.

Anzeige


Hier geht es zum eBook Faszination GriechenlandeBook über Griechenland


Kategorien
Auszeichnung

Kategorie: Reisen Griechenland