Archiv für die Kategorie „Kultur“

Die unbekannten Inseln der Dodekanes (II/III)

Wie auch bei den in Teil I angeführten Inseln, gehören zu den folgenden mehrere kleine unbewohnte inseln, die in ihrer Gesamtheit dann eine Gemeinde bilden.

Halki

Nur etwa 500 Einwohner leben auf der Insel. Sie ist karg, bergig und dem Verfall heimgegeben. Es gibt nur einen Ort mit vielen leerstehenden Häusern, den Hafenort Emborios. Die einzige Einnahmequelle ist der Tourismus durch die von Rhodos kommenden Tagesausflügler.

Nissyros

Der Hauptort dieser Insel ist Mandraki mit vielen verwinkelten Gassen. Interessant ist bei Nissyros, dass es eine vulkanisch gebildetet Insel ist, in deren Zentrum sich ein Krater mit fast 4 km Durchmesser befindet. Vom Kraterrand kann man in den Vulkan hinabsteigen.
Mandraki ist eine wasserarme Insel, deshalb verfügen viele Haushalte über Zisternen zur eigenen Wasserversorgung. Inzwischen verfügt die Insel aber auch über eine Meerwasserentsalzungsanlage.
Erreichbar ist die Insel über Fähren von Piräus (Sommer zweimal pro Woche, Winter einmal pro Woche), Rhodos und Kos.
Interessant zu besichtigen ist im Dorf Nikia das Vulkanologische Museum.

Leros

Das imposante an Leros ist eine Festung aus dem 14. Jahrhundert, die über der Stadt thront, die Burg von Leros.
Weiterhin findet man sehenswerte Kirchen, Klöster und die Ruinen eines antiken Tempels auf dem Meeresgrund.
Die Liebhaber des Badevergnügens finden schöne naturstrände in Agia Marina und der Bucht von Gourna.
Leros ist sehr günstig über einen Flughafen und tägliche Fährverbindungen mit Piräus und anderen Inseln wie Kos und Rhodos zu erreichen.

Ein Streifzug durch Delphi (II/II)

Delphi, Tempelsäule mit Kapitell

Empfehlenswert ist es, sich vor dem Besuch von Delphi mit der Geschichte und Bedeutung des Heiligtums zu befassen, da es ansonsten schwer ist, die einzelnen Grabungsfunde zuzuordnen.
Es ist beeindruckend, die Vielfalt der Relikte vergangener Jahrhunderte vor sich zu erblicken.
Betritt man das Heiligtum durch das Haupttor, hat man einen Gesamtblick auf das Ausgrabungsgelände, was sich auf übereinanderliegenden Terrassen erstreckt.

Vom Haupteigang führt die Heilige Straße zum Apollontempel.

An der Heiligen Straße befanden sich zahlreiche Schatzhäuser. Das noch am besten erhaltene ist das „Schatzhaus der Athener“(s. Griechenland-Urlaub-Blog/Fotos). Dieses Schatzhaus wurde von Athen 1903-1906 wiederhergestellt.
Insgesamt gab es in Delphi 32 Schatzhäuser. Gebaut wurden sie von einzelnen Kommunen. So z. B. das Schatzhaus der Siphnier, welches von den Bürgern der Insel Sifnos errichtet wurde. Aufbewahrt wurden in diesen Gebäuden wertvolle Weihegeschenke.

Geht man weiter bergauf, kommt man zu dem großen Tempel des Apollon. Apollon war der Sonnengott und gleichzeitig auch der Gott der Weissagung. In diesem Tempel befand sich auch das berühmte Orakel von Delphi.

Dem Weg weiter folgend erreicht man schließlich das einst etwa 5000 Zuschauer fassende Theater und das Stadion.
Kleine Details, die man schnell übersieht, findet man vielerorts. Z. B. im Stadion Vertiefungen, in denen die Läufer beim Start die Füße stützen konnten, Löcher für die Speere, Inschriften etc.

Vom ehemaligen Gymnasion, dem Ort sportlicher Wettkämpfe, sind nur noch einige Bruchstücke erhalten. Es war auf zwei Ebenen angelegt. Die obere diente den Laufwettkämpfen, die untere den Ringern.

Etwas unterhalb des o.e. Haupteingangs befindet sich ein weiteres Ausgrabungsfeld, nämlich das Heiligtum der Athena Pronaia, Göttin der Weisheit. Charakteristisch ist der marmorne Rundtempel (Tholos) mit den drei verbliebenen (rekonstruierten) Säulen aus dem 4. Jahrhundert v. Christi.

Viele Fundstücke kann man im Archäologischen Museum besichtigen.
Dieses Museum liegt unmittelbar am Ausstellungsgelände.
Der erste Bau von 1903 wurde ständig erweitert und verfügt jetzt über 14 Ausstellungsräume mit einer Fläche von etwa 2300 m².
Die bekanntesten Ausstellungsstücke sind die Bronzestatue des Wagenlenkers und die Sphinx der Naxier.

Das Festival von Athen

Athen, Odeon des Herodes Attikus
In den Sommermonaten ist Griechenland für die Touristen ein wahres Mekka – kilometerlange Strände, verschwiegene Buchten, urige Bergdörfer, antike Stätten und vieles mehr.
Aber auch bemerkenswerte kulturelle Ereignisse ziehen viele Urlauber an. Dazu gehört das Festival von Athen.
In diesem Jahr findet es vom 1.6. bis 31.8.2015 statt.
Auch in anderen Orten Griechenlands finden derartige Festivals in antiken Theatern statt, so z. B. in Epidaurus.
Das bedeutendste ist jedoch das Festival in Athen.
Das Odeon des Herodes Attikus liegt am Fuss der Akropolis, neben dem nur noch als Ruine erhaltenen Dionysos-Theater, ebenfalls ein Bauwerk der griechischen Antike.
Aufgeführt werden griechische Dramen, Musikstücke, Tänze.
Das Theater wurde 161 n. Chr. erbaut. In 32 Sitzreihen haben etwa 5000 Zuschauer Platz.
Es ist außerordentlich beeindruckend, in einer Sommernacht vor der altehrwürdigen Kulisse des antiken Bauwerks eine Aufführung zu erleben.
Zu empfehlen ist eine rechtzeitige Kartenreservierung.

Athen und das Symbol der Eule

Schmuckstück mit dem Symbol der Eule
Die Eule ist ein Tier, welches die Menschen seit altersher fasziniert.
Sie ist nachtaktiv und unterscheidet sich in ihrem Äußeren grundsätzlich von anderen Vogelarten – große runde unbewegliche Augen, stark gekrümmter Schnabel, große Ohren. Um die Eule ranken sich viele Aberglauben – einerseits soll sie Unglücksbote, andererseits Glücksbringer sein. Und sie soll besonders klug sein, ein Vogel der Weisheit.
In der Antike war die Eule der griechischen Göttin Athena zugeordnet. Athena war die Göttin der Weisheit, der Kunst, und sie war die Schutzgöttin Athens, daher auch der Name der griechischen Hauptstadt. Die Athener bildeten die Eule auf ihren Münzen ab und gleichzeitig, wie auch auf dem Foto zu sehen, einen Olivenzweig. Denn auch der Olivenbaum war der Göttin Athene gewidmet. Nun war Athen in der Antike eine reiche Stadt, in der auch viele Wissenschaftler lebten. Warum also die Eule – in Form der Münzen – nach Athen tragen, wo es hier bereits Reichtum und Klugheit gab? Daher der Spruch „Eulen nach Athen tragen“?

Szeneviertel Athens

Händler im Szeneviertel Thissio
Das eBook „Faszination Griechenland“ beschreibt die vielfältigen und interessanten Möglichkeiten, die sich dem Besucher Athens bieten, wenn er die Stadt erkunden will. In den letzten Jahren haben sich besonders zwei Stadtviertel entwickelt, deren Besuch sich lohnt, die sogenannten Szeneviertel Athens:
Psirri
Unweit der Plaka, zwischen der Athinas und Evripidou befindet sich der Stadtteil Psirri. In der Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich hier kleine Werkstätten und Gewerbebetriebe an. Auch heute kann man tagsüber noch Handwerkern bei derArbeit zusehen. Aber zwischenzeitlich hat sich Psirri zu einem beliebten
Vergnügungsviertel entwickelt. Zahlreiche kleine Restaurants, Tavernen mit griechischer Folkloremusik, Galerien und Antiquariate haben sich etabliert. Besonders am Abend ist es interessant, in den engen Gassen zu bummeln.
Thission
Nordwestlich der Ermou Straße und unweit der Agora befindet sich ein weiterer interessanter Stadteil-Thission. Auch hier hat sich in den letzten Jahren ein Szene-Viertel entwickelt. Die alten Pferdeställe König Ottos wurden in das bekannte Cafè Stavlos umgewandelt. In einer alten Hutfabrik ist das Melina-Mercouri-Kulturzentrum untergebracht, und aus einem alten Gaswerk wurde ein industriegeschichtliches Museum. Ein Synonym für dieses sich entwickelnde Viertelist der Begriff „GAZY“. Das ehemalige Gaswerk entstand in der Zeit, als auch inGriechenland die industrielle Revolution ihren Einzug hielt. Eine französische Gesellschaft begann 1867 mit dem Bau. Das Gaswerk war bis 1984 in Betrieb (s. Blogartikel Industriemuseum im Athener Stadtteil Thissio“ vom 12. Januar 2013).

Athens berühmte Friedhöfe

antiker Friedhof Kerameikos
Es ist nicht möglich, alle Sehenswürdigkeiten Athens aufzuzählen – die Akropolis, das alte Olympiastadion, die Altstadt Plaka, zahlreiche Museen und so weiter. So auch Friedhöfe.Sie sagen viel über die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner aus.
Natürlich hat eine Millionenstadt wie Athen zahlreiche Friedhöfe, aber zwei davon sind besonders interessant, und die sollen hier vorgestellt werden.

Keramaikos-Friedhof

Die Akropolis war das einstige Zentrum der Stadt. Hier befanden sich die berühmten Theater, die Agora, und in nordwestlicher Richtung hatten Handwerker ihre Werkstätten. Steinmetze, Schmiede und auch die Töpfer (griech. Keramika). Nach dem Töpferviertel wurde auch der angrenzende damalige Hauptfriedhof der Stadt „Keramaikos“ genannt.
Ab 1863 begann man schon mit den Ausgrabungen des Friedhofs. Zahlreiche Funde wie z. B. Grabdenkmäler befinden sich im Nationalmuseum in Athen und können dort besichtigt werden.
Details zum Friedhof kann man dem nebenstehenden Foto entnehmen.

Erster Athener Friedhof

Auch er liegt im Prinzip im Stadtzentrum, etwa 2 Km südöstlich der Akropolis. Der Friedhof wurde 1834 angelegt und ist noch heute in Gebrauch. Bereits als Athen als neue Hauptstadt Griechenlands geplant wurde, wurde das heutige Gelände in parkähnlicher Form als Friedhofsgelände ausgewiesen. Imposant ist diese Anlage vor allem wegen seiner Grabdenkmäler. So befindet sich hier das Mausoleum des deutschen Archäologen Heinrich Schliemann, welches von dem Architekten Ernst Ziller entworfen wurde (s. auch eBook „Faszination Griechenland“. Der Fries zeigt Szenen der Ausgrabungsarbeiten von Schliemann in Griechenland. Viele bekannte Persönlichkeiten des griechischen lebens fanden hier ihre letzte Ruhestätte – Melina Merkouri, griechische Sängerin und Politikerin, Andreas Papandreou, Ministerpräsident, Theodoros Kolokotronis, griechischer Freiheitskämpfer, um nur einige zu nennen.

Die Vollmondnacht 2013 in Griechenland

Wie in jedem Jahr wird es auch in diesem Jahr ein Erlebnis sein, am 21. August die Vollmondnacht in Griechenland zu erleben. Nach der Wettervorhersage wird einem sonnigen Tag (mit z.B. in Athen 32°C) eine klare Nacht folgen. In dieser Nacht werden etwa 100 archäologische Stätten und Museen im gesamten Land geöffnet sein. Gemäß der Entscheidung des Ministeriums für Kultur und Sport ist der Eintritt kostenfrei. Zahlreiche Theateraufführungen und musikalische Veranstaltungen vor historischer Kulisse sind die Highlights des Abends.
Ausgenommen sind allerdings die Akropolis und der Poseidon-Tempel in Sunion, die wegen z.Zt. laufender Bauarbeiten 20 Uhr geschlossen werden.

Nafplion – das 22. Festival der Künste

Nafplion, Festung Bourtzi

Bereits in der Antike spielten in Griechenland Musik und Festspiele eine wesentliche Rolle. Neben den Olympischen Spielen gab es auch bedeutende poetische und musikalische Festspiele. Diese Tradition der Festivals der Künste wird bis heute fortgeführt.
Am bekanntesten sind die Festivals in Athen und Epidaurus auf dem Peloponnes – Antike und Moderne werden in Übereinstimmung gebracht. Aber auch in Kavala, Nordgriechenland, werden vom 5. Juli bis 1. September 2013 Festspiele durchgeführt.
Der Besuch dieser Festspiele ist für Theater- und Musikliebhaber ein Muss! Oftmals finden sie in historischen Bauwerken statt, die nur aus diesem Anlass der Öffentlichkeit zugänglich sind, wie z.B. das am Fuß der Akropolis gelegene Herodes Attikus Theater. Hier bei Vollmond an einem Konzert teilzunehmen ist ein einmaliges Erlebnis!
In Nafplion findet in diesem Jahr ein solches Kunstereignis statt.
Der Besuch des Festivals aber auch der Stadt sind eine Reise wert. Nafplion ist eine Hafenstadt am Argolischen Golf und war von 1829 bis 1834 Hauptstadt von Griechenland (s. eBook Faszination Griechenland). Über der Stadt thront die Palamidi-Festung, vor der Stadt liegt die kleine Festung Bourtzi auf einer Insel. Malerische Gassen und viele Tavernen laden in der Altstadt zum Bummeln ein. Kirchen und Museen sind interessante Ziele für Touristen.
Das Festival wird bereits zum 22. Mal zu Ehren der griechischen Musik und Kultur durchgeführt. Bekannte griechische und internationale Künstler treten auf und spielen u.a. auch auf altgriechischen Instrumenten.
Heute, am 26. Juni 2013, tritt z.B. ein Ensemble aus Dänemark auf.
Das Festival wurde am 21. Juni 2013 eröffnet und endet am 30. Juni 2013.
Einzelheiten zum 22. Festival findet man auf dieser dieser website.

Insel Santorini – geheimnisvolles Akrotiri

Santorini, Ausgrabung Akrotiri (1984)
Eine der interessantesten griechischen Inseln ist die Kykladeninsel Santorini. Details zu dieser Insel finden Sie auch in dem eBook
„Faszination Griechenland“.
Erreichbar mit dem Schiff nach 128 Meilen von Piräus oder 68 Meilen von Kreta. Santorini verfügt jedoch auch über einen Flugplatz, der in der Saison von vielen internationalen Chartergesellschaften bedient wird.
Was bewegt jährlich Tausende von Touristen, diese Insel zu besuchen? Es ist eine Insel mit pulsierendem Leben und einer einmaligen Ausgrabungsstätte – Akrotiri!

Die Insel ist Teil eines vor etwa 3500 Jahren explodierten Vulkans (s.auch Blog-Artikel vom
1. Mai 2013 „Ein Inselurlaub in Griechenland“).
Eine meterhohe Ascheschicht verschüttete damals die Stadt, konversierte sie aber auch gleichzeitig über die Jahrtausende.
Bis heute halten sich hartnäckig Vermutungen, dass Santorini mit dem untergegangenen sagenhaften Atlantis in Verbindung stehen soll. Aber auch die Frage, ob Atlantis so wie von dem griechischen Philosophen Platon beschrieben, überhaupt existiert hat, ist umstritten.
Dem Touristen bietet sich heute eine malerisch am Kraterhang gelegene Stadt und die Ausgrabung – Akrotiri.
Der griechische Professor Spyros Marinatos begann 1967 mit den Ausgrabungsarbeiten. Er entdeckte eine gut erhaltene Siedlung des Bronze-Zeitalters um etwa 1500 v.Chr. – intakte Mauern, Straßen und Häuser.
Es ist fast beklemmend, bei einer Besichtigung, die unbedingt zu empfehlen ist, auf diese Art eine Reise in die Zeitgeschichte zu machen und den Erklärungen des Reiseführers zu folgen. Professor Marinatos kam bei seinen Grabungen zu dem Schluss, dass die Bewohner gewarnt durch ein vorausgegangenes Erdbeben, ihre Stadt schon vor dem Vulkanausbruch verlassen haben mussten. Bei den Ausgrabungen wurden keine menschlichen oder tierischen Skelettreste und keine Wertgegenstände gefunden. Der Weg durch die Ausgrabung führt durch verschiedene Sektoren, über Plätze vorbei an Häusern, Fresken und zahlreichen Keramikgefäßen.
Die Ausgrabungsstätte ist Dienstag bis Sonntag geöffnet.
Wer bei dieser Gelegenheit noch den Rest des aktiven Vulkans besichtigen möchte, der kann mit Booten die in der Caldera liegenden Inseln Palea Kameni und Nea Kameni besuchen. Hier steigen schwefelhaltige Dämpfe aus Erdspalten – der Vulkan ist also noch nicht erloschen!
Professor Marinatos hat übrigens auch den Vulkanausbruch von Santorini mit dem Untergang der minoischen Kultur auf Kreta in Verbindung gebracht.

Der Athener Nationalgarten

Athen, Leoforos Amalias

Der Nationalgarten gehört zu den wenigen Grünflächen der Athener Innenstadt. Wenn man auf dem Lykabettus, der mit knapp 300 m höchsten Erhebung im Athener Stadtzentrum steht, hat man von hier einen wunderbaren Blick auf Athen. Bei gutem Wetter geht der Blick bis zum Saronischen Golf. Das steinerne Häusermeer wird von nur wenigen Grünflächen unterbrochen – vom Nationalgarten und dem Gelände des Zappeion-Parks.
Als Otto I. König von Griechenland als Hauptstadt Griechenlands Athen festlegte, gab er den Bau des Schlosses, heute Sitz des Parlaments, am Syntagma-Platz in Auftrag (s. auch eBook „Faszination Griechenland“). 1836 wurde dafür der Grundstein gelegt. Im gleichen Jahr wurde auch mit der Anlage eines etwa 16 Hektar großen Parks, der das Schloss umgeben sollte, begonnen. Besonders Königin Amalia hat sich um die Gestaltung des Parks verdient gemacht.
Es war unbebautes Gelände, welches kultiviert werden musste. Einem Glücksumstand war es zu verdanken, dass man eine unterirdische Wasserader fand, mit deren Hilfe die Bewässerung der Kulturen ermöglicht wurde. Auch nur dadurch war es möglich, dass Pflanzen- und Baumarten angepflanzt werden konnten, die nicht im Mittelmeergebiet heimisch waren. Beispielsweise verschiedene Palmen und Agaven.
Die Pflege des Parks lag Jahrzehnte in den Händen des deutschen Botanikers Friedrich Schmidt.
Die Nutzung des Parks war im Prinzip der königlichen Familie vorbehalten. Für die Bevölkerung wurden die Tore nur stundenweise geöffnet. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Park dann für die Öffentlichkeit freigegeben.
Der Park mit seinen schattenspendenen großen Bäumen ist nach wie vor eine Oase der Ruhe in der Hektik der Großstadt. Er wird aber auch genutzt für öffentliche Veranstaltungen, wie das Athens Gardens Festival, was hier vom 15.6. bis 18.6.2013 stattfindet. An diesem Festival nehmen drei Orchester sowie zehn Musikensembles teil.
Der Haupteingang zum Park befindet sich in der Leoforos Amalias (auf obigem Foto am rechten Bildrand).

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Auszeichnung

Kategorie: Reisen Griechenland