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Frühlingsziele in Griechenland

Kloster Prodromou, Peloponnes
Wie schon im eBook „Faszination Griechenland“ dargelegt, liegt Griechenland zwischen der gemäßigten Zone und den Tropen, d.h., es herrscht subtropisches Klima, also Mittelmeerklima.
Bedingt durch die starke Strukturierung der Oberfläche im Landesinneren und die Lage am Meer ist das Klima auf dem griechischen Territorium sehr unterschiedlich. Es gibt deutliche Klimaunterschiede zwischen West- und Ostgriechenland sowie Festland und den Inseln.
Demzufolge ist auch zu überlegen, welche Reiseziele man sich im Frühling aussucht.
Wenn wir von Frühling sprechen, bezeichnet man in Griechenland diese Zeit als Blüte- und Reifezeit, die von März bis Mai dauert. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18° C und 22° C.
Es ist also nicht die Zeit für einen Badeurlaub, es ist eine ideale Zeit für Wandern, Bergsteigen, Fahrradfahren und Sightseeing.
Je nach Reiseziel lässt sich vieles miteinander verbinden.
Kreta
– Wanderung durch die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht
– Besichtigung von Knossos, dem größten minoischen Palast Kretas
Pilion-Gebirge
– zahlreiche Wanderrouten (unterstützt durch GPS-Daten) durch idyllische Bergdörfer, wie z.B.    Milies und Makrinitsa
– Besuch von Volos, Hafenstadt und Tor zum Pilion
Peloponnes
– Bergdorf Dimitsana im Hochland von Arkadien
– Wanderung zum Kloster Prodromou und Besichtigung
Insel Santorini
– Besichtigung der Ausgrabungsstätte Akrotiri
– botanische Wanderung zum Fotografieren der blühenden Anemonen, Orchideen, Chrysanthemen
City-Tour Athen
– Wanderung in den Athen umgebenden Gebirgen Pendeli (1107 m) und Hymettos (1027 m)
– Besuch der Museen
– Besichtigung Akropolis
– Bummel in den Szenevierteln Plaka, Psirri und Gazi
Halbinsel Chalkidiki
– Besuch der orthodoxen Mönchsrepublik Athos und Besichtigung der Klöster (beachten–Frauen    haben keinen  Zutritt)
Aber auch Inseln wie Rhodos oder Kos sind zu der Blüte- und Reifezeit interessante Reiseziele!

Inseln der Nördlichen Sporaden und das Pilion-Gebirge

kubische Insel-Architektur
Das Jahr 2015 hat begonnen, und man macht sich erste Gedanken über interessante Urlaubsziele in Griechenland.
Inseln sind in Griechenland immer wieder beliebte Reiseziele. Und wenn man die Nördlichen Sporaden wählt, kann man das Erlebnis des Besuchs einer Insel günstig verknüpfen mit dem Besuch einer imposanten Berglandschaft. Denn von den Inseln ist es nur ein „Sprung“ über Volos in das Pilion-Gebirge.

Unter dem Begriff „Sporaden“ verbergen sich zwei Inselgruppen der Ägäis, die Südlichen Sporaden und die Nördlichen Sporaden.

Hauptinseln der letzteren Gruppe sind Skopelos, Skiathos und Skyros. Die größte dieser drei Inseln ist Skyros. Reiseziel sollte der nördliche Teil der Insel sein, da er im Vergleich zum südlichen Inselteil gekennzeichnet ist durch eine üppige Vegetation. Hier lebt auch der überwiegende Teil der etwa 3000 Einwohner.

Der Hauptort Chora wird geprägt durch die bekannte Architektur der Kykladen, die weiß-blauen kubischen Häuser. Sehenswert sind auch die Kirchen, Kapellen und das Archäologische Museum.
Anziehungspunkt für die Touristen sind auch die kleinen halbwilden Ponys, die nur eine Schulterhöhe von etwa 110 cm erreichen.

Die Insel ist mit dem Flugzeug von Athen und Thessaloniki aus erreichbar und per Fähre von Volos.
Die Nachbarinseln Skopelos und Skiathos sind in kurzer Distanz per Fähre von Skyros aus erreichbar.

Den Aufenthalt in Skyros kann man noch interessanter gestalten, wenn man mit der Fähre nach Volos übersetzt und von dort aus das Pilion-Gebirge besucht. In der Saison kann man von Volos mit der Pilionbahn, einer kleinen 600 mm Schmalspurbahn, in das Bergdorf Milies fahren.
Interessant ist das Bergdorf Makrinitsa, bekannt mit dem Beinamen „Balkon von Volos“.
Aber auch für Wanderer bietet das Pilion-Gebirge zahlreiche Routen (s. eBook „Faszination Griechenland“).

Eine Urlaubskombination von Sporaden und Pilion ist also auf jeden Fall Gewähr für interessante und abwechslungsreiche Ferientage!

Volos als Reiseziel

Volos, Kirche "Agios Konstantinos" Wenn die wichtigsten Städte Griechenlands erwähnt werden, muss man auch über Volos sprechen.

Mit etwa 85000 Einwohnern gehört die Stadt nicht zu den zehn größten Städten des Landes, ist aber trotzdem wirtschaftlich bedeutungsvoll.

Volos liegt am Pagasäischen Golf, auch als Golf von Volos bezeichnet und gleichzeitig auch am Fuß des Pilion-Gebirges (s. Blogartikel vom 3. April 2014 „Reiseziele im Pilion-Gebirge“).

In der mythologischen Geschichte Griechenlands sollen in diesem Gebirge die Zentauren, eine Mischung aus Pferd mit Menschenkopf, gelebt haben.

Verglichen mit anderen griechischen Städten gibt es in Volos leider keine historische Altstadt. Sie wurde bei einem Erdbeben 1955 zerstört. Heute findet man an dieser Stelle moderne Gebäude. Besonders deutlich wird das, wenn man die lange Uferpromenade entlang spaziert, an der sich ein Restaurant an das andere reiht. Hier genießt man zum frischen Fisch den bekannten Schnaps „Tsipouro“, der aus den Pressrückständen von Weintrauben gewonnen wird.

Dem Touristen bieten sich Möglichkeiten zur Besichtigung bzw. zum Besuch von Sehenswürdigkeiten
» Kirche Agios Konstantinos
» Türme und Mauerreste des Schlosses
» verschieden Museen
» der große direkt am Pagasäischen Golf gelegene Park
» der alte Bahnhof von Volos
» der Hafen (nur geeignet für Schiffe bis zu etwa 150m Länge).
» Pilionbahn (verkehrt nur im Sommer)

Der Tourist, der sich Volos als Reiseziel wählt, kann die Stadt sowohl per Bahn, Flug, Schiff oder Auto (Entfernung von Athen ca. 320 Km) erreichen. Das Interessante an diesem Reiseziel ist aber die Vielfalt der Erlebnismöglichkeiten. Neben der unmittelbaren Stadt findet man sowohl Strände als auch das Pilion-Gebirge mit seinen malerischen Dörfern und dem Skicenter. Das Gebiet ist vom Pauschaltourismus bisher verschont geblieben. Das liegt sicher auch daran, dass man, außer in Volos, keine größeren Hotels findet. Empfehlenswert ist es, eine Unterkunft in einem der wunderschön restaurierten malerischen Herrenhäuser (Archontiko) zu buchen.

Die Herrenhäuser Griechenlands

Herrenhaus in Litochoro, Pilion-Gebirge
Die Stätten menschlichen Lebens in Griechenland bieten den Touristen die unterschiedlichsten architektonischen Merkmale. Inseln wie z. B. Mykonos, sind bekannt für die weißgetünchten kubischen Häuser. In Athen findet man, abgesehen von den Häusern in der Altstadt, der Plaka, viele Bauten im klassizistischen Stil. Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden dann Appartmenthäuser, die noch heute das Stadtbild prägen. In den bergigen Regionen Griechenlands trägt die Architektur wiederum andere Züge. Hier begeistern den Touristen die liebevoll restaurierten steinernen historischen Herrenhäuser, Arxontiko, die im 19. Jahrhunderts errichtet wurden (s.auch eBook Faszination Griechenland).
Im Rahmen der Förderung des Tourismus hatte Griechenland bereits 2011/2012 Förderprogramme aufgelegt, mit denen die Restaurierung der alten Herrenhäuser und deren Umbau in Hotels gefördert wurde. Die so in altem Ambiente entstandenen kleinen Hotels bieten jeden möglichen modernen Komfort. Die Hotels befinden sich entweder in privatem oder staatlichem Besitz und sind beliebte Ziele von Individualtouristen. Durch die Lage der Herrenhäuser in malerischen kleinen Bergdörfern mit engen gepflasterten Gassen, den Kalderimia, kann man den Aufenthalt in diesen Hotels mit interessanten Wanderungen, Kletter- oder Raftingtouren verbinden. Sehr schöne Arxontiko findet man z. B. auf dem Peloponnes in dem Dorf Dimitsana oder auch im Pilion-Gebirge in Litochoro.

Reiseziele im Pilion-Gebirge

Gasse in Makrinitsa
Die griechische Region Thessalien ist eine Landschaft voller Abwechslung, gekennzeichnet durch üppige Vegetation und ein angenehmes mildes Klima. Nirgendwo in Griechenland findet man so ausgedehnte Baumwollfelder wie hier in der thessalischen Tiefebene.
Zu dieser Region gehört auch das Pilion-Gebirge, dessen Hänge von dichten Wäldern besetzt sind. Mit 1.624 m ist der Pourianos Stavros der höchste Berg. Der Pilion lässt sich am besten bei einer Rundfahrt erkunden. Vielfach wird auch die ganze Halbinsel, an deren Ostküste sich die Ägäis befindet als Pilion bezeichnet. Das eigentliche Pilion-Gebirge erreicht man von der Hafenstadt Volos aus nach etwa 15 Km. Es ist eine interessante Strecke auf einer stetig ansteigenden Straße bis man zum Ort Portaria kommt. Von hier aus sind viele interessante Ziele erreichbar. Mehr als vierzig Dörfer bieten in restaurierten Herrenhäusern komfortable Unterkunftsmöglichkeiten.
Ein touristischer Höhepunkt ist das Bergdorf Makrinitsa. Man sagt auch, es sei der Balkon von Volos, weil man von hier einen schönen Panoramablick auf Volos hat.
Aber auch andere Dörfer wie z.B. Zagora und Milies sind sehenswerte Ziele. Milies erreicht man von Volos ( Kato Lechonia) mit der Pilion-Bahn, die jedoch nur in der Sommersaison verkehrt.
Von Frühjahr bis zum Herbst ist der Pilion ein beliebtes Wandergebiet. Wintersportmöglichkeiten bietet das Skigebiet bei Chania.
Heimatmuseen, alte Kapellen, ein Spaziergang durch jahrhundertealte gepflasterten Gassen und der entspannte Tagesausklang unter alten Platanen im Dorfzentrum runden das Urlaubserlebnis ab.

Herbsttouren in Griechenland

Blick von Makrinitsa auf VolosEs soll nicht gesagt werden, dass der Herbst in Griechenland keine Badefreuden mehr bereithält – das Wasser ist noch warm, und die Tagestemperaturen liegen auch im Oktober/November noch bei ca. 20°C. Aber das Leben auf den Inseln wird geruhsamer. Nach und nach schließen Souvenirgeschäfte und auch Tavernen. Die Besitzer ziehen sich auf ihre städtischen Wohnsitze zurück.
Es ist aber eine schöne Zeit für andere Aktivitäten, z.B. für die

Erkundung des Pilion

Das Gebirge gehört zur Präfektur Magnesia, im Nordwesten Griechenlands am Pagasäischen Golf. Der höchste Gipfel ist 1651 m.
Die Landschaft ist in vielerlei Hinsicht interessant.
Im Süden und Osten vom Meer begrenzt, sind durch dessen Einfluss die Winter mild und die Sommer frisch.
Das Piliongebirge ist mit einer artenreichen Flora bedeckt – Kiefern, Kastanien, Tannen, Heilkräuter der unterschiedlichsten Art. Interessant auch die zerklüftete Küstenlinie mit ihren schönen Stränden. Am eindrucksvollsten (so habe ich es empfunden) sind aber die malerischen Bergdörfer, wie z.B. Makrinitsa (s. eBook „Faszination Griechenland“), mit ihren engen Gassen.
Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum ist Volos. Auf Grund seiner Lage ist Volos der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung des Pilion. Volos ist günstig über die Autobahn von Athen oder Thessaloniki zu erreichen oder aber per Flug. Von hier aus kann man mit der Pilionbahn, einer Schmalspurbahn mit Spurweite 600 mm, in das Pilion-Gebirge fahren (es ist eine Museumsbahn, die nur in der Touristenzeit verkehrt).
Um all die interessanten Punkte des Pilion zu erreichen, empfiehlt es sich, ab Volos zu einer Rundreise mit dem Pkw aufzubrechen.

Weitere interessante Sehenswürdigkeiten

– Zagora, das größte Piliondorf
– Milopotamos, Hafen von Tsangarada
– Strand von Fakistra
– Anilio, typisches Pilionbergdorf
– Milies, Endstation der Pilionbahn, lokales Museum
– Vizitsa, Wohntürme und Herrenhäuser unter Denkmalsschutz
– Platania, Fischerdorf
Darüberhinaus stößt man vielerorts auch auf die antike Vergangenheit,
z. B. im Archäologischen Museum in Volos oder in der Ausgrabungsstätte der alten Stadt Demetrios (Tempel, Palast, Theater).
Eine Herbsttour in Griechenland bietet also viele interessante Möglichkeiten!

Frühling in Griechenland

Anemonen im Frühling auf dem Peloponnes
Als eines der beliebtesten südeuropäischen Urlaubsländer ist Griechenland zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Besonders die Monate April und Mai sind für Aktivurlauber in Griechenland günstige Reisemonate. Die maximalen Temperaturen liegen zwischen 20° C und 23° C, Regentage sind sehr selten.
Der 20. März 2013 ist Frühlingsanfang. Es ist die Jahreszeit, in der die Natur erwacht.
Fast 6000 Pflanzen- und 200 Baumarten geben der Natur im Frühling ihren besonderen Reiz. Alles blüht und grünt – Anemonen, Olivenbäume, Pfingstrosen, Oleander, Hibiskus – man kann nicht alle Pflanzenarten aufzählen.
In diesem Jahr ist die Frühlingszeit für Touristen auch deshalb interessant, weil das griechische Osterfest erst Anfang Mai begangen wird. Es ist das wichtigste Fest in Griechenland.
Jeder Tourist ist herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Griechen zu feiern (s. Blogartikel vom 2. April 2011 „2011 Ostern in Griechenland feiern“).
Der Reiseziele gibt es viele, zwei sollen wegen ihrer Gegensätzlichkeit vorgestellt werden.

Rhodos
-im Frühjahr ein wahres Blütenmeer – Hibiskus, Oleander, Pfingstrosen stehen in voller Blüte. Rhodos ist einer der Touristenmagnete Griechenlands. Es ist die Hauptinsel der Dodekanes-Inselgruppe in der südöstlichen Ägäis. An der Hafeneinfahrt stand einst eines der sieben Weltwunder der Antike – der Koloss von Rhodos. Heute werden die Touristen von der historischen Altstadt und der Kreuzritterburg angezogen. Es lohnt sich aber auch eine Fahrt in das Landesinnere. Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten ist die Stadt Lindos mit der Akropolis. Die Ausgrabungen der antiken Stadt Kamiros an der Westküste der Insel sind ebenfalls sehenswert.
Von der Insel zum Gebirge.
In der Region Thessalien in Nordgriechenland liegt das
Pilion-Gebirge
Üppige Vegetation, dichtbewaldete Gebirge und mildes Klima zeichnen diese Gegend aus. Nicht nur Wintersportler lieben das Pilion-Gebirge (wegen des Skiressorts), auch für Urlauber, die zu Fuß oder auf dem Rücken der Pferde unterwegs sein wollen, ist es eine ideale Landschaft. Es gibt mehr als zwanzig alte Dörfer mit engen, gepflasterten Gassen. So z. B. das alte Dorf Milies mit seinen großen Apfelplantagen. Hier endet auch die heute als touristische Attraktion betriebene Bahnlinie, die sogenannte Pilion-Bahn
(s. Text und Foto im eBook „Faszination Griechenland“).
Sie kommt von Volos und überwindet einen Höhenunterschied von etwa 450 m. Bekannte Bergdörfer sind Makrinitsa, Zagora und das nur wenige Kilometer entfernte Choreftón. Im Frühjahr ist diese Gegend ein einziges Meer blühender Kirsch-, Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume.
Eine Unterkunft in Griechenland zu buchen, ist kein Problem. Hotels aller Kategorien, Pensionen und gemütliche Privatunterkünfte findet man überall. Günstig ist die Buchung von Last Minute Reisen.

Entdecken Sie die wahre Schönheit Griechenlands

Makrinitsa im Pilion-Gebirge

Die Gestaltungsmöglichkeiten eines griechischen Urlaubs sind ausserordentlich vielfältig. Das ist zum Einen durch die natürlichen Gegebenheiten bedingt – zahllose Inseln, kilometerlange Sandstrände, hohe Gebirge und zum Anderen durch die unendliche Vielfalt antiker Stätten und interessanter Ausgrabungen.
Dass der Tourismus einer der bedeutendsten griechischen Wirtschaftszweige ist, ist allgemein bekannt. Die griechische Regierung ist deshalb bestrebt, alles zu tun, um möglichst vielen Touristen den Aufenthalt im Land so interessant und angenehm wie möglich zu gestalten – die Infrastruktur wird verbessert, Hotelkapazitäten werden erweitert und modernisiert, und neue spezielle Tourismusformen werden entwickelt. So z.B. der Religionstourismus, der medizinische Tourismus (s. Blogartikel vom 21. Oktober 2012 Griechenland und der medizinische Tourismus) und nunmehr der Landtourismus. Diese Tourismusform wendet sich mehr an den Individualurlauber. Sie zielt nicht auf den Massentourismus, den man in solchen Hochburgen wie Mykonos, Rhodos, Santorini vorfindet.
Es ist ein neues Konzept, welches in Griechenland eingeführt wird. Ausgewählt wurden traditionelle griechische Unterkünfte in besonders schöner landschaftlicher Umgebung – in Gebirgen, an der See, alten Dörfern, Olivenplantagen oder Weinanbaugebieten. Hier lernt man die traditionelle griechische Gastfreundschaft und das ursprüngliche Leben kennen. Die angebotene Kost ist typisch griechische Hausmannskost, hergestellt nach alten Rezepten.
Die Organisation, die dieses Konzept ins Leben gerufen hat und umsetzt, ist „Guest Inn“. Es ist ein Netz ausgewählter traditioneller griechischer Beherbergungsbetriebe. Die Mitglieder, die sich diesem Netzwerk angeschlossen haben, müssen spezifischen Qualitätsstandards bezogen auf Gastfreundlichkeit, Komfort und besondere landschaftliche Lage entsprechen. Für die Buchung einer Unterkunft in einem der Gästehäuser sollten sich die Urlauber an das elektronische Reservierungssystem Guest Inn wenden.
Guest Inn ist seit 2004 Mitglied im European Federation of Farm and Village Tourism.

Ein vergessenes Dorf am Fuß des Ossa-Gebirges

Die griechische Bergwelt zieht viele Touristen in ihren Bann – wegen ihrer Schönheit, Wildheit, wegen der Sagen, die sich um viele Gebirge ranken. Aber auch wegen der romantischen Bergdörfer. Vieles haben diese Bergdörfer gemeinsam – enge Gassen, steile Straßen, herrliche Bürgerhäuser in wehrhafter Architektur. Das eBook Faszination Griechenland stellt solche Bergdörfer vor – Metsovo, Makrinitsa, Arachova etc. Der Massentourismus erfasst diese Dörfer nicht, der Individualtourismus schon eher. Trotzdem gibt es auch heute noch kaum von ausländischen Touristen besuchte Dörfer. So z. B. der Ort Ambelákia am Fuß des Ossa-Gebirges in Thessalien. Fährt man auf der Autobahn von Athen nach Thessaloniki durchquert man das Tempi-Tal. Ein schmales, sehr reizvolles immergrünes Tal. Man erreicht nach etwa 350km Larissa, wo man dann Richtung Norden fährt und nach weiteren etwa 30Km nach Ambelákia kommt. So wie auch in Makrenitsa im Pilion-Gebirge, muß man das Fahrzeug am Ortseingang stehen lassen und den Ort zu Fuß betreten. Noch im 18.Jahrhundert sollen hier 6000 Menschen gelebt und gearbeitet haben. Haupterwerbszweig war die Herstellung eines speziell gefärbten Garns, welches in ganz Europa vertrieben wurde. Ambelákia war damals eine geschäftige Handelsstadt mit einem ausgeprägten sozialen Verständnis – es gab z.B. eine Krankenfürsorge und eine Altersrente. Die Stadt hatte einen Bischofspalast, eine Bibliothek und sogar eine eigene Universität. Mit Beginn des
19. Jahrhunderts jedoch beginnt der Niedergang der Stadt – Auswirkungen einer weltweiten Wirtschaftskrise sind auch hier spürbar, eine Choleraepidemie wütet, und auch der Zweite Weltkrieg ging nicht spurlos an Ambelákia vorbei – die Stadt geriet in Vergessenheit! Obwohl die Stadt heute gerade einmal etwa 500 Einwohner hat, wird versucht, Ambelákia wieder dem Tourismus zu erschließen, die ersten Restaurationsmaßnahmen der alten Herrenhäuser wurden eingeleitet.

Pilion-Gebirge im Frühling

Hotel in Portaria, Pilion-Gebirge

Griechenland ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. In einem Artikel vom 14. Januar stand der Frühling auf dem Peloponnes im Mittelpunkt. Aber auch ein Reiseziel im Norden Griechenlands ist im Frühling interessant – das Pilion-Gebirge. Es ist nur ertwa 15 Km von Volos entfernt. Die Tagestemperaturen im Mai liegen bei ca. 20°C, die Niederschlagsmenge beträgt ca. 50-60mm. Die Landschaft ist gekennzeichnet durch fast urwaldartig dichte Laubwälder, schroffe Gebirgszüge, malerische Bergdörfer mit gepflegten Apfel- und Birnengärten. Um diese Jahreszeit ein ideales Wandergebiet. Unterkunftsmöglichkeiten sind zahlreich vorhanden -z.B. in Tsagarada, Makrinitsa oder Portaria. Hotels findet man vielfach in der traditionellen Pilion-Architektur, wie das Foto zeigt.

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Kategorie: Reisen Griechenland