Archiv für die Kategorie „Thessaloniki“

Zweite Gourmet Oliven Ausstellung in Thessaloniki


Griechenland ist in Europa einer der Hauptproduzenten von Olivenöl.
Und so gehören die Oliven und das aus ihnen gewonnene Olivenöl untrennbar zum griechischen Leben und zur griechischen Küche.

Schon in der Antike spielte der Olivenbaum oder auch Ölbaum, eine wichtige Rolle.
Er galt als Symbol der Weisheit und des Friedens (s. auch Blogartikel „Die Zeit der Olivenernte in Griechenland“ vom 13. Dezember 2014 ).
Der Olivenbaum ist ein verzweigtes knorriges Gewächs und kann mehrere hundert Jahre alt werden.

Die bekanntesten griechischen Oliven sind die Kalamata-Oliven. Sie wachsen auf dem Peloponnes in einer Höhe von etwa 500 m.
Sie sind doppelt so groß wie die anderen Olivensorten, können aber natürlich nicht direkt vom Baum gepflückt und gegessen werden.

Dazu ist erst noch ein Entbitterungsprozeß erforderlich.
Bis die Oliven die gesamte Bearbeitungsprozedur hinter sich haben und dann verzehrt werden können, vergehen etwa 10 Monate.

In diesem Jahr findet nun zum zweiten Mal in Thessaloniki im Cultural Center die „Gourmet Olive Exhibition & Delicacies“ statt.
Vom 2.5. – 5.5.2017 öffnen sich die Türen im Kulturzentrum Lab’Attoir.
Teilnehmer aus 17 Ländern sind gelistet.

Zahlreiche Gourmetprodukte und Rezepte werden präsentiert, begleitet von diversen Veranstaltungen.

Ein Besuch dieser Oliven-Ausstellung ist zu empfehlen. Die Ausstellung ist von 11 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

Kalamata – Ausgangspunkt für die Erkundung des Peloponnes


Zahnradbahn Diakopto - Kalavrita

Kalamata liegt nicht direkt im Zentrum des Peloponnes, sondern im Süden am Ionischen Meer. Es ist eine Hafenstadt, die auch über einen internationalen Flughafen verfügt. Bekannt wurde sie u.a. auch durch die schwarzen Kalamata-Oliven.
Die Stadt ist deshalb für den Tourismus interessant, weil sie gut erreichbar ist – Fährverbindungen, Fernbusse der Gesellschaft KTEL, gut ausgebautes Straßennetz nach Athen (240 Km) und Patras (220 Km) und ein auch von internationalen Gesellschaften angeflogener Flughafen.
Allein in diesem Jahr wird der „Captain Vassilis Constantakopoulos Airport“ über 18 neue Charterflugverbindungen erreichbar sein. So z.B. Frankfurt, München, Hamburg, Prag, Wien und weiteren europäischen Städten. Auch Thessaloniki wird fünfmal wöchentlich von Kalamata aus angeflogen.

Von Kalamata aus kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Peloponnes erkunden.
Der Peloponnes sollte ohnehin der Schwerpunkt einer Griechenland-Rundreise sein.
Im Rahmen dieses Artikels kann man nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nennen – Mykene und die Ausgrabungen Heinrich Schliemanns, Nafplio die erste Hauptstadt Griechenlands, Olympia, Mystras, Korinth, das Lousios-Tal und natürlich die eigenwilligste Kulturlandschaft Griechenlands, die Mani.

Sehr interessant ist auch eine Fahrt mit der Zahnradbahn von Diakopto nach Kalavrita.
Weitere Informationen finden sich auch in dem eBook Faszination Griechenland.
Bezogen auf das Klima sind Kalamata und der Peloponnes am besten in den Monaten April/Mai (Tagestemperatur 20°C-24°C) und Oktober/November (Tagestemperatur 24°C-20°C) zu bereisen.

Meteora-Klöster in Thessalien( I/III)

Im Rahmen des Blogartikels „Religionstourismus in Griechenland“ vom 23. Juni 2011 wurden die Meteora-Klöster bereits einmal erwähnt.

Aber gerade die geschichtliche Bedeutung dieser Klosteranlagen ist es wert, etwas detaillierter darauf einzugehen.
Durchquert man die thessalische Tiefebene von Süden kommend Richtung Norden sieht man vor sich die gewaltigen Bergzüge Zentralgriechenlands. Und unmittelbar steht man vor den Meteora-Felsen mit ihren Klöstern.

An derem Fuss liegt die Stadt Kalambaka.
Kalambaka ist sowohl mit der Eisenbahn als auch günstig mit dem Auto über die Autobahn A 1 von Athen kommend (350 Km) bzw. über die Autobahn A 2 von Thessaloniki kommend (250 Km) zu erreichen.

Die Felsformationen selbst kann man als ein Naturphänomen bezeichnen.
Zu deren Entstehung gibt es verschiedene Theorien, aber bis jetzt gibt es keine allgemein anerkannte Erklärung zur Entstehungsgeschichte.
Auch zum Zeitpunkt der Ansiedlung gibt es keine genauen Hinweise. Man geht vom Zeitraum des 10. bis 11. Jahrhundert aus.

Wie der Besucher noch heute feststellen kann, sind die einzelnen Klöster sehr schwer zugänglich. Das war aber beabsichtigt, denn sie sollten den Mönchen ja Schutz bieten. Der Zugang heute ist natürlich über Treppen möglich. An einigen Klöstern, wie z. B. dem Kloster Metamorphosis, kann man noch die Seilwinden sehen, mittels deren Hilfe die Mönche früher Personen und Waren in großen Netzen nach oben gezogen haben.

Insgesamt gibt es vierundzwanzig Klöster, davon sind jedoch nur noch sechs bewohnt und können besichtigt werden.

Das sind die Klöster
– Metamorphosis
– Vaarlam
– Roussanou
– Aghios Stephanous
– Aghios Triádos ( Heilige Dreifaltigkeit)
– Aghios Nikolas Anapafsas

In folgenden Artikeln werden einige der Klöster etwas näher vorgestellt.

Reiseziele im Pilion-Gebirge


Gasse in Makrinitsa

Die griechische Region Thessalien ist eine Landschaft voller Abwechslung, gekennzeichnet durch üppige Vegetation und ein angenehmes mildes Klima. Nirgendwo in Griechenland findet man so ausgedehnte Baumwollfelder wie hier in der thessalischen Tiefebene.
Zu dieser Region gehört auch das Pilion-Gebirge, dessen Hänge von dichten Wäldern besetzt sind. Mit 1.624 m ist der Pourianos Stavros der höchste Berg. Der Pilion lässt sich am besten bei einer Rundfahrt erkunden. Vielfach wird auch die ganze Halbinsel, an deren Ostküste sich die Ägäis befindet als Pilion bezeichnet. Das eigentliche Pilion-Gebirge erreicht man von der Hafenstadt Volos aus nach etwa 15 Km. Es ist eine interessante Strecke auf einer stetig ansteigenden Straße bis man zum Ort Portaria kommt. Von hier aus sind viele interessante Ziele erreichbar. Mehr als vierzig Dörfer bieten in restaurierten Herrenhäusern komfortable Unterkunftsmöglichkeiten.
Ein touristischer Höhepunkt ist das Bergdorf Makrinitsa. Man sagt auch, es sei der Balkon von Volos, weil man von hier einen schönen Panoramablick auf Volos hat.
Aber auch andere Dörfer wie z.B. Zagora und Milies sind sehenswerte Ziele. Milies erreicht man von Volos ( Kato Lechonia) mit der Pilion-Bahn, die jedoch nur in der Sommersaison verkehrt.
Von Frühjahr bis zum Herbst ist der Pilion ein beliebtes Wandergebiet. Wintersportmöglichkeiten bietet das Skigebiet bei Chania.
Heimatmuseen, alte Kapellen, ein Spaziergang durch jahrhundertealte gepflasterten Gassen und der entspannte Tagesausklang unter alten Platanen im Dorfzentrum runden das Urlaubserlebnis ab.

Herbsttouren in Griechenland


Blick auf Volos von Makrinitsa

Es soll nicht gesagt werden, dass der Herbst in Griechenland keine Badefreuden mehr bereithält – das Wasser ist noch warm, und die Tagestemperaturen liegen auch im Oktober/November noch bei ca. 20°C. Aber das Leben auf den Inseln wird geruhsamer. Nach und nach schließen Souvenirgeschäfte und auch Tavernen. Die Besitzer ziehen sich auf ihre städtischen Wohnsitze zurück.
Es ist aber eine schöne Zeit für andere Aktivitäten, z.B. für die

Erkundung des Pilion

Das Gebirge gehört zur Präfektur Magnesia, im Nordwesten Griechenlands am Pagasäischen Golf. Der höchste Gipfel ist 1651 m.
Die Landschaft ist in vielerlei Hinsicht interessant.
Im Süden und Osten vom Meer begrenzt, sind durch dessen Einfluss die Winter mild und die Sommer frisch.
Das Piliongebirge ist mit einer artenreichen Flora bedeckt – Kiefern, Kastanien, Tannen, Heilkräuter der unterschiedlichsten Art. Interessant auch die zerklüftete Küstenlinie mit ihren schönen Stränden. Am eindrucksvollsten (so habe ich es empfunden) sind aber die malerischen Bergdörfer, wie z.B. Makrinitsa (s. eBook „Faszination Griechenland“), mit ihren engen Gassen.
Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum ist Volos. Auf Grund seiner Lage ist Volos der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung des Pilion. Volos ist günstig über die Autobahn von Athen oder Thessaloniki zu erreichen oder aber per Flug. Von hier aus kann man mit der Pilionbahn, einer Schmalspurbahn mit Spurweite 600 mm, in das Pilion-Gebirge fahren (es ist eine Museumsbahn, die nur in der Touristenzeit verkehrt).
Um all die interessanten Punkte des Pilion zu erreichen, empfiehlt es sich, ab Volos zu einer Rundreise mit dem Pkw aufzubrechen.

Weitere interessante Sehenswürdigkeiten

– Zagora, das größte Piliondorf
– Milopotamos, Hafen von Tsangarada
– Strand von Fakistra
– Anilio, typisches Pilionbergdorf
– Milies, Endstation der Pilionbahn, lokales Museum
– Vizitsa, Wohntürme und Herrenhäuser unter Denkmalsschutz
– Platania, Fischerdorf
Darüberhinaus stößt man vielerorts auch auf die antike Vergangenheit,
z. B. im Archäologischen Museum in Volos oder in der Ausgrabungsstätte der alten Stadt Demetrios (Tempel, Palast, Theater).
Eine Herbsttour in Griechenland bietet also viele interessante Möglichkeiten!

Makedonien und seine touristischen Sehenswürdigkeiten – Kastoria – (III/III)

Herrenhaus im Pelion-Gebirge
Wenn man Thessaloniki als Ausgangspunkt der Erkundung Makedoniens nimmt und von hier aus in südwestlicher Richtung auf der neuen Autobahn A 2 knappe 150 Kilometer fährt, bei dem Ort Siatista abzweigt, erreicht man nach weiteren 50 Kilometern Kastoria.

Kastoria

wird als eine der schönsten Städte Makedoniens bezeichnet.
Es ist die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur. Kastoria ist zwar nicht mit der Eisenbahn zu erreichen, verfügt aber über einen nationalen Flughafen, der von Athen aus angeflogen wird.
Die Stadt liegt unmittelbar am Orestida-See, der es den vielen direkt am See gelegenen Tavernen ermöglicht, immer frischen Fisch anzubieten.
Mit einer Fläche von fast 30 Km² ist der See natürlich auch ideal geeignet für den Wassersport.
Wirtschaftlich erblühte Kastoria im 17./18. Jahrhundert. Kastoria war damals wie heute das Zentrum der Pelzverarbeitung Griechenlands. Die Kürschnerwaren werden weltweit vertrieben, und so findet man sie auch in den eleganten Geschäften in Athen. Neben Kastoria befanden sich auch in dem kleinen Ort Argos Orestiko (ca. 10 Kilometer von Kastoria) zahlreiche Werkstätten für Pelzverarbeitung. Gegen Ende der 1970er Jahre waren ca. 10000 Beschäftigte in der Pelzindustrie erfasst.
Was bietet Kastoria aber dem heutigen Touristen?
Interessant ist die Stadt vor allen Dingen wegen ihrer gut erhaltenen Altstadt. Sehenswert sind besonders die Herrenhäuser aus dem 18./19. Jahrhundert. Ähnliche Gebäude findet man in dem Bergdorf Makrinitsa im Pilion-Gebirge (s. eBook „Faszination Griechenland“). Im unteren Stockwerk befanden sich die Lagerräume, in den darüberliegenden Stockwerken die Wohnräume. Das Volkskundemuseum von Kastoria ist in einem solchen ehemaligen Herrenhaus untergebracht.
Heute leben etwa 37000 Einwohner in dem Regionalbezirk Kastoria, es gibt aber 70 byzantinische Kirchen, die teilweise als Kunstdenkmäler eingestuft wurden.
Auch im Spätherbst ist Kastoria eine Reise wert!

Makedonien und seine touristischen Sehenswürdigkeiten – Chalkidiki – (II/III)

Pfad zum Olymp

Aber nicht nur die Hauptstadt Thessaloniki ist ein interessantes Reiseziel. Wohl am besten erschlossen ist

Chalkidiki

die Halbinsel mit Athos, der autonomen Mönchsrepublik auf dem Heiligen Berg. Ausführliche Informationen zur Mönchsrepublik kann man dem eBook „Faszination Griechenland“ entnehmen.
Auch die anderen beiden „Finger“ von Chalkidiki, die Halbinseln Kassandra und Sithonia bieten viele interessante touristische Ziele.
So z.B. die Tropfsteinhöhlen bei Petralona auf der Halbinsel Kassandra. Die Funde dieser Höhle sind in einem Museum direkt neben der Höhle zu besichtigen.
Sithonia, die mittlere Halbinsel von Chalkidiki, ist interessant wegen der malerischen Fischerhäfen und den ausgedehnten Sandstränden. Ein Abstecher zu alten Dörfern, wie z.B. Ormilia, ist lohnenswert, um die alten Häuser und Kirchen des Dorfes zu besichtigen.

Olymp

Fährt man von Thessaloniki etwa 90 Km in südlicher Richtung auf der Autobahn A1 erreicht man Litochoro, Ausgangspunkt für Wanderungen bzw. Bergbesteigung des Olymp. Der Olymp ist mit seinem Gipfel Mytikas mit einer Höhe von 2918 m das höchste Gebirge Griechenlands. Um den Olymp ranken sich zahlreiche Sagen. In der griechischen Mythologie war es der Berg der Götter. Hier sollen zwölf Götter gewohnt haben – u.a. Zeus mit seinen Kindern, Apollon, Aphrodite, Hermes.
Das Gebirgsmassiv des Olymp ist ein majestätisches Gebirge. An seinem Fuß befindet sich die antike Stadt Dion. Die Archäologen haben hier verschiedene Heiligtümer freigelegt – Tempel, Theater, das Heiligtum der Demeter. Das Museum von Dion beherbergt eine interessante Skulpturensammlung. Der Olymp ist heute ein Nationalpark, durch den der Europäische Wanderweg E 4 führt. Beeindruckend sind nicht nur die Felswelt, Fauna – wilde Akelei, Flockenblume, endemische Veilchenarten – und die etwa 32 Wildtierarten – Reh, Wildschwein, Steinmarder, Fuchs. Der Olymp wurde erstmals 1913 von zwei Bergsteigern aus Genf und dem Griechen Christos Kakalos bestiegen.
Heute ist der Olymp ein beliebtes Ziel für Wanderer, Bergsteiger und auch Skisportler. Es gibt ausgebaute Wanderwege, mehrere Schutz- und Berghütten sowie Skipisten und Schlepplifte.
Der Aufstieg zum Gipfel wird allerdings nur mit erfahrenen Bergsteigern empfohlen. Ausgangspunkt ist in der Regel wie schon erwähnt Litochoro.

Makedonien und seine touristischen Sehenswürdigkeiten – Thessaloniki – (I/III)

Der heutige griechische Staat ist in 13 Regionen mit Regionalbezirken untergliedert. Die flächen- und bevölkerungsmäßig größte Region ist die im Norden Griechenlands gelegene Region Zentralmakedonien. Es ist die nach der Region Attika flächen- und bevölkerungsmäßig zweitgrößte und m.E. auch die für Touristen interessanteste Region.
Wirtschaftliches und kulturelles Zentrum ist Thessaloniki.
Wie überall in Griechenland findet man auch hier zahllose Zeugen der griechischen Geschichte und Kultur sowie atemberaubende Landschaften.
Einige besondere touristische Sehenswürdigkeiten sollen vorgestellt werden.

Thessaloniki

Es ist eine lebendige Stadt mit mehr als einer Million Einwohnern, die sich in eine lebhafte geschäftige Unterstadt und eine beschauliche Oberstadt mit malerischen Gassen und blühenden Gärten gliedert.
Wahrzeichen der Stadt ist der Weisse Turm, Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Die Infrastruktur wird verbessert, die neue U-Bahn soll 2014 in Betrieb gehen (s. Blogartikel „Archäologische Funde beim U-Bahn-Bau in Thessaloniki“ vom 17. Juli 2012).
Die Stadt hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, in denen sich auch ihre jahrtausendealte Geschichte widerspiegelt:
-Archäologisches Museum
-Volkskundemuseum
-Galeriusbogen, zum Sieg von Galerius 305 n. Chr. über die Perser
-Ahiropiitos-Kirche
-Vlatadon-Kloster
um nur einige zu nennen.
Universität, Industrie und Hafenwirtschaft prägen das Gesicht der Stadt.
Alljährlich findet im September die Internationale Messe statt, anschließend das Griechische Filmfestival.
Auch in der näheren Umgebung findet man interessante Ziele – Panorama-Hügel, Fischerdörfer am Thermaischen Golf, Strandbäder.
Vor einem Besuch der Stadt sollte man sich jedoch bei der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr detaillierte Informationen einholen. Das ist hier möglich:
Tsimiski 136, P.C. 54621, Thessaloniki
Information Office
Tel : +30 2310 2211000
Fax : +30 2310 221380
E-mail : tour-the@otenet.gr

Reisen nach Griechenland 2013 im Aufwind!

Bereits im April dieses Jahres hatte der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras seinen Optimismus darüber ausgedrückt, dass sich die Zeichen mehren, dass die jahrelange Rezession einem Ende entgegengeht. Ein Zeichen sei u.a. die Tatsache, dass im März erstmals die Zahl der Neueinstellungen von Beschäftigten über der der Entlassungen lag.
Auch die international tätige Rating Agentur „Fitch Ratings“, die die Kreditwürdigkeit von Unternehmen aber auch Staaten, beurteilt, hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands um eine Stufe erhöht.
Die Haupterwartungen liegen dabei auf dem Tourismussektor, dem zweitgrößten Wirtschaftssektor des Landes.
Die Anstrengungen der griechischen Regierung durch nationale wie auch internationale Massnahmen zeigen positive Wirkungen. So wird im Jahr 2013 mit einer deutlichen Zunahme von Touristen gerechnet – Chinesen, Inder und auch wieder Deutsche. In einem vom ZDF am 29. Mai 2013 ausgestrahlten Beitrag über Rhodos im Rahmen der Sendereihe „Auslandsjournal – Der Sommer der Hoffnung, Griechenland setzt auf deutsche Urlauber“ ist die Rede davon, dass 2013 etwa 15% mehr deutsche Urlauber als 2012 das Land bereisen werden.
Insgesamt soll der Tourismus 12 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen.
Neben verbessertem Service und weiter ausgebauter Infrastruktur bieten auch die günstigen Hotelpreise erhebliche Anreize. In 4- und 5-Sterne-Hotels sind die Preise zwischen 15% und 20% gesunken.
Etwa 50000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.
Im Rahmen des Thementourismus (z.B. Religions-, Wander- und Tauchtourismus) entwickelt sich auch der Hochzeitstourismus.
Ein besonderes Augenmerk legt das Ministerium für Tourismus auf die Entwicklung des maritimen Tourismus, hier wiederum auf den Yachttourismus. Da besteht noch ein großes Entwicklungspotenzial. Obwohl Griechenland für diese Tourismusart über beste Voraussetzungen verfügt, liegt es bezüglich der Infrastruktur weit hinter anderen Ländern zurück. Auf dem Posidonia See Tourismus Forum in Athen stellte der Präsident der Hellenic Chambre of Shipping folgende Zahlen gegenüber:
– Küstenlänge Griechenland 16000 Km,        14400 Liegeplätze
– Küstenlänge Frankreich       6300 Km,      226000 Liegeplätze.
Allein diese Zahlen machen das noch vorhandene Potenzial deutlich (s.Internetportal „Travelling News“ vom 30.5.2013).
Beliebteste Reiseziele sind natürlich Inseln wie Rhodos, Mykonos, Kreta, Kos, denen auch die ARD und Sat1 Beiträge widmen werden (Info s. oben).
Das wachsende Interesse deutscher Urlauber an Reisen nach Griechenland nimmt auch die Fluggesellschaft Germanwings zur Kenntnis und eröffnet 2013 neue Flugrouten ab Hamburg nach Kos, Iraklion und Korfu sowie ab Hannover nach Thessaloniki.

Ein günstiger Kurztripp zum griechischen Osterfest 2013


Lamm - der griechische Osterfestbraten

Die griechisch-orthodoxen Osterfeiertage stehen unmittelbar bevor.
Am Freitag, 3. Mai 2013, wird in Griechenland der orthodoxe Karfreitag gefeiert. Es ist eines der wichtigsten Feste, zu denen sich die ganze Familie zusammenfindet. Gemeinsam wird an den feierlichen Prozessionen, die im ganzen Land stattfinden, teilgenommen.
Die Bedeutung des griechischen Osterfestes war bereits Gegenstand des Blogartikels vom 2. April 2011 „2011 Ostern in Griechenland feiern“.
Ein Kurztripp empfiehlt sich in zweierlei Hinsicht.
Zum Einen herrschen in Griechenland gegenwärtig bereits hochsommerliche Temperaturen, Athen z.B. 30°C, Mykonos 25°C und zum Anderen sind die Hotelpreise sehr günstig.
Das Reiseinformationsportal Trivago nennt für Topdestinationen u.a. folgende Preisreduzierungen:
– Athen, Radisson Blu Park (5 Sterne),  62% Rabatt
– Mykonos, Harmony (4 Sterne),  40% Rabatt
– Nafplion,Nafplio Palace Hotel (5 Sterne),  35% Rabatt
– Rethymnon, Civitas Rethymnae (5 Sterne),  68% Rabatt
– Thessaloniki, The Met (5 Sterne),  31% Rabatt
Die sprichwörtliche griechische Gastfreundschaft und das feierliche österliche Treiben sind Garant für interessante Urlaubstage!

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Kategorie: Reisen Griechenland