Archiv für die Kategorie „Urlaubsland Griechenland“

Astypálea – ein Inseltipp!


Windmühlen in Mykonos - einst wichtigster Bestandteil der Wirtschaft

Windmühlen – einst wichtigster Bestandteil der Wirtschaft der Insel

Wenn man über die aus etwa 2500 Inseln bestehende griechische Inselwelt spricht
(s. eBook „Faszination Griechenland“) wird kaum die Rede von Astypálea – einer knapp 100 Km² großen Insel in der Südlichen Ägäis die Rede sein.

Denn diese kleine Insel findet man kaum in den Katalogen der großen Reiseveranstalter.

Sie ist vom Tourismus im Prinzip noch fast unberührt.

Die Ansiedelungen in Astypálea gehen bis ins 5. Jh. v. Chr. zurück.

Heute leben dort etwa 1400 Einwohner in vier Ortschaften.

Der Hauptort ist Chora, gekrönt wird er von den Ruinen eines venezianischen Kastells.

Wenn man durch die engen Gassen schlendert, wird man betreffend die Architektur, an manche andere griechische Insel – sofern als Tourist schon einmal besucht – erinnert. So z.B. Mykonos oder Santorini.

Auch in Astypálea findet man enge Gassen, Windmühlen, kubische Häuser und blau bemalte Türen oder Fensterrahmen.

Um es in diesem Zusammenhang zu erwähnen – der Farbe „Blau“ kommt in der griechischen Architektur eine besondere Bedeutung zu.
Sie wird mit der Ewigkeit in Verbindung gebracht und so auch mit dem griechischen Zeus, dem mächtigsten der olympischen Götter.

Die kleine Insel hat natürlich keinen Flughafen.
Sie ist aber per Schiff von Piräus aus mehrmals in der Woche mit einer konventionellen Fähre nach etwa 10 – 12 Stunden oder aber mit einer Hochgeschwindigkeitsfähre nach 6—9 Stunden zu erreichen.
Es gibt herrliche Sandstrände, und so ist Astypálea ein empfehlenswertes Reiseziel!

Die Lousios-Schlucht in Arkadien

Lousios-Schlucht

Arkadien – eine Berglandschaft im Zentrum der Halbinsel Peloponnes, dicht bewaldet und mit etwa 35 Einwohnern pro Km² auch relativ dünn besiedelt.

Die Hauptstadt Tripoli ist von Athen nach ca. 160 Km über die Autobahn A 8 erreichbar.

Kloster Prodromou

Unsere Autorundreise führte uns u.a. auch in dieses herrliche Stückchen Land (s. auch eBook „Faszination Griechenland“ ).

Neben interessanten Städten wie z.B. Demitsana und Stemnitsa, wo allein schon die Unterkunft in einem der renovierten Herrenhäuser, den Archontiko, ein Erlebnis ist ,hat uns besonders die Lousios-Schlucht begeistert.

Thermen des Asklepeion

Unser Ausgangspunkt zu dieser nahegelegenen Schlucht war Dimitsana.

Die Schlucht ist tief in die bewaldete Bergwelt eingeschnitten und wird von dem Fluss Lousios durchflossen, nach dem das Tal auch benannt wurde.

Die Länge der Schlucht beträgt 5 km, und man kann sie gut durchwandern.

In die Felsen eingebaut findet man auch noch bewohnte Klöster, die besichtigt werden können. So z. B. das Kloster Prodromou (s. Foto).

Der Ort Dimitsana befindet sich am oberen Ende und der Ort Stemnitsa am unteren Ende der Schlucht.

Hier liegt übrigens auch Gortys mit den antiken Resten des Heiligtums „Asklepios“.

Die Akropolis – das Wahrzeichen Athens (II/III)


Wie schon im vorigen Artikel erwähnt, betritt man den Komplex der Akropolis durch die Propyläen – das imposante Eingangstor.

Der sicher für alle Touristen beeindruckendste Moment ist der Anblick des gewaltigen Tempels, des Parthenon.
Seine Grundfläche nimmt etwas über 2000 m² ein.

Der Marmor für den Tempel wurde im Gebirgsmassiv des Penteli am nordöstlichen Außenbezirk von Athen abgebaut und mit Maultieren auf den Akropolisfelsen transportiert.

Der blendendweiße Marmor wurde mit Mineral- und Pflanzenfarben getüncht, um das strahlende Weiß etwas zu dämpfen.

Der Tempel ist der Stadtgöttin Pallas Athene geweiht.
Im Tempel soll eine große Statue der Göttin Athene gestanden haben.
Für diese Statue sollen mehr als 1000 Kg reines Gold verarbeitet worden sein. Der Verbleib der Statue ist bis heute unklar.

Der Tempel wurde 447 – 438 v.Chr. erbaut. Als die Perser Athen erobert hatten wurde er zerstört und in den Jahren 361 – 363 v.Chr. wieder aufgebaut.

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts geriet Athen unter die Osmanische Herrschaft, die den Parthenon als Pulverlager nutzte.
Im Krieg mit den Venezianern wurde der Tempel beschossen, das Pulverlager explodierte und beschädigte den Tempel schwer.

Als Griechenland dan 1832 unabhängig wurde, begann man dann mit dem Wiederaufbau des Parthenon.

Ein Stück vom Fries in der inneren Säulenhalle ist heute noch erkennbar – ein Meisterwerk griechischer Bildhauerkunst.

Man muß hinzufügen, dass sich viele Skulpturen und Reliefs des Parthenon im Britischen Museum in London sowie im Louvre befinden. Vieles jedoch auch in dem 2009 eröffneten Akropolismuseum in Athen.

Der Besuch der Akropolis gleicht einer Reise in die Antike und sollte bei einem Aufenthalt in Athen unbedingt eingeplant werden!

Gortyn und die Gesetzestexte



Nur etwa 40 Km entfernt von Iraklion, dem Hauptort der größten griechischen Insel Kreta, befindet sich die Ausgrabungsstätte Gortyn.

Es ist eine Insel, die eigentlich zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist.
Selbst jetzt im Oktober kann man noch mit Wassertemperaturen von bis zu 24° C rechnen.

Abgesehen von herrlichen Sandstränden und über 2000 m hohen Gebirgen, bietet die Insel viele Sehenswürdigkeiten –

den minoischen Palast von Knossos, die Lassithi-Hochebene mit ihren Windmühlen, die venezianische Festung Spinalónga, die 16 Km lange Samaria – Schlucht,
den Palmenhain Vái, die Ausgrabungsstätte Gortyn (manchmal auch „Gortys“) und weitere.

Die Stadt wird bereits bei Homer erwähnt. Als die Römer 69 v. Chr. die Insel besetzten, wurde sie zur Hauptstadt der römischen Provinz Kreta.

Wie man noch heute aus den Ruinen der einst prächtigen Bauten schließen kann, war es eine wohlhabende Stadt.

Eine der bedeutendsten noch heute zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten sind die Gesetze von Gortyn. Sie sind die ältesten bekannten europäischen Gesetze. Es ist beeindruckend, die auf Stein gemeißelten Inschriften auf den halbrunden Wänden zu betrachten.

Hauptsächlicher Gegenstand der Texte sind Strafrecht, Erbrecht, Familienrecht und Prozessrecht.
Entdeckt wurden die Gesetzestafeln bei Ausgrabungen 1884 durch italienische Archäologen.

Bezüglich der Insel Kreta wird auch auf das eBook „Faszination Griechenland“ verwiesen.

Ebook „Faszination Griechenland“ in überarbeitetem Format


Wenn man einen Urlaub plant und dabei an Sonne, Strand, Meer denkt  und das Ganze mit antiken Stätten, interessanten Ausgrabungen verbinden will,  kommt man an Griechenland nicht vorbei.

Kein Land am Mittelmeer verbindet Antike und Moderne so wie Griechenland, welches aus einer einzigartigen Inselwelt mit weit mehr als 2500 Inseln besteht.
Das interessante digitale Buch vermittelt Ihnen dazu vielfältigste Informationen.
Es jwurde in den Formaten ePub und Mobipocket mit eingearbeiteter Bilderschau über Athen erstellt.

In diesen Formaten wird das eBook „Faszination Griechenland“ über alle Internet-Buchhandlungen vertrieben.

Insel Ägina – ein neues Museum entsteht

Hafenpromenade der Insel Ägina

 

Nur etwa 50km entfernt von Athen liegt die Insel Ägina im Saronischen Golf und damit von Athen aus bequem als Tagesausflug zu besuchen.
Auf dieser Insel wurde 1829 das Archäologische Museum, das erste Museum Griechenlands, eröffnet. Nunmehr ist der Neubau eines Museums für zeitgenössische Kunst vorgesehen. Ausgestellt werden die Werke von Christos Kapralos – handgearbeitete Skulpturen aus Kupfer und Terrakotten sowie Zeichnungen und Gemälde. Kapralos war international renommiert und einer der bedeutendsten griechischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er verstarb 1993 in Athen.

Das Akropolis-Museum in Athen (1/2)

Asklepios der Gott der Heilkunst

Da das auf dem Akropolis-Felsen 1937 errichtete Museum nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach, wurde 2002 mit dem Bau eines neuen Museums begonnen.
Der Neubau erfolgte auf einem der Akropolis gegenüberliegenden ehemaligen Kasernenstandort. Architekt war der Schweizer Bernard Tschumi. Die Arbeiten begannen 2002.
Eröffnet wurde es am 20. Juni 2009. Das Gebäude entspricht den modernsten Anforderungen, es liegt auf Gleitpendellagern und ist somit erdbebensicher.
Die architektonische Leistung wird mit der Nominierung für den Mies-van-der-Rohe-Preis für zeitgenössische Architektur gewürdigt.

Die Preisverleihung erfolgt am 20. Juni 2011 im Mies-van-der-Rohe Pavillon in Barcelona.

 

Auszeichnung

Kategorie: Reisen Griechenland