Archiv für die Kategorie „Wintersportgebiete“

Einige Aspekte zum griechischen Tourismus 2014

Gegenwärtig findet in Berlin die ITB 2014 statt. Es ist die weltgrößte Messe auf dem Gebiet des Tourismus. Unter den zahlreichen Teilnehmern ist auch Griechenland.
Der Präsident der griechischen Touristikunternehmen SETE, Herr Andreas Andreadis, machte in seiner Erklärung deutlich, dass sich die griechische Tourismusbranche auf dem weiteren Weg der Stabilisierung befindet. Die Branche ist bestrebt, durch höhere Standards und bessere Qualität den Tourismus nachhaltig zu fördern. Damit werden die 2013 erzielten Einnahmen aus dem Tourismus in Höhe von etwa 11,6 Milliarden Euro weiter gesteigert.
Er schätzte ein, dass 2014 bis zu 2,7 Millionen Touristen aus Deutschland erwartet werden. Zahlreiche Einzelmassnahmen wurden festgelegt,
So z. B. sind die wichtigsten Museen und archäologischen Stätten vom April bis 31. Oktober 2014 von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Modernisierungsmassnahmen touristischer Anlagen werden vorgenommen – ab 1. April wird das in dem mehr als 2000 m hohen Gebirgsmassiv des Parnass gelegene Ski-Center umfangreich modernisiert und ausgebaut. Fast 30 Millionen Euro sollen bis zur Fertigstellung im November 2014 investiert werden. Auch die großen Reiseveranstalter wie TUI haben das im griechischen Markt schlummernde Potential erkannt. Ein Treffen mit der grichischem
Tourismusministerin Frau Olga Kefalogianni in Berlin im Rahmen der Tourismusmesse ITB bestätigte den beabsichtigten Ausbau der Zusammenarbeit.
Interessant ist auch das Angebot von Ryan-Air, im April und Mai 2014 mehrmalige Flüge pro Woche ab Athen nach Rhodos, Chania/Kreta und Thessaloniki zu einem absoluten Billigpreis von 15 Euro für den Einwegflug anzubieten.

Makedonien und seine touristischen Sehenswürdigkeiten – Chalkidiki – (II/III)

Pfad zum Olymp

Aber nicht nur die Hauptstadt Thessaloniki ist ein interessantes Reiseziel. Wohl am besten erschlossen ist

Chalkidiki

die Halbinsel mit Athos, der autonomen Mönchsrepublik auf dem Heiligen Berg. Ausführliche Informationen zur Mönchsrepublik kann man dem eBook „Faszination Griechenland“ entnehmen.
Auch die anderen beiden „Finger“ von Chalkidiki, die Halbinseln Kassandra und Sithonia bieten viele interessante touristische Ziele.
So z.B. die Tropfsteinhöhlen bei Petralona auf der Halbinsel Kassandra. Die Funde dieser Höhle sind in einem Museum direkt neben der Höhle zu besichtigen.
Sithonia, die mittlere Halbinsel von Chalkidiki, ist interessant wegen der malerischen Fischerhäfen und den ausgedehnten Sandstränden. Ein Abstecher zu alten Dörfern, wie z.B. Ormilia, ist lohnenswert, um die alten Häuser und Kirchen des Dorfes zu besichtigen.

Olymp

Fährt man von Thessaloniki etwa 90 Km in südlicher Richtung auf der Autobahn A1 erreicht man Litochoro, Ausgangspunkt für Wanderungen bzw. Bergbesteigung des Olymp. Der Olymp ist mit seinem Gipfel Mytikas mit einer Höhe von 2918 m das höchste Gebirge Griechenlands. Um den Olymp ranken sich zahlreiche Sagen. In der griechischen Mythologie war es der Berg der Götter. Hier sollen zwölf Götter gewohnt haben – u.a. Zeus mit seinen Kindern, Apollon, Aphrodite, Hermes.
Das Gebirgsmassiv des Olymp ist ein majestätisches Gebirge. An seinem Fuß befindet sich die antike Stadt Dion. Die Archäologen haben hier verschiedene Heiligtümer freigelegt – Tempel, Theater, das Heiligtum der Demeter. Das Museum von Dion beherbergt eine interessante Skulpturensammlung. Der Olymp ist heute ein Nationalpark, durch den der Europäische Wanderweg E 4 führt. Beeindruckend sind nicht nur die Felswelt, Fauna – wilde Akelei, Flockenblume, endemische Veilchenarten – und die etwa 32 Wildtierarten – Reh, Wildschwein, Steinmarder, Fuchs. Der Olymp wurde erstmals 1913 von zwei Bergsteigern aus Genf und dem Griechen Christos Kakalos bestiegen.
Heute ist der Olymp ein beliebtes Ziel für Wanderer, Bergsteiger und auch Skisportler. Es gibt ausgebaute Wanderwege, mehrere Schutz- und Berghütten sowie Skipisten und Schlepplifte.
Der Aufstieg zum Gipfel wird allerdings nur mit erfahrenen Bergsteigern empfohlen. Ausgangspunkt ist in der Regel wie schon erwähnt Litochoro.

Frühling in Griechenland

Anemonen im Frühling auf dem Peloponnes
Als eines der beliebtesten südeuropäischen Urlaubsländer ist Griechenland zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Besonders die Monate April und Mai sind für Aktivurlauber in Griechenland günstige Reisemonate. Die maximalen Temperaturen liegen zwischen 20° C und 23° C, Regentage sind sehr selten.
Der 20. März 2013 ist Frühlingsanfang. Es ist die Jahreszeit, in der die Natur erwacht.
Fast 6000 Pflanzen- und 200 Baumarten geben der Natur im Frühling ihren besonderen Reiz. Alles blüht und grünt – Anemonen, Olivenbäume, Pfingstrosen, Oleander, Hibiskus – man kann nicht alle Pflanzenarten aufzählen.
In diesem Jahr ist die Frühlingszeit für Touristen auch deshalb interessant, weil das griechische Osterfest erst Anfang Mai begangen wird. Es ist das wichtigste Fest in Griechenland.
Jeder Tourist ist herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Griechen zu feiern (s. Blogartikel vom 2. April 2011 „2011 Ostern in Griechenland feiern“).
Der Reiseziele gibt es viele, zwei sollen wegen ihrer Gegensätzlichkeit vorgestellt werden.

Rhodos
-im Frühjahr ein wahres Blütenmeer – Hibiskus, Oleander, Pfingstrosen stehen in voller Blüte. Rhodos ist einer der Touristenmagnete Griechenlands. Es ist die Hauptinsel der Dodekanes-Inselgruppe in der südöstlichen Ägäis. An der Hafeneinfahrt stand einst eines der sieben Weltwunder der Antike – der Koloss von Rhodos. Heute werden die Touristen von der historischen Altstadt und der Kreuzritterburg angezogen. Es lohnt sich aber auch eine Fahrt in das Landesinnere. Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten ist die Stadt Lindos mit der Akropolis. Die Ausgrabungen der antiken Stadt Kamiros an der Westküste der Insel sind ebenfalls sehenswert.
Von der Insel zum Gebirge.
In der Region Thessalien in Nordgriechenland liegt das
Pilion-Gebirge
Üppige Vegetation, dichtbewaldete Gebirge und mildes Klima zeichnen diese Gegend aus. Nicht nur Wintersportler lieben das Pilion-Gebirge (wegen des Skiressorts), auch für Urlauber, die zu Fuß oder auf dem Rücken der Pferde unterwegs sein wollen, ist es eine ideale Landschaft. Es gibt mehr als zwanzig alte Dörfer mit engen, gepflasterten Gassen. So z. B. das alte Dorf Milies mit seinen großen Apfelplantagen. Hier endet auch die heute als touristische Attraktion betriebene Bahnlinie, die sogenannte Pilion-Bahn
(s. Text und Foto im eBook „Faszination Griechenland“).
Sie kommt von Volos und überwindet einen Höhenunterschied von etwa 450 m. Bekannte Bergdörfer sind Makrinitsa, Zagora und das nur wenige Kilometer entfernte Choreftón. Im Frühjahr ist diese Gegend ein einziges Meer blühender Kirsch-, Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume.
Eine Unterkunft in Griechenland zu buchen, ist kein Problem. Hotels aller Kategorien, Pensionen und gemütliche Privatunterkünfte findet man überall. Günstig ist die Buchung von Last Minute Reisen.

Eine Reiseempfehlung für den Valentinstag

Der 14. Februar ist der Valentinstag. Er wird in verschiedenen Ländern als Tag der Liebenden gefeiert. Im Allgemeinen schenkt man sich Blumen oder/und Süssigkeiten. Es ist aber auch ein Tag, den man in Harmonie, verbunden mit einem besonderen Erlebnis verbringen möchte. Ein stilvolles und gemütliches Hotel in interessanter Landschaft, die auch Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten bietet, ist da das richtige Reiseziel.
Griechenland mit seiner reizvollen und abwechslungsreichen Natur hat viele Möglichkeiten.
So z.B. das Bergdorf Metsovo inmitten des Pindos-Gebirges auf 1200m Höhe (s. auch eBook Faszination Griechenland.
Der Ort ist gut erreichbar über die Autobahn A2
– von der Westküste, Hafen Igoumenitsa, sind es ca. 130 km
– von der Ostküste, Thessaloniki, etwa 220 Km.
Zu dieser Autobahn wird auf den Blogartikel
„Die griechische Autobahn A2-ihr Verlauf“ vom 1. November 2012 hingewiesen.
Neben den Einnahmen aus der Herstellung von Käse und dem Anbau von Wein erlangt Metsovo zunehmend auch in touristischer Hinsicht Bedeutung. So befindet sich auf 1600m Höhe ein Skigebiet, und da der Monat Februar statistisch gesehen die meisten Schneetage hat, ist es auch in dieser Hinsicht ein interessantes Reiseziel. Die wachsende touristische Bedeutung spiegelt sich auch darin wieder, dass sich hier die Hotellerie entwickelt. Bestes Beispiel ist das („aromadryos – ECO & DESIGN HOTEL“, gelegen im Zentrum von Metsovo. Das Hotel verbindet Luxus und Komfort. Es verfügt über 16 gemütliche Zimmer, die meisten mit Kamin und Balkon – das richtige Ambiente für den Valentinstag!

Kreta einmal anders erleben

Die größte griechische Insel Kreta ist eines der beliebtesten Reiseziele für ausländische Touristen. Kreta bietet die vielfältigsten Möglichkeiten für eine interessante Urlaubsgestaltung. Die Voraussetzungen sind gegeben – eine artenreiche Flora, die bewaldeten Gebirgszüge der Weißen Berge und des Ida-Gebirges, den an der Ostküste gelegenen Palmenstrand von Vai, antike Ausgrabungsstätten, ausgedehnte Strände und ca. 300 Tage Sonnenschein! Unterkunftsmöglichkeiten sind für jeden Anspruch vorhanden, vom Luxushotel bis zu den Mitatas.
Und auf Letzere soll die Aufmerksamkeit gelenkt werden.
In Zentralkreta befindet sich das Ida-Gebirge mit dem Mount Psiloritis und der Hochebene von Nida (1400m). Der Psiloritis ist nicht nur Skizentrum, er bietet auch sehr gute Wandermöglichkeiten. GPS-Tour beschreibt die „Tour #90700: Psiloritis (2459m)“, die auch über die Hochebene von Nida führt, auf der im Sommer Schafe gezüchtet werden. Deshalb findet man hier die Mitata-Käsehütten. Man bezeichnet sie auch als die Iglus des Mount Psiloritis. Es sind gewölbte Steinhütten mit einem Kuppeldach, die an die monoische Zeit erinnern. Die kleine Eingangstüre, einzige Öffnung der Hütte, ist immer gen Süden ausgerichtet, um einen Schutz gegen die kalten Nordwinde zu bieten. Die erste dieser Hütten soll 1841 gebaut worden sein, sie wird noch heute benutzt. Einige Mitatas dienen den heutigen Wanderern als Schutzhütten und bieten – wenn auch spartanisch – die Möglichkeit einer Übernachtung.

Dezember in Griechenland verbringen?

Gästezimmer in Makrinitsa
Im Blog-Artikel Die griechischen Wintersportgebiete – ein Reiseziel vom 27. November 2012 wurden einige der interessantesten Reiseziele vorgestellt. Aber in Griechenland findet man nicht nur Möglichkeiten für Ski-Langlauf und Abfahrtsski, es gibt auch reizvolle Gegenden, in denen man in Gebirgen und Wäldern herrliche Wanderungen durchführen kann. Neben urigen und komfortablen Gästehäusern sind auch die in vielen Bergregionen wieder hergerichteten ehemaligen Herrenhäuser als Unterkunft zu empfehlen. In mehreren Blog-Artikeln aber auch im eBook Faszination Griechenland wurde der Ort Makrinitsa im Pilion-Gebirge, auch bezeichnet als „Balkon von Volos“, vorgestellt. Ein sehr stimmungsvolles Weihnachts- und Silvesterfest haben wir hier in einem solchen Haus verlebt.
Die topographische Situation Griechenlands hat zwangsläufig zur Folge, dass viele Orte in Gebirgsregionen liegen und als Winterurlaubsziele interessant sind – hier zwei Beispiele.
Das Dorf Kadros liegt im Bereich der Tzoumerka Bergkette auf 920m Seehöhe im District von Arta, Region Epirus im Nordwesten Griechenlands. Die Gegend, die zum Pindos-Gebirge gehört, ist von der modernen Zivilisation unberührt und besonders deshalb interessant. In der Nähe befinden sich die traditionellen Siedlungen Kalaritas, Syrrako und das Bergdorf Katarraktis. Hier findet man allgemeine Informationen und Hinweise zu Unterkunftsmöglichkeiten.
Ein weiteres interessantes Ziel ist das Dorf Arachova, gelegen im Regionalbezirk Fokida in Mittelgriechenland. Der Ort liegt in knapp1000m Seehöhe am Südhang des Parnassos-Gebirges. Von hier aus erreicht man das bekannteste Wintersportgebiet Griechenlands. Auch hier findet man gut ausgestattete und gemütliche Gästehäuser.
Meistens kann man den Urlaubsaufenthalt auch mit der Besichtigung antiker Stätten verbinden. So ist z.B. von Arachova aus das Heiligtum von Delphi günstig zu erreichen.
Also, interessante Möglichkeiten, auch im Dezember schöne Urlaubstage in Griechenland zu verbringen und gleichzeitig das Weihnachtsfest zu feiern!

Die griechischen Wintersportgebiete – ein Reiseziel

Makrinitsa, Winter 1986
Nachdem nun in Mitteleuropa ein vergleichsweise milder November seinem Ende entgegengeht und sich langsam winterliche Verhältnisse einstellen, kann man über einige Tage Wintersporturlaub nachdenken. Viele Urlauber richten dabei hauptsächlich ihre Blicke in die Alpenländer – Österreich, Schweiz, Frankreich. Aber warum einen Winterurlaub in herrlicher Bergwelt nicht mit der Möglichkeit verknüpfen, mit einem kleinen Abstecher antike Stätten, Ausgrabungen oder Klöster zu besichtigen?
Dafür bietet sich Griechenland an – Sonne, Strand und Badefreuden sind zwar die ersten Gedanken, wenn man von diesem Land spricht, aber Griechenland bietet mehr. Es bietet eben auch Möglichkeiten, einen interessanten Wintersporturlaub in einem von mehr als zwanzig Skigebieten zu verbringen. Die besten Voraussetzungen werden durch die Topographie des Landes geschaffen, denn etwa 80% der Landfläche sind Gebirge. Die Wintersportgebiete befinden sich in den Regionen Zentralgriechenland, Peloponnes, Thessalien, Epirus, Thrakien und Makedonien. Möglich sind sowohl Abfahrts-Ski als auch Langlauf. Die Gebiete liegen in Seehöhen zwischen 1170m (Pilion-Gebirge) und 2455m (Mount Parnassos). Das größte und bedeutendste Wintersportgebiet befindet sich auf dem Mount Parnassos (s. Blogartikel „Skigebiet Mount Parnassos“ vom 2. September 2011). Hier gibt es 13 Liftanlagen und 36 Km Pisten. Eine weitere große Anlage liegt in Zentralmakedonien auf dem Berg Vermio in der Präfektur Imathia mit 10 Liftanlagen und 15 km Pisten. Alle Wintersportgebiete haben zwar einen eigenen Webauftritt, allerdings nur in griechischer Sprache.
Informationen zu Wintersport- und Skigebieten sind auch erhältlich über diese website:
http://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=585
über die man Anfragen an den Griechischen Ski-Verband „Hellenic Ski Federation“ senden kann.

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Kategorie: Reisen Griechenland