Das Kloster des Heiligen Dionysios


Kloster des Heiligen Dionysios

Der höchste Berg Griechenlands, der Olymp, ist das Ziel vieler Bergsteiger und Wanderer. Im Blogartikel „Das Tempe-Tal in Thessalien“ vom 26.8.2014 wurde die Autobahn A 1 als Hauptverkehrsweg zum Olymp-Massiv erwähnt. Nachdem man das Tempe-Tal durchquert hat, kann man in das Städtchen Litochoro abzweigen. Es ist eine Kleinstadt mit etwas über 7000 Einwohnern. In der Nähe, auf dem Weg zum Olymp, kreuzt der Europäische Fernwanderweg
E 4. Eine asphaltierte Straße führt ab Litochoro durch dichte Wälder zum Fuß des Olymp-Massivs. Am Ende dieser Straße befindet sich ein Parkplatz, ab dem dann der Aufstieg zum Olymp möglich ist. Bevor man diesen Parkplatz jedoch erreicht, bietet es sich an, die Ruinen des Klosters des Heiligen Dionysios zu besichtigen. Wie einer dort angebrachten Gedenktafel zu entnehmen ist, wurde das Kloster 1542 vom Heiligen Dionysios selbst errichtet. Während seiner langen Geschichte wurde das Kloster mehrfach geplündert und beschädigt. So wurde es 1821 von den Türken niedergebrannt. Die schlimmsten Zerstörungen wurden dem Kloster jedoch 1943 durch deutsche Truppen zugefügt. Die dann folgenden 60 Jahre war das Kloster eine Ruine, ein Zustand, der noch heute zu erkennen ist. Nunmehr hat man begonnen, mit ersten Maßnahmen das Kloster wieder zu rekonstruieren. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis das Kloster wieder in alter Schönheit zum Leben erstanden ist.

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Kategorie: Reisen Griechenland