Das Kloster Kaisariani


Gemäß der griechischen Verfassung ist das Orthodoxe Christentum Staatsreligion.
Etwa 98 % der griechischen Bevölkerung sind orthodox.

So ist es erklärlich, dass die Klöster eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Landes spielen.
Und das nicht nur als gemeinschaftliche Wohn-, Gebets- und Arbeitsräume für die Mönche bzw. Nonnen.
Sondern auch im täglichen Leben als Orte der Besinnung und Zuflucht für die Bevölkerung.

Herausragende Bedeutung erlangten Klöster wie z.B. in Kalavryta/Peloponnes auch im Zusammenhang mit den griechischen Befreiungskämpfen gegen die Osmanische Herrschaft und die Besetznung durch deutsche Truppen 1943.

Viele der Klöster sind heute nicht mehr bzw. nur von wenigen Mönchen/Nonnen bewohnt.
Sehenswert sind aber sowohl die Ruinen als auch die noch bewohnten Klöster.

Eines der beliebtesten Ausflugsziele der Athener ist das Kloster Kaisariani.

Das Kloster Kaisariani ist 7 km vom Stadtzentrum entfernt. Es ist eines der ältesten und wichtigsten Klöster Attikas. Erbaut wurde es im 11. Jahrhundert .

Zu dem Kloster gehören neben dem Refektorium noch eine Mühle, ein Bad und ein Backhaus.
In der Kirche findet man sehenswerte Wandmalereien.

Das Kloster liegt am Hang des 1027 m hohen Berges Hymettos inmitten von Zypressen und Platanen.

Eine herrliche Landschaft, die ausserdem noch einen schönen Blick auf die Stadt bietet.
Bei guter Sicht kann man im Westen bis nach Piräus schauen, im Norden bis zum Parnis-Gebirge und im Osten sieht man die Penteli- Berge.

Einen interessanten Überblick kann man auch dem eBook „Faszination Griechenland“entnehmen.

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Kategorie: Reisen Griechenland