Die antiken Schätze Griechenlands

Akropolis Athen, Karyatiden vom ErechtheionDas antike Griechenland, auch bezeichnet als Wiege der europäischen Zivilisation, erbrachte in der Zeitspanne seiner Existenz vom
8. Jahrhundert v.Chr. bis 146 v.Chr. imposante Leistungen auf dem Gebiet der Architektur, des Bauwesens, der Naturwissenschaften, der Philosophie und der medizinischen Wissenschaften. Für den Touristen, der heute Griechenland besucht, werden diese Leistungen am augenscheinlichsten auf dem Gebiet des Bauwesens und der Architektur. Hier finden wir im ganzen Land durch Grabungen freigelegte architektonische Meisterleistungen. Viele dieser Grabungsstätten und antiken Monumente werden jährlich von Tausenden von Touristen besucht, während andere von den Touristenströmen noch nicht erfasst werden.
Das berühmteste griechische Monument ist natürlich die Akropolis in Athen. Ihre Geschichte würde Bände fassen. Legendär sind die Ausgrabungen von Olympia, dem Heiligtum des Gottes Zeus und Austragungsort der Olympischen Spiele. Erste Ideen zur Ausgrabung von Olympia sind 1723 bekannt, die systematischen Ausgrabungsarbeiten begannen dann 1829.
1876 entdeckte der deutsche Forscher Heinrich Schliemann in Mykene/Peloponnes die Königsgräber.
Auf der Kykladeninsel Santorini wurden 1876 erste Funde einer vermuteten Stadt gemacht, 1967 wurde dann eine 3500 Jahre unter Vulkanasche verschüttete Stadt freigelegt – Akrotiri. Diese Ausgrabungsstätte kann jetzt wieder besichtigt werden, was jedem Touristen nur zu empfehlen ist.
Am Fuß des Parnassos-Gebirges liegt die Ausgrabungsstätte des Heiligtums von Delphi. Hier begannen 1892 französische Archäologen mit den Grabungsarbeiten. Die Menschen der Antike betrachteten diesen Ort als Mittelpunkt der Welt. Bekannt ist das Orakel von Dephi – es wurde wahrgenommen als göttliche Offenbarung zur Beantwortung wichtiger Fragen. Hier wurden die Götter verehrt, u.a. die Göttin Athene, die der Hauptstadt ihren Namen gab. Wunderschön auch die geografische Lage von Delphi.
Nordwestlich der Reste der antiken Stadt Sparta auf dem Peloponnes liegt die Ruinenstadt Mystras (s. auch ebook Faszination Griechenland). Mystras war eine im Ergebnis von Kreuzzügen anfangs des Jahrhunderts entstandene Bergfestung, die am Fuße des Taygetos-Gebirges liegt. Heute findet man hier noch Ruinen und einige erhaltene Kirchen.
Sehenswert auch die Reste der Kaiserinnenstadt Plotinopolis in Didimoticho/Thrakien
(s. Artikel Didimoticho und die Stadt einer Kaiserin).
Aber nicht nur das Festland bietet sehenswerte antike Schätze. Man findet sie auch auf den Inseln, z. B. die Ritterstadt in Rhodos, die Ruinen des Pythagoreion auf der Insel Samos, die Reste der neolithischen Siedlungen auf der Insel Limnos in der Nord-Ägäis.
Die Aufzählung sehenwerter Kulturdenkmäler ließe sich fortsetzen.
Am günstigsten ist es natürlich, diese Vielzahl auf einer gut vorbereiteten Rundreise zu erkunden.
Auf Grund ihrer nicht nur nationalen sondern auch internationalen Bedeutung wurden zahlreiche dieser antiken Schätze durch die UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

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Kategorie: Reisen Griechenland