Die Ausstellung „Mythos Olympia-Kult und Spiele in der Antike“

Begriff und Bedeutung des Wortes „Olympia“ sind wohl nicht nur Griechenland-Touristen bekannt. Spätestens aller vier Jahre nach Ablauf der Olympiade, also des Zeitraums der zwischen den olympischen Spielen liegt, fiebert die ganze Welt den olympischen Veranstaltungen entgegen. Es gibt wenige Ereignisse, die die Menschen auf der ganzen Welt seit der Antike so in ihren Bann ziehen wie diese Spiele. Nicht zu Unrecht spricht man deshalb vom „Mythos Olympia“ – wo befand sich das Heiligtum, wie fanden die Spiele statt, welche Sportarten gab es und welche Ausgrabungserfolge können wir heute besichtigen? Natürlich ist es am interessantesten, sich vor Ort, also in Olympia auf der Halbinsel Peloponnes, selbst ein Bild davon zu machen (s.Blogartikel vom 23.April 2012 Einige Gedanken zu den antiken Olympischen Spielen in Griechenland).
Die Grabungen, die im 18. Jahrhundert begannen und bis heute fortgeführt werden, brachten wahre Schätze ans Tageslicht. Aber auch ohne eine Reise nach Griechenland kann man sich ausführlich über Olympia informieren – im Martin-Gropius-Bau in Berlin, einem der bekanntesten Ausstellungsgebäude Deutschlands, kann man bis zum 7. Januar 2013 die Ausstellung „Mythos Olympia – Kult und Spiele in der Antike“ besichtigen. Das Heiligtum des Zeus wird dargestellt, die Ausgrabungsgeschichte dokumentiert und die antiken Sportarten vorgestellt. Mehrere hundert Exponate aus Griechenland, Frankreich, Deutschland und dem Vatikan vermitteln Eindrücke von Olympia.

1 Kommentar zu „Die Ausstellung „Mythos Olympia-Kult und Spiele in der Antike““

  • Herakles:

    Das ist wirklich spannend.
    Ich habe auch mal gelesen oder vielleicht isses auch ausm TV.. egal.
    Jedenfalls ist es glaube ich so gewesen, dass die Spiele auch eine ultimative Friedenszeit darstellten. Das heißt also wenn ein Stadtstaat an den Spielen teilnehmen wollte, dann durfte dieser zumindest für die Dauer der Spiele keine militärischen Konflikte haben. So kam es also das selbst totfeinde die Kämpfe einstellten und sich dann mehr oder weniger versöhnlich zeigen mussten während die Spiele stattfanden. Somit waren die Spiele ursprünglich (anders als heute) also völlig neutral (politisch gesehen, man denke da nur an diesen „Skandal“ mit dieser Ruderin oder was das war) und diente einem höheren Zweck als bloßer Unterhaltung… also ich denke diese Ausstellung werde ich mir definitiv angucken 😀 schonmal Reiseticket nebenbei kaufen, http://www.kurz-mal-frei.de/ Weihnachtsgeschenk für mich 😀 … was mich zu der Frage bringt, gibt es noch Tipps für andere gute Reiseanbieter die vielleicht sogar solche Touren als spezialitäten anbieten?

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Kategorie: Reisen Griechenland