Die griechische Seenlandschaft

Gedanken an Griechenland konzentrieren sich häufig auf Sonne, Strand, Badevergnügen, Ausgrabungsstätten und Berge. Aber Griechenland hat – auch für eine interessante Urlaubsgestaltung – viel mehr zu bieten. So z.B. eine wunderschöne Seenlandschaft, bestehend aus natürlichen Seen und Stauseen. Viele dieser Seen sind von Touristen noch kaum entdeckt. Stellvertretend sollen zwei Beispiele genannt werden.
Der Trichonada-See liegt in der Region Ätolia in Westgriechenland. Er hat eine Oberfläche von 96Km², eine Tiefe von 57m und gehört damit zu den drei natürlichen griechischen Seen, die tiefer als 50m sind. In den umgebenden Eukalyptus- und Olivenhainen leben mehr als 140 Vogelarten. Im See gibt es seltene Fischarten.
Der größte griechische Stausee ist der Kremasta-See, der gleichfalls in der Region Ätolia liegt. Er wird von mehreren Flüssen gespeist, hauptsächlich jedoch von dem Fluss Acheloos. Der Staudamm gehört mit zu den größten der Welt. Die Fläche des Sees beträgt 92Km², die Tiefe etwa 52m.
Obwohl die umliegenden Regionen den Naturschutzbestimmungen unterliegen, sind gewisse wassersportliche Aktivitäten wie z.B. Befahrung mit Kanus möglich. Mit Festlegung seines Urlaubsziels sollte man sich bei der griechischen Zentrale für Fremdenverkehr erkundigen, ob einer der Seen in erreichbarer Nähe liegt. Ein Besuch lohnt sich immer!

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Kategorie: Reisen Griechenland