Ein Inselurlaub in Griechenland

Eine Griechenland Reise ist immer ein besonderes Erlebnis. Nicht nur Destinationen auf dem Festland sind Garant für interessante Urlaubstage, sondern auch ein Inselurlaub bietet unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse.
Einige tausend Inseln bilden etwa ein Fünftel des griechischen Festlands, und nur ein Bruchteil dieser Inseln ist bewohnt. Nach unterschiedlichen Quellen variiert die Zahl der bewohnten Inseln zwischen 115 und167. Manche Inseln spielen im internationalen Tourismus eine untergeordnete Rolle, wie z.B. Limnos in der Nord-Ägäis. Andere wiederum sind Hochburgen des internationalen Tourismus, wie z.B. Rhodos.
Welche Insel sollte man also für einen Urlaub wählen?
Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, ob der Urlaub nur der reinen Entspannung und Unterhaltung dienen soll oder ob man neben der Entspannung auch Bekanntschaft mit der Antike Griechenlands machen will.
Zwei Insel-Beispiele sollen vorgestellt werden.

Insel Hydra

Hydra ist eine kleine Insel im Saronischen Golf und von Athen nur etwa 50 Seemeilen entfernt. Regelmäßige Fährverbindungen bestehen nach Athen und den umliegenden Inseln. Die Insel ist gebirgig und unfruchtbar. Deshalb spielt die Landwirtschaft hier keine Rolle.
Das Leben spielt sich tagsüber geruhsam am Strand nahegelegener Buchten und am Abend in den zahllosen gemütlichen Tavernen ab. Autos verkehren auf Hydra nicht. Die Nordseite der Insel ist bebaut, während der Osten der Insel unbesiedelt und mit dichten Pinienwäldern bedeckt ist. Obwohl Hydra bereits in prähistorischer Zeit besiedelt wurde, finden sich keine Ausgrabungen aus dieser Zeit. Einige Klöster sind noch in Betrieb und können besichtigt werden.
Hydra ist kein Ziel des Massentourismus, es ist eher ein internationales Kulturzentrum. Im Bereich des Hafens findet man verschiedene Kunstgalerien. Bekannte Schriftsteller und Maler haben auf der Insel gelebt.
Ein extensives Nachtleben in Bars und Discos gibt es nicht.
Unterkunft findet der Tourist in Privatpensionen oder z.B. dem Hotel Hydroussa.

Insel Santorini

Man sagt, dass Santorini eine der teuersten Inseln im ägäischen Meer ist. Ich kann das nicht beurteilen, aber mir ging es wie tausenden anderen Besuchern dieser einzigartigen Insel ebenfalls – Santorini (Thira) ist nicht vergleichbar mit anderen Inseln. Santorini ist ein internationaler Touristenmagnet. Hunderte Kreuzfahrtschiffe laufen jährlich den Hafen an.
Die heutige geologische Beschaffenheit der Insel geht auf einen vor etwa 3500 Jahren erfolgten Vulkanausbruch zurück. Der Hauptort Thira sowie der benachbarte Ort Oia liegen am Rand eines ca. 300m steil abfallenden Kraters. Die Strände sind schwarz durch das Lavagestein. In der Caldera liegen die Inseln Nea Kameni und Palea Kameni, die man mit Booten erreicht. Noch heute sind auf diesen Inseln schwefelhaltige Dämpfe und heiße Quellen aktiv. Nicht belegte Meinungen behaupten, dass das Erdbeben und der Vulkanausbruch in Santorini mit dem Untergang von Atlantis in Verbindung stehen.
Der größte Touristenmagnet ist die Ausgrabungsstätte von Akrotiri, die nach jahrelanger Schließung nun wieder für Touristen geöffnet ist.
Neben dieser Ausgrabungsstätte gibt es mehrere Museen und Kirchen zu besichtigen. Ein interessanter Wanderweg führt entlang der Steilküste von Thira nach Oia (12 Km). Oia ist noch immer gekennzeichnet von dem verheerenden Erdbeben 1956.
Zahlreiche Tavernen, Bars und Diskotheken laden zum Bummeln und Entspannen ein.
Garant für eine gute Reisevorbereitung ist der Reiseveranstalter tropo.

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Kategorie: Reisen Griechenland