Eine Bekanntschaft mit den Mythen Griechenlands – Dodona (II/III)


Metsovo im Pindos-Gebirge

Dodona

war ein antikes griechisches Heiligtum und gleichzeitig nach Delphi das bedeutendste Orakel Griechenlands (s. auch den Blogartikel „Die Orakel Griechenlands“ vom 6. Mai 2013). Es liegt im Epirus im Nordwesten des Landes und gehört zur Präfektur Ioannina.
Die bisherigen Ausgrabungen in Dodona brachten Reste von Tempeln und eines Amphitheaters ans Licht. Die Grabungsfunde weisen auf eine Besiedelung bereits um 2500 v. Chr. zurück. Den Besuch der Ausgrabungsstätte sollte man nutzen, um gleichzeitig andere touristische Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. So z. B. den Pamvotida-See und die am See gelegene Stadt Ioannina, Verwaltungssitz der Region Epirus. Der See selbst wird aus den umliegenden Bergen gespeist, sein Alter wird mit 10000 Jahren angegeben. Auf der im See liegenden Insel sind zwei Moscheen zu besichtigen, in einer befindet sich das Volkskunstmuseum.
Ioannina bietet sich als Ausgangspunkt für interessante Ausflüge bzw. Wanderungen an. Die Landschaft wird bestimmt durch das Pindos-Gebirge, dessen höchster Gipfel mit 2362 m der Smolikas ist. Sehenswert sind die Zagorochoria, 48 malerische traditionelle Dörfer, ungefähr 36 km von Ioannina entfernt. Nicht minder interessant ist eine Wanderung durch die Vikos-Schlucht, die im Guinness Buch der Rekorde als tiefste Schlucht der Welt eingetragen ist. Wer sich für alte Bergdörfer interessiert, sollte das Dorf Metsovo besuchen, es liegt etwa 57 km in nordöstlicher Richtung von Dodona. Gute Übernachtungsmöglichkeiten sind in Metsovo vorhanden.

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Kategorie: Reisen Griechenland