Einige Gedanken zu den antiken Olympischen Spielen in Griechenland

Olympia, Eingang zum Stadion

Im westlichen Peloponnes liegt eines der wichtigsten Heiligtümer des antiken Griechenland – Olympia. Hier fanden aller vier Jahre die Olympischen Spiele statt. Das Zentrum wird vom Zeus-Tempel gebildet, der von verschiedenen Bauten für die Durchführung der sportlichen Veranstaltungen und für den Aufenthalt und die Vorbereitungen der Sportler auf die Wettkämpfe umgeben ist.
Es ist überliefert, dass z.B. die Spiele 728 B.C. nur einen Tag dauerten. Im Mittelpunkt standen die Läufer, die nackt eine Strecke von 600 Fuß liefen (heutige Umrechnung ca. 183m). Diese Entfernung war ein antikes griechisches Längenmaß, auch bezeichnet als „Stade“. Daraus abgeleitet entstand die heutige Bezeichnung für eine Sportstätte mit dem Begriff „Stadion“. Die damals erbrachten sportlichen Leistungen sind nicht bekannt – entscheidend für den Sieg war, welcher Läufer als erster die Ziellinie überquerte.
Das Olympia-Stadion hatte Platz für 45000 Zuschauer.
Interessant ist auch, dass an diesen Spielen nur Männer teilnehmen durften. Neben vielen anderen Sportarten, die zum olympischen Programm hinzukamen, war als einer der ältesten Wettkämpfe auch das Boxen. Bei den Ausgrabungen in Akrotiri auf der Kykladeninsel Santorini wurde eine Wandmalerei mit zwei boxenden Kindern freigelegt (zu Akrotiri s. auch den Blog-Artikel vom 11.4.2012 Archäologische Stätte von Akrotiri wieder geöffnet).
Für die Frauen war das Pendant zur Olympiade das Frauensportfest zu Ehren der Göttin Hera. Diese Veranstaltung, genannt „Heraia“, fand aller vier Jahre vor der Olympiade in Olympia statt. Neben dem Schleudern von Wurfspießen war der Höhepunkt ein Lauf über 160m. Im Gegensatz zu den Männern trugen die jungen Mädchen eine kurze Tunika.
Weitere Einzelheiten zu Olympia und der Olympiade sind auch dem eBook Faszination Griechenland zu entnehmen.

1 Kommentar zu „Einige Gedanken zu den antiken Olympischen Spielen in Griechenland“

  • […] Einige Gedanken zu den antiken Olympischen Spielen in Griechenland Aber Katakolon bietet mehr. So z.B. das Museum für Antike Griechische Technologie. Die griechischen Bauwerke aus früheren Jahrtausenden beeindrucken ja nicht nur durch die architektonische Gestaltung und ihre teilweise monumentale Größe, sondern auch durch ausgeklügelte Erfindungen und erstaunliche Mechanismen. In einem kleinen Museum werden die wertvollen Ausstellungsstücke aus den Jahren 2000 v. Chr. bis 100 n.Chr. aufbewahrt und zur Schau gestellt. Von den zahlreichen Exponaten sollen nur drei erwähnt werden – die automatische Toröffnung eines Tempels, ein Kran mit Winden, griechische Musikinstrumente. Viele weitere Exponate lohnen einen Besuch des Museums. Hebevorrichtungen mit Winden kann man übrigens auch in den Meteora-Klöstern in Thessalien, östlich des Pindos-Gebirges sehen. Lasten aber auch Mönche wurden in Netzen per Winde nach oben gezogen. Veröffentlicht in Allgemein, Klöster, Kultur, Peloponnes, Reisetipps, Urlaubsland Griechenland […]

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Kategorie: Reisen Griechenland