Griechische Inseln – abseits vom Massentourismus (III/III)

Die großen Reiseveranstalter rechnen damit, dass sich die positive Entwicklung des Tourismus in Griechenland auch im Jahr 2014 fortsetzt. Sie haben dabei allerdings solche Inseln in ihre Einschätzungen einbezogen wie Rhodos, Korfu, Santorini oder auch Kos. Man kann aber sicher davon ausgehen, dass auch der Individualtourismus gute Zuwachsraten erzielen wird. Gerade die griechische Inselwelt bietet dafür beste Voraussetzungen. In den beiden vorherigen Blogartikeln wurden ja bereits drei Inseln vorgestellt, die sich bestens für den individuellen Tourismus eignen. Auch die beiden folgenden Inseln gehören zu den Inseln, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben.

Koufonisi

Koufonisi ist gleichzeitig auch der Name des Hauptortes. Es ist eine kleine Kykladeninsel, die nur etwa 4 Km südöstlich von Naxos liegt und zur Inselgruppe der Ostkykladen gehört. Neben Fährverbindungen von Piräus verbindet eine Fährlinie auch beide Inseln. Die Inselfläche beträgt etwa 6 Km², und auf ihr leben ca. 400 Menschen. Es ist eine Fischerinsel, auf der sich langsam auch der Tourismus entwickelt. Hier werden von den Fischern die Kaíkia zum Fischfang eingesetzt. Auf Samos gibt es noch Bootswerften, die diese traditionellen und seegängigen Holzboote bauen. Interessant für den Touristen ist auch eines der größten Gräberfelder der Kykladenkultur bei Agrilia.

Tilos

Mit einer Fläche von 65 Km² und knapp 800 Einwohnern ist die Dodekanes-Insel flächenmäßig zwar größer, aber dünner besiedelt als Koufonisi. Jedoch wie diese ein Refugium für Abgeschiedenheit und Ruhe suchende Touristen. Die Inselbewohner leben von Ackerbau und Viehzucht. Tilos liegt vor der türkischen Küste und ist mit Fähren von Piräus aus zu erreichen. Auf Grund der Entfernung beträgt die Fahrzeit allerdings fast 16 Stunden bis zum Hafen Livadia. Obwohl in Livadia fast zwei Drittel der Bevölkerung leben, ist Hauptort und Sitz der Inselverwaltung Megalo Chorio. Wie bei fast allen bewohnten griechischen Inseln lässt sich die Geschichte auch in Tilos bis in die Antike zurückverfolgen. Zeugnisse sind die Reste der Johanniter-Festung, Zisternen und der antike Friedhof. Neben diesen Besichtigungsmöglichkeiten bieten sich Frühjahr und Herbst für interessante Wanderungen an.

2 Kommentare zu „Griechische Inseln – abseits vom Massentourismus (III/III)“

  • Das klingt traumhaft. So einen Urlaub, der mal wirklich zur Erholung führt, hätte ich auch mal nötig …

  • Jamie:

    Über die beiden Inseln werde ich mich gleich mal genauer informieren. Wir werden heuer im Sommer nach genau solchen Orten auf der Suche sein, wenn wir mit unserer gecharterten Segelyacht die griechisch- und türkischen Gewässer erkunden. Von unserem Starthafen in Bodrum ist Tilos nicht allzuweit entfernt, ein Abstecher sollte sich also ausgehn!

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Kategorie: Reisen Griechenland