Insel Santorini – geheimnisvolles Akrotiri


Ausgrabungsstätte Akrotiri

Eine der interessantesten griechischen Inseln ist die Kykladeninsel Santorini. Details zu dieser Insel finden Sie auch in dem eBook
„Faszination Griechenland“.
Erreichbar mit dem Schiff nach 128 Meilen von Piräus oder 68 Meilen von Kreta. Santorini verfügt jedoch auch über einen Flugplatz, der in der Saison von vielen internationalen Chartergesellschaften bedient wird.
Was bewegt jährlich Tausende von Touristen, diese Insel zu besuchen? Es ist eine Insel mit pulsierendem Leben und einer einmaligen Ausgrabungsstätte – Akrotiri!

Die Insel ist Teil eines vor etwa 3500 Jahren explodierten Vulkans (s.auch Blog-Artikel vom
1. Mai 2013 „Ein Inselurlaub in Griechenland“).
Eine meterhohe Ascheschicht verschüttete damals die Stadt, konversierte sie aber auch gleichzeitig über die Jahrtausende.
Bis heute halten sich hartnäckig Vermutungen, dass Santorini mit dem untergegangenen sagenhaften Atlantis in Verbindung stehen soll. Aber auch die Frage, ob Atlantis so wie von dem griechischen Philosophen Platon beschrieben, überhaupt existiert hat, ist umstritten.
Dem Touristen bietet sich heute eine malerisch am Kraterhang gelegene Stadt und die Ausgrabung – Akrotiri.
Der griechische Professor Spyros Marinatos begann 1967 mit den Ausgrabungsarbeiten. Er entdeckte eine gut erhaltene Siedlung des Bronze-Zeitalters um etwa 1500 v.Chr. – intakte Mauern, Straßen und Häuser.
Es ist fast beklemmend, bei einer Besichtigung, die unbedingt zu empfehlen ist, auf diese Art eine Reise in die Zeitgeschichte zu machen und den Erklärungen des Reiseführers zu folgen. Professor Marinatos kam bei seinen Grabungen zu dem Schluss, dass die Bewohner gewarnt durch ein vorausgegangenes Erdbeben, ihre Stadt schon vor dem Vulkanausbruch verlassen haben mussten. Bei den Ausgrabungen wurden keine menschlichen oder tierischen Skelettreste und keine Wertgegenstände gefunden. Der Weg durch die Ausgrabung führt durch verschiedene Sektoren, über Plätze vorbei an Häusern, Fresken und zahlreichen Keramikgefäßen.
Die Ausgrabungsstätte ist Dienstag bis Sonntag geöffnet.
Wer bei dieser Gelegenheit noch den Rest des aktiven Vulkans besichtigen möchte, der kann mit Booten die in der Caldera liegenden Inseln Palea Kameni und Nea Kameni besuchen. Hier steigen schwefelhaltige Dämpfe aus Erdspalten – der Vulkan ist also noch nicht erloschen!
Professor Marinatos hat übrigens auch den Vulkanausbruch von Santorini mit dem Untergang der minoischen Kultur auf Kreta in Verbindung gebracht.

Kommentieren

Bitte die Rechnung vervollständigen (Spamschutz)!

Werbung
Link-Empfehlung
Auszeichnung

Kategorie: Reisen Griechenland