Museum für Antike Griechische Technologie in Katakolon

An der Westküste des Peloponnes, etwa 34Km von Olympia entfernt, liegt die kleine Hafenstadt Katakolon. Sie gehört zur Präfektur Elis, deren Hauptstadt Pyrgos ist. Katakolon ist in erster Linie bedeutungsvoll als Hafen für Olympia. In der Antike war Olympia das Heiligtum des Zeus, Herrscher des Olymp. Hier wurden die Olympischen Spiele der Antike durchgeführt, und hier wird auch heute noch die Olympische Flamme entzündet. Für Olympia 2012 in London findet die feierliche Zeremonie am Freitag, 11. Mai 2012 statt. Der Hafen von Katakolon wird jährlich von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen mit tausenden von Touristen angelaufen – ihr Ziel ist Olympia!
(s. auch Artikel vom 23. April 2012 Einige Gedanken zu den antiken Olympischen Spielen in Griechenland)
Aber Katakolon bietet mehr. So z.B. das Museum für Antike Griechische Technologie. Die griechischen Bauwerke aus früheren Jahrtausenden beeindrucken ja nicht nur durch die architektonische Gestaltung und ihre teilweise monumentale Größe, sondern auch durch ausgeklügelte Erfindungen und erstaunliche Mechanismen. In einem kleinen Museum werden die wertvollen Ausstellungsstücke aus den Jahren 2000 v. Chr. bis 100 n.Chr. aufbewahrt und zur Schau gestellt. Von den zahlreichen Exponaten sollen nur drei erwähnt werden – die automatische Toröffnung eines Tempels, ein Kran mit Winden, griechische Musikinstrumente. Viele weitere Exponate lohnen einen Besuch des Museums.
Hebevorrichtungen mit Winden kann man übrigens auch in den Meteora-Klöstern in Thessalien, östlich des Pindos-Gebirges sehen. Lasten aber auch Mönche wurden in Netzen per Winde nach oben gezogen.

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Kategorie: Reisen Griechenland