Neue Ausgrabungen auf der Insel Kreta

Eine der beliebtesten griechischen Ferieninseln ist die größte Insel Kreta. Die Insel bietet viele Möglichkeiten, einen abwechslungsreichen Urlaub zu verbringen (s. auch ebook
Faszination Griechenland) – Strandurlaub, Surfen, Segeln. Beachten sollte man aber die hohen Temperaturen, die von Juni bis September zwischen 28°C und 32°C liegen. Kreta bietet aber vor allen Dingen viele kulturell interessante Entdeckungen und Ausgrabungen. Die bekannteste Ausgrabungsstätte ist ohne Zweifel der Palast von Knossos. Der britische Archäologe Arthur Evans hatte im Zusammenhang mit seinen Studien zur minoischen Kultur diesen Palast entdeckt und 1900 mit den Ausgrabungen begonnen.

Die Stadt Ierapetra

liegt im Südosten von Kreta. Sie ist die größte Stadt des Regionalbezirks Lasithi (bekannt durch die Windmühlen auf der Lasithi-Hochebene) und gleichzeitig die südlichste Stadt Europas.
Bei Ausgrabungen unter der Leitung der Universität von Athen wurde jetzt ein bedeutendes Gebäude der minoischen Zeit, mit der sich ja A. Evans befasst hatte (s. Travelling News, 22.August 2012), auf 900m Höhe freigelegt. In einem ersten Grabungsabschnitt wurde der Boden in zwei Räumen freigelegt. Nach jetzigem Kenntnisstand geht man davon aus, dass es sich um ein Herrenhaus aus der Zeit von 1600-1400 v.Chr. handelt. Nicht beantwortet sind jedoch noch viele Fragen, z.B.:
-was war der Grund für die Zerstörung
-warum nahmen die Bewohner ihre Gegenstände nicht mit?
-warum wurde das Haus auf dieser Höhe errichtet? Sechs ähnlicheHäuser wurden auf einer Höhe von nur 400m gefunden. Gab es dafür ökonomische Gründe?
Die Fortführung der Arbeiten in Kreta wird sicher zur Beantwortung der Fragen führen.

2 Kommentare zu „Neue Ausgrabungen auf der Insel Kreta“

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Kategorie: Reisen Griechenland