Peloponnes – Landschaft und Sehenswürdigkeiten (I/II)

Die Landschaft des Peloponnes

Im Süden des griechischen Festlandes liegt eines der interessantesten und abwechslungsreichsten Urlaubsgebiete Griechenlands – die Halbinsel Peloponnes. Die Spuren der Antike, wie z.B. das Heiligtum der Hera, der Zeustempel in Korinth oder die Burgfestung auf Akrokorinth sind ein Beweis dafür, dass der Peloponnes schon in prähistorischer Zeit von Menschen besiedelt war. Etwa 1500 v. Chr. wurden die ersten Funde zum Nachweis menschlichen Lebens gemacht.
Der Peloponnes wird auf drei Seiten vom Meer umspült und hat zahllose Strände.
Vom Festland ist die Halbinsel durch den 1893 in Betrieb genommenen Kanal von Korinth getrennt.
Aufgeteilt ist der Peloponnes in sieben Präfekturen.
Die Landschaft des Peloponnes ist sehr unterschiedlich strukturiert. Die Präfektur Arkadien z.B. ist ein bergiges Hochland mit landwirtschaftlich genutzten Tiefebenen, die Präfektur Lakonien hingegen eine fruchtbare Tiefebene, die ringsum von hohen Gebirgszügen geschützt ist.
Von den mehr als 60 Gebirgen Griechenlands mit einer Höhe von über 2000 m befinden sich
5 Gebirge auf der Halbinsel Peloponnes. Der höchste Berg ist mit 2407 m der Profitis Elias im Gebirgszug des Taygetos-Gebirges.
Die gebirgigen Regionen sind eigentlich auch das Bestimmende, was den Peloponnes charakterisiert. Diese Regionen sind unwirtlich und schwer zugänglich. Tiefe Schluchten wie z.B. das Lousios-Tal, in Arkadien, sind kennzeichnend. Allerdings bieten die Gebirgsregionen auch Wintersportmöglichkeiten. So im Helmos Gebirge das Skigebiet von Kalavrita auf etwa 1700 m Höhe.
In den wenigen vorhandenen Ebenen dominiert der Weinanbau. Bekannt ist der Wein von Nemea in der Präfektur Korinth.
Das Schwemmland um die Mündungen der Flüsse Alfios (110 Km Länge, Arkadien) und Neda (45 Km Länge) ist sehr fruchtbar. Hier findet man Olivenhaine, Gemüsegärten, Maispflanzungen und große Kornfelder.
Das Klima des Peloponnes ist gekennzeichnet durch einen milden Winter und einen heißen trockenen Sommer. Die Frühlings- und Herbstmonate sind deshalb die beste Reisezeit für den Peloponnes.
Obwohl die wichtigsten Orte auf dem Peloponnes gut per Bahn, Bus, Flugzeug und Schiff zu erreichen sind, empfiehlt es sich doch, die herrliche Landschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten mit dem Pkw zu erkunden!

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Kategorie: Reisen Griechenland