Spezialitäten der griechischen Küche – Oliven (3/3)

Der immergrüne Ölbaum mit seiner kirschenähnlichen Frucht, der Olive, zählt zu den wichtigsten und ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeergebiets und ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor Griechenlands. Verbürgt ist die Verbindung des Baumes mit dem Götterkult. Ölbäume werden 400 Jahre und älter.
Seit jeher dienten die Früchte des Ölbaums der gesunden menschlichen Ernährung. Die Oliven und das aus ihnen gepresste Olivenöl sind ein Grund dafür, dass die Menschen in den Mittelmeerländern bessere Blutcholesterinwerte und weniger Herzerkrankungen aufweisen als in den anderen Ländern.
Als Frucht wird die Olive nach einer mehrmonatigen Behandlung in einer speziellen Lauge, als Salatbeilage oder auch als Einzelfrucht serviert. Besonders schmackhaft und fleischig sind die dunklen Kalamata-Oliven vom Peloponnes.
Der überwiegende Teil der Olivenernte wird jedoch zu Öl verarbeitet. Auf Kreta z.B. ist Olivenöl noch immer einer der wichtigsten Bestandteile der Nahrung. Es gibt vier Qualitätsstufen, das schmackhafteste und vollkommen natürliche ist das „Native Olivenöl extra“. Die meisten griechischen Gerichte kommen ohne Olivenöl nicht aus.
Es wird bei der Zubereitung von Vorspeisen, wie z.B.
Tsatsiki, Joghurtgericht
Fava, Erbsenpaste
Dakos, gehackte Tomaten
Bauernsalat
genauso verwendet wie bei Fleischgerichten, der griechischen Hühnersuppe Avgolémono oder frittierten Sardellen und Oktopus.
Alles um die Olive kann man sich im Olivenmuseum in Sparta anschauen (s. Blog-Artikel vom 18.1.2012).

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Kategorie: Reisen Griechenland