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Gortys – antike Stadt in Arkadien

Asklepieion in Gortys
Es ist immer wieder beeindruckend und in gewisser Weise auch beklemmend, an den ehrwürdigen antiken Stätten menschlicher Vergangenheit zu stehen. Hier in Gortys, einer einmaligen Landschaft in Arkadien auf dem Peloponnes, war dies besonders zu spüren – unberührte stille Natur, die über 2000 m hohe Gebirgslandschaft des Peloponnes, die Lousios-Schlucht, die an und in die Berge gebauten Felsenklöster. Von Dimitsana aus fährt man auf einer schmalen Straße und erreicht am Ende der Schlucht Gortys – nicht zu verwechseln mit Gortyn auf der Insel Kreta. Berühmt wurde Gortys durch das Asklepieion, die nach dem altgriechischen Gott der Heilkunst, Asklepios, benannte Heilstätte. Man findet heute dort neben dem Asklepeion auch noch die recht gut erhaltene Kirche des Heiligen Andreas (s. Blogseite „Fotos“). Den Besuch von Gortys kann man verbinden mit einer Wanderung durch die Lousios-Schlucht. Die Länge der Schlucht beträgt etwa 5 km.

Ein Wort zu Chania

Ausgrabungsstätte Gortys/Kreta

Griechenlands größte Insel

Kreta

liegt zwischen der Ägäis und dem Libyschen Meer und ist eines der häufigsten Ziele ausländischer Touristen. Und das ist auch kein Wunder, gibt es doch auf dieser Insel zahllose interessante Reiseziele. Man kann die minoischen Paläste von Knossos, Phaistos, Káto Zákros und die antike Stadt Górtys besichtigen, die Hochebene von Lassithi mit ihren Windmühlen besuchen, durch die Samariá-Schlucht wandern und den Palmenstrand von Vai aufsuchen.
Die Insel hat drei Hafenstädte, die auch von internationalen Schifffahrtsgesellschaften angelaufen werden – Iraklion, Chania und Rethymnon.

Chania

ist die zweitgrößte Stadt der Insel. Über den Hafen besteht eine tägliche Fährschiff-Verbindung nach Piräus. Außerdem verfügt Chania über einen internationalen Flughafen.
Hier in Chania endet auch die Europastraße E65, die in Malmö/Schweden beginnt. Von Chania führt die neue Autobahn A 60 in westliche Richtung nach Kissamos, von wo wiederum eine Fährschiffverbindung nach Gythio/Peloponnes führt.
Der Tourismus hat sich inzwischen neben der Landwirtschaft zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.
Viele Touristen bezeichnen Chania als die schönste Stadt der Insel. Sehenswert ist die venezianische Altstadt mit ihren engen Gassen, zahllosen Tavernen, Lederhändlern und Geschäften. Viele Häuser der Altstadt wurden in kleine Hotels umgewandelt.
Kirchen, Museen, Denkmäler und Bauwerke wie die Markthalle und Moscheen und Badebuchten sind Garant für eine interessante Urlaubsgestaltung.
Es verwundert deshalb nicht, dass die griechische Internetplattform „Travelling News“ am 8. Mai 2013 feststellen konnte, dass über die griechischen Osterfeiertage mit Fähren und Inlandsflügen 14000 Besucher und mit Charterflügen 9200 Besucher die Stadt bereisten.
Chania ist also auf jeden Fall eine Reise wert!

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Kategorie: Reisen Griechenland