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Ferientage auf der Insel Hydra

Griechenland ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!
Die Mehrzahl der Touristen wählt als sommerliches Reiseziel allerdings eine Insel. Die Vielzahl der Inseln und ihr unterschiedlicher Charakter erschweren die Wahl.
Eine sehr interessante Insel ist Hydra, gelegen im Saronischen Golf und nur etwa 65 km von Athen entfernt. Es ist keine Insel für Wanderungen, die Insel ist karg und nicht bewaldet. Der ehedem vorhandene Waldbestand wurde im 19. Jahrhundert gerodet und für den Schiffbau verwendet. Über der Stadt am Hafeneingang liegt die mit Kanonen bestückte Festung.
Heute lebt die Insel nicht mehr vom Schiffbau, sondern in erster Linie vom Tourismus. So ist es eine Insel zum Entspannen – große Hotelkomplexe und Diskotheken findet man hier nicht. Vielmehr gibt es schmucke Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Das Leben läuft geruhsam ab. Tagsüber am Strand der verschiedenen Badebuchten oder in den zahlreichen traditionellen Kaffeehäusern, den Kafenion, an der Hafenpromenade, wo man die einlaufenden bzw. auf Reede liegenden Kreuzfahrtschiffe bzw. die privaten Segelboote beobachten kann. Und abends locken die mehr im Inneren des kleinen Ortes gelegenen Tavernen.
Hydra ist auch eine für Kunstliebhaber interessante Insel. In einem der ehemaligen Herrenhäuser ist eine Kunstakademie untergebracht, in anderen Gebäuden findet man verschiedene Kunstgalerien. Viele berühmte Persönlichkeiten wie z.B. Maria Callas und Peter Ustinov haben sich in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hier aufgehalten.
Die Nähe zu Athen bietet dem Hydra-Urlauber auch die Möglichkeit der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Täglich gibt es mehrfach Schiffsverbindungen nach Piräus.
Mehr zu interessanten griechischen Inseln findet man in dem eBook „Faszination Griechenland“.
Ferientage in Hydra sind also Garant für einen interessanten und entspannten Urlaub!

Die Flora Griechenlands

Akropolis, April 2009

Es ist natürlich verwegen,sich in einem kurzen Blogartikel zur Pflanzenwelt Griechenlands zu äußern. Aber der Tourist kann sich bei seinen Reisen selbst einen Überblick verschaffen
(s. auch eBook Faszination Griechenland).
Wer einen Urlaub in Griechenland verbringt und eine subtropische Pflanzenwelt erwartet, wird enttäuscht sein, denn die gibt es nicht. Fliegt man z.B. Mykonos an oder erreicht per Schiff die Insel Hydra hat man den Eindruck einer kahlen Landschaft. Das ist jedoch nur der erste Eindruck, denn bei näherem Betrachten stellt man fest, auch hier ist eine vielfältige Pflanzenwelt entstanden.
Durch den hohen Anteil an Gebirgen, Tälern, Meeresbuchten und Inseln konnten sich zahlreiche Pflanzen ungestört entwickeln. Man hat ermittelt, dass es heute in Griechenland mehr als sechstausend Pflanzenarten gibt. Will man diese Pflanzenwelt entdecken, ist der Frühling die schönste Jahreszeit – für einige Wochen sind die Wiesen grün und mit einem bunten Blütenteppich versehen.
In den Gebirgen, wie dem Parnass, hat sich eine alpine Flora erhalten.
Bereits in der Antike spielte die Pflanzenwelt eine wichtige Rolle für die Menschen. Besonders die Kraft der Heilkräuter wurde als göttliches Geschenk angesehen.
Der Waldbestand – leider durch zahlreiche Brände vielerorts dezimiert – war Voraussetzung für den Bau von Häusern, Palästen (so wurde festgestellt, dass die Palastbauten von Knossos auf der Insel Korfu, Holzsäulen gehabt hatten), Arbeitsgeräten und Kriegsschiffen.
Philosophen, Ärzte und Naturwissenschaftler des antiken Griechenland beschäftigten sich eingehend mit der Natur und den Wechselbeziehungen zum menschlichen Leben.
Zum Beispiel Hippokrates. Er wurde auf der Ägäisinsel Kos geboren und war der berühmteste Arzt des Altertums. Intensiv befasste er sich mit der Verwendung von Pflanzen für die Heilung von Krankheiten.
Oder Theophrast von Eressos, der sich in seinem Buch „Naturgeschichte der Gewächse“ mit der Pflanzenwelt beschäftigte.
Frühzeitig erkannte man, dass viele der Gewächse den Menschen als Nahrung dienen können:
– Früchte des Johannisbrotbaumes
– Lupinien
– Feigen, Wein, Oliven
Aber auch fremdländische Kulturen aus anderen Erdteilen haben in Griechenland Fuß gefasst – Agaven, Palmen, Eukalyptus.
Griechenlands reiche Pflanzenwelt – ein Erlebnis für die Sinne!

Kultur und Entspannung – Insel Hydra

Vor den Toren Athens liegt die Insel Hydra. Die autofreie Insel ist ein beliebtes Ausflugziel der Einwohner Athens, die dort Ruhe vor dem hektischen Stadtleben suchen. Nicht einmal Fahrräder sind auf Hydra erlaubt. Die vielen Strände laden ebenso zum Entspannen ein, wie die zahlreiche Cafés in den kleinen Gassen der Inselhauptstadt.

Autos sucht man auf Hydra vergebens

Die griechische Insel Hydra gehört zu den Saronischen Inseln und liegt gut 60 Kilometer westlich von der griechischen Hauptstadt Athen. Früher war Hydra sehr fruchtbar und wasserreich. Aus dieser Zeit stammt auch der Name der Insel. Heute ist die Insel sogar von täglichen Trinkwasserlieferungen abhängig. Da die Insel autofrei ist, ist es dort sehr ruhig. Das Straßenbild ist von Eseln und Maultieren geprägt, die auf der Insel zum Transport benutzt werden. Einzelne Orte sind nur mit Booten zu erreichen. Viele reiche Griechen haben Häuser und Wohnungen auf Hydra und schätzen die erholsame Ruhe der Insel.

Viele Künstler lassen sich von Hydra inspirieren

Hydra gilt als eine der prägendsten Künstlerinseln Griechenlands. Die Maler Nikolos Vokos, Nikos Nikolaou und Panayiotis Tetsis stammen von dort und haben der Insel durch ihre Werke zu überregionaler Bekanntheit verholfen. Die vielen Kunstgalerien in der Inselhauptstadt stellen Werke einheimischer Künstler aus. Auch viele Schriftsteller, unter ihnen der kanadische Schriftsteller und Sänger Leonard Cohen, leben und lebten auf der Insel uns lassen sich durch sie inspirieren. Touristen haben in dem seit 1918 bestehenden historischen Museum Hydras die Möglichkeit, vieles über Kultur und Geschichte der Insel zu erfahren.

Hydra bietet vielfältige Möglichkeiten zur Erholung

Auf Hydra ist der Bau großer Hotelanlagen aus Lärmschutzgründen ebenso verboten, wie Diskotheken ( Tipp: Ferienwohnungen findet man bei www.atraveo.de). Diese erholsame Ruhe ist für viele Urlauber der Hauptgrund für den Besuch der beschaulichen Insel. Viele kleine Buchten bilden auf Hydra den perfekten Rahmen für erholsame Tage. Sandstrände gibt es auf Hydra allerdings kaum. Meistens finden Urlauber feine Kieselstrände vor. Des Weiteren laden viele kleine Cafés und Restaurants an der Hafenpromenade der Inselhauptstadt zum Verweilen ein. Urlauber, die die absolute Ruhe suchen, können eines der vielen kleinen Klöster auf der Insel besuchen und sich dort unter ganz besonderen Voraussetzungen entspannen. Hier gilt es, besondere Kleiderordnungen und Zugangsbeschränkungen zu beachten.

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Kategorie: Reisen Griechenland