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Griechenlands versunkene Geheimnisse


Tropfsteinhöhle Pyrgos Dirou, Mani

Griechenland ist ein Land voller Kontraste zwischen Antike und Moderne. Vieles ist jedem Besucher offensichtlich – eine interessante Bergwelt, abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit zahllosen Inseln, inzwischen wieder freigelegte Schätze der Antike. Aber so manches Geheimnis ist noch immer verborgen und nicht gelüftet, sowohl zu Lande als auch zu Wasser. Viele Ausgrabungen auf dem Land werden weitergeführt und bringen ständig neue Erkenntnisse über die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und philosophischen Verhältnisse vergangener Jahrhunderte. Aber auch unter Wasser, z. B. in Piräus, werden Forschungen durchgeführt. Die geborgenen Antiquitäten kann man im Museum für Unterwasserantiquitäten in Piräus betrachten ( s. Blogartikel vom 10.Juli 2012). In dem Zusammenhang soll an den bekannten Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau erinnert werden. Er erforschte mit seinem Schiff „Calypso“ die Gewässer um die Insel Santorini im Zusammenhang mit der These, ob es sich bei Santorini um die Überbleibsel des versunkenen Atlantis handeln könnte. Ein schlüssiger Beweis konnte nicht erbracht werden.
Auch viele der über 7500 Höhlen Griechenlands warten noch auf ihre Erforschung. Hierzu wird auf das eBook „Faszination Griechenland“ verwiesen. Zu den bekanntesten noch nicht erforschten Höhlen gehört die Höhle Franchthi, die am Argolischen Golf in der Nähe des kleinen Fischerdorfes Kilada liegt. Wie die Zeitung „Die Welt“ in ihrer Ausgabe vom 28.7.2014 berichtete, war diese Höhle 35000 Jahre bewohnt. Morgen, also am 11. August 2014, sollen die Forschungsaufgaben aufgenommen werden. Es wird vermutet, dass damals an dieser Stelle ein Dorf errichtet wurde, welches heute unter Wasser liegt. Es soll eine der ältesten bewohnten Stätten Europas gewesen sein. Die Forschungsarbeiten werden von dem weltgrößten Solarschiff, dem Katamaran „PlanetSolar“ aus durchgeführt.

Wanderurlaub in der Mani

Mani, Peloponnes

Wandern in Griechenland heißt im Prinzip auch immer Begegnung mit der Geschichte des Landes. So auch bei Wanderungen in der Mani. Es ist eine wilde Gebirgslandschaft auf dem Peloponnes, schwer zugänglich und auch heute noch nur über unzählige Serpentinen und schroffe Gebirge zu erreichen (s. Foto). Die Mani liegt auf dem „Mittelfinger“ des Peloponnes und gehört zum Verwaltungsgebiet Lakonien. Sie endet am Kap Tenaro, dem südlichsten Punkt des europäischen Festlands. Geprägt wird das Gebiet durch das Taygetos-Gebirge mit dem 2407m hohen Berg Profitis Ilias.
Die Mani ist ein geschichtlich sehr interessantes Gebiet. Hier befindet sich die Stadt Sparta, in der Antike für ihre militärische Macht bekannt und Mystras, die ehemalige Bergfestung und heutige Ruinenstadt. Aber auch die Dörfer und Höhlen sind touristisch sehenwerte Orte. So z.B. das Dorf Pirgos Dirou mit seinen Wohntürmen und die Tropfsteinhöhle Dirou, die man mit einem Boot erkunden kann (s. eBook „Faszination Griechenland“). Es gibt zahlreiche Wanderrouten durch die Mani. Empfehlenswert ist die Wanderung z.B. von Gerolimenas zum Dorf Ochio mit seinen Wohntürmen. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt etwa 6 Km.
Detaillierte Informationen zu Wanderrouten bietet die Webseite von GPS-Tour.
Der Wanderer kann in Ruhe die Landschaft und Architektur vergangener Jahrtausende besichtigen und als Erinnerung auf Fotos festhalten. Die Fotos richtig in Szene setzt Prentu. Prentu bietet ein reichhaltiges Produktfolio exclusiver Fotoalben, Fotos auf Acrylglas, fertigt Wanddekorationen und Fotogeschenke an.
Die schönen Erinnerungen an die Mani werden so daheim wieder lebendig!

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Kategorie: Reisen Griechenland