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Paros – die Marmorinsel der Kykladen

Aus der Vielzahl der griechischen Inseln bzw. Inselgruppen ragt eine besonders heraus – die Inselgruppe der Kykladen, der „Ringinseln“, im Ägäischen Meer ( s. auch den entsprechenden Abschnitt im eBook Faszination Griechenland).
Es gibt viele Gründe für diese Einschätzung.
Es sind Inseln mit vielfältiger Kultur, die Jahrtausende zurückreicht, interessanter Inselarchitektur, für den Tourismus gut erschlossener Infrastruktur und kaum Autoverkehr. Ausserdem liegen die Inseln nahe beieinander, sodass sie bestens geeignet sind für das Inselhüpfen.
Was bietet nun Paros?
Die Insel ist nur 195 Km² groß. Erreichbar ist sie durch Schiffsverbindungen von Piräus, aber auch von Rafina (Ostküste der Halbinsel Attika).
Paros wird auch als „Marmorinsel“ bezeichnet, da bereits seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. hier Marmor abgebaut wurde. So wurde z. B. der Apollontempel in Delphi mit Parischem Marmor erbaut.
Interessant sind die Hafenorte Parikiá und Náussa an der West- bzw. Nordküste. Sehenswert sind aber auch der byzantinische Kirchenkomplex Panagia Ekatontapyliani sowie das berühmte Schmetterlingstal von Petaloudes im Landesinneren.
Zahlreiche Strände sind Garant für gute Bademöglichkeiten, und der konstante Sommerwind Meltemi bietet hervorragende Bedingungen für Windsurfing.
Wer an einem speziellen kulturellen Highlight interessiert ist, dem wird der Besuch von „Paros Park“ empfohlen.
Hier findet das Open-Air-Festival „Festival in the Park“ noch bis Oktober statt.

Klima und Wetter in Griechenland

Für Touristen, die Griechenland besuchen wollen, ist es interessant, sich über Klima und Wetter in Griechenland zu informieren. Danach kann man schon etwas seine Urlaubspläne ausrichten.
Griechenland grenzt an das Mittelmeer, und als Mittelmeeranrainerstaat herrscht hier subtropisches Klima, d. h. Griechenland liegt zwischen der gemäßigten Zone und den Tropen. Bedingt durch die starke Strukturierung der Oberfläche im Landesinneren und die Lage am Meer ist das Klima auf dem griechischen Territorium sehr unterschiedlich.
So gibt es deutliche Klimaunterschiede zwischen West- und Ostgriechenland, zurückzuführen auf die wie Barrieren wirkenden Gebirge des Peloponnes und Pindos.
Die Westhälfte ist niederschlagsreicher als die Osthälfte und besitzt dadurch mehr Vegetation und Wald. Nicht ohne Grund bezeichnen die Griechen die Insel Korfu deshalb auch als grüne Insel.
Die südlichen inseln, z. B. die Kykladeninseln Syros, Paros, Naxos, Mykonos dagegen sind im Sommer karg und ausgetrocknet.
Die Hitze wird in der Ägäis durch den Sommerwind, den Meltemi, gemindert. Segler und Windsurfer sollten aber beachten, dass der Meltemi oft tagelang mit über
8 Windstärken wehen kann.
Die Sommer sind in Griechenland sehr warm und trocken (Tagestemperaturen bis 35°C sind möglich, in Athen wurden auch schon über 40°C gemessen). Niederschläge in den Sommermonaten sind selten. Oft sind es nur kurze Gewitter, begleitet von heftigen Regenfällen.
Die Winter – mild und regnerisch (ca. 15°C). Die Gebirgsregionen im Landesinneren jedoch sind alljährlich mit Schnee bedeckt, der teilweise bis zum April liegenbleibt.
Im Frühjahr, frühen Sommer und Herbst tritt der Scirocco, auch bezeichnet als Saharawind, auf. Ein heißer Wind, der aus südlichen Richtungen von der Sahara in Richtung Mittelmeer weht und überall feinen braunen Staub verbreitet.
Die Einteilung des Wetters nach den 4 Jahreszeiten wie in Europa üblich, ist in Griechenland nicht möglich. In der Antike gab es 7 Jahreszeiten.

Heute teilt man folgende Zeiten ein:

> Blüte- und Reifezeit: März – Mai Höchsttemperaturen, 18-22°C
> Trockenzeit:              Juni – Oktober Höchsttemperaturen, 26-32°C
> Regenzeit:                November – Februar Höchsttemperaturen, 13-15°C

Als allgemeine Reisetipps können diese Angaben dienen:

Dezember-März:         Wintersport, u. a. Parnassos, Olymp, Pindos
April, Mai:                    Sightseeing, Wandern
Juni-August:                Badeurlaub
September, Oktober:  Sightseeing, Wandern.

Da das Klima jedoch nur Aussagen über langfristige meteorologische Vorgänge kennzeichnet, sind die Angaben zum Wetter, also der kurzfristigen meteorologischen Situation, für einen Urlauber von besonderem Interesse – er will wissen, ob in der vorgesehenen Urlaubszeit die Sonne scheint oder ob Regen zu erwarten ist, wie hoch die Tagestemperaturen und die Wassertemperaturen sind.
Eine verlässliche Wettervorhersage bietet dafür „wetter.info“ mit aktuellen Wetterinformationen, Wetter-Highlights und weiteren Informationen.

Ein Sommerurlaub in Milos

Viele tausend Inseln säumen die Küsten Griechenlands. Jedoch nur ein paar hundert sind bewohnt und werden von Touristen besucht. Regelrechte Touristenhochburgen sind Inseln wie Rhodos, Mykonos, Santorini. Natürlich haben auch diese Inseln ihren Charme und bieten neben der reinen Erholung auch viele Möglichkeiten, sich mit der griechischen Geschichte vergangener Jahrhunderte zu befassen.
Reizvoll für einen Individualurlaub sind aber die zahllosen kleinen Inseln, die noch nicht vom Massentourismus überlaufen sind.

Milos

ist eine dieser Inseln. Sie ist vulkanischen Ursprungs und gehört zu den Kykladen der Ägäis. Auf ihrer Fläche von 160 Km² leben etwa 5000 Menschen, deren hauptsächlicher Broterwerb der Abbau von Bodenschätzen wie Bimsstein, Kaolin und Bentonit ist. Allmählich entwickelt sich der Tourismus, was auch durch die gute Erreichbarkeit per Flugzeug und Schiff ab Athen bzw. Piräus begünstigt wird. Hauptort ist Plaka, oberhalb des Hafens Adamas. Von der ehemaligen antiken Stadt sind die Katakomben und Ruinen des Theaters übriggeblieben. Im Archäologischen Museum wird eine Kopie der Venus von Milo ausgestellt. Das Original, was hier gefunden wurde, befindet sich im Pariser Louvre.
Hauptanziehungspunkt für die Touristen sind aber die fast 80 Strände mit ihren weißen Felsen und das türkisfarbene Wasser. Bereits im Mai beträgt die Wassertemperatur ca. 19°C. Die Tageshöchsttemperaturen liegen im Monat August bei ca. 28°C, was aber durch den kühlenden Wind Meltemi, der aus nördlichen Richtungen kommend in den Sommermonaten in der Ägäis weht, nicht so belastend empfunden wird.

Aktive Freizeit

ist in vielfältiger Form möglich.
Surfen und Höhlentauchen sind z.B. sehr beliebt. Aber auch für das Wandern auf antiken Pfaden und für off-road-Abenteuer bestehen günstige Voraussetzungen. Im Hafen Apollonia können Boote gechartert werden, um eine Inselumrundung oder eine Überfahrt zur Nachbarinsel Kimolos zu machen. Sehenswert auch die bereits erwähnten Katakomben und das Archäologische Museum.

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Kategorie: Reisen Griechenland