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Peloponnes – die Ruinenstadt Mykene


Grabanlage Mykene

Etwa um 500 v. Chr. war Mykene eine der bedeutendsten Städte Griechenlands.
Die Ausgrabungen dieser Stadt, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, kann der Tourist auf dem Peloponnes besichtigen. Etwa 120 Km von Athen entfernt, erreicht man die Ausgrabungsstätte per Pkw über die A 8 / E 94.

Der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann, der 1876 mit den Ausgrabungen von Mykene begann, legte die heutige Ruinenstadt frei. Besichtigen kann man das Löwentor, den Hauptzugang zur Burg und zwei Grabanlagen mit Schachtgräbern. Gefunden bei den Ausgrabungen wurde auch die goldene Maske des Königs Agamemnon, die im Archäologischen Museum in Athen ausgestellt ist.

Bis zum heutigen Tag hat sich am Fuß der Anlage ein kleines Dorf erhalten.
Den Besuch Mykenes kann man verbinden mit einem Aufenthalt in der nahegelegenen ehemaligen Hauptstadt Griechenlands – Nafplion. Auch Korinth und die Burg Akrokorinth sind einen Besuch wert.

Das Löwentor in Mykene


Mykene, Löwentor

 

 

 

 

Ich möchte auf eine Leserfrage antworten:
Mykene war in vergangenen Jahrhunderten eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Die Stadt liegt auf dem Peloponnes, nördlich der Ebene von Argos. Der Blogartikel „Die Ausgrabungen von Mykene auf dem Peloponnes“ vom 7. Oktober 2013 gibt eine Übersicht. Das Löwentor war das Haupttor zum Eingang in die Stadt. Es zeigt zwei gegenüberstehende Löwen. Es soll um 1250 v.Chr. gebaut worden sein. Um auf die Frage des Lesers zu kommen – ich konnte keine Inschriften auf dem Löwentor erkennen (Foto von 1985).

Die Ausgrabungen von Mykene auf dem Peloponnes

Mykene, Gräberrund
Griechenland ist bekanntermassen reich an antiken Schätzen und Ausgrabungen. Und das macht auch den Reiz dieses Landes für den Touristen aus – neben kilometerlangen Sandstränden, zahllosen Inseln, hohen Gebirgen, Klöstern stösst man fast in jeder Ferienregion auch auf Zeugen der Vergangenheit.
Im Süden des griechischen Festlands befindet sich die Halbinsel Peloponnes, ein beliebtes Feriengebiet. Neben dem Hafen Patras ist die alte griechische Hauptstadt Nafplio ein bedeutungsvolles wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Von hier erreicht man nach etwas mehr als zwanzig Kilometern

Mykene

das Zentrum der Mykenischen Kultur.
In dem Zeitraum 1600 – 1400 v.Chr. waren zwar weitere Zentren entstanden, so z.B. Tiryns und Pylos, aber für den heutigen Touristen ist sicher Mykene das interessanteste Ziel.
1876 hatte der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann (s. Blogartikel Griechenland und „Der Griechische Schatz“ vom 5. Januar 2012) zusammen mit seiner Frau mit den Ausgrabungen begonnen.
Mykene ist ein schroffer grauer Felshügel, auf dem sich die Ausgrabungsstätte befindet. Die Ruinen der Burg, das Löwentor als ehemaligen Haupteingang der Burg und die Schachtgräber kann man noch heute besichtigen. Schliemann legte fünf Königsgräber frei und fand dabei unermessliche archäologische Schätze – goldene Totenmasken, verschiedenste Schmuckstücke, Schwerter, goldene Becher und weitere Grabbeigaben. Man gibt die Goldfunde mit 14 Kilogramm an. Im Mykenischen Saal des Athener Nationalmuseums kann man diese Schätze besichtigen.
Die Grabungen und natürlich die nachfolgenden Forschungen, brachten zahlreiche weitere interessante Details zum Bau der Burg, ihrer Anlage und Größe, zu den Häusern innerhalb und ausserhalb der Burg und zu ihren Bewohnern ans Tageslicht. Als vorteilhaft erwies es sich dabei, dass es inzwischen gelungen war, die Linear-B-Schrift, die erste griechische Schrift auf kleinen Tontafeln zu entschlüsseln.
Die Geschichtsforschung hat erbracht, dass der Verfall der Mykenischen Kultur zwischen 1200 – 1100 v. Chr. stattfand.
Die Besichtigung der Ausgrabungen von Mykene kann jedem Touristen nur empfohlen werden – man steht den steinernen Zeugen vergangener Jahrhunderte ganz nah gegenüber!

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Kategorie: Reisen Griechenland