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Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Athen


Athen, Eröffnung der Olympiade 1976

Die Idee des sportlichen Kräftemessens in Disziplinen wie z. B. Laufen, Ringen und Boxen geht bis in das zweite Jahrtausend vor Christi zurück.
Nach dem Austragungsort Olympia auf der Halbinsel Peloponnes bezeichnete man diese Wettkämpfe als Olympische Spiele.
Heute nimmt man an, dass sie vermutlich im Jahr 393 letztmalig stattfanden. Die Sport- und Tempelanlagen verfielen.
Es gab verschiedene Versuche, diese Spiele später wiederzubeleben, so
z. B. in England im 17. Jahrhundert und später in Frankreich im 18.
Jahrhundert.
Aber es war schließlich Baron Pierre de Coubertin, der den olympischen Gedanken 1894 wieder zum Leben erweckte. Auf seine Anregung hin wurde beschlossen, die ersten olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen auszutragen.
Das dafür vorgesehene Stadion liegt am Rand des heutigen unmittelbaren Stadtzentrums von Athen.
Es diente im antiken Athen als Austragungsort der Panathenäischen Spiele, war über Jahrhunderte regelrecht zugewachsen und wurde dann wieder freigelegt.
1896 fanden hier die ersten olympischen Spiele der Neuzeit statt.
Das Stadion hat eine Hufeisenform und bietet etwa 50000 Zuschauern Platz.
Obwohl in diesem Stadion heute natürlich keine olympischen Wettkämpfe mehr stattfinden, spielt es eine wichtige Rolle bei der Eröffnung der Olympischen Spiele.
Die olympische Flamme wird im antiken Olympia entzündet und dann durch Läufer in dieses Stadion getragen.
Der Schlußläufer trägt die Fackel ins Stadion und entzündet damit ein Feuer welches in das Land übertragen wird, in welchem die Olympiade stattfindet.
Es ist eine beeindruckendes Erlebnis, diese Veranstaltung in dem vollbesetzten Stadion mitzuerleben.
Die abgebildeten Dokumente sind genau vierzig Jahre alt und beziehen sich auf die Zeremonie zur Eröffnung und Durchführung der Olympischen Spiele in Montreal/Kanada 1976.

Die Ausstellung „Mythos Olympia-Kult und Spiele in der Antike“

Begriff und Bedeutung des Wortes „Olympia“ sind wohl nicht nur Griechenland-Touristen bekannt. Spätestens aller vier Jahre nach Ablauf der Olympiade, also des Zeitraums der zwischen den olympischen Spielen liegt, fiebert die ganze Welt den olympischen Veranstaltungen entgegen. Es gibt wenige Ereignisse, die die Menschen auf der ganzen Welt seit der Antike so in ihren Bann ziehen wie diese Spiele. Nicht zu Unrecht spricht man deshalb vom „Mythos Olympia“ – wo befand sich das Heiligtum, wie fanden die Spiele statt, welche Sportarten gab es und welche Ausgrabungserfolge können wir heute besichtigen? Natürlich ist es am interessantesten, sich vor Ort, also in Olympia auf der Halbinsel Peloponnes, selbst ein Bild davon zu machen (s.Blogartikel vom 23.April 2012 Einige Gedanken zu den antiken Olympischen Spielen in Griechenland).
Die Grabungen, die im 18. Jahrhundert begannen und bis heute fortgeführt werden, brachten wahre Schätze ans Tageslicht. Aber auch ohne eine Reise nach Griechenland kann man sich ausführlich über Olympia informieren – im Martin-Gropius-Bau in Berlin, einem der bekanntesten Ausstellungsgebäude Deutschlands, kann man bis zum 7. Januar 2013 die Ausstellung „Mythos Olympia – Kult und Spiele in der Antike“ besichtigen. Das Heiligtum des Zeus wird dargestellt, die Ausgrabungsgeschichte dokumentiert und die antiken Sportarten vorgestellt. Mehrere hundert Exponate aus Griechenland, Frankreich, Deutschland und dem Vatikan vermitteln Eindrücke von Olympia.

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Kategorie: Reisen Griechenland