Wird Griechenlands Landschaft zugebaut?

Das griechische Umweltministerium hat einen umstrittenen Vorentwurf für den touristischen Raumordnungsrahmen vorgelegt. Danach soll der Bau von Ferienanlagen in Form von Hotels und Ferienwohnungen fast unbegrenzt in ganz Griechenland möglich sein. Die Folge – Zerstörung von malerischen Küsten- und Berglandschaften sowie von Naturschutzgebieten. Wie die Zeitung
 „To Vima“ berichtet, soll es sogar gestattet sein, auch kleine, bisher unbewohnte Inseln, zu bebauen. Als Beispiel nennt „To Vima“ die Ägäisinsel Polyägos. Sie ist 17 Km² groß, und davon könnte eine Fläche von 500000m² mit Feriengebäuden bebaut werden. Dieser Gesetzentwurf läßt auch den Bau neuer Anlagen auf den bekannten Inseln Santorini, Kreta und Rhodos zu, die schon vor 15 Jahren im Hinblick auf die touristische Bebauung als „gesättigt“ eingestuft wurden. Der Entwurf wird jedoch von allen Seiten abgelehnt – sowohl vom Kultur- und Tourismusministerium als auch vom Verband der Touristikunternehmen SETE. Bleibt zu hoffen, dass dieser Entwurf nicht in die Realität umgesetzt wird und uns die griechische Natur und Landschaft so erhalten bleiben, wie wir sie kennen und lieben!
(Griechenland Zeitung vom 28.3.2012)

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Kategorie: Reisen Griechenland